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| Webern, Anton Friedrich Wilhelm (von) (1883-1945)
Webern, Anton Friedrich Wilhelm (von) (1883-1945)
1883 Anton Webern am 3.
Dezember in Wien geboren
1888 Erster
Klavierunterricht bei der Mutter
1890 Die Familie Webern
zieht nach Graz
1894 Die Familie Webern
zieht nach Klagenfurt, wo Anton Webern das humanistische Gymnasium
besucht
1895 Webern erhält
seinen ersten regulären Musikunterricht
1899 Erste nachweisbare
eigene Komposition Weberns
1902 Abitur in
Klagenfurt, Bayreuth-Reise, Universitätsstudium in Wien
1904 Schüler
Arnold Schönbergs
1906 Promotion zum Dr.
phil. mit einer musikwissenschaftlichen Arbeit; Tod der Mutter; Komposition des
Klavierquintetts
1908 Ende des Studiums
bei Schönberg; Aushilfskapellmeister am Kurtheater von Bad Ischl;
Uraufführung der Passacaglia op. i in Wien unter Weberns
Leitung
1910 Theaterkapellmeister
in Teplitz; anschließend Aushilfskapellmeister in Danzig; dort
Aufführung der Passacaglia unter Webern
1911 Am 22. Februar
heiratet Webern seine Kusine Wilhelmine Mörtl; Geburt der Tochter Amalia;
danach einjähriger Berlinaufenthalt
1912 Kapellmeister in
Stettin; Ersrveröffentlichung von Kompositionen im «Blauen
Reiter» und der Zeitschrift «Der Ruf»
1913 Wohnung in Wien;
Skandal bei der Uraufführung der Orchesterstücke op. 6 in Wien;
Geburt der Tochter Maria
1915 Der Sohn Peter
wird geboren; Webern wird eingezogen als
Einjährig-Freiwilliger
1917 Vom
Militärdienst befreit; Kapellmeister am Deutschen Theater in
Prag
1918 Wohnung in
Mödling; Vortragsmeister im Verein für musikalische
Privataufführungen
1919 Geburt der Tochter
Christine; Tod des Vaters Carl von Webern
1920 Kurze
Kapellmeistertätigkeit in Prag; Aufnahme ins Verlagsprogramm der Universal
Edition
1921 Dirigent des
Wiener Schubert-Bundes, Chormeister des Mödlinger
Männergesangvereins
1922 Webern dirigiert
seine Passacaglia auf dem Düsseldorfer
Tonkünstlerfest
1922 Aufführung
der Quartettstücke op. 5 auf dem Internationalen Kammermusikfest in
Salzburg; Leiter der Arbeiter-Symphonie-Konzerte in Wien; Dirigent der
«Freien Typographia» in Wien
1923 Gastkonzert unter
Weberns Leitung in Berlin; Chormeister des Wiener Arbeiter-Singvereins der
Sozialdemokratischen Bildungsstelle; Schönberg eröffnet seinen
Schülern die Zwölftonmethode
1924 Uraufführung
der Bagatellen op. 9 und der Trakl-Lieder op. 14 in
Donaueschingen; Großer Musikpreis der Stadt Wien
1925 Lehrer am Wiener
Jüdischen Blindeninstitut
1926 Webern scheidet
beim Mödlinger Männergesangverein aus; Bekanntschaft mit dem Ehepaar
Jone-Humplik
1927 Dirigent des
österreichischen Rundfunks
1928 Komposition der
Symphonie op. 21; Webern erkrankt an Magengeschwüren;
Kompositionsauftrag der «League of Composers»
1929 Konzerte in
Frankfurt und London unter Weberns Mitwirkung
1930 Fachberater,
Lektor und Zensor am Wiener Rundfunk
1931 Konzerte in
London; Musikpreis der Gemeinde Wien
1932 Konzerte in London
und Barcelona; Übersiedlung nach Wien, von dort nach
Maria-Enzersdorf
1933 Konzert in London;
Feier zum 50. Geburtstag in Wien
1934 Dollfuß-Putsch;
Verbot der Sozialdemokratischen Partei, Webern verliert seine Ämter in der
Kunststelle
1935 Konzert in London;
Tod Alban Bergs
1936 Webern legt sein
Dirigat beim IGNM-Fest in Barcelona nieder; Konzert in Winterthur mit Webern als
Dirigent
1938 Kompositionsauftrag
von Elizabeth Sprague Coolidge für ein Streichquartett; Uraufführung
der Kantate Das Augenlicht in London
1940 Reise in die
Schweiz
1943 Letzte
Auslandsreise in die Schweiz; Webern wird 60 Jahre alt
1945 Peter Webern
stirbt am 11. Februar; das Ehepaar Webern flieht nach Mittersill; Anton Webern
wird am 15. September von einem amerikanischen Besatzungssoldaten
erschossen
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