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Wirtschaft Chinas seit der Konterrevolution
Wirtschaft
Chinas seit der Konterrevolution
Geschichtlicher
Überblick
Die Geschichte Chinas ist sehr eng mit der
Wirtschaft des Landes verbunden. Seit Jahren ist die Wirtschaft Chinas stark von
den Ereignissen in der Politik und von den Bewegungen im Land beeinflusst und
selten sind geschichtliche und wirtschaftliche Tatsachen so eng miteinander
verbunden wie im Falle Chinas.
Während der Regierungszeit des letzten
chinesischen Kaisers nahmen die Einflüsse aus dem Ausland immer
stärker zu. Durch britische Händler brach gegen Mitte des letzten
Jahrhunderts der sogenannte „Opiumkrieg“ aus.
Zu dieser Zeit waren chinesische
Hafenstädte für die ausländischen Händler bereits besonders
wichtig und vor allem Schanghai wurde regelrecht von Händlern aus aller
Welt überflutet und als britischer Handelshafen bezeichnet. Dieser Hafen
wurde von eigenen, internationalen Truppen bewacht. China begann immer mehr
unter dem Einfluß der ausländischen Mächte zu leiden, die sich
in ihrem Land weiter und weiter ausbreiteten. Das Britische Königreich und
die Franzosen begannen einen Krieg mit dem chinesischen Volk und brachten
schließlich 1858 Peking unter ihre Kontrolle. Im Jahr 1911 brach im
chinesischen Volk eine Revolution aus, die stark von westlichen Gedankengut
beeinflußt war und in deren der Kaiser gestürzt und die Monarchie
endgültig abgeschafft wurde. Es folgten Jahre ohne Regierung die stark von
Revolutionen und Aufstände geprägt waren.
Der Aufstieg der
Kommunisten
Nach Jahren der Unruhe wurden in China zwei
Wünsche unter der chinesischen Bevölkerung immer deutlicher –
die endgültige Beseitigung ausländischer Einflüsse auf China und
sein Volk, sowie die Bildung einer chinesischen, nationalen Einheit. Dabei
begann China sich verstärkt an Rußland und seinen marxistisch
-leninistischen Ideen zu orientieren.
Die erste kommunistische Partei wurde bereits
1921 in Schanghai gegründet, eines der Gründungsmitglieder war Mao
Tse-tung.
Zwischen der nationalistischen Partei, der
Kuomintang und den Kommunisten kam es immer wieder zu Problemen und als die
Kuomintang stark geschwächt war, forderte sie die Kommunisten auf, ihrer
Partei beizutreten damit sie so gemeinsam eine stärkere militärische
Organisation bilden könnten. Ehe sich aus den beiden Gruppen jedoch eine
Einheit bilden konnte, begann der Anführer der Kuomintang bereits vehement
gegen die kommunistischen Mitglieder der Gruppierung
vorzugehen.
Die 1928 gegründete Nationalregierung
stand drei enormen Problemen gegenüber. Diese wurden dadurch deutlich, dass
die Kuomintang nur einen Bruchteil der chinesischen Provinzen unter ihrer
Kontrolle hatte und 1930 eine kommunistische Rebellion ausbrach. Diese Rebellion
hatte begonnen als die Kommunisten schließlich von der Kuomintang verboten
worden waren. Die Kommunisten sahen sich gezwungen, in den Untergrund zu gehen.
Um effektiver handeln zu können, teilten sich die Kommunisten in zwei
Gruppierungen, wobei eine am Land Propaganda betrieb und dort versuchte,
möglichst viele Anhänger zu gewinnen und die andere Gruppe in den
Großstädten tätig war und dort Aufstände organisierte.
Diese zwei Gruppen wurden erst unter Mao Tse-tung wieder vereint und arbeiteten
bis dahin völlig unabhängig voneinander. Das dritte und bald
bedeutendste Problem sollten schließlich die Japaner werden, die immer
wieder Angriffe auf China durchführten.
Während der 20er Jahre hatte Japan seine
Politik gegenüber China deutlich gemäßigt, doch als es wieder zu
Differenzen zwischen den militanten Kuomintang – Kommunisten und den
imperialistischen Ideen der Japaner kam, begannen die Japaner ihre Macht auf
die gesamte Mandschurei auszubreiten und bereits Anfang 1933 banden sie auch die
östliche Mongolei in ihr Reich ein. Die Spitze der Kuomintang verhandelte
zwar mit den Japanern, um die Krise zu beenden, räumte allerdings immer
noch der Verfolgung der Kommunisten höchste Priorität ein.
