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Zweig, Stefan: Schachnovelle
Schachnovelle von Stefan Zweig
1.Vorstellung des Autors
Stefan Zweig geboren 28.Nov.1881 in Wien
Von 1919-1934 in Salzburg danach England und1940 über USA nach
Brasilien
Er war Übersetzer und veröffentlichte 1901 seine ersten Gedichte
–SILBERNE SAITEN-.
Berühmt durch sein episches Werk (Novelle) und historische Miniaturen
und biographische
Arbeiten.Im Februar 1942 Selbstmord in Brasilien.
2.Inhaltsangabe(Vorstellen der Figuren )
Schachnovelle hat wie jeder epische Text einen Erzähler (Ich
–Erzähler),kommt aus Österreich,ist Passagier eines
Linienschiffes von New York nach Buenos Aires.Er gibt nicht nur das Geschehen
wieder,sondern sagt auch seine Meinung.Er gibt das Geschehen aus der Perspektive
des Lesers wieder.
Die beiden Hauptfiguren sind Mirko und Dr.B:
- Mirko Czentovic wurde von einem Pfarrer aufgenommen,weil sein Vater
gestorben ist.Mirko ist ziemlich ungebildet ; kann aber sehr gut Schach
spielen.Er ist Schachweltmeister, geldgierig und er kann nicht verlieren. Er
kann auch nicht blind spielen, d.h. ohne Schachbrett.
- Dr.B. war ein Jahr in Isolationshaft, deswegen leidet er an
Schizophrenie, er ist schachsüchtig und ziemlich nervös. Nicht so
blöd wie Mirko. Er kann blind spielen, also ohne Brett.
Auf dem Schiff von New York nach Buenos Aires lernt der Erzähler Mirko
Czentovic kennen. Czentovic spielt gegen Geld mit den Passagieren Schach. Dann
kommt Dr.B. und gewinnt die fast schon verlorene Partie. Mirko will nochmal
gegen Dr.B. spielen, aber Dr.B. lehnt zunächst ab. Er erzählt dem
Erzähler die Geschichte seiner einjährigen Haft, wo er
schachsüchtig geworden ist. Er spielt dann gegen Mirko. Der merkt, dass
Dr.B. immer nervöser wird und spielt so auf Verzögerungstaktik. In
seiner Haft ist Dr.B. schachsüchtig geworden und bekommt bei dem Spiel
gegen Mirko einen Nervenzusammenbruch. Der Schluss bleibt offen.
3.Stefan Zweig will mit der Schachnovelle zeigen, was passiert wenn zwei
völlig verschiedene Menschen durch einen Zufall aufeinandertreffen. Und
vielleicht, dass man jemand genauso psychisch fertigmachen kann, wenn man ihn in
Isolationshaft steckt, wie wenn man jemanden körperlich
misshandelt.
4.Es gibt in der Novelle eine Rahmenhandlung, die die eigentlich
erzählte Binnenhandlung umgibt.
Die Rahmen- und Binnenhandlung werden chronologisch-linear, also der Reihe
nach erzählt. Die Rahmenhandlung ist auf dem Schiff.Die Schachpartie
zwischen Mirko und Dr.B., die Lebensgeschichte Mirkos und der Zusammenbruch des
Dr.B.
Die Binnenhandlung handelt von der Haft des Dr.B.. Der Erzähler ist in
die Rolle des Dr.B. geschlüpft, um die Binnenhandlung in der Ich-Form
wiederzugeben. Nach dem Ende der Binnenhandlung erfährt der Leser aber,
dass das Erzählen verkürzt wiedergegeben wurde.
Bis dahin entsteht der Eindruck, dass Dr.B. der Erzähler
ist.
Der Text enthält ein paar Wörter, die Leute die kein Schach
spielen nicht kennen. Aber sonst leicht verständlich. Der Erzähler
erzählt in der Vergangenheit und gibt keine Hinweise auf spätere
Vorkommnisse.
Man erkennt, dass die Schachnovelle ein Novelle ist daran, weil der
Erzähler eine unerhörte Begebenheit erzählt. Nämlich dass
zwei völlig verschiedene Menschen durch einen Zufall
aufeinandertreffen.
Ich finde die Novelle gut erzählt, weil sie spannend ist. Die
Geschichte hat einen historischen Hintergrund:
Hitlers Eroberungspolitik:
Hitler in Österreich mit dt. Truppen einmarschiert.
Schuschnigg wird Bundeskanzler, dann Seiss-Inquart wird österreichisch
und deutscher Kanzler, wird später Generalgouverneur von Holland und liess
dann alle Juden Verfolgen.
10.Klasse Gymnasium, Buchvorstellung in Deutsch
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