|
Du bist hier: Referate Datenbank | Deutsch
| Fallada, Hans (1893-1947)
Fallada, Hans (1893-1947)
Hans Fallada
-Pseudonym für Rudolf Ditzen
1893 am 21.Juli als ältester Sohn des Landrichters Wilhelm Ditzen und
seiner
Frau Elisabeth in Greifswald geboren
1901-1911 Besuch ver verschiedener Gymnasien =>kein
Abschluß
1911 “Duell” bei dem Fallada einen Mitschüler tötet
=>Haftbefehl und gerichtliche
Untersuchung; psychiatrische Untersuchung
1912 Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt
1913 landwirtschaftliche Lehre
1914 Meldung als Kriegsfreiwilliger im 1.WK, ohne Erfolg da er untauglich
war
1917 Drogenentziehungskur in Carlsfeld bei Halle
1919 Alkoholentziehungskur
1924 3 Monate Gefängnisaufenthalt wegen Unterschlagung
-Buchhalter auf verschiedenen Gütern
1929 Heirat mit Anna Margarete Issel
1930 Umzug nach Berlin und Anstellung beim Rowohlt Verlag
1931 erster erfolgreicher Roman: “Bauern, Bonzen und
Bomben”
1932 Welterfolg des Romans “Kleiner Mann - was nun ?
”
1934 Roman “Wer einmal aus dem Blechnapf frißt”
(über das Leben im Zuchthaus)
1937 Roman “Wolf unter Wölfen”
1944 -Scheidung von seiner Frau
-Einweisung in Landesanstalt Strelitz wegen Mordversuch an seiner
Frau
1945 -Umzug nach Berlin
-Bekanntschaft mit Johannes R. Becher
1946 Roman “Jeder stirbt für sich allein”
(Enthüllung der Unmenschlichkeit und
Verbrechen das Faschismus)
1947 am 5. Februar in einer Berliner Nervenklinik verstorben
Kleiner Mann - was nun ?
Entstehung:
• September 1931 Rowohlt-Verlag
zahlungsunfähig =>Kündigung
• persönl. Schicksal =
Massenschicksal =>Ende 1931 in Dtl. über
6 Mill. Arbeitslose =>Stoff für Roman u. Vorlage:
Siegfried Kracauers Arbeit “Die Angestellten”
(1930)
• in 20 Sprachen übersetzt und 2 mal
verfilmt;
in ca.50 Provinzzeitschriften Teile abgedruckt =>große
Verbreitung
• Erklärung des großen
Erfolgs:
- ___________________________________________________
- ___________________________________________________
- ___________________________________________________
Inhalt
• Hauptpersonen: -
_____________________________________
- _____________________________________
Vorspiel “Die Sorglosen”
• Frauenarzt stellt fest das Lämmchen
bereits schwanger ist
• Heiratsantrag von Pinneberg an
Lämmchen
Erster Teil “Die kleine Stadt”
• Heirat
• in Ducherow
__________________________________________
• niemand darf von der Heirat
wissen
• Arbeit bei Kleinholz Geschäft
für _________________________
• Pinneberg wird gekündigt
=>Rettung Brief von Mutter (Job bei
Mandel u. wohnen bei Mutter)
Zweiter Teil “Berlin”
• Job im Warenhaus Mandel über
Jachmann (Freund d. Mutter,
wohlhabend, betreibt aber unseriöse Geschäfte)
• findet neuen Freund bei Mandel
(Heilbutt, 1.Verkäufer)
• Pinneberg kauft von seinem ersten Gehalt
eine Frisiertoilette
- zu Geldproblemen kommen Wohnungsprobleme
(Auszug bei Mutter Pinneberg)
•
Wohnung bei Tischlermeister Puttbreese ist was eigenes
• bald wird Sohn Horst geboren =>kleine
Familie
• Kürzungen bei Mandel
=>Einführung einer Verkaufsquote
- bettelt Schauspieler darum etwas zu kaufen
=>Rausschmiß
- Arbeitslos
Nachspiel
“Alles geht weiter”
Weitere Notizen
Kleiner Mann - was nun ?
