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Wirtschaftspolitische Fallstudien
Thomas
Kirchmair
Maximilianstr.12
6330 Kufstein
Tel.:05372/68295
E-Mail:
kirchmair@kufstein.netwing.at
Die schwere
Wirtschaftskrise der Tigerstaaten in Südost-Asien
Die allgemeine
Entwicklung
In den letzten 25 Jahren sind die asiatischen
Schwellenländer doppelt so schnell gewachsen wie der gesamte Rest der
Welt.
In Asien wird ein knappes Drittel des
Weltsozialproduktes erwirtschaftet.
Die wesentlichen Voraussetzungen für das
Wirtschaftswunder Südost-Asien:
- Hohe
Sparrate
- Niedrige
Einkommenssteuern
- Immer besseres
Ausbildungsniveau
- Bescheidene
Löhne
- Verzicht auf einen
Sozialstaat
I. Die
Ausprägungen der Wirtschaftskrise
Am Anfang handelte es sich um eine
Finanz und Vertrauenskrise.
An den asiatischen Kapitalmärkten werden
50% aller Aktien von Kleinanlegern gehalten – im Unterschied zu Europa, wo
institutionelle Anleger die Märkte dominieren. Darum ist es leicht
verständlich, daß bei einem großen Vertrauensverlust in die
Kapitalmärkte die Kleinanleger turbulent reagieren und so
durch sogenannte Panikverkäufe das
Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage gravierend
stören.
So kam es, daß an den
Kapitalmärkten Asiens erdrutschartige Verluste erwirtschaftet wurden. Der
Wert der Wertpapiere sank im Durchschnitt um über
50%.
Diese anfängliche Finanz und
Vertrauenskrise hat sich später in eine richtige Wirtschaftskrise
ausgeweitet.
Innerhalb weniger Wochen hatte man in den
betroffenen Gebieten mit einer hohen Arbeitslosigkeit zu
kämpfen.
Auch die Löhne sanken um
durchschnittlich 30%.
Im Frühjahr 97 waren 58 von 91
Banken in Thailand geschlossen worden, nachdem
bekannt geworden war, daß die Auslandsschulden des Landes mit 90
Milliarden Dollar an die 50 Prozent seines Bruttosozialprodukts erreicht hatten.
Noch dazu handelte es sich zu einem großen Teil um kurzfristige Kredite,
die langfristig in Immobilienspekulationen angelegt waren.
Doch der Abfluß von
Geldkapital hielt an, die Währungsreserven schmolzen praktisch auf
Null. Anfang Juli sah sich die Regierung in Bangkok schließlich gezwungen,
den seit Jahrzehnten festen Wechselkurs gegenüber dem US-Dollar
freizugeben. Daraufhin fiel der thailändische Baht um 27 Prozent
gegenüber der amerikanischen Währung ab.
Während des wirtschaftlichen
Wachstumsbooms der 80er Jahre nahmen Unternehmen und Privatpersonen in den
südostasiatischen Ländern immense Summen von Krediten meist in US
Dollar auf, weil diese weniger Zinsen kosteten als Kredite in der heimischen
Währung.
Als aber Mitte 1995 der
Wechselkurs des US Dollar gegebüber den meisten anderen
Währungen anstieg, stiegen entsprechend auch die Wechselkurse
der an den US-Dollar gebundenen Währungen. Dadurch wurden die Waren dieser
Staaten am Weltmarkt zunehmend teurer.
Ab Anfang 1997 gelangten die internationalen
Banken und Währungshändler immer stärker zur Überzeugung,
daß die betroffenen asiatischen Währungen überbewertet waren und
die Bindung an den US-Dollar aufgeben müssten, um die Exportbedingungen
ihrer Waren auf dem Weltmarkt wieder zu verbessern.
Die Regierungen wehrten sich gegen eine solche
Abwertung, als ihnen klar wurde, daß durch eine Abwertung die Zins- und
Rückzahlungen der in US-Dollar gemachten Schulden in einheimischer
Währung erheblich erschweren würden und der heimischen Wirtschaft
einen schweren Schaden zufügen könnte.
