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| Dahn, Felix: Ein Kampf um Rom
Dahn, Felix: Ein Kampf um Rom
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Thema(Inhaltsangabe). Ich fand dieses Buch hervorragend und hoffe, durch das
Referat wird es nicht den Zuhörern zuwidergemacht. -->
Dieses Buch
handelt von dem Fall des Gotenreiches in Italien.
Die Goten kommen nach Italien und erobern es von Byzanz für sich. Ihr
mächtiger und milder König ist Theoderich, den alle fürchten. Er
schafft es mit seinem mächtigem Heer bis vor die Tore der Stadt Byzanz.
Justinus, der Kaiser, überlässt ihm Italien, bis dahin eine Provinz
des Weltreichs Byzanz. Die Italier aber hassen die Goten, weil sie sich
unterdrückt vorkommen, obwohl Theoderich ein milder König ist. Es gibt
bereits eine Untergrundorganisation, bei welcher Cethegus der Anführer
ist.
Dann stirbt Theoderich an
Altersschwäche. Das Gotenreich droht zu zerfallen, weil die Italier nun
endlich einen Aufstand wagen können und Byzanz Italien wieder
zurückerobern kann. Die Goten haben keine Verbündeten, und sind somit
nur auf sich selbst gestellt. Hildebrand, Hildebad, Witichis, Totila und Teja,
die fünf Helden, schwören mit dem Leben auf die Erhaltung des
Gotischen Reiches in Italien. Ihnen geht es nur um eine möglichst gute und
sichere Zukunft für die Goten.
Tochter Alamaswintha und
minderjähriger Enkel Athalarich sind die einzigen Erben Theoderichs. Die
Tochter übernimmt die Herrschaft über das Reich bis Athalarich
erwachsen ist. Die Römer wollen keine Frau an ihrer Spitze, deshalb
beauftragt sie Cethegus mit der Herrschaft über Rom, bis Athalarich
erwachsen wird. Als Präfekt, Stadthalter, von Rom versucht Cethegus durch
rasches und gut überlegtes Handeln die Herrschaft über das ganze Reich
zu gewinnen, welches durch ihn größer denn je werden soll. Er
lässt Rom befestigen und bildet römische Soldaten aus. Byzanz will
sich nicht in den Konflikt besonder einmischen, weil es bereits Krieg im Osten
mit den Persern führt, würde aber liebend gerne Italien wieder
besitzen. Außerdem hat es eine Schlüsselrolle: Cethegus ist nicht
stark genug um die Goten selbst zu vertreiben, aber wenn er Byzanz ruft,
übernimmt es die Herrschaft über Italien.
Athalarich gewinnt zu schnell an Macht,
und Cethegus kann ihn nicht wie seine Mutter beherrschen. Er vergiftet ihn
deshalb.
Die Goten bekommen aber
Verstärkung in Form von drei Gafen. Sie nehmen der Königin, durch
welche Cethegus bisweilen geherrscht hat, alle Rechte, nicht aber die Krone, und
sie wird deshalb für Cethegus uninteressant. Er Geht nach Rom. Sie aber
sieht ihre Rettung in Byzanz.
Sie lässt die drei Grafen
ermorden, und wollte, falls es nicht gelingt nach Byzanz flüchten. Es
gelingt doch. Die Goten aber wollen einen neuen König
wählen.
Justinian, neuer Kaiser von Byzanz,
entschließt sich einzugreifen und Italien für sich zu gewinnen. Er
schickt Belisar mit einer Armee nach Sizilien und stürzt Alamanswintha
durch politische Affären, um für sie den ihm ergebenen Theodohad,
einen gotischen Adelsmann, einzusetzen.
Belisar landet unerwartet in Sizilien
um die Goten zu vertreiben und bei den Italiern als Befreier zu gelten, und
Cethegus verspricht ihm seine Hilfe. Daraufhin gibt es durch politische
Affären Krieg mit Byzanz. Belisar übernimmt
in einem Blitzkrieg Sizilien und
fällt in Süditalien ein, welches auf Wunsch des byzantinischen Kaisers
durch Theodohad von Verteidigungsanlagen weitgehendst frei ist. Der Verrat des
Königs wird aufgedeckt, und er wird getötet.
Als neuer König wird Witichis,
einer der fünf Helden, gewählt. Er soll das Gotenreich gegen Feinde
schützen.