Währenddessen häuften sich die aggressiven Handlungen der Japaner
gegenüber China und so drängte die Bevölkerung auf einen
Zusammenschluss der internen Kräfte gegen die Japaner.
Eine Einheitsfront der beiden Gruppen gegen die
Japaner bildete sich allerdings erst 1937.
Im Jahr 1937 brach ein Krieg zwischen Japan und
China aus. Während die Kommunisten ihre politische und militärische
Macht während des zweiten Weltkrieges ausbauen konnten, erlitt die
Kuomintang eine deutliche Schwächung sowohl in finanzieller als auch in
militärischer Hinsicht. Nach einer innerparteilichen Zersplitterung war die
Regierung der Kuomintang beinahe am Ende an der 1939 gebildeten Regierung
deutlich ablesen ließ. Trotz finanzieller Unterstützung von Seiten
der USA konnte sich die Wirtschaft nicht mehr erholen, eine starke Entfremdung
zwischen Kuomintang und der zivilen Bevölkerung fand statt.
Im Gegensatz dazu fanden die Kommunisten durch
Propagandaaktionen und strenge Organisation immer mehr Anhänger. Nach der
Kapitulation Japans, begannen die Konflikte zwischen den Kommunisten und den
Nationalisten von Neuem.
George C. Marshall wurde nach China gesandt um
Frieden zu schaffen, mußte allerdings 1947 einsehen, daß er dem
Konfliktchancenlos gegenüberstand. Trotz der amerikanischen
Unterstützung brach die Kuomintang schließlich vollkommen zusammen.
Die Kommunisten bestimmten im September 1949
eine neue Regierung in Form einer zentralen Volksregierung, die als oberste
politische Instanz den Staat leiten sollte.
Mao Tse-tung wurde als deren Vorsitzender
ernannt und war somit faktisch das Staatsoberhaupt.
Am 1. Oktober 1949 wurde die Volksrepublik
China ausgerufen.
Die Volksrepublik
Das oberste Ziel der kommunistischen Partei war
es, die sozialistischen Gesellschaftsstrukturen so gut wie möglich zu
verändern. Als Hilfsmittel, dieses Ziel zu verwirklichen, wurden in erster
Linie die marxistisch-leninistischen Lehren verwendet und durch Propaganda
intensiv verbreitet. Nicht mehr die Familie, sondern die Führer des Staates
standen im Mittelpunkt. Intellektuelle und Gelehrte hatten besonders unter der
neuen Regierung zu leiden, da sie in Gedankenreformen eingespannt wurden und die
Regierung gegen antikommunistische Ideen jeder Art brutal vorging. Auch Religion
hatte keine Bedeutung für die Kommunisten, die einzige Religion war der
Glaube an die Regierung und deren kommunistische Ideen.
In den Anfängen der Regierung, der Zeit
der sogenannten Konterrevolution, wurden Gegner der Regierung gewaltsam
beseitigt. Im Namen der Regierung wurden zwischen 1949 und 1951 an die zwei
Millionen Menschen ermordet.
Die Regierung wollte vor allem die Wirtschaft
Chinas neu aufbauen, und begann strenge, jedoch wie sich später
herausstellen sollte, nicht Regeln zu erlassen. Die Industrie wurde
verstaatlicht, ein Fünfjahresplan erstellt. Dieser Plan wurde unter
verstärkter Beratung und Hilfe der Sowjetunion erarbeitet und erwies sich
als äußerst erfolgreich. Das positive Verhältnis der beiden
kommunistischen Großmächte wurde ausgebaut die gegenseitige
Unterstützung gefördert. Die Nationalisten, die sich nach ihrer
Niederlage nach Taiwan zurückgezogen hatten, versuchten noch einmal die
Kommunisten zu zerschlagen, allerdings erfolglos. Sie wurden vernichtend
geschlagen und konnten nur mit amerikanischer Hilfe aus Taiwan fliehen.
Dem ersten Fünfjahresplan folgte ein
zweiter. Durch den Erfolg des ersten geblendet, war der zweite viel ungenauer
und unvorsichtiger verfaßt worden. Er erwies sich auch bald als
undurchführbar, der Erfolg blieb aus und die Wirtschaft verschlechterte
sich dramatisch.
1960 nahm der Ernst der Lage immer mehr zu, da
nun auch noch die Unterstützung durch die Sowjetunion abbrach, denn diese
war nun mehr an einem friedlichen Auskommen mit den westlichen Staaten
interessiert. Auch die Chinesen versuchten ihr Ansehen in aller Welt zu
verbessern und sandten Botschafter um die Welt, um Freunde und Verbündete
zu gewinnen. Ihr Ansehen fiel allerdings immer mehr da sie zum Beispiel 1959 in
Indien einmarschierten und ein riesiges Gebiet an der Grenze besetzten. Die
militärischen Handlungen führten zu einem enormen Prestigeverlust,
besonders in Asien und Afrika.