Die Regierungen versuchten durch die
nationalen Banken ihre Reserven an US-Dollars zu verkaufen, doch da auch diese
Reserven begrenzt waren, mußten sie bald den Kampf
aufgeben.
Zuerst wurde der thailändische Baht vom
US-Dollar abgekoppelt, bald darauf folgten Malaysien und
Indonesien.
Weil sich diese Staaten nicht mehr in der Lage
sahen, die Krise aus eigener Kraft zu bewältigen,riefen sie den IWF zu
Hilfe. Von diesem wurde aber, um Kredite in der Höhe von mehreren
Milliarden US-Dollar zur Stabilisierung ihrer Währung zu gewähren, den
Staaten mehr oder minder ihre Wirtschafts-politik diktiert: Höhere Zinsen
gegen den Verfall der Währungen, Liberalisierung und Öffnung der
Märkte und eine Reformierung des Bankensystems.
II.Ursachen
für die aktuelle schwere Wirtschaftskrise in den Tigerstaaten
Südostasiens:
Analyse der Ursachen mit Gewichtung
Die Wirtschaftsstruktur der
südostasiatischen Tigerstaaten stellte und stellt für die westlichen
Staaten und Anleger ein Dickicht dar, das nach wie vor kaum Einblick in die
wirtschaftlichen Vorgänge zuläßt. Diese These wird durch die
zahlreichen Beispiele für westliche Anleger gestützt, die durch den
Einbruch an den Börsen hohe Verluste erlitten. Auch die verzweifelten
Gesichter der einheimischen Anleger sind noch gut in Erinnerung. Es stellt sich
nun die Frage, worin diese (von der Gruppe A zuvor behandelten)
Ausprägungen ihre Ursachen haben. Wir wollen nun im folgenden versuchen,
die Ursachen ausgehend von drei groben Einteilungen genauer zu erläutern
und anschließend eine –zugegebenermaßen- schwierige Gewichtung
vorzunehmen.
1.) Die Ursachen:
1.1) Politische Faktoren:
Die einleitend schon angeführte mangelnde
Transparenz vor allem in den höheren politischen und wirtschaftlichen
Ebenen war und ist Ursache (und Wirkung) der Korruption:
Denn es kann nicht abgeschätzt werden, ob
die mangelnde Transparenz zur Korruption führte, oder umgekehrt. Die
Korruption wiederum uferte in solchem Maße aus, daß Ausschreibungen
und ordentliche Bauvergabeverfahren de facto
nicht mehr stattfanden. Außerdem wurden
Steuerhinterziehungen in großem Maßstab toleriert, selbst die
Gesetzgebung wurde durch die Korruption beeinflußt. Daraus resultiert ein
Teufelskreis, den die Machthaber mit den oben genannten Mitteln noch
verstärk(t)en, um zu verhindern, daß sich an dieser Situation etwas
ändert.
Als Beispiel dafür könnte
Indonesiens Präsident Suharto genannt werden, der 76-jährig, trotz
wachsender Bedenken bezüglich seiner Fähigkeit das Land aus der Krise
zu lenken, und trotz seiner Ankündigung mit einem realitätsfernen
Gefolgsmann zusammenzuarbeiten, für eine weitere Amtsperiode gewählt
wurde. Pseudodemokratische Zustände, wenn vom Präsidenten ernannte
Parlamentsmitglieder -mit Rücksicht auf ihre zukünftige Karriere-
für den einzigen Kandidaten “entscheiden”, stimmt aus unserer
Sicht bedenklich.
Zusätzlich dazu übernahmen diese ein
politisches Mittel, das in Japan schon zur Anwendung kam: Durch fingierte
Wirtschaftsdaten, wurde das Wirtschaftswachstum simuliert bzw. verstärkt,
was Wählerstimmen sichern sollte.
1.2.) Finanzbereich und Immobilienmarkt:
Insgesamt ist die Wirtschaft der Tigerstaaten
zu abhängig vom Import und Export.
