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Wirtschaftspolitik
Wirtschaftspolitik
Nachfrage, Angebot, Preise, Einkommen, Importe und
Exporte können über längere Zeit kaum gleichbleiben. Aus diesem
Grund sind für den Staat und die Unternehmen Wirtschaftsprognosen von
großer Bedeutung.
Konjunkturzyklus:
4 Phasen: Aufschwung, Hochkonjunktur, Rezession und
Depression. Es wird die prozentuelle Veränderung des BIP gegenüber dem
Vorjahr gemessen (Wirtschaftswachstum).
Ein moderner Konjunkturverlauf zeichnet sich dadurch
aus, daß die Wirtschaft in Phasen der Rezession nicht wirklich "schrumpft"
sondern nur einfach langsamer wächst. So scheint es unangebracht von einer
"Wirtschaftskrise" zu sprechen.
Volkswirtschaftliche Ziele:
Vollbeschäftigung, außenwirtschaftliches
Gleichgewicht, Geldwertstabilität, gerechte Einkommens und
Vermögensverteilung, Lebensqualität und gesunde Umwelt und
Wirtschaftswachstum. Anstrebung möglichst vieler Ziele gleichzeitig. Bei zu
starker Einseitigkeit der Wirtschaftsmaßnahmen kann es zu Zielkonflikten
kommen.
Träger der
Wirtschaftspolitik:
Staat, Länder Gemeinden, Sozialversicherungen,
Interessensvertretungen (Kammern, Gewerkschaften), Nationalbank, Internationale
Abkommen (z.B. EU)
Arten der Wirtschaftspolitik:
Unterscheidung zwischen angebotsorientierter
Wirtschaftspolitik und nachfrageorientierter Wirtschaftspolitik. Ziel: Belebung
der Konjunktur. Bei einer antizyklischen Wirtschaftspolitik versucht man bei
Hochkonjunktur das Wirtschaftswachstum abzuschwächen und bei einer
Depression die Wirtschaft anzukurbeln. Eine nachfrageorientierte und
antizyklische Wirtschaftspolitik bezeichnet man als
Keynsianismus.
Jede wirtschaftspolitische Maßnahme
beeinflußt nicht nur den betreffenden Bereich, sondern hat Auswirkungen
auf viele andere Bereiche der Wirtschaft.
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