Die Chinesen waren zu dieser Zeit keine
besonders geschätzten Partner.
Auch Tibet und andere Grenzgebiete wurden
annektiert. Der einzige treue Verbündete Chinas blieb schließlich nur
Albanien.
Anfang 1952 holten Mao und seine
Verbündeten unter dem Motto „ Lasst hundert Blumen blühen und
hundert Gedanken fließen“ zu einem schweren Schlag gegen Chinas
gebildete Schicht aus. Diese Aktion führte schließlich zu einem
Verbot der freien Meinungsäußerung.
In den Jahren 1967 und 1968 brachen zwischen
den Anhängern Maos und seinen Gegnern heftige Kämpfe aus. Studenten
und Jugendliche hatten sich zu einer eigenen Armee zusammengeschlossen, die sich
die „rote Garde“ nannte. Mao hatte sich in dieser Zeit von
der Spitze der Regierung zurückgezogen, blieb allerdings der Vorsitzende
der Partei und damit einflußreichster Mann in China. Während die Rote
Garde im Land wütete, lag das Land brach und mit der Wirtschaft ging es
immer weiter bergab. Auch die Schulen in dieser Zeit waren geschlossen, was zu
einer großen Zahl von Analphabeten führte.
Nur schwer konnte die Kulturrevolution beendet
werden, doch der Schaden der angerichtet worden war, auch im Ausland, war enorm.
Besonders die Beziehungen zur UdSSR waren stark strapaziert worden. Nach dem
Test einer Wasserstoffbombe eskalierte das Verhältnis der beiden
Großmächte beinahe.
Zwar ging Mao aus der Kulturrevolution
eigentlich als Sieger hervor, dennoch waren in seiner Partei kaum noch
Verfechter der kommunistischen Ideen zu finden. In den 70er Jahren begann Mao
erneut eine Kampagne gegen Chinas Denker und Gelehrte, diesmal in erster Linie
gegen die Anhänger der Lehren des Konfuzius.
Langsam gelang es China, sein Verhältnis
gegenüber Amerika zu verbessern. 1971 trat China bereits den Vereinten
Nationen bei, 1972 empfing Mao Tse-tung Richard M. Nixon in Peking und beide
betonten die Notwendigkeit guter Beziehungen zwischen China und Amerika. China
willigte schließlich ein, seine Truppen aus Taiwan abzuziehen und auch zu
Japan wurden langsam neue Kontakte aufgebaut.
1967 starben Mao und sein Premier Zhou, ohne
die Nachfolge geregelt zu haben.
Die Zeit nach den Kommunisten
Ein neutraler Nachfolger, Deng Xiao-ping, wurde
gewählt und begann bald hart gegen die Anhänger Maos durchzugreifen.
Danach konzentrierte sich der Staat auf eine
Stabilisierung der Politik und auf den Wiederaufbau einiger Gebiete im Norden,
die 1976 durch ein Erdbeben verwüstet worden waren. Außerdem wurde
eine rasante ökonomische Entwicklung angestrebt.
Die Betonung der Regierung lag nun auf einer
gemäßigten Politik und der Modernisierung der
Regierung.
Als sich die Lage in Vietnam verschärfte,
mussten die in Vietnam lebenden Chinesen das Land verlassen, bereits im Juli
1978 mußte China seine Grenzen schließen. Die Flüchtlingslager
waren bereits überfüllt, als der Vietnam die von China
unterstützte Regierung in Kambodscha stürzte, entsandte China Truppen
nach Kambodscha. Diese wurden jedoch im März schon wieder abgezogen.
Dennoch zwangen die Vietnamesen die verbliebene chinesische Minderheit zum
Verlassen des Landes. Hunderttausende verließen daraufhin das Land in
kleinen Booten und die Probleme der sogenannten chinesischen Boatpeople
wurden zu einer internationalen Angelegenheit.
Besonders die sowjetisch–vietnamesische
Freundschaft bereitete China Sorgen. Um die eigene Position zu stärken,
wurden die Verbindungen zu Amerika weiter verbessert und ein Handelsabkommen
geschlossen. Auch die Beziehungen zu Japan wurden noch verbessert.
Handel und Industrie wurden durch
ausländische Investitionen belebt, auch wirtschaftliche Beschränkungen
wurden erheblich gelockert.
