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| Borchert, Wolfgang: Draußen vor der Tür
Borchert, Wolfgang: Draußen vor der Tür
“DRAUßEN VOR DER
TÜR”:
Beckmann ist einer von jenen Männern die aus
sibirischer Gefangenschaft nach Hause kommen und doch nicht nach Hause kommen,
weil für sie kein Zuhause mehr da ist. Ihr Zuhause ist draußen vor
der Tür, nachts im Regen, auf der Straße.
Beckmann will sich umbringen, er springt in die Elbe. Doch
diese will sein bißchen Leben nicht.
Seine Frau findet er in den Armen eines anderen, zu anderen
einer Frau, die ihn aufnimmt, kehrt der Mann zurück.
Der Oberst, dem Beckmann seine Verantwortung für die
gefallenen Kollegen zurückgeben will, lacht ihn aus und verweist ihn ans
Kabarett.
Der Kabarettdirektor nimmt ihn nicht an, weil keiner die
Wahrheit hören will. Beckmanns Eltern haben sich umgebracht, weil sie
verfolgt wurden.
Selbst Gott, ein alter, weinerlicher Mann, kann ihm nicht
helfen; dieser jammert nur über seine Menschenkinder, die nichts mehr von
ihm wissen wollen.
Beckmann klagt, daß die Menschen verraten sind. Seine
Anklage richtet sich gegen Gott, der das Böse nicht verhindert hat oder
nicht verhindern konnte.
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