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Peter der Große (1672-1725)
Belegarbeit
Thema:
PETER DER
GROßE
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Eingereicht von: Jan Hebenstreit
am: 22.03.1999
Kurs: 11/4
Fach: Geschichte
Lehrer: Herr Hebenstreit
Gliederung:
1. Einleitung:
2. Seine Lebenseckdaten:
3. Die reformtätige Großmacht
Rußland:
3.1. Die Reformen Peter des Großen:
3.2. Rolle der Bauern und des Adels:
4. Widerstand gegen seine Politik und Reformen:
5. Wirtschaft
Rußlands:
5.1. Industrie:
5.2. Rußland in Sibirien:
5.3. Finanzen und Steuern
6. Das Fenster zu Europa:
7. Worterklärung:
8.Quellen:
1. Einleitung:
Bis heute sind im Russischen Volk zwei
grundverschiedene, aber gleich einseitige Bilder Peters des Großen
verbreitet. Für die einen ist er der geniale Reformer, der Rußland
aus dumpfer Barbarei befreite und auf die Höhen europäischer Kultur
führte. Die anderen sehen in ihm den brutalen Zerstörer des wahren
Rußentums, der das Land vom rechten Weg abbrachte und es gewaltsam in die
ihm wesensfremde “westliche” Richtung stieß.
Man kann Peter nicht nur von einer Seite betrachten, es
muß auch der andere Peter gesehen werden.
2. Seine Lebenseckdaten:
Peter ist 1672 in Moskau geboren und am 28.01.1725 in
Petersburg gestorben. Als Sohn Alexej Michailowitwschs und Natalja Kirillowna
Naryschkinas war er russischer Zar und Kaiser.
Seine erste Frau hieß Jedowkaija Fjodorowna
Lopuchina, mit der er das Ehebündnis von 1689-98 einging. Marta
Skawaornska, die spätere Kaiserin Rußland Katharina
Ι, ist seine zweite
Ehefrau, die Peter der Große 1712 heiratete und mit der er bis zu seinem
Tod 1725 zusammenlebte.
Er unternahm eine Auslandsreise unter dem Namen die
“Große Gesandtschaft” zwischen1697 bis 1698, die durch
Holland, Deutschland und Österreich führte. Die Auslandsreise ist wohl
jedem bekannt, der Leipziger Musiker Albert Lorzing schrieb “Zar und
Zimmermann” in dem er die Reiseerlebnisse Peters dokumentiert.
In Holland heuerte Peter der Große in einer Werft
an, sein Ziel war es, den Schiffsbau genau zu studieren und die erlangten
Kenntnisse dem eignem Land zu kommen zulassen.
Im “Großen Nordischen Krieg” (1720/21)
gelang es Peter dem Großen, einen Zugang zur Ostsee zu erobern.
Seinen Namen Peter der Große erhielt er, weil er
den ersten großen Schritt in die Moderne tat. Er öffnete sein Land
europäischen Einflüssen und schloß es den Ostseemächten an.
Durch durchgreifende Reformen (siehe Pkt. 3) konnte Peter der
Ι. erste politische
Erfolge erzielen. Diese gewollte Modernisierung war ein Grundmuster von
Verfassung und Zentralverwaltung. Peter war Alleinherrscher des Landes. Deshalb
kann man ihn zu den Herrschern des Absolutismus zählen. Frz. Forderungen
nach Demokratie und Freiheit blieben in Rußland unbeachtet.
3. Die reformtätige Großmacht
Rußland:
3.1. Die Reformen Peter des Großen:
Peters Reformen haben Rußland verändert.
Sie waren jedoch nicht die Verwirklichung eines durchdachten Gesamtplans,
sondern erwuchsen stückweise aus praktischen, zumeist
militärischen Notwendigkeiten.
Schon seine Vorgänger hatten Expansionspolitik
betrieben, die er verstärkt fortsetzte, vor allem in Richtung auf die
Ostseeküste mit ihren eisfreien Häfen. Dazu brauchte man
Streitkräfte mit moderner Bewaffnung und Ausrüstung. Um diese nicht
aus Westeuropa importieren zu müssen, war der Aufbau einer eigenen
Rüstungsindustrie und anderer Industriezweige erforderlich.