Im Jänner 1987 fanden einige
Veränderungen an der chinesischen Führungsspitze statt, die nicht
demokratisch beschlossen worden waren und zogen eine Welle von
Studentendemonstrationen nach sich. Die Demonstranten forderten mehr Demokratie
und Selbstbestimmungsrechte. Diese Demonstrationen erreichten im Mai 1989 ihren
Höhepunkt, als der sowjetische Staatspräsident Michael Gorbatschow
nach Peking kam, um die Probleme zwischen Rußland und China endgültig
zu beseitigen. Die Demonstranten besetzten den Tian-an-men – Platz in
Peking, bis es am 4. Juni 1989 zu einer Katastrophe kam als eine bewaffnete
Militäreinheit stürmte den Platz und mehrere Tausend Zivilisten wurden
getötet.
Als Konsequenz wurde der Regierungschef seines
Amtes enthoben und ein neues Staatsoberhaupt bestimmt.
Weiters wurden Handelsbeziehungen zu Taiwan
erstmals erlaubt und der Grenzverlauf zwischen China und Russland wurde erstmals
1994 vertraglich bestätigt.
Innenpolitisch griff die Regierung allerdings
nach wie vor hart durch wobei internationale Proteste gegen die
Unterdrückung Tibets durch die Chinesen oder gegen die Verletzungen der
Menschenrechte änderten nichts. 1995 wurden erneut unterirdische
Atomwaffenversuche durchgeführt.
1997 trafen sich die Präsidenten Chinas
und Rußlands, Boris Jelzin und Jiang Zemin, wobei sie die Freundschaft
bekräftigten und ebenso ihre Ansprüche in der Weltpolitik. Grund
für das erneute bestätigen ihrer Sympathien, waren die immer
stärker werdenden Differenzen Chinas mit Washington. Einen neuen Partner
fand China auch in Indien.
Die Differenzen zwischen China und den USA
entstanden in erster Linie durch die sicherheitspolitischen Abkommen zwischen
den USA, Japan und Südkorea, sowie der permanenten Kritik an Chinas
Innenpolitik durch US Politiker.
Diese Kritik wurde in erster Linie durch die
Verletzungen von Menschenrechten ausgelöst, eine Studie von Amnesty
International besagte, daß in China mehr Menschen zum Tode verurteilt und
hingerichtet werden würden als in allen Ländern der Erde zusammen.
Am 1. Juli 1997 wurde die britische Kronkolonie
Hongkong an China zurückgegeben und mit dem Jahreswechsel 1999/2000 wurde
auch noch das portugiesische Überseegebiet Macao an China
zurückgegeben.
Zwar hat China sich mittlerweile entschlossen
sich an der Organisation Human Rights zu beteiligen, dennoch werden in
China Menschenrechte immer noch mit den Füßen getreten und vor allem
politische Gegner verschwinden häufig in den chinesischen
Gefängnissen.
Wirtschaft Chinas
Die Wirtschaft Chinas war mehr als 2000 lang
Jahre durch eine Art Feudalsystem geprägt worden. Das Land gehörte
einer relativ kleinen Gruppe von Großgrundbesitzern und Adeligen, welche
von den Abgaben der Bauern lebten. Die Abgaben an die Großgrundbesitzer
waren allerdings nicht das einzige was die Bauern leisten mußten, denn
auch an den Kaiser mußten Abgaben entrichtet werden. Auf
Umweltkatastrophen wie Dürre und Überschwemmungen wurde keine
Rücksicht genommen. Das war der Hauptgrund dafür, dass die Wirtschaft
sich nicht entwickeln konnte. Nach dem Ende des Opiumkrieges begann eine Periode
westlicher Einflussnahme, in der besonders die Hafenstädte ausgebaut wurden
und auch einige Eisenbahnlinien und Straßen gebaut wurden. In dieser Zeit
erden erste Formen von Industrialisierung sichtbar.
Für den größten Teil der
chinesischen Wirtschaft waren diese Einflüsse allerdings bedeutungslos und
kaum spürbar. Da China unter dem Einfluß einiger europäischer
Mächte stand bildeten sich verschiedene, voneinander unabhängige
Einflüsse in den Schwerpunkten der Wirtschaft heraus. Vor allem auch durch
Japans verstärktes Einwirken entstanden einige wenige ökonomische
Zentren.
Der Aufstieg der Mitte der zwanziger Jahre
entstandene kommunistische Partei, kann man zum Großteil auf die
ausländischen Interventionen und den wachsenden Einfluß der
Großgrundbesitzer zurückführen.
Während der folgenden Jahre konnte die
Partei ihre Macht kaum ausbauen, besonders im ländlichen Teil der
Bevölkerung. Die Agrarprogramme die sie einführten unterbanden die
Abgaben zu Gunsten der Bauern und beendeten somit den Wucher der
Großgrundbesitzer. Zu diesem Zweck gründete die Partei eigens einen
Bauernverband.
