|
Du bist hier: Referate Datenbank | Deutsch
| Goethe, Johann Wolfgang von: Faust - Der Tragödie
Goethe, Johann Wolfgang von: Faust - Der Tragödie
Der Tragödie zweiter
Teil
-
Inhaltsangabe
Erster Akt
Anmutige Gegend
Naturgeister erquicken den ermüdeten Faust durch
ihren Gesang . Kaiserliche Pfalz
Saal des Thrones
Der Kaiser beratschlagt mit dem Staatsrat über den
Geldmangel. Mephistopheles erfindet das Papiergeld.
Weitläufiger Saal mit
Nebengemächern
Ein Mummenschanz wird aufgeführt; allegorische
Figuren ziehen um. Faust tritt als Gott des Reichtums (Plutus) auf.
Mephistopheles` Flammenzauber erschreckt den Kaiser.
Lustgarten
Der Kaiser schildert seine Erfahrungen; das Papiergeld
ist plötzlich da.
Finstere Galerie
Faust berichtet Mephistopheles vom Wunsch des Kaisers,
Paris und Helena zu sehen. Mephistopheles gibt Faust einen Schlüssel, mit
dessen Hilfe er zu den "Müttern" hinabsteigt.
Hell erleuchtete Säle
Mephistopheles wartet auf Fausts Rückkehr.
Rittersaal
Faust läßt Paris und Helena erscheinen. Als
er nach der Erscheinung greift, ereignet sich eine Explosion, die Schemen
verschwinden, und Faust fällt ohnmächtig zu Boden.
Zweiter Akt
Hochgewölbtes, enges gotisches
Zimmer
Faust schläft in seinem alten Studierzimmer.
Mephistopheles trifft wieder auf den Studenten von früher, der nun
Baccalaureus ist.
Laboratorium
Wagner hat den Homunculus, einen künstlichen
Menschen, geschaffen, der Mephistopheles rät, mit Faust zur "Klassischen
Walpurgisnacht" zu fliegen, wo er genesen könnte.
Klassische Walpurgisnacht
Zum Jahrestag der Schlacht von Pharsalus treffen sich
antike Sagengestalten. Faust erwacht, als er griechischen Boden betritt. Er
fragt nach Helena. Er sucht mit Mephistopheles nach ihr und begegnet
verschiedenen Sagengestalten. Sie trennen sich
schließlich.
Dritter Akt
Vor dem Palaste des Menelaos zu
Sparta
Helena wartet auf die Rückkehr ihres Gatten
Menelaos von Troja. Mephistopheles warnt sie in der Maske der Phorkyas und
überredet sie zur Flucht. Er versetzt sie in eine mittelalterliche Burg im
Gebirge.
Innerer Burghof Schattiger Hain
Faust begegnet Helena. Sie erhört seine Werbung,
und beide vermählen sich. Aus der Verbindung geht der Knabe Euphorien
hervor, der aber mit seiner Mutter bald zurück ins Reich der Schatten
zieht.
Vierter Akt
Hochgebirge
Faust fühlt neue Kräfte und will große
Taten vollbringen. Der Kaiser ist in Bedrängnis; Faust und Mephistopheles
wollen ihm helfen.
Auf dem Vorgebirge
Von oben wird die Schlacht beobachtet; als der Kaiser um
Hilfe bittet, greifen Faust und Mephistopheles mit Zauberkünsten ein.
Des Gegenkaisers Zelt
Der Kaiser siegt, doch muß er, weil der
Teufelszauber offenbar wird, das Land des Kampfes der Kirche vermachen. Faust
erhält das Land am Meer zum Leben.
Fünfter Akt
Offene Gegend
Auf einem Hügel lebt ein altes Paar, Philemon und
Baucis.
Palast Faust will das Land der beiden Alten seinem
Besitz einverleiben; da sie nicht weichen wollen, tötet Mephistopheles
sie.
Tiefe Nacht
Faust betrachtet vom Turm das Land, das er kolonisieren
läßt, und erfährt von der Untat des
Mephistopheles.
Mitternacht Mangel, Sorge, Schuld und Not wollen bei
Faust eintreten, doch nur die Sorge schleicht sich durchs Schlüsselloch.
Sie macht Faust blind.
Großer Vorhof des Palastes
Mephistopheles kommt mit den Lemuren, das Grab für
Faust zu schaufeln. Der hält das Geklirre für die
Arbeitsgeräusche seiner Leute. Faust stirbt. Mephistopheles
triumphiert.
Grablegung Der Höllenrachen tut sich auf, doch
Engel entführen Fausts Unsterbliches nach oben. Mephistopheles fühlt
sich um seinen Sieg betrogen.
Bergschluchten
In der Schlußszene wird Faust von der Mater
gloriosa empfangen und seine Erlösung verkündet.
|