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Gaudi, Antoni (1852-1926)
Der Lebenslauf des Antoni Gaudi
Antoni Gaudi y Cornet wird am 25.06.1852 als
Sohn eines Hufschmied in Raus, einer Provinz von Tarragona, geboren. Von 1863 -
1867 geht Antoni Gaudi zur Pares Ecuolapion, einer Klosterschule, in Raus. Er
ist in seiner Kindheit, sowie in seinem ganzen Leben sehr oft krank. Bis zu
seinem Tod begleiten ihn Rheumaanfälle. Schon in seiner Jugendzeit ist er
von der Architektur begeistert. 1867 veröffentlicht er zum erstenmal
Zeichnungen in einer Zeitung. Außer diesen Zeichnungen, die mit einer
Auflage von 12 Exemplaren verkauft wird, veröffentlicht Gaudi nur sehr
wenig Werke. Er kämpft nicht um Rum und Anerkennung, wie viele anderen
Architekten. Von 1868 - 1873 besucht er die Escuela Provinci de Arquitectura, in
der er sein Studium als Architekt macht. Während seines ganzen Studium lebt
er in eher ärmlichen Verhältnissen. Aber schon in dieser Zeit zeigt
sich sein eigenwilliger Charakter, der in seinem späteren Leben noch
intensiver wird. Durch den Einfluß seinen Professor neigt er eher zur
Gotik, als zur Neugotik. Er studiert aber beides. Gaudi ist kein besonders guter
Student. Seine Examensprüfung besteht er nur mit bestanden. Das ist die
niedrigste Note, die die Universität zu vergeben hat. Auch bei der
Examensprüfung arbeitet er nicht in der Gotik oder in der Neugotik. Aus
diesem Grund hat er wahrscheinlich auch nur die Note bestanden bekommen. Dieser
Ansatz des nicht Stilreinen Arbeitens setzt sich in seinem ganzen Leben fort. Im
Februar 1878 bekommt er seinen einzigen Auftrag von der Stadt Barcelona. Er soll
Straßenlaternen entwerfen. Diese fanden bei der Presse und in der
Bevölkerung große Sympathie. Sein erstes großes Bauprojekt ist
es eine Arbeitersiedlung zu erstellen. Von der geplanten Siedlung entstehen aber
nur eine Fabrikhalle und ein Kiosk. Dieses Bauprojekt wird 1878 auf einer
Weltausstellung gezeigt. Der anwesende Eusebin Güell (ein reicher
Industriefabrikant ) wird dadurch sehr aufmerksam auf Gaudi. Güell hat
schon einmal ein Werk von Gaudi gesehen. Gaudi hat 1878 ein Schaufenster
für einen Handwerker gestalte, welches Güell auch schon aufgefallen
ist. Durch diese zwei Werke wird Güell zum lebenslangen Freund und
Förderer Gaudis. Durch Güell bekommt Gaudi einige Aufträge
vermittelt. 1878 bekommt Gaudi den Auftrag zur Casa Vicens. 1883 beginnt er mit
den Bauarbeiten. Das Gebäude ist vom Grundriß her nicht sonderlich
originell. An diesem Gebäude kann man den maurischen Einfluß
entdecken. Im Inneren erinnert es an die arabische Baukunst. Nach Fertigstellung
dieses Gebäude kann sich Gaudi vor Aufträgen nicht mehr retten.