Zur Beschaffung der dazu notwendigen Geldmittel
mußten neue Steuern und Abgaben eingeführt werden, und dies wiederum
erforderte die Schaffung entsprechender Verwaltungsinstitutionen. Die neuen
Behörden und die modernisierte Armee brauchten Beamte und Offiziere, deren
Fähigkeiten auf der Höhe der Zeit, d.h. auf westeuropäischem
Niveau waren. Deshalb wurde die Verbreitung westlicher Wissenschaften, Methoden
und Verhaltensweisen mit allen Mitteln gefördert. So ergab sich jeder
Reformschritt mehr oder weniger zwangsläufig aus dem Vorangehenden.
Der ganze Prozeß verlief jedoch sprunghaft und
ungeordnet. Peter erteilte seine Befehle oft spontan, ohne sich groß um
die Ausführbarkeit zu kümmern. Zum Beispiel ordnete er eine
Mindestbreite für Leinwand an, bedachte aber nicht, daß keine
entsprechend großen Webstühle vorhanden waren. Die Termine, die er
für die Durchführung bestimmter Maßnahmen setzte, waren
häufig unrealistisch knapp. Weisungen wurden manchmal schon nach kurzer
Zeit umgestoßen und durch neue ersetzt. Die Behördenorganisation, die
er schuf, war unübersichtlich und litt unter unklarer Kompetenzverteilung,
so daß es ständig zu Reibungen kam.
Für viele der eingeleiteten oder geplanten Reformen
fehlten in Rußland einfach die gesellschaftlichen Voraussetzungen. Um
Industrien in dem gewünschten Umfang aufzubauen, gab es weder geeignete
Unternehmer noch Arbeiter. Peter suchte dem Mangel durch Zwang abzuhelfen.
Beispielsweise verpflichtete er Kaufleute, staatliche Tuchfabriken zu pachten,
mit der Auflage, daß sie binnen fünf Jahren in der Lage sein
müßten, den gesamten Uniformbedarf der Armee zu decken. Mit solchen
Mitteln war ein aktives Unternehmertum nicht zu schaffen.
Ähnlich stand es um die Einführung der
kommunalen Selbstverwaltung, die in den Anfängen steckenblieb, weil es kein
selbstbewußtes Bürgertum wie in Westeuropa gab, das sich seine
städtischen Freiheiten selbst erkämpft hatte.
1717 wurde in St. Petersburg eine Zentralverwaltung
nach schwedischem Muster mit neuen Kollegien errichtet. Der übergeordnete
Senat stellte die Verbindung zum Zaren her. Auch der Adel hatte sich
zufügen und wurde in Klassen untergeordnet und war zum Staatsdienst
verpflichtet.
Zusammen mit neuen Mitteln der Staatsfinanzierung -
insbesondere der Heeresreform und dem Bau der russischen Seeflotte - gelang die
Mobilisierung von Mensch und Ressourcen und damit die Erringung der
Großmachtstellung, weiterführende Reformen blieben aber aus. So
erschien erst 1830 eine gedruckte Gesetzessammlung und 3 Jahre später eine
Sammlung der geltenden Gesetze in Rußland. 1837 wurde eine kaiserliche
Rechtsschule in St. Petersburg eröffnet.
Nach dem Tod Peter wurde die Zensur 1815 weiter
verschärft, demnach war Rußland weit entfernt von der Meinungs- und
Pressefreiheit.
Eine erfolgreiche Reform wurde von Katharina II
durchgeführt, die Ansiedlung von Deutschen vornehmlich an der Wolga (1764).
Die neuen Gemeinden erhielten weitgehend Autonomie in ihrer Kultur und
Selbstverwaltung.
Insgesamt jedoch gesehen verharrte Rußland im
Widerspruch zwischen seiner politischen Großmachtstellung und seiner
politisch gewollten Unfähigkeit zu gesellschaftlicher
Modernisierung.