Die Inlandsnachfrage ist eher gering. Meist
werden die importierten Rohmaterialien weiterverarbeitet (geringe
Arbeitskraftkosten) und in westliche Industriestaaten exportiert. In den Jahren
vor 1996 konnte die schwache Inlandsnachfrage durch den starken Export
ausgeglichen werden. Man bediente sich des Mittels der “competitive
devaluation”:
Es wurde versucht die eigene Währung dem
Dollar gegenüber abzuwerten. Dies sollte dann die Produktnachfrage von
westlichen Staaten stärken. Dies wurde so
exzessiv betrieben, daß diese Abwertung irgendwann eine Eigendynamik
entwickelte, die zu massiven Einbrüchen des Wertes der Währung
gegenüber dem Dollar (und damit auch gegen alle anderen Währungen
)führte. Diese Entwicklung konnte durch das gleichzeitige Auftreten vieler
unterschiedlich gearteter Probleme (deren Ursachen hier diskutiert werden) nicht
rechtzeitig erkannt und verhindert werden bzw. waren nicht ausreichend
Währungsreserven vorhanden. Die daraus resultierende Inflation war ein
Mitgrund für die Schwere der Wirtschaftskrise.
Ein weiterer Grund ist die Tatsache, daß
es nach wie vor schwierig und riskant ist Direktinvestitionen vor Ort zu
tätigen. Auflagen und Verordnungen sind nicht eindeutig geregelt, so
daß Genehmigungen vom “goodwill” diverser Politiker
(“Aufwandsentschädigungen”)
abhängen.
Eine Schlüsselrolle im Wirtschaftsdrama
kam dem Bankwesen zu. Begünstigt durch ein geringes Zinsniveau und fehlende
Aufsichtsmechanismen kam es zu den sogenannten “bad loans”, d.h.
ungenügend oder gar nicht gedeckte Kredite, die größtenteils
nicht in den Bilanzen aufschienen. So kann es dann passieren, daß eine
Bank plötzlich doppelt so hohe Schulden aufweist, wie zuvor angenommen .
Auch die oben bereits erwähne Korruption spielte bei der Kreditvergabe eine
wesentliche Rolle. Wie schlimm es um das Bankwesen stand, zeigt das Beispiel von
Südkorea, wo allein in der 1. Dezemberhälfte 14 Geldinstitute
geschlossen werden mußten.
In diesem Zusammenhang kann die Brücke
zum Immobilienmarkt geschlagen werden: Große, ehrgeizige Bauprojekte
wurden aus dem Boden gestampft, z.B. Petronas Towers in Malaysia. Diese
symbolisieren einerseits das ehemals herausragende Wirtschaftswachstum
(bis 1996 8-12% / Jahr), andererseits die
sogenannte “bubble economy”: Dieser Ausdruck, der auch in anderen
Bereichen angebracht erscheint, wie z.B. am Aktienmarkt, verdeutlicht, daß
nicht erwirtschaftetes Kapital aus Krediten für architektonische
Prestigeobjekte verwendet wurde, deren Nutzen nicht gegeben war. Man nahm die
hohen Wachstumsraten als selbstverständlich an und achtete zuwenig auf ein
“gesichertes”, “gesünderes” Wachstum. Gleichzeitig
versuchte man mit übersteigerten Grundstücks und Mietpreisen sich
“gesundzustoßen”.
1.3.) Psychologische Faktoren:
Waren die verstärkenden Gründe. Vor
allem am Aktienmarkt wurden die Anleger zunächst zu spät
aufgerüttelt, dann aber verkauften sie panikartig. Danach war das Vertrauen
in die Wirtschaft der Südostasiatischen Tigerstaaten gebrochen, was
Multiplikator und Katalysator für die Schwere der Krise darstellte. Die
zunehmend einsetzende Arbeitslosigkeit und die fast täglich neuen
Schreckensmeldungen taten ihr Übriges. Außerdem schockierte vor allem
der hohe Grad der Verschuldung der Banken und Korruption die Bevölkerung
und schreckte potentielle Anleger ab.