1879 stirbt Gaudis Schwester. Ab diesem
Zeitpunkt kümmert Gaudi sich um seine 3 jährige Nichte. Sie stirbt im
Alter von 36 Jahre. 1883 bekommt Gaudi dann auch den ersten Bauauftrag von
Güell. Er soll für Güell ein Jagdhaus bauen. Ein Jahr später
gestaltet Gaudi dann das Gut von Güell um. Das Gartentor dieses Gutes zeigt
schon Einflüsse des Jugendstils. Mit diesem kommt Gaudi bei Güell zum
ersten Mal in Berührung. Der Jugendstil ist der Natur nachempfunden,
zweidimensional und mit geraden Linien. Durch Güell gelangt Gaudi in die
gehobene Bevölkerung. Er setzt sich aber trotzdem immer für die
Arbeiter ein. 1898 beginnt Gaudi mit den Bauarbeiten zur Casa Calvet. Es ist das
einzige Werke Gaudis, das einen Preis erhalten hat. An diesem Bau arbeitet er
bis 1900. Bis 1900 sind seine Arbeiten eine Mischung aus unterschiedlichen
Stilen. Ab 1900 hat Gaudi dann seinen eigenen Stil gefunden. Dieser Stil
ähnelt sehr dem Jugendstil, jedoch ist er noch eher der Natur nachempfunden
und dreidimensional. 1900 fängt er die Bauarbeiten zum Park Güell an.
An diesem Werkt arbeitet er 14 Jahre. Er ist zugleich Bildhauer und auch Maler.
Dieses Werk ist ein von Gaudi nicht beendetes Werk. Die meisten Gegenstände
in diesem Park haben wie so oft zwei Gesichtspunkte. Einmal den schönen
Effekt und einmal den nützlichen Effekt. Er benutzt auch sehr viel
Müll in diesem Park wie z.B. Glasscherben oder Keramiksplitter. Dies macht
er, um zu beweisen, daß das Material nichts an der Schönheit der
Bauwerke ausmacht. 1906 zieht er in eins der zwei im Park entstandenen
Häuser um, da sein Vater, für den er sorgt, nicht mehr die Treppen
laufen kann. Am 29 Oktober im selben Jahr stirbt sein Vater.
Gaudi will Werke schaffen, die perfekt sind. Er
denkt dabei immer, daß er mit seinen Werken gescheitert ist, obwohl dies
nicht so ist. Viele Menschen bezeichnen ihn auch als mittelalterlichen
Architekten. Er studiert auch die Bauten der Vergangenheit. Dabei soll er laut
Gerüchten einer Amerikanerin begegnet sein. Einigen Gerüchten nach
soll er die Amerikanerin geheiratet haben. Anderen Gerüchten zufolge ist
er zu diesem Zeitpunkt mit einer anderen Frau verlobt. Gaudi lehnt das
politische Leben ab. Er verzichtet sogar auf das Amt eines Abgeordneten. Er hat
kaum Privatleben. 1900 fängt er mit der Bellesguard an. Es ist ein
gotisches Bauwerk. Dieses Bauwerk wird zum Wahrzeichen Katalaniens. An diesem
Werk arbeitet er bis 1909.1906 fängt er dann die Bauarbeiten zur Casa Mila
an. Dieses Bauwerk ist einmalig, da die Fassade unregelmäßig
geschwungen ist. Bei der Bevölkerung findet sie kein Interesse im Gegensatz
zur Bellesguard. Die Casa Mila besitzt auch keine einzige Stützmauer. Dem
entsprechend kann er die Räume individuell nach den Bedürfnissen der
Menschen, die dort wohnen, gestalten. Gaudi unterscheidet sich auch zu anderen
Architekten, da er nicht den Modeströmen folgt. Seine Bauten sind im
wesentlichen Zeitlos. Sie haben auch keine abstrakte Formen, wie bei anderen
Architekten. Er baut nur mit geometrischen Formen. Gaudi nimmt die Natur als
Vorbild und baut hauptsächlich in Barcelona und Leon. Gaudi ist durch und
durch Katalane. Er spricht nur das katalanische Spanisch. Auch wenn seine
Anweisungen und Dinge, die er mit dem Arbeitern am Bau bespricht, übersetzt
werden müssen, spricht er nur das katalanische Spanisch. Selbst als er kurz
vor seinem Tot vor Gericht steht, wahrscheinlich weil er wieder eine
behördliche Anordnung oder Richtlinie übertreten hat, weigert er sich
das “normale” Spanische zu sprechen.
Als Gaudi seine täglichen Spaziergang zur
St. Philipp Neri Kirche unternimmt wird er am 07 Juni 1926 von der
Straßenbahn Nummer 30 angefahren. Bei diesem Unfall erkennt ihn niemand.