3.2. Rolle der Bauern und des Adels:
Bauern und Adel mußten immer mehr Steuern und
Schulden übernehmen so gerieten sie in tiefe Abhängigkeit vom Zar. Die
Macht des Adels blieb aber ungebrochen, da die Leibeigenschaft in Rußland
bis 1861 bestehen blieb.
Bauern und Adel war es aber erlaubt nun Manufakturen zu
gründen und ihre Produkte frei zu verkaufen, wobei der Staat der
Hauptabnehmer blieb.
4. Widerstand gegen seine Politik und seine Reformen:
Die Widerstände äußerten sich in der
konservativen Opposition. Peters unfähiger Sohn Alexei wurde der
Hoffnungsträger der Reformgegner, aber er erlitt mit seinen Plänen
Schiffbruch. Der Protest gegen das soziale System Peters zeigte sich in
zahlreichen Aufständen wie zum Beispiel:
- Der Baschkiren
1705/11
- Erhebungen armer
Stadtbewohner, Militärpflichtiger Rekruten und niederer Kosaken in
Astrachan und Umgebung 1707/08
- Bauernaufstand unter der
Führung Kondrati Bulawin 1707/08
5. Wirtschaft
Rußlands:
Rußland beliefert den europäischen Markt mit
Pelzen, Fisch, Holz und Holzprodukten wie Teer und Asche sowie
Getreide.
Bis 1703 von der Ostsee abgeschnitten, lief der Handel
hauptsächlich über das nördliche Archangelsk. Somit war der
Handel sehr eingeschränkt.
Erst unter Peter entstanden leistungsfähige
Eisenhütten im Ural, Textilmanufaktoren in Moskau und Werften mit
Zulieferungsbetrieben in St. Petersburg.
Der größte Auftraggeber war und blieb der
Staat. Trotz aller Bemühung blieb die Ausweitung des Exports auf
Agrarprodukte beschränkt und zu einer Industrialisierung kam es nur in
schwachen Ansätzen erst im 19 Jh.
5.1 Industrie:
Um das Land zu industrialisieren mußte man auf die
Rohstoffe zurückgreifen, die Rußland bietet, um so viel wie
möglich selbst zu produzieren. Damit erreichte Peter das mehr exportiert
und weniger importiert wurde. Peter verwirklichte sein Ziel, indem er
Großmanufaktoren baute und die Arbeitsteilung im großen Stil
einführte.
Die wichtigsten Betriebe waren zuerst Werften,
Textilbetriebe, Waffen- und Munitionsfabriken, um die gewollte militärische
Stärke zu erhöhen.
Peter unterstützte nicht nur staatliche
Unternehmen, er versuchte auch Privatanbieter ins Land zu bringen. Er gestattete
Adligen, Bauern, Handwerkern, Kaufleuten Manufakturen zu gründen, die
“Angestellten” befreite er von der Wehrpflicht
Durch den Nordischen Krieg erlangten der Bergbau und
somit die Eisenhütten zunehmend an Bedeutung, Haupstandorte waren Tula und
Olonez.
Peter begünstigte die Betriebe, er erließ
ihnen Steuern und gab ihnen Zuschüsse, damit sie expandieren
konnten.
5.2. Rußland in Sibirien
Andere Großmächte breiteten sich durch
Kolonialiesierung aus.
Peter der Große erkannte aber die Geographie als
bedeutend für das Sammeln von Informationen, die der Ausweitung des Reiches
in Richtung Osten und Südosten dienten. Ziel der Expeditionen war es
zunächst, die Lage von Küsten, Flüssen und Gebirgen zu kartieren,
ebenso wie Orte, an denen wertvolle Metalle zu finden waren. So entstand 1734
der erste Atlas Rußlands. Michail V.
Lomonosov fügte den Erkundungen neue Aufgaben hinzu: das systematische
Sammeln von Informationen über den physischen Charakter des Landes, der
Bevölkerung und der Wirtschaft. 1758 wurde er Vorsteher des weltweit ersten
offiziell genannten geographischen Institutes. Heute ist die Moskauer
Universität nach ihm benannt.