Belisar rückt weiter vor, und
übernimmt Neapolis, in dem Totila, auch einer der Helden, haust. Totila
kann sich retten. Nun aber ist für Belisar der Weg bis nach Rom frei. Die
Goten haben dort schon ein kleines Heer aufgestellt und warten auf
Verstärkung von den von Theodohad zur Entmilitarisierung Süditaliens
nach Norditalien geschickten Truppen. In Rom aber können sie nicht bleiben,
weil sich die Römer gegen die Goten verschworen haben. Sie ziehen nach
Ravenna, um sich zu sammeln und zu ordnen und geben somit Rom frei, welches von
Cethegus beherrscht wird. Das Heer von Belisar, welches am Anfang nur 30000 Mann
gezählt hat, findet unter den Italiern großen Zufluss, und kann seine
Zahl auf über das dreifache erhöhen. Er arbeitet mit Cethegus
zusammen, welcher damit nur auf seine eigenen Ziele zustrebt, und verschanzt
sich mit ihm in Rom.
Als die Goten mit Witichis bei Ravenna
ankommen, stoßen sie auf Probleme, denn sie wollen nur Mataswintha als
Königin hineinlassen. Witichis hat aber schon eine Frau, welcher er sich
entledigen muss. Nach der, von Witichis Seite, lieblosen Hochzeit können
die Goten in die Stadt einziehen. Mataswintha liebt Witichis von ganzem Herzen,
und als sie erfährt, dass er nicht sie, sondern seine frühere Frau
liebt und die Heirat nur formal war, will sie Rache indem sie das Gotenreich,
welches er sehr liebt, vernichten will.
Nach dem Einzug wird das Heer durch die
Verstärkung auf knapp 160000 Mann aufgerüstet. Die Goten ziehen mit
den größten Feldherrn und Helden gegen Rom und die Byzantynische
Armee.
Belisar denkt nicht an einen
Rückschlag der um mehr als das halbe Italien geschwächten Goten und
zieht ohne Sicherheitsmaßnahmen aus Rom, um seine gewachsene Armee neu zu
ordnen. Die Goten greifen den unvorbereiteten Belisar unweit Roms an und
schlagen ihn in die Flucht. Sein Heer wird stark geschwächt. Er verschanzt
sich wieder hinter den starken Mauern von Rom.
Die Goten rücken an: “Mit
Schrecken hatten die Bürger Roms mit angesehen, wie die Scharen der Goten
nicht enden wollten”. Es beginnt ein Kampf um Rom, wobei die Goten die
Belagerer und die Byzantiner und Römer die Belagerten sind. Trotz der
großen Armee machen die Goten keine Fortschritte. Der Grund ist
Mataswintha und ihr Haß gegen Witichis und sein Reich. Sie verrät
Cethegus alle Pläne und bevorstehende Angriffe, so dass er entsprechend
darauf reagieren kann. So kommt es, dass die Germanen nach monatelangem Kampf
nicht einen Zentimeter weitergekommen sind. Ihr Mut verlässt sie und Hunger
und Seuchen walten im Lager. Nach Monaten der Belagerung entschließen sie
sich zum Endkampf. Wenn er scheitert geben sie Rom auf. Endkampf: Belisar ist
drausen um Futter zu holen. Cethegus konzentriert die Verteidigung auf bestimmte
Punkte, so wie es ihm Mataswintha geraten hat, und lässt einige Stellen
ganz unbewacht. Die Goten greifen am Morgen an. Es gibt einen Massenangriff auf
alle Tore mit allen Streitkräften zugleich: “Die Ebene um Rom war
erfüllt von gotischen Waffen. Aus allen Lagertoren wogte die ganze
Streitmacht des gotischen Heeres heran, die ganze Ausdehnung der Stadt
umgürtend”. Und tatsächlich machen die Goten große
Fortschritte. Die Byzantiner verzweifeln, denn ihr Führer war
außerhalb der Stadt. Cethegus sieht eine Möglichkeit, Belisar endlich
aus seinem Rom zu schaffen. Als er halbtot vor den Toren liegt, und die Goten
ihm schon auf den Fersen sind, lässt er die Tore nicht öffnen. Die
Byzantiner sind sich uneinig und wollen das Tor gewaltsam öffnen. Es kommt
zu einem Kampf in Rom zwischen Byzantinern und Römern. Cethegus
kümmert sich deshalb zu wenig um die angreifenden Goten, und sie
können erfolgreich eine Mauer Stürmen. Cethegus vergisst Belisar,
welcher hineingetragen wird und es somit wieder Einigkeit mit den Byzantinern
gibt, und versucht die Goten wieder hinauszutreiben. Er schützt eine
Mauerlücke mit seinem Leib und wird von Witichis verletzt. Den König
der Goten aber trifft ein Stein und er wird bewusstlos aus dem Schlachtfeld
getragen. Durch den Verlust ihres Anführers sind die Goten entmutigt und
können aus der Stadt hinausgedrängt werden.