Der Traum der aufstrebenden Tigerstaaten, eine
anhaltende Vormachtstellung auf dem Weltmarkt einzunehmen war plötzlich
ausgeträumt. Man schloß bis zuletzt vor der Realität die Augen.
2.)Gewichtung:
Die oben angeführten Ursachen weisen
große, gegenseitige Verbindungen auf , die es sehr schwierig machen einen
Hauptgrund für diese Krise ausfindig zu machen. Es ist vielmehr das
Zusammenspiel all dieser Faktoren, in dem eine mögliche Erklärung zu
suchen ist. Auch wenn nicht alle Gründe hier Erwähnung gefunden haben,
so glauben wir doch, daß wir die wesentlichen aufzeigen konnten. Daher
lehnen wir uns ein wenig aus dem Fenster und entscheiden uns für die
Gründe, die am Anfang (zeitlich) standen , die wie wir glauben zu den
Hauptgründen gehören: Die Korruption (mangelnde Transparenz) und das
unverantwortliche Verhalten der Geldinstitute. Wie schwer eine exakte
Einschätzung der Situation ist, zeigt das Beispiel des IMF (International
Monetary Fund), der öffentlich zugeben mußte, die Schwere der Krise
unterschätzt zu haben.
Perspektiven der kurz- und längerfristigen Überwindung
Daß die Maßnahmen zur
Überwindung der Südostasienkrise schmerzhaft für die Betroffenen
sein werden, ist diesen wohl auch bewußt. Aber nur so ist eine nachhaltige
Lösung möglich und nur so kann diese für die Weltwirtschaft
wichtige Region wieder zu alter Stärke und wahrscheinlich noch
größerer Bedeutung zurückkehren. Dies erfordert jedoch Disziplin
und Durchhaltewillen, um folgende Punkte durchzusetzen:
Reformen
Stabilisierung des Wirtschaftswachstums
Demokratie
ad 1) Reformen
Reformen werden in mehrerlei Hinsicht von
enormer Bedeutung sein. Sowohl im Bankensektor, als auch in politischer Hinsicht
wird man die jetzige untragbar gewordene Situation nicht mehr hinnehmen
können.
Die leichtfertige Kreditvergabe, die jetzt
soviel Probleme bereitet und viele Bankinstitute scheitern ließ, muß
zuallererst durch eine wirksame Bankenaufsicht bekämpft werden. Dieses, in
westeuropäischen selbverständliche Instrument, ist nötig, um in
diesem Sektor die für seriöse Investoren nötige Transparenz zu
erzwingen und die Banken auf eine fundiertere Basis zu "kleinen" Sparer nicht
zu vergessen, und ihnen keine zu großen Opfer aufzubürden.
Andernfalls würde dies zu einer noch größeren Unruhe in diesen
Ländern führen, wobei dies aber sicher alles andere denn eine gute
Ausgangssituation wäre.
Neben den Reformen im Bankensektor wird aber
auch eine Änderung der politischen Situation wichtig sein. Korruption ist
in einem intolerablen Maß vorhanden und behindert die Bereinigung der
Krise.
Sicherlich kann man der Korruption auch einen
Beitrag zur Rasanz des Wirtschaftswachstums zuschreiben. Mit “Bakschisch
dort und Trinkgeld da” konnte man die Behörden oft leicht und schnell
zur Genehmigung ohne langen Instanzwegen verleiten und Projekte durchsetzen.
Daß dies für eine moderne
Marktwirtschaft gefährlich ist, braucht man nicht
hinzuzufügen.
Um diese Aussage noch einmal in einem
Vergleich zu verdeutlichen: Wenn man ein Flugzeug baut, und zwar so schnell wie
möglich, so wird dieses Flugzeug eher abheben, jedoch auch eher
abstürzen, als jenes das mit der nötigen Sorgfalt und Kontrolle der
Funktionen, zwar etwas längsamer gebaut wird, aber in einem weitaus
größeren Maß der Wahrscheinlichkeit auch länger fliegt.
