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A.
B.
I.
1.a)
b)
2.
3.
II.
1.
2.
3.
III.
C.
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Die Gehälter von Spitzensportlern sind im
Laufe der Sportgeschichte kontinuierlich angestiegen. Während Sportler
früher mit dem verdienten Geld gerade einmal über die Runden kamen,
leben Spitzenathleten heute im reinen Luxus. Und das obwohl die sportlichen
Leistungen früher nicht viel schlechter waren als heutzutage. besonders
durch zahlreiche Werbepartner ist es ihnen in den letzten Jahren ermöglicht
worden, einige Millionen Mark im Jahr zu verdienen. Aber auch von ihren Vereinen
bekommen Sportler eine Menge Geld und bei Sportarten wie zum Beispiel Tennis,
Golf oder auch Fußball gibt es zusätzlich noch sehr hohe
Antrittsgagen und Siegprämien. Ein entscheidender Grund für diese
“Gehälterexplosion” ist sicherlich der Aufschwung der letzten
Jahre, der durch die zunehmende Popularität und verbesserte Vermarktung des
Sports hervorgerufen wurde.
In den Medien wird in der letzten Zeit sehr
viel über die Gehälter von Spitzensportlern diskutiert. Den Athleten
wird immer wieder vorgeworfen, dass sie trotz eines sehr hohen Gehalts nicht
immer die bestmögliche Leistung bringen. Die Frage, ob Spitzenathleten zu
viel verdienen oder nicht wird im folgendem Text genau
untersucht.
Bei genauer Betrachtung findet man viele
Argumente, die dafür sprechen, dass Sportlergehälter nicht zu hoch,
sondern
vielmehr eine gerechte Bezahlung
sind.
Ein wichtiges Argument ist zweifelsohne, dass
auch Spitzensportler ihr Geld redlich verdienen müssen und Topleistungen
bringen. Denn es ist bestimmt kein Kinderspiel, in einer Sportart an die Spitze
zu gelangen und sich dort über mehrere Jahre zu behaupten. Jahrelanges,
tägliches Training und eine große Begabung sind dabei dringend
notwendig. Deshalb darf man die harte Arbeit, die sich hinter einem Sportstar
versteckt nicht unterschätzen. Vor allem bei Sportarten wie Fußball,
Tennis und Basketball, die sehr beliebt sind und deshalb ein riesiger
Konkurrenzkampf besteht, ist es enorm schwierig, sich von Jahr zu Jahr erneut zu
beweisen und an der Spitze zu bleiben. Denn es gibt genug Beispiele, bei denen
sich Athleten nach vorne gearbeitet haben und ein Jahr später wieder von
der Bildfläche verschwunden sind. Es ist also nicht leicht, als Sportler
das große Geld zu machen.
Allerdings ist das nicht der einzige Grund, der
dafür spricht, dass die hohe Bezahlung des Spitzensports in Ordnung ist.
Die Gehälter sind außerdem gerechtfertigt, weil jeder das verdienen
sollte, was er einbringt. Ein Spitzensportler zum Beispiel kann Massen bewegen,
erst durch ihn kommen die Zuschauer ins Stadion und zahlen somit teure
Eintrittspreise an die Veranstalter. Ohne diese Stars könnten
Fußballvereine, Tennisveranstalter oder auch Motorsportrennställe in
der heutigen Zeit kaum noch überleben. Aber auch die Werbepartner, die
zweite große Einnahmequelle von Topathleten, profitieren trotz der hohen
Zahlungen an die Sportler aus der Zusammenarbeit. Ein Grund dafür ist
sicherlich, dass Spitzensportler heute kaum noch als normale Sportler, sondern
mehr als Vorbilder oder Idole betrachtet werden und deshalb in der Lage sind,
andere Menschen zu überzeugen. Ein anderes schwerwiegendes Argument ist,
dass Sportler oft ein großes Risiko eingehen müssen um an die Spitze
zu gelangen. Denn um ganz nach oben zu kommen ist es oft notwendig, dass man die
Schule oder sein ursprüngliches Berufsleben abbricht. Wenn dann eine
schwere Verletzung oder ein starker Leistungsabfall kommt, und somit keine
Möglichkeit mehr besteht als Sportler Geld zu verdienen, ist eine gute
Bezahlung mehr als gerecht. Hinzu kommt, dass es dann kaum noch möglich ist
einen Schulabschluss nachzuholen oder den alten Beruf zu ergreifen. Deshalb
haben es Spitzenathleten verdient für ihr hohes Risiko sehr gut bezahlt zu
werden.
Ein anderer nicht zu übersehender Aspekt,
der für die Gerechtigkeit von hohen Gehältern im Spitzensport spricht,
ist mit Sicherheit, dass Sportler ihre Gesundheit aufs Spiel setzen müssen
um Erfolgreich zu sein. Die körperlichen Belastungen, denen Athleten
ausgesetzt sind, werden in der Öffentlichkeit oft unterschätzt. Wenn
man sich allerdings ehemalige Spitzensportler ansieht, wird man merken, dass bei
sehr vielen von ihnen nach der aktiven Laufbahn bleibende gesundheitliche
Schäden zurückgeblieben sind oder sich im nachhinein bemerkbar machen.
Allerdings besteht auch während der Laufbahn ein großes Risiko.
