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Fülscher, Susanne: Ins gemachte Nest
BUCHBESPRECHUNG Nina Michlmair 5.c
Susanne Fülscher: “Ins gemachte
Nest”
1.Autor
Susanne Fülscher wurde 1961 in der Nähe von Hamburg geboren. Sie
studierte Germanistik, Romanistik und Pädagogik und arbeitet heute als
Kulturjournalistin. Außerdem schreibt sie Kinderbücher und
emanzipatorische Mädchenliteratur.
Einige Werke: “Schattenmonster”, “Mach den Mund
auf”, “ Das erste Mal”
2. Inhaltsangabe
Janna hat nie an Liebe auf den ersten Blick geglaubt, doch als sie durch
einen Sportunfall Olli (Oliver) kennenlernt , ändert sie ihre Meinung. Sie
schwebt auf Wolke sieben, doch dieses Glücksgefühl wird von Ollis
Eltern zerstört. Olivers Vater ist ein angesehener Zahnarzt und hat eine
wunderbare Villa, einen Palast wie Janna das Haus nennt.Olli kommt nie in
Geldnöten und kann sich immer das Tollste und Schönste leisten, doch
Janna kommt aus einer sogenannten “Arbeiterfamilie”, und Janna
muß sich ihr Taschengeld gut einteilen.
Ollis Eltern akzeptierenJanna nicht, weil sie den Berufswunsch
äußert, nach dem Abitur ein Physikstudium zu beginnen und Physikerin
zu werden. Olli studiert Zahnmedizin und verdient nebenvei bei seinem Vater in
der Praxis.
Jannas Eltern sind auch nicht über den Berufswunsch ihrer tochter
erfreut, sie halten ihn für eine “ Spinnerei”, denn eine Frau
kann doch keine Physikerin werden, das ist doch ein
“Männerberuf”!
Janna setzt aber ihren Willen durch und bekommt mittels dem
Nachrückverfahren einen Studienplatz. Sie setzt ihre ganze Kraft ein, zieht
von zu Hause Weg und arbeitet in einer Boutique, um die Miete der Wohnung, in
der sie mit ihrer Freundin wohnt, bezahlen zu können. Jede freie Minute
verbringt sie lernend am Schreibtisch.
Olli fühlt sich vernachlässigt und “freundet sich mit Nina,
Jannas Mitbewohnerin, an. Als Janna die beiden eines Tages im Bett erwischt,
packt sie einige Sachen zusammen und fährt zu ihrer Freundin, die sie ein
paar Tage aufnimmt. Ihre Freundin Christina bietet ihr seelische
Unterstützung, und nachdem sich Janna richtig ausgeweint hat, vergibt sie
Olli und Nina undnimmt ihr Alltagsleben wieder auf. Sie paukt für die
Abschlußprüfungendes ersten Senesters, sie gönnt sich kaum eine
freie Minute.
Nachdem sie schließlich alle Prüfungen hinter sich gebracht hat,
genießt sie erstmals Ferien, unddas Wort “Physik” darf in
ihrer Gegenwart nicht in den Mund genommen werden.Doch nach wenig Erholung ist
sie wieder fit und nützt die freie Zeit zum Geldverdienen.
Sie distanziert sich immer mehr von Olliund merkt, das ein bißchen
Sex und ein Paar Nutella-braune Augen eigentlich zuö wenig sind, das
gewisse Kribbeln fehlt. Kurz darauf schreibt sie ihm einen Brief, in dem sie
ihre Gefühle schildert. Irgendwie fällt es ihr doch schwer, und sie
weint noch lange, aber sie weiß, daß ihre Entscheidung richtig war,
> denn gemachte nester sind ihr zuwider<. ( So lautet der letzte Satz im
Buch.)
Ich habe dieses Buch sehr gut gefunden, weil Susanne Fülscher sich mit
einem sehr interessanten Jugendproblem auseinandersetzt. Sie schreibt über
zwei ganz bestimmte Personen, doch eigentlich spricht sie Jugendliche im
allgemeinen an. Der Text war nicht sehr schwer zu lesen, aber ich habe sehr viel
über diese Probleme nachgedacht, und was ich wohl in jeder der einzelnen
Situationen tun würde.
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