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Mozart, Amadeus Mozart (1756-1791)
W. A.
Mozart
Wenn man den Namen Mozart hört, folgt man den unzähligen
Besuchern aus aller Welt und sucht das Geburtshaus des genialen,
unvergeßlichen österr. Komponisten in der Getreidegasse in Salzburg
auf. Ja, Mozart ist untrennbar mit der Stadt Salzburg verbunden.
Hier wurde er als 7. Kind seiner Eltern Leopold und Anna geboren. Sein
Vater war Komponist und Vizekapellmeister beim Fürsterzbischof in Salzburg.
Dort lernte er auch seine Frau Anna Maria Partl aus St. Gilgen am Wolfgansee
kennen. Leopold und Anna Maria hatten 7 Kinder. 5 starben, nur das 4., Maria
Anna - genannt “Nannerl” - und das 7. blieben am Leben.
Dieses letzte Kind war der Sohn Johannes, Chrysostomus, Wolfgangus,
Theophilus Mozart. Aus dem griechischen Theophilus wird lateinisch Amadeus -
Liebling der Götter - und so kennen wir ihn heute: Wolfgang Amadeus
Mozart.
Noch bevor der Kleine schreiben konnte, kleckste er schon Noten aufs
Papier. Er konnte auch als Kind bereits gut auf dem Klavier und auf der Geige
spielen. Auch die um 5 Jahre ältere Nannerl war sehr begabt.
Vater Leopold Mozart ging oft mit den beiden Kindern auf Reisen, um an den
Fürstenhöfen Europas Konzerte zu geben und damit Geld zu verdienen.
Sie fuhren über München nach Wien und spielten vor Kaiserin
Maria-Theresia, dann nach Frankfurt, von dort über Brüssel nach Paris,
wo Ludwig XV mit Madame Pompadour seinem meisterhaften Spiel lauschte.
Der junge Mozart hatte seine Schwester längst überflügelt
und man glaubte nicht mehr, daß er alles selber komponiert. Er mußte
Proben seines Könnens ablegen und versetzte alle Prüfer in Erstaunen.
Vor allem in Italien, dem klassischen Land der Musik, wohin die nächste
Reise ging, gibt der Junge Mozart einen Beweis seiner Qualität: Er
hört in Rom, in der Sixtinischen Kapelle ein Gebet des vor 100 Jahren
verstorbenen Komponisten Allegri - es war bei schwerer Strafe verboten, die
Partitur abzuschreiben - Mozart hört dieses Musikstück ein einziges
mal und schreibt dann die Noten dazu mit allen Stimmen fehlerfrei aus dem
Gedächtnis nieder! Ganz Rom, ganz Italien spricht davon - ein einmaliges
Ereignis in der Musikgeschichte! Mozart erhielt vom Papst einen hohen Orden, er
durfte sich von nun an “Cavaliere” und “von” nennen.
Niemals machte er davon Gebrauch. Nachdem er noch 2 Opern für die
Mailänder Bühne geschrieben hatte, ging es wieder heim nach Salzburg
und Wien.
Mozart war inzwischen 16 Jahre alt und mußte, wieder ohne feste
Anstellung, Geld verdienen. In kürzester Zeit und in vollendeter
Schönheit schrieb er Arien, Duette und Menuette auf Bestellung.
Z.B.: Für die Hochzeit der Tochter des Salzburger Bürgermeisters
Haffner erhielt er ebenfalls einen Kompositionsauftrag. Herr Haffner ahnte
nicht, daß sein Name unsterblich werden würde: Mozart schrieb die
weltberühmte “Haffner - Serenade”.
Dazwischen gab es immer wieder verschiedene Reisen. In Paris erkrankte
Mozarts Mutter und starb. Tieftraurig fuhr man nach Hause, Mozart schrieb seine
Krönungsmesse für ein Marienbild in Salzburg. Er ging dann an den
kaiserlichen Hof nach Wien. Dort wurde er von den Menschen gedemütigt.
Nachdem er sich wehrte, wurde er wieder entlassen..
Er schrieb nun nach der Dichtung eines Franzosen seine Oper “Figaros
Hochzeit” - deren Inhalt bereits die Französische Revolution
ankündigte.