Besonders bei Sportarten wie Motorsport, Boxen, Skisport oder auch Eishockey
begeben sich die Sportler täglich in Gefahr, schwere Verletzungen
davonzutragen. Selbst Todesfälle sind nicht auszuschließen, wie man
an zahlreichen Beispielen aus dem Motorsport und Skisport gesehen hat. Daran ist
erkennbar, wie gefährlich Spitzensportler leben und dass eine Menge Mut
dazu benötigt wird, sich in einen Formel-1 Wagen zu setzten oder auf Skiern
einen Abfahrtshang hinabzufahren.
Andererseits gibt es viele Gründe, die
belegen, dass die Bezahlungen an Spitzenathleten zu hoch sind.
Ein entscheidender Aspekt ist, dass durch die
hohen Gehälter der Leistungsdruck auf die Sportler anwächst und
dadurch die Leistungen nachlassen. Besonders auf junge Athleten, die noch vor
einer großen Karriere stehen, hat dieser Druck oft sehr negative
Auswirkungen. Wenn zum Beispiel ein sehr junger Fußballer in seinen ersten
Jahren als Profi ein Millionenangebot eines Spitzenvereins erhält, wirkt
sich das nicht fördernd auf seine Leistung aus. Es wird ihm immer wieder
vorgehalten, dass er viel verdient und deshalb besonders gute Leistungen bringen
muss. Junge Sportler sind selten in der Lage einem so starken Druck
standzuhalten. Ein Leistungsabfall ist deshalb vorprogrammiert. Aber auch
für erfahrenere Sportler ist es nicht leicht unter einem so hohen Druck in
Ruhe weiter zu arbeiten und Topleistungen zu bringen.
Ein weiteres Argument ist, dass die hohen
Gehälter den eigentlichen Sport in den Hintergrund rücken. Steht ein
wichtiges Turnier an, mit einer hohen Antrittsgage und hohen Preisgeldern, sind
Sportler oft übermotiviert und handeln nicht mehr nach ihrem Verstand. Wenn
sie zum Beispiel leicht verletzt sind, lassen sie sich “fitspritzen”
um keinen Schmerz mehr zu spüren, oder treten trotz einer Verletzung an.
Dies kann zur Folge haben, dass sie sich wegen ihres falschen Ehrgeizes noch
stärker verletzen. Gegen diesen Eifer wäre absolut nichts einzuwenden,
wenn er allein wegen des sportlichen Aspekts, und nicht des Geldes wegen.
Das wahrscheinlich wichtigste Argument, das
zeigt, wie unfair die Bezahlung im Spitzensport ist, ist die Ungerechtigkeit der
Gehälter im Vergleich mit anderen Leuten. Wenn man einen Spitzensportler,
der mehrere Millionen im Jahr verdient, mit einem normalen Arbeiter vergleicht,
wird man feststellen, dass der Arbeiter genauso viel arbeitet wie der Sportler.
Trotzdem wird man aber auch merken, dass ein Arbeiter im Vergleich zu einem
Spitzenathleten nur sehr wenig verdient. Ein Grund dafür ist mit Sicherheit
die zunehmende Popularität des Sports und das daraus folgende Vermögen
der Vereine, das immer mehr in Spielergehälter investiert wird. Bei genauer
Betrachtung stellt sich aber die Frage, wie es dazu kommt, dass ein Arbeiter
mindestens genauso viel leistet, aber viel weniger verdient! Ein
Spitzensportler, der zwei- bis dreimal am Tag trainiert und am Wochenende ein
Spiel beziehungsweise ein Turnier hat leistet nicht annähernd so viel wie
zum Beispiel ein Bauarbeiter, der acht Stunden am Tag harte Arbeit vollbringt.
Es ist also im höchsten Maße ungerecht, dass ein Sportler, der nicht
einmal eine gute Ausbildung haben muss, so viel Geld verdient. Hinzu kommt, dass
es auch andere Spitzensportler gibt, die durch ihre Sportart fast nichts
verdienen, weil diese nicht so populär ist wie Fußball oder
ähnliches.
Nach der ausführlichen Darlegung aller
wesentlichen Aspekte kann eine begründete und abgewogene Beurteilung
erfolgen.
Es ist zwar richtig, dass Spitzensportler sehr
viel trainieren müssen und deshalb ein hohes Gehalt verdient haben, aber
eine so übermäßige Bezahlung wie in der heutigen Zeit kann
dadurch keineswegs gerechtfertigt werden. Ein entscheidender Aspekt in dieser
Frage ist die Ungerechtigkeit der Gehälter im Vergleich zu anderen Berufen.
Auf der anderen Seite sollte man die Leistungen von Spitzenathleten und die
damit verbundenen Gesundheitsrisiken nicht unterschätzen. Es ist aber auch
richtig, dass durch die hohen Gehälter der eigentliche Sport immer mehr in
den Hintergrund rückt und dadurch vielen der Spaß am Sport genommen
wird. Bei genauer Betrachtung und Bewertung dieser Argumente, kommt man zu dem
Schluss, dass Sportler eine gute Bezahlung verdient haben. Allerdings sind die
Gehälter in der heutigen Zeit eindeutig zu hoch.
In Zukunft wäre es wünschenswert,
wenn Vereine den Sportlern keine Millionenbeträge mehr zahlen, sondern das
Geld in die Jugendarbeit investieren würden. Der Sport würde dadurch
gefördert und nicht, wie durch zu hohe Gehälter, zur Nebensache
gemacht werden. Für die Leistungen hätte dies sicherlich keine
negativen Auswirkungen. Im Gegenteil, es würde wieder viel mehr Spaß
machen, ein Fußballspiel oder ein Formel-1 Rennen
anzusehen.
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