Nachdem die Kommunisten die Macht
übernommen hatten, begannen sie mit einer Landreform, in dessen Folge
über 300 Millionen armer Bauern Land erhielten. Im ersten
Fünfjahresplan der Regierung wurden 92 % der Landbevölkerung
organisiert und 1958 entstanden die ersten bäuerlichen Kommunen. Diese
sollten noch bis Ende der 80er Jahre eine dominierende Rolle in China spielen.
In diesen Kommunen wurde der Besitz von Land und aller wichtiger Maschinen auf
alle Mitglieder gleich aufgeteilt. Sie mußten staatlich festgelegte Ziele
erfüllen, Überproduktionen durften sie nach Belieben handhaben. Ein
grundlegendes Auskommen wurde jedoch in jedem Fall vom Staat garantiert.
Während des ersten Planes wuchs die
Wirtschaft des Staates enorm, besonders im staatseigenen Sektor.
Der zweite Fünfjahresplan enthielt eine
wirtschaftliche Offensive was eine Großinvestition in die
Schwerindustrie beinhaltete. Dieses Programm schadete der Wirtschaft allerdings
mehr als es ihr half, denn es löste eine starke Irritation im
Wirtschaftsmanagement aus. Bereits 1960 mußte dieses Programm wieder
abgebrochen werden.
Der dritte Fünfjahresplan fiel in die Zeit
der Kulturrevolution, was eine beträchtliche Schmälerung der Industrie
mit sich brachte und erst unter dem vierten Fünfjahresplan erholte sich die
chinesische Wirtschaft langsam wieder.
Es dauerte lange, bis die Schäden der
Kulturrevolution wieder beseitigt worden waren, die Fehler der vergangenen zehn
Jahre wieder aufgeholt. Das fünfte Fünfjahresprogramm wurde allerdings
1978 unterbrochen und das „Programm der vier Modernisierungen“ wurde
eingeschoben. Dieses Programm beinhaltete eine komplette Erneuerung der
Landwirtschaft, der Industrie, der nationalen Verteidigung und auch der
Wissenschaft und Technik. Damit wollte sich China zu einer der führenden
Wirtschaftsmächte emporschwingen. Diese Bemühungen wurden in einem
Zehnjahresplan von 1976 bis 1985 angestrebt und bezweckten eine Verbesserung des
Wirtschaftsmanagements. Dieser Plan wurde von einem etwas bescheidenerem,
für die Periode 1981 – 1990 ersetzt, welcher allerdings das gleiche
Ziel wie der alte Plan hatte, nämlich das Übernehmen von westlichen
Technologien und Investitionen, bezweckte. Man verließ sich mit der Zeit
langsam auch immer mehr auf die Kräfte des freien Marktes.
Das jährliche Wirtschaftswachstum
verlangsamte sich allerdings wieder nach der Krise von 1989, es war allerdings
nur eine vorübergehende politische Schwächung. Bereits Anfang der
neunziger Jahre war das chinesische Wachstum bereits wieder enorm und die
Regierung lockerte schließlich alle Beschränkungen für die
Wirtschaft.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Chinas betrug im
Jahr 1997 etwa 901 981 Millionen US – Dollar. Dabei betrugen die
Dienstleistungen etwa 32,1%, auf die Industrie entfielen 49,2% und auf die
Landwirtschaft 18,7%. Das entspricht einem BIP von 740 US – Dollar pro
Einwohner. Allerdings hatte das schnelle wirtschaftliche Wachstum nicht nur
Vorteile, es zog auch einige Probleme in der Organisation und Koordination nach
sich, sowie eine starke Inflationsrate. Zwar wuchs die Wirtschaft, dennoch
können nicht genügend Arbeitsplätze für die explosionsartig
ansteigende Bevölkerung garantiert werden und auch das pro – Kopf
Einkommen ist nicht weiter gestiegen.
1997 wurde die Zahl der Beschäftigten auf
ca. 736 Millionen geschätzt, aber Unterbeschäftigung und
Arbeitslosigkeit dämpften die Erträge stark.
Landwirtschaft
Die Landwirtschaft stellt den wichtigsten
Sektor in der chinesischen Wirtschaft dar. In China sind etwa 10% der
Gesamtfläche in landwirtschaftlicher Nutzung und werden auch
großflächig bewirtschaftet.