Peter industrialisierte, Sibirien, so gewann es immer
mehr an Bedeutung für den russ. Handel wie z.B. Pelze. Da die
Tierbestände durch die andauernde Bedrohung zunehmend weniger wurden drang
man immer schneller nach Osten vor.
Jeder zehnte Teil einer Pelzbeute gehörte als
Steuer dem Staat. Die größten Einnahmen des Kolonialstaates kamen
jedoch von den Zwangsabgaben der Bevölkerung, ihnen wurde der Jassak
auferlegt, das ist ein Tribut, der in Form von Fellen erbracht werden
mußte. Diese Form der Steuer hatten schon die Tataren
praktiziert.
Das geschaffene System von Stätten in Sibirien
diente nicht nur der Herrschaftskontrolle, sondern auch dem Einziehen des
Tributs. Dieser Tribut wurde mit aller Härte eingezogen, erst unter Peter
dem Großen änderte sich diese Politik.
Es wurden zielgerichtete Expeditionen gestartet, um die
Struktur des Landes besser kennenzulernen. Außerdem verfolgte er das Ziel,
die Bodenschätze Sibiriens kontinuierlich zu nutzen. So nahm die
Reformbewegung in Sibirien eine national-imperialistiche Ausrichtung an.
Sibirien wurde nun bewußter als Erweiterung des Landes gesehen.
Um Geld für seine Kriege heranzuschaffen rottete er
die Tierbestände weiter aus vor allem den Zobel. Daraus entstand die Devise
"Zobel für den Zaren". Peter unterwarf den gesamten Pelzhandel einem
Staatsmonopol und verlangte von den Militärgouverneuren, neue Länder
zu entdecken, um neue Quellen von Zobelpelzen zu finden.
5.3. Finanzen und Steuern:
Rasche Geldschöpfung war sein Ziel in der
Finanzpolitik. Peter erhoffte, durch eine Veränderung des Steuersystems
neue “Geldquellen” des Landes zu erschließen. So ordnete er
1701 die Verstaatlichung des Kirchenbesitzes an. Durch die Zählung der
Bevölkerung und der Bauernhöfe, die sich nach der Letzten Zählung
von 1678 erhöht haben mußte, dachte er, er könne mehr Steuern
einnehmen. Da die Zahl der Bauernhöfe zurückgegangen war, erwies sich
dieser Schritt als ein “Fehlschlag”. Hinzu kam, daß sich ein
Teil der Bevölkerung bewußt den Zählungen Peters entzog, um
einer Steuererhöhung zu entgehen. Aufgrund dieser Tatsache ließ er
1710 die Einzelpersonen nochmals erfassen. Er setzte eine hohe Anzahl von
Beamten ein, um diese Zählung durchzusetzen. Diese Beamten wurden
Pribylschtschiki genannt (Gewinnmacher), diese Personen legten ein
ausgeklügeltes System an den Tag, womit es möglich war, die
Bevölkerung bis ins Persönliche hinein zu besteuern. Sie besteuerten
Bärte, eichene Särge, den Sazlkonsum und erhoben die Kopfsteuer, diese
Steuern wurden mit aller Härte eingetrieben. Auf lange Sicht hin konnte
eine solche Politik nicht zum gewünschten Erfolg führen, da die
Bevölkerung sehr eingeschüchtert wurde.
Der Monarch bediente sich aber auch anderer Mittel; so
wurde die Zahl von staatlichen Monopolen immer höher, die Monopole
bestimmten die Preise die zwei- bis viermal so hoch waren wie zuvor. Mit diesen
Maßnahmen gelang es Peter die Einnahmen zu erhöhen und so war die
Grundlage für ein modernes Wirtschaftsleben in Rußland gegeben,
dessen volle Entfaltung Aufgabe der nachfolgenden Generationen
blieb.
6. Das Fenster zu Europa:
Rußland wurde nun europäisch orientierter als
früher, durch die Bewegungen Peter des Großen. Er schrieb jedem
westliche Kleidung vor und schnitt demonstrativ die Bärte und Rockzipfel
seiner Bediensteten ab.