Die Goten haben verloren. Die drei
Anführer, Belisar, Cethegus und Witichis sind schwer
verwundet.
Als Witichis wieder zu sich kommt,
beschließt er wegen der vielen Toten beim Kampf, wegen der
Verstärkung aus Byzanz, wegen der Bedrohung Ravennas durch ein Heer aus
Rom, wegen Hunger und Seuchen im Lager und wegen der langen und erfolglosen
Belagerung Rom aufzugeben, welche 1 Jahr und 9 Tage dauerte, sie
aufzugeben.
Die Goten ziehen nach Ravenna. Belisar
verfolgt ihn mit seinem Heer. Dort hat Witichis schon vor dem Aufbruch nach Rom
alles eingerichtet, so dass Ravenna einer monatelangen Belagerung standhalten
würde. Er hat große Kornspeicher bauen lassen und mit Getreide
vollgefüllt. Die Mauern der Stadt sind gegen jeden Angriff sicher. So
führt Witichis den Krieg ab jetzt defensiv und wartet auf versprochene
Hilfe aus Frankreich. Doch nach einigen Monaten ist Witichis ziemlich
hoffnungslos, denn die Franken schicken durch Cethegus’s zutun keine
Entsatzarmee, und die Nahrungsvorräte werden knapp, weil die Byzantiner
Futternachschub nach Ravenna abgefangen haben. In einer verhängnisvollen
Nacht gibt es ein mächtiges Gewitter und ein Erdbeben. Das Erdbeben
reißt eine wichtige Mauer nieder, und Mataswintha zündet wegen ihrem
Haß die Getreidevorräte, und alle glauben, ein Blitz hätte das
getan. So sind nun die Goten Schutzlos, weil sie keine Mauer haben und hungern.
Noch ehe Belisar die Stadt erstürmen kann, macht ihm Witichis ein Angebot:
Entweder er tritt an die stelle Witichis’s und wird so Kaiser des
Abendlandes, weil ihn die gebündelten Streitkräfte der Italier und
Goten unantastbar machen werden, oder die 50000 übriggebliebenen gotischen
Krieger laufen verzweifelt Sturm, vernichten sich selbst aber auch die
byzantinische Armee des Kaisers Justinians und Belisar wird dafür
verantwortlich sein. Belisar ist sehr treu und loyal gegen Justinian uns will
deshalb nicht Kaiser des Abendlandes werden. Cethegus rät Belisar,
scheinbar an Witichis’s stelle zu treten und dann die Macht über
Italien an Justinian zu übergeben. Hildebad, Totila und Teja akzeptieren
Belisar als ihren Herrn nicht und ziehen aus Ravenna. Es werden Nahrungsmittel
in die Stadt gebracht und dem Volk mitgeteilt, es sei Friede. Die gotische Armee
wird aufgelöst und nach Hause geschickt. Belisar zieht in Ravenna ein und
bei der Krönung Belisars als König der Goten wird Witichis
gefangengenommen und in Ravenna wird die Fahne Byzanzs gehisst. Nach der
Übernahme Ravennas ist der Gotenkrieg angeblich vorbei. Darauf hin kommt
Germanus, Justinians Neffe nach Ravenna. Er verhaftet Belisar, weil er das
Angebot von Witichis angenommen hat, und sich, wenn auch für kurze Zeit,
als Gotenkönig erklärt hat. Beim nächsten Mal wird er es
vielleicht bleiben. Cethegus wird als Byzanzs Stadthalter Italiens
eingesezt.
Die Italier sind mit der strengen und
steuerreichen Herrschaft Justinians unzufrieden und denken an die milde
Gotenherrschaft zurück. Witchis stirbt jedoch bei einem Fluchtversuch mit
seiner früheren Frau. Mataswintha wird durch den Fall der Goten, bei dem
auch sie einen großen Teil beigetragen hat, geisteskrank und bringt sich
selber um.
Die Unruhen im Land gegen die
Byzantynische Herrschaft steigern sich.
Totila, Hildebad und Teja konnten
früh genug aus Ravenna flüchten und kämpfen mit Erfolg im Norden
Italiens getrennt gegen die Griechen. Die Italier unterstützen sie, so dass
sie drei Städte von Byzanz befreien können. Nur Hildebad wird durch
Verrat und Lüge ermordet. Sein lezter Wunsch ist, Totila, sein Bruder soll
König werden und das Reich retten, oder es rächen. So wird Totila zum
König.