Er begegnete seiner zukünftigen Frau Konstanze und komponierte ein
Singspiel mit einer Hauptfigur gleichen Namens. Es entstand “Die
Entführung aus dem Serail”, zum ersten Mal auf einen deutschen Text
komponiert, denn bisher war die Sprache immer Italienisch gewesen, das alle
gebildeten Menschen der damaligen Zeit verstanden. Nach wie vor lebten Mozart
und seine Familie mehr schlecht als recht. Er schrieb jetzt nacheinander die
Opern “Don Giovanni” und “Cosi fan tutte”- die Theater
verdienten Unsummen damit, Mozart jedoch nur 100 Dukaten.
In einem Alter, das für uns heute noch als “jung” gilt -
34 Jahre - war Mozart nicht nur arm, er war auch müde, erschöpft und
sehr krank.
Eines Tages erhielt er den Besuch eines ernsten, wortkargen Mannes, welcher
ein Requiem (Totenmesse) bestellte; er glaubte, dies sei sein
Todesbote.
Doch Mozart schrieb die bestellte Totenmesse noch nicht, sondern
komponierte seine letzte und wundersamste Oper von einem Königssohn, der
mit einem Fingerring und einer Flöte die Tochter einer guten Fee dem
bösen Zauberer Zarastro entreißt. Er verherrlichte darin die Ideale
Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit; so entstand eine der tiefsten und
innerlichsten Schöpfungen der Operngeschichte: “Die
Zauberflöte”. Nach der Fertigstellung der Zauberflöte, begann
Mozart die Totenmesse schreiben, er konnte sie jedoch nicht mehr vollenden. Sein
getreuer Diener Süßmayer stellte das Requiem in seinem Sinne
fertig.
Der große Meister der Töne, einer der begnadesten, genialsten
Köpfe der Musikgeschichte starb am 5.Dezember 1791. Weil für die
Beerdigung kein Geld vorhanden war, wurde er mit 4 anderen unbekannten Toten in
einem Massengrab in Wien beigesetzt. Eine geborstene Säule verweist heute
auf die Stelle, an der Wolfgang Amadeus Mozart, der Liebling der Götter,
wie er genannt wird, vermutlich begraben wurde.
Ritter von Köchel hat die fast zahllosen Werke des Meisters
gezählt und in einem Verzeichnis angeordnet. Das Köchel-Verzeichnis
umfaßt 626 Nummern, Nr. 1 ist ein Menuett des 16 Jährigen, Nr. 626
ist das Requiem.
Über die Musik Mozart etwas zu sagen, ist wohl das schwierigste, was
es gibt. Worte reichen dafür nicht aus. Man muß diese Musik
fühlen können.
Wolfgang A.
Mozart
Seine
Familie:
Mit vollem Namen hieß er Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus
(Amadeus) Mozart. Amadeus kommt aus dem lat. und heißt “Liebling der
Götter”.
Sein Name ist untrennbar mit der Stadt Salzburg verbunden. Dort steht sein
Geburtshaus in der Getreidegasse.
W. A. Mozart wurde am 27.1.1756 als 7. Kind seiner Eltern Leopold Mozart
und Anna Maria Partl geboren. Leopold Mozart war Komponist und Vizekapellmeister
beim Fürsterzbischof in Salzburg. Anna Maria Partl kam aus St. Gilgen am
Wolfgangsee und war Köchin.
Nur das 4. Kind Maria Anna, genannt “Nannerl”, und eben das 7.
Kind überlebten.
Seine Reisen:
Um Geld zu verdienen, fuhr Leopold mit Nannerl und Wolfgang auf Reisen. Sie
gaben Konzerte auf den Fürstenhöfen Europas. Von Salzburg fuhren sie
nach München und Wien, wo sie vor der Kaiserin Maria Theresia spielen
durften. Dann ging es weiter nach Frankfurt, Brüssel und Paris. Dort
hörte Ludwig XV ihrem Konzert zu. Und schließlich ging es weiter nach
Rom. Er erhielt einen Orden durch den Papst. Die letzte Station war nun
Mailand.
Seine Werke:
Im Laufe seines Lebens komponierte Mozart 626 Arien, Duette, Menuette und
Serenaden. Die bekanntesten darunter sind:
- Haffner - Serenade
- Krönungsmesse
- Figaros Hochzeit (Franz. Revolution -
1789)
- Entführung aus dem Serail (Erster
deutscher Text)
- Don Giovanni
- Cosi fan tutte
- Zauberflöte (letzte Oper/”Freiheit
- Weisheit - Brüderlichkeit”)
- Totenmesse (letztes Werk)
W.
A. Mozart starb am 5. Dezember 1791 im Alter von 35 Jahren in Wien. Weil er kein
Geld hatte wurde er in einem Massengrab in Wien beigesetzt.
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