Um uns nicht falsch zu verstehen: die
Korruption war sicherlich nicht Grundpfeiler des Wunders in Südostasien,
beigetragen dazu hat sie durch oben beschriebene Weise jedoch sehr wohl.
Ad 2) Stabilisierung des
Wirtschaftswachstums
In den Vorjahren der Krise erlebte die Region
Südostasien eine unglaubliche Dynamik. Zweistellige Wachstumsraten waren
keine Seltenheit und (seltene) Warnungen, die eine Überhitzung
befürchteten, wurden auf die leichte Schulter genommen.
Doch mit Eintreten der Probleme wurde
anschaulich wieder einmal das Exempel für eine
Bubble Economy gegeben. Die
Seifenblasenwirtschaft blähte sich zwar schnell auf und schillerte für
kurze Zeit in allen Regenbogenfarben, doch das jähe Ende folgte mit dem
Zerplatzen dieser Seifenblase und resultiert in der momentanen Situation.
Deshalb wird es wichtig sein die
Wachstumsraten zu stabilisieren. In der momentanen Phase sollte es zwar erstes
Ziel sein überhaupt ansprechendes Wachstum zu erzielen, doch
in späterer Zukunft wird Südostasien
sicherlich wieder ein Hoffnungsmarkt sein und nach einem stetigen, langfristigen
und langsameren Wirtschaftswachstum trachten müssen.
Wie ungesund ein zu rasches Wachstum ohne den
nötigen Rahmenbedingungen ist, hat die Wirtschaftswelt ja verdeutlicht
bekommen.
In diesem Kontext muß man auch die
zahlreichen Prestigeobjekte erwähnen, in denen sich wahrscheinlich am
ehesten die Größe des jeweiligen Landesherrn manifestieren
sollte.
Oft ohne eine zwingenden wirtschaftlichen
Hintergrund wurden Megaprojekte durchgeführt, die sich heute als eine
schwierige Altlast erweisen. Natürlich muß man auch hier ansetzen, um
das Wirtschaftswachstum für die Zukunft langfristig erfolgreich zu
gestalten.
Die Länder, die vielleicht auch der Welt
ihren Anschluß an die westliche Welt auf solche Art und Weise
demonstrieren wollten, müssen genug Selbstvertrauen entwickeln, um auch
ohne solche Risiken ihren Stolz auf das Erreichte zu
zeigen.
Ad 3)
"Demokratie"
Langfristig gesehen muß ,unserer Meinung
nach, auch eine feste Verankerung der Demokratie in Südostasien
stattfinden. Denn eine Marktwirtschaft kann auf Dauer gesehen ohne Demokratie
nicht überleben.
Die Marktwirtschaft ist im Grunde mit einer
demokratischen Institution zu vergleichen. Hier wählt zwar nicht der
einzelne, sondern die $-Votes aber jeder Dollar hat dieselbe Bedeutung. Und auch
der psychologische Aspekt ist dabei nicht zu vergessen. Es ist sicherlich so,
daß es größtenteils keine Diktaturen mehr sind, doch als
Musterschüler demokratischen
Verständnisses wird man sie auch nicht
bezeichnen können. Wenn man sieht, daß am Markt alles möglich
ist und Freiheit herrscht, so wird sich auch eine psychologische Wandlung in den
Köpfen der Menschen vollziehen und dasselbe für die politische Seite
fordern.
Diese in der Zukunft hoffentlich erreichten
Ziele sind keine chronologische Step by Step "Wie man die Südostasienkrise
in 3 Schritten löst!" Bauanleitung. Sie sind vielmehr sich gegenseitig
bedingende Punkte, wobei sich Fortschritte im einen meist automatisch auch auf
die anderen Bereiche übertragen.
Natürlich ist das Dargebotene auch nur
ein Ausschnitt der Perspektiven, kann es auch nur sein, denn es kann hier nur
Denkanstöße geben und eine vollständige Behandlung würde
wohl über das Studium selbst hinausgehen.
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