Er zieht mit einer kleinen Armee gegen
Ravenna, sein Heer findet wegen seiner beliebtheit und dem Abschäu gegen
Byzanz großen Zuwachs von den Italiern. Ein Byzantinisches Heer zieht ihm
entgegen um ihn abzufangen, wird aber geschlagen. Totila zieht mit der halben
Armee gegen Rom und lässt Teja mit Hildebrand Ravenna bekämpfen.
Totilas Heer findet weiterhin sarken zuwachs und er kommt ohne von den
Byzantinern aufgehalten zu werden bei Rom an. Cethegus wird in Rom immer mehr
gehasst, weil er wegen Mangel an Streitkräften die Bürger mit Gewalt
zwingt, die Stadt zu verteidigen. Totila aber versucht nicht die Stadt im Sturm
zu nehmen, sondern lässt es nur mit einem Teil der Armee belagern
während er gegen Neapolis zieht. Die Bürger in Neapolis aber legen die
Waffen nieder und kämpfen nicht gegen Totila, ihren ehemaligen Seegraf, und
die Verteidigungsarmee tritt auch unter seine dienste. In der Stadt erobert
Totila auch die dort vor Anker liegende Flotte Justinians. so ist auch der
Süden Italiens wieder in gotischer Hand, denn die umliegenden Festen
ergeben sich freiwillig. Er schickt nun die Flotte und sein Heer gegen Rom. Teja
folgt nachdem er alles Land zwischen Ravenna und dem Tiber gesichert hat.
Cethegus lässt sein
Privatsöldnerheer aus Ravenna einschiffen. Die Schiffe aber werden von
Totilas neuer Flotte abgefangen. Rom wird nun auch von der Seeseite her
belagert. Als die Bürger langsam anfangen zu hungern “auf dem
Kriegsschauplatz eschien nochmal – Belisarius.” Belisars Amee ist
nicht besonders groß, da er diese aus eigener Tasche finanzieren muss und
so wird er leicht von Totilas Streifscharen besiegt und nach Byzanz geschickt.
Den Goten gelingt die Übernahme einiger wichtiger Städte in
Mittelitalien, weil ihre Besatzung nach dem Rückschlag Belisars eine
Entsatzarmee nicht mehr erwartet.
In Rom wütet der Hunger und die
Pest. Es gibt schon Übergelaufene. Cethegus wird immer mehr gehasst, und so
übergeben die Bürger die Stadt an die Goten. Sie fordern den Tod
Cethegus’s, und lassen die Goten rein. Cethegus verschanzt sich mit seinen
Söldnern auf dem Kapitol. Er besitzt noch einen Teil Roms. Die Goten
greifen an. Sie bekommen Unterstützung von den rachedurstigen Römern,
welche Cethegus verderben wollen, mit den Waffen, die er ihnen gegeben hat. Er
wird mehrmals verletzt und sein Haus wird verbrannt von Teja. Cethegus kann aber
flüchten. Ganz Rom gehört nun den Goten.
Die Kämpfe in Italia sind
weitgehend vorbei und Totila widmet sich schon den staatlichen Angelegenheiten
zu und versucht Frieden zu stiften zwischen Byzanz und den Goten. Der Kaiser
jedoch fürchtet die Goten nicht und schlägt das Friedensangebot aus.
Totila lässt sich das nicht gefallen und will Byzanz
erstürmen.
Cethegus gibt trozt des Verlustes Roms
seine Hoffnung auf. Er verkauft nach seiner Heilung alle seine Villen und
Ländereien um neue Söldner zu werben. Diesmal will er sich Germanen
versklaven, nämlich die Langobarden (Langbärte). Er brauch aber
für einen Sieg über den Goten nicht nur ein paar Söldner, sondern
eine richtige Armee. Diese erhofft er sich von Justinian.
Totila greift Byzanz an, zuers bei See.
Er erobert die Provinzen Sizilien, Korsica und Sardinien. Als Nächstes
rückt er mit seinen Schiffen gegen Byzanz selbst vor. Alle zur Verteidigung
ausgesandten byzantinischen Schiffe werden vernichtet oder erobert. Da alle
Truppen der Byzantiner im Osten stationiert sind, um die Perser abzuwehren, hat
die Gotische Armee auf dem Festland im Norden Griechenlands den Weg bis nach
Byzanz frei. Der Gotenkönig macht Justinian ein Angebot, entweder Friede,
wobei er Italien als rechtmäßigen Besitz der Goten anerkennen soll,
oder den Krieg, bei welchem Byzanz nicht überleben könnte.