Etwa die Hälfte des Landes muß durch
Bewässerungssysteme versorgt werden. Trotz eines rasanten Wachstums der
Produktion ist das Pro – Kopf Einkommen kaum gestiegen, was auf das
rasante Wachstum der Bevölkerung zurückzuführen ist. Der Verlust
von landwirtschaftlichem Land an nicht–landwirtschaftliche Zwecke ist
jedoch nicht zu übersehen, da durch die Bevölkerungszunahme mehr
Wohnraum gebraucht wird.
Die wachsende Produktivität der
Landwirtschaft läßt sich auf die Bildung von Kommunen, das sind
Arbeitsgruppen, zurückführen. Die etwa sechs Millionen Arbeitsgruppen
bilden den Grundaufbau des landwirtschaftlichen Systems.
Diese Arbeitsgruppen boten die Möglichkeit
einer Bewirtschaftung im großen Stil.
Anfang der achtziger Jahre wurden die Kommunen
zum größten Teil aufgehoben und die einzelnen Haushalte erhielten
mehr Bedeutung. Dieses System sollte Nahrungsmangel verhindern und ein
höherer pro Kopf Verbrauch wurde zur Verfügung gestellt. Durch die
Vernachlässigung einiger landwirtschaftlicher Sektoren und durch einseitige
Überproduktionen entstanden während der sechziger und Siebziger Jahre
schwere Umweltschäden. Die Regierung versucht seitdem wieder die
Kultivierung des Landes zu fördern.
Durch die intensive Nutzung und den gezielten
Einsatz von Kunstdünger und Maschinen, können mittlerweile in den
meisten Gebieten Chinas zwei Ernten jährlich durchgeführt werden. In
manchen Gegenden können auch bis zu drei Ernten jährlich gewonnen
werden, was jedoch eher selten gemacht wird, da es den Boden schädigt und
die Ernte sich kaum entwickeln kann.
Es gibt auch 2 000 Farmen, die vom Staat
betrieben werden und hauptsächlich zu Versuchen im Gebiet Landgewinnung
dienen oder in Gegenden angewendet werden, in denen die natürliche
Bevölkerungsdichte sehr gering ist.
Nahrungsmittelernte
Etwa 80% der chinesischen Agrarfläche
dienen zur Produktion von Nahrungsmitteln. Ein Drittel davon ist für den
Anbau von Reis bestimmt, 1998 wurden in China etwa 199 Tonnen Reis geerntet.
Das nach dem Reis an zweiter Stelle
rangierendes Produkt ist der Weizen. Die Anbauflächen für Weizen sind
beinahe so groß wie die des Reises, allerdings sind die Erträge
geringer. 1998 waren es etwa 112 Millionen Tonnen, die geerntet wurden.
Kaoliang, eine Art Kaffernhirse, die
hauptsächlich als Viehfutter verwendet wird und auch eine Grundlage
alkoholischer Getränke ist, sowie Hirse, nehmen ebenfalls einen
großen Stellenwert ein. Die Halme des Kaoliang werden auch zur
Papierherstellung und zur Deckung von Dächern verwendet. 20% der
Agrarfläche wird für Mais verwendet.
In der inneren Mongolei und in Tibet findet man
in erster Linie Hafer.
In geringeren Mengen werden in China auch
andere Agrarprodukte angebaut, wie Süßkartoffeln, weiße
Kartoffeln, verschiedene Obstsorten und Gemüse.
Die häufigsten Obstsorten sind tropische
Früchte, zum Beispiel Ananas und Bananen aber auch Äpfel und Birnen.
Zitrusfrüchte, Orangen und Mandarinen sind ebenfalls in China häufig.
1998 wurden ungefähr 53,9 Millionen Tonnen Obst geerntet.
Auch verschiedene Lebensmittelölsorten
sowie Erdnüsse werden aus China exportiert.
China zählt auch zu einem der
größten Tee-Exporteure der Welt, 20% der gesamten Ernte werden von
China beigesteuert. Das bedeutet etwa 648 131 Tonnen (1998).
Auch Zucker wird in China hergestellt, sowohl
durch Zuckerrohr als auch durch Rüben. 1998 waren es ungefähr 85,7
Millionen Tonnen.
Fasererzeugnisse
Baumwolle rangiert seit der kommunistischen
Herrschaft an höchster Stelle. Jährlich werden 12 Millionen Tonnen
(1998) exportiert, was China zum führenden Baumwollproduzenten
macht.
Viehzucht
Auch die Viehzucht ist in China nicht
unbedeutend. An erster Stelle steht die Schweinezucht. Danach kommen Schafe,
Ziegen und Kamele. Im Tibetischen Hochland findet man den Yak, der dort nicht
nur eine Nahrungsmittelquelle darstellt, sondern auch Brennstoff und ein
Ausgangsmittel für die Herstellung der Bekleidung darstellt. Er wird auch
noch immer als Transportmittel benutzt.
