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Marley, Bob (1945-1981)
Referat
Bob Marley
Nesta Robert Marley, geboren am 6. 2. 1945 in
St. Annes, Jamaika
Der Vater, ein weißer Plantagenaufseher,
wurde von seiner Familie verstoßen, als die Beziehung zur Cedella Malcolm
bekannt wurde.
1962 nahm Marley seinen ersten Ska-Song "Judge
Not" auf. 1963 gründete er mit Bunny Wailer und Peter Tosh die Wailers.
Schon ihre erste" Studio One"- Single "Simmer Down" wurde auf Jamaika zum
Nummer-1-Hit. Unzählige lokale Hits folgten.
Von Hailè Selassie 1, Kaiser von
Äthiopien und Oberhaupt aller Rastafaris beeindruckt, ließen sich
auch Bob Marley und die Wailers Dreaslocks (aus Haarsträhnen geflochtene
Zöpfe) wachsen, die zum Kennzeichen der Rastas und des reggae werden
sollten.
Nach der Zusammenarbeit mit dem
genial-verrückten Produzenten Lee "Scratch"
Perry und dem zusätzlichen Rhythmus-Team,
Aston und Carlton Barett an Schlagzeug und Baß, mutierte der Ska- und
Rocksteady-Sound der Wailers zum Reggae. 1972 wurden si von der englischen
Plattenfirma Island Records unter Vertrag genommen. Songs wie "Stir It Up" oder
"Stop That Train" fanden schnell ein begeistertes intenationales Publikum. Zwei
Jahre später trennte sich die Band, wurde aber von Marley in neuer
Besetzung erfolgreich weitergeführt.
Bob Marley wurde wegen seiner politischen und
sozialkritischen Songtexte nicht nur auf Jamaika, sondern in der ganzen Dritten
Welt zur Symbolfigur. 1976 überlebte er auf Jamaika ein Attentat
politischer Gegner. 1978 brachte er beim legendären "One Love Peace"
-Konzert die zwei verfeindeten jamaikanischen Parteien und deren Führer
zusammen, ein Prozeß der Aussöhnung begann.
Nach einem Jahrzehnt großen, weltweiten
Erfolges starb der bekannteste Reggaemusiker aller Zeiten am 11. Mai 1981 an
Krebs.
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