Während eines Waffenstillstandes soll er sich entscheiden. Er wählt
auf Rat Narses’s und Theodoras Krieg. Er will wieder Belisar nach Italien
schicken, doch Cethegus, der in Byzanz ist, will das nicht zulassen, weil dann
seine Pläne nicht mehr durchführbar wären. Er weiß von
einer Verschwörung in Byzanz, denn man ist unzufrieden mit den neueste
Ereignissen in dem Gotenkrieg und man will Belisar wieder in Italien sehen.
Dieser wurde bereits zur Teilnahme aufgefotdert. Cethegus kann ihn in den
Verdacht des Kaisers bringen und Belisar wird
überführt.
In Rom erhält Totila besuch: Die
Nordmänner, starke Germanen, der Wikinger nachfahren, die sich als
ehemalige Brüder der Goten ausgeben, haben von der Wende nach Theoderichs
Tod erfahren und sind so schnell wie möglich hergeeilt, um den Goten zu
helfen. Da die Gefahr gebannt, laden sie sie ein, mit dem ganzen Volk wieder gen
Norden zu ziehen, wo sie vor dem Verrat der Griechen sicher sind. Totila aber,
im Siegesrausch, schlägt das Angebot ab. Die Nordmänner ziehen ab.
Doch: Die Griechen haben den Waffenstillstand gebrochen und haben die
unbewaffnete Flotte der Goten, 470 Segel, unschädlich gemacht. Sie sind bei
Ancona mit einem starken Heer gelandet. Feldherr: Cethegus.
Totila macht sich auf, im Krieg seine
Flotte zu rächen. Cethegus kann nicht sofort losschlagen, denn er wartet
noch auf eine zweite Armee. Dies gibt den Goten die Zeit, sich zu sammeln. Die
zweite Armee jedoch führt wider erwarten der große und ungeschlagene
Feldherr – Narses. Er ist mit der größten Armee, die jemals der
geizige Kaiser gespendet haben soll, von Byzanz nach Norden über das
jetzige Jugoslawien nach Norditalien eingefallen. Er lässt, wohin er kommt,
nicht einen Goten, auch Kinder und Frauen werden getötet oder nach Byzanz
in die Sklaverei geschickt. Narses unterwirft sich durch Drohungen Cethegus.
“Und Gewaltig wahrlich war dieses Heer des Narses” Alle Kriege
wurden zu Gunsten des Gotenkrieges mit Opfern beendet, den Justinian erkannte
die Gefahr der Goten. So konnte nun Narses mit der geballten Kraft Byzanzs
aufziehen gegen Italien. So standen insgesamt 60000 Goten gegen 160000 Griechen,
derzeit aktive Armeen jedoch zählten nur 50000 Goten gegen 100000
Byzantiner. Im Lager der Goten wird wieder die schreckliche Vernichtung der
Goten durch Narses sichtbar, den aus dem Norden her flüchten massenweise
Goten in das sichere Lager. Denn wo Narses gewesen ist, gibt es das Gotentum
nicht mehr.
Die Goten bekommen noch kurz vor der
Schlacht unverhoffte Verstärkung: Ein alter Freund von Totila bringt ihm
2000 persische Reiter. Bei dem erstem zusammentreffen der Armeen bei Taginä
und Caprä wird die Entscheidung über das Gotenreich in Italien fallen,
denn das unterlegene Heer wird vernichtet werden. Beide Befehlshaber, Narses und
Totila haben vortreffliche Pläne zu beendigung des Streites. Die Schlacht
sieht am Anfang gut für die Goten aus – alles läuft nach Plan.
Doch dann verrät der Freund Totila, wegen eines Streites um ein Weib. Er
lenkt seine 2000 Reiter gegen die Goten, für welche die Schlacht deswegen
aussichtslos wird. Der stellt sich dem Verräter und kann ihn töten,
wird aber selber auch getötet. Doch dann kommt Teja: Er zerstört einen
nicht kleinen Teil der gegnerischen Armee und kann sich des Lagers
bemächtigen und dabei noch eine große Zahl an Gefangenen machen.
Unter Drohung des Tötens der Geisseln, erzwingt er sich Waffenstillstand.