Ein Taxifahrer weigert sich sogar ihn in ein Krankenhaus zu bringen. Dafür
bekommt der Taxifahrer später noch eine Strafe. Darum wird er in ein
Armenhaus gebracht. Erst kurz vor seinem Tod erkennt ihn der Priester. Man will
Gaudi noch in ein Krankenhaus bringen, doch dieser will das nicht. Gaudi stirbt
drei Tage nach der Einlieferung in das Armenhaus. Am 12. Juni 1926 ordnet die
Regierung die Beisetzung von Gaudi in der Krypta der Sagreda der Familia an. Der
Papst stimmt dem zu. Es entsteht ein Trauerzug von mehreren Hundert Menschen von
dem Armenhaus bis zur Sagreda de Familia. Gaudi ist als Volksheld gestorben.
Das unvollendete Meisterwerk von Antoni Gaudi
Das Lebenswerk von Gaudi ist die Sagreda de
Familia. Gaudi hat den Bauauftrag am 3 November 1883 übernommen. Vor ihn
haben schon Francisco de Paula de Villar und Juan Martorell an der Sagreda de
Familia gearbeitet. Villar hat schon mit der Aushebung der Krypta, im
neugotischen Stil begonnen. Martorell wurde mit der Weiterführung nach dem
Ausstieg von Villar betreut, doch dieser lehnt ab. Warum Gaudi den Auftrag
erhalten hat kann man nur spekulieren. Wahrscheinlich da hat schon in seiner
Studienzeit bei Juan Martorell gearbeitet hat. Die Sagreda de Familia ist durch
die Vereinigung zu ehren des Heiligen Josph entstanden. Man will mit der Sagreda
de Familia gegen die immer stärker werdende Industrialisierung
protestieren. Es soll auch nicht nur eine Kirche entstehen, sondern eine ganze
Siedlung. In der Siedlung soll Werkstätten und Schulen entstehen. Durch
diesen Auftrag geht die Karriere von Gaudi sehr stark bergauf. Gaudi arbeitet
trotz der anderen Bauten immer weiter an der Sagreda de Familia. Am Anfang ist
er emotional gegen den Bau. Gaudi führt diese Ansätze mit der Neugotik
nicht fort. Er hätte diese auch am liebsten abgerissen und von vorne
begonnen. Das ist auch ein Grund, warum der Bau am Anfang nicht so schnell
voran geht. Aber auch mit ein Grund ist, daß Gaudi nicht nach festen
Plänen arbeitet sondern beim Bau entwickelt. Seine meisten Bauten
entwickelt er beim Bauen. Wenn andere Architekten versuchen seine Bauten zu
ändern stürzen diese aus Statik gründen ein. Aus diesem Grund
sagen die ersten Bauzeichnungen von der Sagreda de Familia auch nichts mehr aus.
1906 gib es einige Verzögerungen mit dem Bau der Sagreda de Familia, da die
Baupläne von Gaudi zu kostspielig sind. Die Sagreda de Familia soll nur aus
Spenden und Almosen bestehen. Darum geht Gaudi beim ersten Weltkrieg (1914) um
Geld zu sammeln von Haus zu Haus. Zu diesem Zeitpunkt hat der Bau schon 3
Millionen Peseten verschlungen. 1914 zieht er dann auch auf die Baustelle, in
der Werkstatt ein. Von dort an kümmert sich Gaudi um jedes kleines Problem
bei den Bauarbeiten. Er lehnt auch jeden weiteren Bauauftrag ab. Er diskutiert
sehr viel mit seinen Arbeitern. 1886 ist Gaudi noch davon überzeugt,
daß der Bau nicht länger als 10 Jahre dauern würde. Doch nach
einiger Zeit kommt er zu dem Schluß, das man noch Jahrzehnte daran bauen
muß. Aus diesem Grund führt er auch den Bau im mittelalterlichen Stil
weiter. Denn da hat auch nicht nur ein Architekt an einem Bau gearbeitet,
sondern mehrere Architekten.