Forstwirtschaft
Nach schweren Schädigung der Waldreserven
während der letzten Jahrhunderte sind nun Wiederaufforstungsprogramme im
Gange. Daher sind Bauholzlieferungen gering.
Die Baumbepflanzungsaktionen werden vom Staat,
aber auch von eigenen Organisationen durchgeführt. Dennoch sind
Baumbestände in China immer noch sehr gering.
Fischerei
Die Zucht von Süßwasserfischen ist
in China stärker vertreten als die von Salzwasserfischen. Aber auch der
Fang von Weichtieren sowie von das Sammeln Muscheln ist ein wichtiger
Wirtschaftsfaktor für China. Mittlerweile ist die Fischzucht eine
weitentwickelte Einnahmequelle für die Wirtschaft, ebenso eine wichtige
Nahrungsquelle.
Bergbau
China verfügt nicht nur über
Mineralienvorkommnisse, sondern auch über eine mittlerweile gut ausgebaute
und einnahmekräftige Ölindustrie. China kann sich bereits seit 1963
selbst mit Benzin versorgen und ist so wirtschaftlich um einiges
unabhängiger.
Der chinesische Kohlebergbau ist der
größte der Welt und Kohle ist die führende Brennstoffversorgung
des Staates. Auch der Abbau von Eisenerz und Graphit ist in China in den letzten
Jahren enorm gewachsen und China ist mittlerweile auch in diesem Sektor weltweit
führend.
Industrie
Die Industrieunternehmen Chinas bilden
unabhängige, aber dennoch regional gut integrierte Unternehmen. Die
Industrie ist in verschiedene Sektoren gegliedert, nämlich in Bergbau,
verarbeitende Industrie, elektrische Stromerzeugung und Bauwirtschaft. Wichtige
Industriezentren findet man nicht nur in den großen und mittleren
Städten, sondern auch in den kleineren. Die Industrie beschäftigt
ungefähr 15% der Beschäftigten.
Während der späten siebziger Jahre
hatte der Staat versucht in erster Linie das Wachstum der Schwerindustrie zu
fördern und hatte alle anderen Sektoren vernachlässigt. Das hatte
nicht nur das städtische Umfeld beschädigt, sondern auch die
Landwirtschaft schwer getroffen. Die technologische Entwicklung stagnierte in
dieser Zeit.
Es folgte ein Korrekturprogramm, welches das
Wachstum der Schwerindustrie verlangsamte und statt dessen die Leichtindustrie
förderte und unabhängiger machte. Besonders die Bauindustrie erlebte
eine Aufschwung, da die Städteplanung boomte um die Lebensbedingungen
für Arbeiter und auch den Wohnraum auszubauen und zu verbessern. In der
Zeit nach der Kulturrevolution, in der man viele gebildete Menschen liquidiert
hatte, wurden nun Professoren, Techniker und Manager ins Ausland geschickt, um
den Standart wieder zu verbessern. Neue Technologien, nach westlichem Standard
und ganze Anlagen wurden übernommen und importiert.
Produzierende Sektoren:
In China werden eine Reihe wichtiger
Stahlprodukte erzeugt, denn dieser Teil der Industrie wurde seit 1949 in China
besonders gefördert.
Auch die Produktion von Eisen kann immer besser
erweitert werden. Weitere wichtige Stahlproduktionen neben Stahlplatten,
rostfreiem Stahl und Rohstahl, stellt der Schiffsbau dar. Ebenso wie die
Produktion von Lokomotiven, Fahrzeugen, Traktoren, Bergbaumaschinen,
Stromerzeugungsanlagen, Ölbohrtürmen und Raffineriemaschinen.
Auch die petrochemische Chemie ist in China
weit entwickelt, China hat eine eigene Technik für die Gewinnung von
Stickstoffdünger entwickelt.
Auch die Textilindustrie ist sehr bedeutsam in
diesem Sektor finden ungefähr vier Millionen Chinesen Beschäftigung.
Trotz der stetigen Vergrößerung ist die Textilindustrie noch nicht in
der Lage, genug Bekleidung für die ganze Bevölkerung
herzustellen.
Außerdem werden in China auch noch
Zement, Papier, Karton, Fahrräder, Fernsehgeräte, Saatmaschinen und
Motorfahrzeuge hergestellt.
Handel
Die Planung der Warenumsätze ist heute zum
größten Teil den Kräften des freien Marktes unterstellt,
früher wurde es von einer Zentralplanung gesteuert. Seit 1978 fiel dabei
der Anteil des Staates von 90,5% auf 45,8% extrem ab. Die kollektiven Anteile
wurden in der selben Zeitspanne von 7,4% auf 39,6%, ebenso wie die Anzahl der
privaten Unternehmen von 2,1% auf 14,6% erhöht.