Die Goten ziehen ihre Truppen nach Taginä zurück. Als die Obersten
verbliebenen Heerführer der Goten die Leiche des Königs besichtigen,
erkennt Teja, dass das Reich verloren sei. Er hat vor, weiterzukämpfen,
nicht aber um zu siegen, was unmöglich ist, sonder weil er sich nicht den
Byzantinern ergeben will und den Heldentod sterben will. Alle Goten stimmen mit
ihm überein und er wird König, doch ohne Jubel und Waffenlärm. Er
krönt sich mit einem Zypressenkranz: “Oh, König Teja, es sind
Zypressenzweige. Dem Tode geweihte kränzt man so.” “Ja, du
sprichst Weissagung – dem Tode geweihte.”
Die Schlacht hat zahlreiche Opfer
gefordert, so dass König Teja mit knapp 20000 den Rückzug gegen
Süden antrat.
In Rom haben sich die Bürger wie
fast überall aus Angst vor Narses gegen die Goten erhoben und diese
venichtet. Sie fürchten nichts mehr als eine dritte Belagerung und wollen
Cethegus wieder als Präfekten, weil sie ihn der strengen
Byzantinerherrschaft vorziehen.
Teja hat durch Landeskunde die
Verfolger abhängen können und die immer noch mitgeführten
Gefangenen Byzantiner hatte er ermordet: “Dies ist kein Krieg der Krieger
mehr, das ist ein Mordkampf der Völker.”
Bei Neapel trifft er auf einen weiteren
Teil des Heeres und erfährt, dass Cumä, eine Burg, bedroht ist. Mit
seinem Heer schlägt er die Kaiserlichen Truppen in die Flucht. “Dies
war der lezte Sonnenkuß, den der Siegesgott auf die blaue Gotenfahne
legte.”. Dorthin hatte Totila 300 Römer als Bürgniss der Treue
der Stadt hinbringen lassen. Die Köpfe ragten am anderem Morgen über
den Zinnen. Doch noch anderes zog den König nach Cumä: Dort lag der
teuerste Schatz aus der ganzen Geschichte der Goten, und auch –
Theoderich, der mumifiziert worden war. Er sollte nicht dem Spott der Nachkommen
ausgesezt sein, so wollen ihn die Goten mitnehmen, auf das Schlachtfeld, das ihr
untergang sein soll, zum Mons Vesuvius. Die auf diesem Berg durch Lava
geschaffenen Pässe sind leicht zu decken und schwer zu erkämpfen. Teja
verstärkte sie durch Mauern und Wallungen noch mehr und schaffte
Nahrungsmittel heran.
Dann kam Narses mit seinem
mächtigem Heer, um die lezten Goten aus Italien tu drängen. Er
umzingelte den ganzen Berg und musste sich jeden Zentimeter verlustreich
erkämpfen. Die Goten konnten in einen Engpass gedrängt werden, der mit
einem Mann mit Schild bequem zu verteidigen war. So hatte sich der ganze Krieg
um Italien und Rom auf einen kleinen Mannesbreiten Spalt zugeschärft.
Teja weiß, dass diese Stellung
wegen dem Hunger nicht mehr lange zu halten ist. Er will nicht, dass gotische
Frauen und Kinder, die nicht in der Schlacht fallen können, in die
Byzantinische Sklaverei gebracht werden. So will er, wenn die Stunde des
Untergangs gekommen ist, dass sich alle, die nicht kämpfen können,
sich in das Lavameer im Vesuv stürzen.
Cethegus bekam die Erlaubniss, sich aus
dem Lager Narses’s mit seinen Söldnern nach Rom zurückzuziehen.
Er bleibt jedoch, um wichtige Nachrichten zu vernehmen: Belisar wurde wegen
neuen Beweisen freigesprochen und Cethegus’s Verrat aufgedeckt. Narses
soll ihn vernichten.Cethegus ist nicht mehr Präfekt von Rom und seine
dorthin geschickten Söldner wurden gefangengenommen. Sein Rom ist ihm
entrissen worden. Der Kampf um Rom ist aus. Ihn hält jetzt nichts mehr auf
dieser Welt. Er will im Kampf gegen die Goten sterben“ ... da geht zu
sterben – der lezte Römer.”
Narses will nicht abwarten, bis die
Goten verzweifelt Sturm laufen in der Nacht und rückt weiter vor gegen den
Engpass. Die Goten verlassen ihn und stürmen. Sie sind sehr erfolgreich und
können unzahlige Feinde ohne große Verluste Töten. Dann trifft
Teja an Cethegus. Beide, von Hass überwältigt springen einander an,
ohne an Verteidigung zu denken. Beide fallen, vom Stoß des anderen
getroffen. Die Byzantiner sind nach dem Fall des Gotenkönigs ermutigt und
greifen noch mehr an.
Doch da kommt die errettung der Goten.