An der Krypta ist er durch die Anfänge von
Villar nur bedingt beteiligt. Die Krypta wird 1887 fertiggestellt. Bei der
Apsis, die er nach der Krypta zu bauen anfängt, läßt er sich von
der Gotik inspirieren. Die Apsis und die Krypta sind dem Heiligem Joseph
gewidmet. An den Fenstern der Apsis befinden sich Diagramme von Joseph, Maria
und Jesus. Es werden Taten von Joseph dargestellt, die in der Geschichte von
Maria gemacht worden sind. Bei der Apsis zeigt sich jetzt auch wieder sein
eigener Stil. Die Apsis kann er nicht einmal vor seinem Tod fertigstellen. Gaudi
läßt sich auch bei dem Grundriß von der Gotik inspirieren. Der
Grundriß der Sagreda de Familia ist in der Gestalt eines Kreuzes. Das
Kreuz soll eine Basilika mit einem Hauptschiff und einem Querschiff darstellen.
So hat auch der Grundriß gleich zwei Bedeutungen, wie fast alles anderen
Werke in dieser Kirche auch. Das Hauptschiff mit der Apsis soll eine Länge
von 95 Metern haben. Das Querschiff soll eine Länge von 60 Metern haben.
Das entspricht in etwa der Gestalt des Kölner Doms. Über dieses
Bauwerk hat sich Gaudi niemals negativ geäußert. Gaudi hat aber nicht
genau die Apsis und das Hauptschiff in der Gotik gestaltet, da die Gotik
für Gaudi fehlerhaft war. Die Gotik hat Stützpfeiler und das mag Gaudi
nicht, da die Natur dies auch nicht besitzt. Er überwindet diese
Stützpfeiler, die er auch als Krücken bezeichnet, mit
Parabelbögen und schrägen Pfeilern. Zu dieser Idee nimmt er sich
wieder einmal die Natur als Vorbild. Er leitet das von einem Eukalyptusbaum ab.
Diese Säulenkonstruktion zeigt sich vor allem im Hauptschiff der Sagreda de
Familia. Dort hat er fast einen Wald von Säulen hingestellt. Die Basis
dieser Säulen sind große Schildkröten. Man findet in der
Architektur selten so ein Beispiel, wo die Theorie so in der Praxis umgesetzt
worden ist.
Vor seinem Tod fängt er auch mit der
Ostfassade der Sagreda de Familia an. Aber auch diese bleibt unvollendet. Sie
ist eine der großen Fassaden, die die Sagreda de Familia zieren sollten.
Jede Fassade soll Jesus aus einem anderen Winkel beschreiben. Sie sollten einmal
Jesus als Mensch, einmal als Erlöser der Menschheit und einmal als
Erlöser am jüngsten Tag zeigen. Gaudi fängt mit der Ostfassade
an, die Jesus als Erlöser der Menschheit zeigen soll. Einiger seiner
Berater meinen, daß er mit der Westfassade anfangen sollte. Die
Westfassade ist zur Stadt Barcelona gerichtet und hätte so mehr
Aufmerksamkeit der Bevölkerung erregt. Gaudi lehnt ab, da die Westfassade
dem Leid Jesus gewidmet ist und so die Menschen noch trauriger gestimmt
hätten. Gaudi hat die Westfassade zur Leidensfassade gemacht, da im Westen
auch die Sonne untergeht. Die Sagreda de Familia sollte drei Portale bekommen.
Das große Liebesportal in der Mitte und als Haupteingang der Sagreda de
Familia gedacht. Links davon das Hoffnungsportal, das die Kindheit Jesus
darstellen soll. Es sollt die Farbe grün gekommen. Die Ostfassade soll
sowieso eher freundliche Farben bekommen, wogegen die Westfassade dunkle Farben
gekommen sollte. Doch an die Farbgestaltung ist selbst heute noch nicht zu
denken. Rechts das Portal des Glaubens. An diesem Portal sind auch die
entsprechenden Szenen aus der Bibel. Die Ostfassade wurde mit Skulpturen aus dem
Jugendstil verkleidet. Die Skulpturen zeigen die Heilige Familie. Gaudi hat als
Vorbild Menschen, die er auf der Straße getroffen hat, genommen. An jeder
Fassade soll jeweils 4 Türme paarweise stehen. Die Türme sind jedoch
keine gotischen Spitztürme, sie sind eine Art Mitra. Es gibt dann also 12
Türme. Diese Türme sollen die 12 Aposteln im Evangelium darstellen. In
der Mitte der 12 Türme soll ein Hauptturm stehen. Dieser Turm soll 170
Meter hoch sein. Er soll auch noch gleichzeitig wie ein Bischofsstarb wirken.