Entstehung:
• Johannes R. Becher über Hans
Fallada: “seine Liebe galt dem einfachen Leben und den
kleinen Leuten - und was an Großem in diesen kleinen Leuten
träumte”
• September 1931 Rowohlt-Verlag
zahlungsunfähig =>Kündigung
• persönl. Schicksal =
Massenschicksaal =>Ende 1931 in Dtl. über 6 Mill. Arbeitslose
=>Stoff für Roman u. Vorlage: Siegfried Kracauers Arbeit
“Die Angestellten” (1930)
• nach 16 Wochen Vorabdruck in einer
Zeitung
• in 20 Sprachen übersetzt und 2 mal
verfilmt; in ca.50 Provinzzeitschriften Teile abgedruckt
=>große Verbreitung
• Erklärung des großen
Erfolgs:
-aktuelles Thema =>Nöte u. Sorgen in
Weltwirtschaftskrise
-Massenschicksal spannend dargestellt
-Trost - Identifikation mit Hauptperson
Inhalt:
• Hauptpersonen: - Johannes Pinneberg -
23, Buchhalter in Ducherow
- Emma Mörschel -genannt Lämmchen - 22, in Platz
Vorspiel “Die Sorglosen”
• Frauenarzt - Verhütung - bereits
schwanger
• Heiratsantrag - Mörschelei (Fallada
konfrontiert Arbeiter u. Angestellte)
|
Arbeiter
|
Angestellter
|
|
• Arbeiter für ihre Tochter lieber,
weil
moralisch höher
• Klassenbewußtsein
u.Solidarität der Arbeiter
• rauher, scharfer, sehr offener
Ton
• niedrigerer Lebensstandard
|
• höhere Ansprüche als
Arbeiter
• eine soz. Stufe höher -keine
körperl.Arbeit
• mangelndes
Klassenbewußtsein
• nur um sich bemüht
• Werkzeug der herrschenden
Klasse
|
Erster Teil “Die kleine Stadt”
• Heirat (ausgelassen)
• Ducherow - möbliertes Zimmer bei
alter Witwe - billig
• niemand von Heirat wissen:
1.Verkäufer bei Bergmann (Jude) -Streit - Kündigung
• Arbeit bei Kleinholz (Getreide -,Futter-
und Düngemittel)=3 Junggesellen
• Heirat verbergen (soll Tochter von
Kleinholz heiraten)
• Pinneberg gekündigt bei Kleinholz
=>keine Solidarität (alle kündigen wenn einer)
• Rettung Brief von Mutter (Job bei
Mandel u.wohnen bei Mutter)
Zweiter Teil “Berlin”
• Mißverständnis - Warenhaus
Mandel über Jachmann (Freund d.Mutter, wohlhabend)
• Angestellte: Kessler (fieß,
hinterhältig) und Heilbutt (nett, unterstützend)
• 1.Gehalt (170 M) trotzdem
Frisiertoilette (125 M) (=Symbol für Wohlstand)
• zu Geldproblemen Wohnungsprobleme
(Auszug bei Mutter Pinneberg)
• Wohnung bei Tischlermeister Puttbreese -
was eigenes -(Umzug bei Nacht und Nebel)
• glücklich - Sohn geboren - kleine
Familie
• Kürzungen bei Mandel
=>Quotensystem =>Heilbutt hilft - Heilbutt gefeuert wegen FKK
• Pinneberg allein =>Franz
Schlüter, betteln um zu verkaufen =>Rausschmiß
Nachspiel “Alles geht weiter”
VIDEO
• offenes Ende
Mittel des Autors
• Vergleich (Konfrontation der
gesellschaftlichen Schichten )
• Dialoge und Alltagssprache (kaum
auffällige rhetorische Mittel)
• lebensnahe Darstellung
|