|
Du bist hier: Referate Datenbank | Deutsch
| Mann, Thomas: Das Buddenbrookhaus
Mann, Thomas: Das Buddenbrookhaus
- Geschehen spielt in Lübeck - Mengstr. 4
“Buddenbrookhaus” genannt
- heute steht dieses Haus noch
- 1758 von Johann Michael Croll (Kaufmann aus
Marburg) gebaut ->1841 von Johann Siegmund Mann (Großvater von Thomas
Mann) gekauft bis 1891 im Besitz
- heute: Stadt Lübeck, Dauerausstellung v.
Heirich und Thomas Mann
Inhaltsangabe
- Anfang 1835 leben alten B. -> Enkelin Tony 8
Jahre
- Johann B. -> Inhaber Getreide Firma
(Familienbetrieb)-> sehr angesehen in Stadt
- Tradition jeden 2. Donnerstag -> alle
Familienmitglieder, Freunde -> vornehm, ausgiebig gespeist, redet über
alles was anfiel (Politik, Wirtschaft)
- existierte Familien - Mappe, wo alles
festgehalten wurde (Ehe, Geburten, Scheidungen, Finanzen) -> heilig
- festgelegt, daß Thomas Nachfolger,
Christian studieren
- 1837 Geschäft blüht, Umsatz (S.
47)
- 1838 Tony (12j) -> Pension zu Therese
Weichbrodt geschickt, ordentlich, anständig werden -> beste Freundin
Gerda
- die Fam. verschiedene Kontakte (u.a.
Geschäftsleuten) -> B. Grünlich, nach kurzer Zeit um Tony’s
Hand anhielt (zwar beim Vater)
- als Tony das hört -> will sie Bindung
nicht, aber Eltern dafür, Firma Vorteil -> daraufhin besucht Bekannte
Travemünde ,Zeit gewinnen-> verliebt sich in Sohn (studiert)-Verbindung
wird verhindert (G.)
- 1845 Heirat mit B. Grünlich liebt ihn nicht,
tut es aus Liebe zu Eltern -> ging nach HH
- 08.10.1846 Kind geboren - Erika genannt, weil G.
will (urspr. Meta)
- nac Geburt Lage spitzt sich mehr zu, Streit
- letztendlich verliert Kapital->
zahlungsunfähig
- will er Hilfe von Tony’s Vater ->
verlangt 120 000 Mark -> lehnt ab -> holt Tony und Erika nach
Lübeck
- danach gibt G. offen zu, nur wegen Geldes ->
1850 Scheidung
- kurz danach Thomas geht Amsterdam -> Stelle
bei bekannten Firma-> Lungenblutung -> Kur Südfrkr.->
Erholung
- Christian auch Lehre angenommen, faul ->
interesse für Englisch, starkes Wanderbedürfnis -> 1851 segelte
Valparaiso (Südamerika)
- 1855 nachdem Konsul J. B (Vater von T.) stirbt
-> Thomas Leitung d. Firma (Vermögen relativ hoch 750 000 Mark) obwohl
viele Einbußen aufgrund hist. Ereignisse zu verzeichnen
- als Christian zurückkehrt -> keine Trauer
-> arbeitete mit in Firma -> klappte nicht, Streit (S. 320) -> C.
Hamburg, 1857 übernahm ein Firma
- E. B. verändert sich nach Mann Tod ->
richtet Sonntagsschule, gründet Jerusalemabend
- so viel Platz Haus ist -> vermietet einzelne
Zimmer -> bezog Sievert T. -> verliebte sich in 19 j. Clara->
heirateten -> gehen fort
- 1856 Thomas, der geschäftlich in Amsterdam
ist -> stimmt Bindung zu (Pflicht ,daß Familienoberhaupt zustimmt) ,
außerdem teilt mit verliebt in Gerda Arnoldsen (Tony’s ehem.
Pensionfreundin) > Hochzeit 300 000 Mark Mitgift -> pos. für
Firma
- aber Tony gerät immer mehr in Konflikt, weil
nicht verheiratet ->kein Glück für Familie
- nach München eingeladen zu Freundin ->
Erika ging in Pension bei T. Weichbrodt
- lernt A. Permaneder kennen -> T. fasziniert
-> als sie wieder in Lübeck ist -> bittet P: um Hand
- -> T. ja, weil sie denkt, daß 1.Ehe
somit wieder gut gemacht ist, Pflicht ist zuzusagen
- siedeln Tony und Erika nach München
über -> Mitgift 51000 Mark
- P. legt gut an -> setzt sich danach zur Ruhe
-> nicht mehr Hopfenhändler
- Leben einförmig in München->
fühlte in neue Heimat fremd
- T. bekam Neujahrstag 1859 Kind -> starb sofort
nach Geburt -> harter Schlag für T.
- kurz darauf P. ging fremd mit Köchin und T.
erwischt sie inflagranti
- -> Nov. 1859 flieht sie nach Lübeck, T.
will es beschwichtigen -> fordert wieder zurückkehren -> T. weigert,
weil sie nie in M. wohlgefühlt hat -> bezeichnet sich als unnützes
Weib, daß abgewirtschaftet hat -> verlangt
Gnadenbrot
Besonderheiten:
- klare Gliederung -> 11 Teile
- da stark autobiographisch -> widmet einzelne
Teile Freundin und Bekannten
- lange, verschachtelte Sätze ->
hypotaktisch
- verwendet Wörter, die heute nicht bekannt
sind, sehr viele Fremdwörter, wie Comptoir, Procura
- dialekte benutzt -> bayerisch,
plattdeutsch
- Leitmotiv im Buch “ ich glaubte ..... ich
glaubte es käme nichts mehr” -> von Hanno gesagt -> als er in
Familien - Mappe einen Strich unter den ganzen Familienereignissen ->keine
Nachkommen mehr mit diesen Namen
- verfilmt
|