Die anderen Türme sollen nur 100 Meter hoch sein. Am Ende des Hauptturm ist
ein Kreuz. Es soll auf den Erlöser Christi hinweisen. Der Hauptturm soll in
der Nacht von den 12 Apostel Türmen angestrahlt werden. Auch der Innenraum
soll nach in der Nacht nach außen leuchten. An der ganzen Kirche kann man
Szenen aus der Bibel sehen. Das ist nicht ungewöhnlich für diese Zeit.
Nur hat Gaudi mehr Symbole gemacht, als selbst damals üblich waren. Er will
mit dieser Kirche ein Buch für den Betrachter machen. Mit der Zeit wird
durch sein erst emotionales Gefühl gegen die Kirche ein Gefühl
für die Kirche. Bei Gaudis Tod waren selbst erst 3 der 4 Türme der
Ostfassade fertiggestellt. Von der restlichen Kirche ist ein Gipsmodel
vorhanden. 1930 wird dann der vierte Turm der Ostfassade fertiggestellt. 1936
werden ein Teil seiner Zeichnungen und der Gipsmodelle, bei einem Brand in der
Sagreda de Familia, zerstört. Man hat nach einiger Zeit geschafft, die
zerstörten Zeichnungen und Gipsmodelle wieder nach zu bilden. Diese Fassade
ist in sich schon ein Kunstwerk und kann ohne die anderen Fassaden alleine
stehen. Bis 1985 hat man es auch geschafft, die Westfassade zu vollenden. Es ist
aber immer noch fraglich, ob man es schafft, die dritte Fassade, die
Glorinfassade zu vollenden. Die Glorinfassade ist die wichtigste Fassade an der
Sagreda de Familia. Zu ihr soll eine Freitreppe mit dem Thema Tod und Hölle
führen. In der Sagreda de Familia sind auch die vier Elemente, Wasser,
Feuer, Erde und Luft enthalten. In ihr sind auch viele Buchstaben. Diese
Buchstaben haben aber nur symbolische Funktionen.
Von den geplanten Schulen und Werkstätten
ist auch eine Schule fertiggestellt. Diese Schule soll aber abgerissen werden,
wenn der Platz zum Bau der Sagreda de Familia gebraucht wird. Die Schule wurde
aus Ziegelstein gebaut. Sie hat eine wellenförmige Fassade, sowie ein
wellenförmiges Dach. Durch diese wellenförmige Form bekommen die
Fassade und das Dach schon in sich selbst halt. Das Gebäude ist in drei
Schulräumen geteilt. Das außergewöhnliche an diesem Gebäude
ist nun, daß man diese Wände individuell verschieben kann. Die Schule
hat durch diese wellenförmige Struktur keine Stützbalken. Gaudi dachte
damals, daß die Sagreda de Familia nur der Anfang für ein Zeitalter
sein, wo eine ganze Reihe von so großen Kirchen gebaut wird. Dies hat sich
nun aber nicht bestätigt.
Heute ist die Sagreda de Familia zum Wahrzeichen
von Barcelona geworden. Nach seinem Tod hat erst ein Schüler von Gaudi den
Bau weitergeführt. Doch richtig findet sich kein Nachfolger für seine
Arbeit.
Informationsquellen:
- Gaudi Führer
durch Barcelona von Siegfried Gerlach und Martin Thomas
- Antoni Gaudi von
Xavier Güell
- Barcelona Antoni Gaudi
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- Spanien Klassische
Reiseziele Die Bauwerke von Antoni Gaudi von Susanne Vogel
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