Der Zarenstab zog von Moskau nach St. Petersburg um, um
einen Neubeginn zu signalisieren. Es wurden Architekten verpflichtet, die aus
dem Ausland stammen, um die Stadtplanung zu modernisieren und an westl. Standard
heranzukommen. Wie zum Beispiel Domenico Andrea Trezzini, Andreas Schlüter,
Gottfried Schädel, Nikolaus F. Härbel.
Seinen Untertanen verordnete Peter ein radikales
Umdenken und eine nützliche Schulung in allen Fertigkeiten. Er orientierte
sich an dem schwedischen Kollegiensystem und livländichen
Städteplanungen.
Die berühmte Rangtabelle von 1722, die den Erwerb
des Adelsprädikates an ein geregeltes Laufbahnsystem und entsprechende
Leistungnachweise koppelt und Ämter im Zivil- und Hofdienst unmittelbar
westliche Vorgaben erkennen läßt.
Die Umstellung betraf auch das Kalendersystem und die
gesamte lokale Staatsverwaltung. Das Kalendersystem wurde auf den julianischen
Kalender, am 2 Januar 1700 umgestellt und die grafische Neugestaltung der
Lettern durch die Einführung der sogenannten Zivilschrift im Jahre 1708. Er
schuf neue oberste Staatsorgane wie den "regierenden Senat" 1711 und die nach
Ressorts aufgegliederten Kollegien.
In der Kirche ersetzte er das Patriarchentamt 1721 durch
eine Kollegialbehörde den "Heiligen Synod". Peter, der sehr engagiert war,
kümmerte sich persönlich um die Staatsfinazen. Sein wirtschaftliches
System war merkantilistich orientiert, da er neue Ressourcen erschloß und
die Infrastruktur des Landes ausbaute.
1724 löste er die Hofsteuer durch die Kopfsteuer
ab, sie trug nun finanziell den größten Teil der
Reformbewegungen.
Peter der Große bewegte viel, konnte aber auf
lange Sicht die überkommenen Gesellschaftsstrukturen nicht großartig
verändern, wie es seine westlichen Bewundere und Ratgeber erhofft
hatten.
Ungenügende Vorausplanung, hektischer Aktionismus
und mangelnde Stetigkeit in der Durchführung behinderten die
gewünschte Rationalisierung der öffentlichen
Verwaltung.
7. Worterklärung:
Heiligen Synod: neben dem Patriarchen stehende
oberste Kirchenbehörde
(gewöhnlich: Heiliger -) der orthodoxen u.
autokephalen Kirchen (in Rußland 1721 - 1917 allein
regierend).
Julianischen Kalender: der von Julius Cäsar
eingeführte Kalender.
Merkantilistisch: Wirtschaftspolitik im
Zeitalter des Absolutismus, die den
Außenhandel und damit die Industrie förderte,
um den nationalen Reichtum u. die Macht des Staates zu
vergrößern.
National- imperialistisch: Bestrebung einer
Großmacht, ihren politischen, militärischen
und wirtschaftlichen Macht- u. Einflußbereich
ständig
auszudehnen.
Patriarchentamt: Titel der mit kirchlicher
Vorrang ausgestatteten Bischöfe
Senat: politisch bestimmende
Rat
Tataren: ursprünglich mongolisches
Volk
später Sammelbezeichnung für mongolisch-
türkische Völker
heute : einige Turkvölker im Gebiet der
Ehemaligen UdSSR (Wolga- ,Krim- , und westsibirische
Tataren)
Tribut: im antiken Rom direkte
Steuer
später allgemeine Bezeichnung für den
Besiegten auferlege
Steuern
Zobel: waldbewohnende Marderart mit
braunschwarzem, kostbaren
Fell
Vorkommen: - hauptsächlich in Sibirien
8. Quellen:
- Brockhaus Band 4,
"Weltgeschichte – Weg in die Moderne (1650-1850)
- Brockhausenzykläpodie“
Band 17 Pes -
Rac”
- Kleine Enzyklopädie 2,
Weltgeschichte”
- Erich Donert “Peter
Der Große”
- Buch und Zeit “Neues
Großes Lexikon in Farbe”
- Microsoft, “Lexi Rom
Mini”
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