Harald ist zurückgekehrt. Er hat die Kaiserliche Flotte zerstört und
mit einem Angriff gedroht, wenn die übriggebliebenen Goten nicht sofort
herausgegeben werden würden um zurück nach Norden geführt zu
werden. Narses bewilligt es. Und die lezten Goten werden mit ihren Brüdern
nach Norden, in ihre Heimat gebracht.
<-- Das ist ein guter
Stichwortzettel zu diesem Thema -->
Fall d. Goten - Goten nach Italien – wegen
Byzanz wieder Raus – Nicht nur passiv- persönliches Schicksal d.
Pers.
Theoderich
Hildebrand- Alt, langer Bart;
Steinaxt
Teja- Schwarz- Geisterhaft- Beil- Vergangenheit:
Liebe erschlagen.
Witichis- Gerecht-
Gutmütig
Hildebad- lang- durstig- edel: anerkennt Feinde-
Bruder v. Totila
Cethegus- Hager- Groß- Breitbrüstig-
mächtiger Geist- gute Bildung- gerist- guter Feldherr- zulezt
aus
politik raus- “Zuerst Rom, dann alles
andere”- Vorbild:Cäsar(vielleicht verwandt)
Belisar- Held- Treu
Justinian- Kaiser- Frau ergeben
Narses- nie verloren- Krüppel- Epileptiker-
Konkurent v. Belisar
Alamaswintha- nur Reich.
Lage: Goten Italien v. Byzanz erkämpft – Italier hassen
Goten?Untergrund
Äwollen
zurück
Theoderich
stirbtàFolgen
àSchwur d. Helden
auf Gotisch Reich
Alam.àK.àCeth.-präfekt
v.
RomàMauern-Soldaten Sonderstellung
v. Byzanz
AlamàMachtlosàHilfe
bei Byzanz
G.àKönig
BelisaràSizilienàTheodohad
–
K.àEntmilitalisiert
Belisar-
SüdIà Verrat
v.
KàTod
K.àWitichis
Rom zu
BelisaràHeer ca.
100000
Goten- nach
RavennaàProblem
mit
Mataswinth.àVerstärkung
auf 160000àgegen
RomàSchlagen
Belisar vor
RomàBelagerungà“Mit
Schrecken hatten die Bürger Roms mit angesehen, wie die Scharen der Goten
nicht enden wollten”.
àWenig Fortschritt-
Mataswintha-
HaßàEndkampf
Endkampf:
Belisar-FutteràMassenangriff“Die
Ebene um Rom war erfüllt von gotischen Waffen. Aus allen Lagertoren wogte
die ganze Streitmacht des gotischen Heeres heran, die ganze Ausdehnung der Stadt
umgürtend”.
Byzantiner
verzweifeln- Belisar
verwundetàwollen
ihn reinàkampf
mit Ceth.àGoten
stürmenàCeth.
u. K. verleztà
àGoten
verloren.
Belagerung aus- 1Jh. &
9t.àRavennaàviele
Monate Belagerung-
Erdbebenà
AngebotàTeja-
Totila- Hildebadà
wegàWitichis
gefangenà Math.
Tod-geisteskrank
Italie unzufrieden mit Byzanz-
Steuernà
unterstützen
Gotenà
ErfolgàHildebad
ermordetà will
Totila als K.à
TotilaàK.
Großen
zuwachsàByzantiner
geschlagenàgegen
Neapolisà Ergabe-
Flotteàgegen
Rom
Allle Heere gegen
RomàBelagerungà
Belisar
kommtàentgültig
in
ByzanzàRömer
übergeben
Romà Cethegus
verlezt-verjagt.
Kämpfe
ausàFriede mit
Byzanz-nichtà
Goten nach
ByzanzàG.-Seemacht
- fast in
ByzanzàFrieden
Belisar soll wieder nach I.
à gefällt
Ceth.
nichtàVerschwörung
–Belisar gefangen
K. – Besuch v. Nordmännern
Byzanz- bricht
friedenà G.
Seemacht weg- Feldherr- Ceth.- Oberfeldherr- Narses
Byzanz- alle Kriege
beendigtàGotenkriegà50000G.
: 100000B.
Goten- verlieren entscheidung- K.
Todà
Teja – K. des Todes “Oh,
König Teja, es sind Zypressenzweige. Dem Tode geweihte kränzt man
so.” “Ja, du sprichst Weissagung – dem Tode geweihte.”
Teja- flieht mit Rest zum Vesuv- bringt 500
Gefangene um“Dies ist kein
Krieg der Krieger mehr, das ist ein Mordkampf der
Völker.”
