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Borchert, Wolfgang: Nachts schlafen die Ratten doc
Nachts schlafen die Ratten
doch
Thema: Folgen des Krieges
Aussagen:
- Junge übernimmt Verantwortung
- Mann will ihn aus der Situation herausholen,
indem er ihm sagt, daß die Ratten nachts schlafen und indem er ihm ein
Kaninchen schenkt.
- Junge hat wieder Hoffnung (Grünes
Kaninchenfutter)
- Umgebung wird wieder lebendig (der Korb schwenkte
aufgeregt hin und her)
- Für den Jungen hat das Leben wieder begonnen
und einen Sinn bekommen.
Intention:
Lebenswille, Mut soll angeregt werden, Blick in die Zukunft
Die ältere Generation muß dafür sorgen, der jüngeren
Generation wieder einen Lebenswillen zu geben
Der Text soll den Leser dazu anregen, Lösungsmöglichkeiten zu
finden, und der jüngeren Generation wieder Mut machen
Jede Generation ist mitverantwortlich (“Mitschuld”)
Inhalt:
Ein Junge wacht über die Leiche seines Bruders in den Trümmern
des Elternhauses. Ein älterer Mann bringt ihn dazu, die Wache abzubrechen,
mit der Begründung, daß die Ratten nachts schlafen. Er verspricht
ihm, in der Dämmerung ein Kaninchen mitzubringen und mit dem Jungen nach
Hause zu gehen.
Erklärung der Textsorte:
Die Geschichte setzt mitten in eine laufenden Handlung ein und bietet
keinen Abschluß, also keine Lösung des Problems. Es handelt sich um
einen kurzen Lebensausschnitt weniger Personen. Die Personen bleiben
“charakterlos”, bzw. anonym. In der Kurzgeschichte geht es nicht um
Personen, sondern um ein Problem.
Problem:
Wie man den jungen Leuten Mut macht, einen neuen Anfang zu wagen. Wie soll
es ein hoffnungsvoller Mann werden, wenn seine frühere Generation alles
versaut hat.
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