Schlacht am Vesuv
ceth.-Verrat an Belisar
entdecktàRom
wegàgeht
in Tod “ ... da geht zu sterben – der lezte Römer.”
Viele Byzan. fallen
àHarald
Dahn:1834-1912 (D) Jurost- Historiker- Schriftsteller-
Prof. d. Rechts
E.K.U.R:bekantestes-1876-1878.
<-- So sollte ungefähr das Tafelbild ausschauen -->
Ein Kampf um Rom
Felix Dahn
Goten Römer Byzantiner
Theoderich Cethegus Justinian
Hildebrand Narses
Teja Belisar
Witichis
Totila
Hildebad
Alamaswintha
<-- Das sind die Personenbeschreibungen
-->
Theoderich: Der König, der die Goten
nach Italien geführt hat und es von Justinus erkämpft hat. Er ist der
mächtigste König weit und breit und alle fürchten
ihn.
Hildebrand: Hildungs Sohn; Er ist sehr
alt und überlebt das ganze Buch. Er ist der Waffenmeister Theoderichs und
dient gerne auch den anderen Königen. Sein langer weißer Bart
behindert ihn genauso wie sein hohes Alter beim kämpfen nicht und
schlägt auch am Ende des Buches mit seiner Steinaxt aus alter Gotenzeit
freudig zu.
Teja:
Er hat ein geisterhaftes Antlitz, schwarzes Haar und
eine Adlernase. Er hat seine Freude an der Welt verloren und lächelt nur
manchmal beim Kampf. Sonst ist er auch nicht sehr gesprächig, denn er hat
eine schreckliche Vergangenheit hinter sich: Er hat seine angebetete, die sich
als Feind verkleidet hatte, erschlagen. Seine Lieblingswaffe ist sein langes
furchtbares Beil, das jede Rüstung durchdringt.
Witichis: Waltaris Sohn; Er hat
Hellbraunes Haar und ist ein sehr gutmütiger und gerechter Mann. Er hat
eine geliebte Frau, Rauthgundis.
Hildebad: Er ist der Bruder von Totila,
hat braunes Haar und ist sehr stark und mutig. Er ist einer der
größten und durstigsten. Er hat einen Edlen Kern, weil er auch seine
Feinde achtet, wenn sie gut im kämpfen sind.
Totila: Er ist der schönste Jüngling Italien und hat blondes Haar.
Manche sagen, er strahlt wie eine Sonne und er ist sehr optimistisch.
Cethegus: Richtiger Name ist Cornelius
Cethegus Cäsarius. Er ist groß. hager, kräftig und hat eine
Breite Brust und Schwarzes Haar. Seine Bildung ist ausgezeichnet denn er ist
viel herumgereist und hat somit viele Sprachen gelernt. Er kann sehr gut Politik
machen und ist ein kein schlechter Feldherr. Sein Geist ist einer der
stärksten im ganzen Buch. In sekundenschnelle fasst er Entschlüsse,
die die Weltgeschichte verändern. Sein großes Vorbild ist Cäsar,
und es ist umstritten, ob er nicht mit ihm verwandt ist. Sein Vorsatz :
« Zuerst Rom, dann alles andere. » .
Justinian: Er ist der Nachfolger von
Justinus, dem Kaiser Byzanzs. Er ist ein Geizkragen und unfähig selbst
Entschlüsse zu fassen. Deshalb ist er der Spielball seiner Frau
Theodora.
Belisar: Er ist ein ausgezeichneter
Byzantinischer Held, aber kein Feldherr, obwohl ihm schon oft die Kontrolle
über eine Armee übertragen wurde. Er hat die Vandalen vernichtet. Er
gewinnt jede Schlacht durch sein Heldentum verliert aber jede durch zuviel des
Heldentums. Seine einzige Schwäche ist die Treue zu Justinian. Er
nützt jede Gelegenheit um ihm diese zu zeigen, bekommt aber nur
Undank.
Narses: Er ist der Konkurrent
Belisars’s. Er ist ein verkrüppelter Mann, der an eine Sänfte
angewiesen ist. Er ist der größte Feldherr der damaligen Zeit. Er zu
seinem Kaiser sehr offen und weist ihn auf seine Fehler hin und beleidigt ihn
sogar, denn er weis, der Kaiser ist abhängig von ihm. Er hat noch nie eine
Schlacht verloren.
Alamaswintha: Sie ist eine der
schönsten Frauen von ganz Italien und die Tochter Theoderichs. Ihr einziger
Nachteil ist, dass sie in die Herrschaft versessen ist und ihr alles
opfert.
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