Ende der siebziger Jahre hatte noch der Staat
alles geleitet, hatte den Betrieben das Rohmaterial zur Verfügung gestellt
und die fertigen Produkte wieder für den Verkauf übernommen. Die
Bauern erhielten beispielsweise auch kein Geld als Entlohnung für ihre
Arbeit, sondern Lebensmittel.
Durch den erstmaligen Einsatz von Werbung
entstand Ende der siebziger Jahre ein neuer Sektor in den
Großstädten. In dieser Zeit schossen auch Restaurants,
Teehäuser, Gasthöfe, Friseurläden, Schneider und andere
Handwerker aus der Erde. Diese wurden sowohl kollektiv, ebenso wie privat
geleitet. Auch Bauernmärkte, bei denen die Überschüsse der Ernte
verkauft wurden, fanden großen Anklang.
Währung und Bankwesen
Die chinesische Währungseinheit
heißt Yuan. Das Banksystem, welches vollständig unter der Kontrolle
des Staates steht, besteht aus einer Volksbank, die die Währung ausgibt.
Für die internationalen Angelegenheiten, wie internationale Kredite und
Geldgeschäfte ist allerdings die Bank von China zuständig.
Außerdem besitzt China noch drei weitere Banken, nämlich die
Internationale Chinesische Vermögens- und Investmentgesellschaft, die
für die Fonds für Investitionen zuständig ist und Joint Ventures
zwischen China und Übersee einrichtet. Die Volks–Konstruktionsbank
China handelt mit Fonds für Grundkonstruktionen und für Anleihen im
Agrarsektor ist die Landwirtschaftsbank von China
zuständig.
Außenhandel
Der Außenhandel unterlag lange dem Staat,
doch auch diese Regeln wurden mittlerweile gelockert, um den Handel wieder zu
beleben. Nachdem die Handelsbilanz relativ lange negative Zahlen geschrieben
hatte, glichen sich die Einnahmen und Exporte nun endlich wieder aus. China ist
einer der wichtigsten und führenden Handelspartner der Welt. Die Beziehung
zu den Vereinigten Staaten war 1993 vorübergehend gefährdet, da die
USA sich weigerten, die Meistbegünstigungsklausel für China zu
erneuern, bevor China nicht seine Menschenrechtsverletzungen dramatisch
einschränken würde. 1994 wurde die Klausel wiederum erneuert, obwohl
China wenig Anstrengungen zur Verbesserung der Menschenrechte unternommen hatte.
Die Hauptexportprodukte Chinas sind: Rohöl, Öl, Baumwollstoffe, Seide,
Kleidung, Reis, Schweinefleisch, Shrimps und Tee. Außerdem zählen
Maschinen, Stahlprodukte, andere Metalle, Kraftfahrzeuge, synthetische Stoffe,
landwirtschaftliche Chemikalien, Gummi, Weizen und Schiffe zu den wichtigsten
Importgütern. Die wichtigsten Handelspartner sind an erster Stelle Japan,
dann Hongkong und China. Hongkong gehört mittlerweile allerdings zu China.
Deutschland ist ebenfalls ein wichtiger Handelspartner für
China.
Verkehrswesen
An erster Stelle steht hier in China die
Eisenbahn. Sie bestreitet in etwa zwei Drittel des Passagierverkehrs und eine
gute Hälfte des Güterverkehrs. Das Schienennetz umfaßte 1995
eine Länge von ungefähr 54 616 Kilometern und macht vor allem die
unwegsamen Gebiete Chinas besser zugänglich. Die letzte Strecke die
errichtet wurde, war die Strecke Lanzhou – Lhasa. Nach deren
Fertigstellung sind nun alle Provinzen und autonome Regionen in China per Bahn
erreichbar.
Auch das Straßennetz wurde mittlerweile
ausgebaut und verbessert. Die Anzahl privater Motorfahrzeuge nimmt in China in
den letzten Jahren so erheblich zu, daß der Bedarf an Motorfahrzeugen
nicht gedeckt werden kann. Auch deckt das Straßennetz nur Strecken in die
Hauptstädte der Provinzen und autonomen Regionen, sowie in die
Hauptstädte der autonomen Regionen und in die wichtigsten Handelszentren.
Ausgangspunkt aller Straßen ist Peking. Die meisten Orte sind über
Straßen erreichbar, das ca. 1 526 389 Kilometer lange Straßennetz
ist mittlerweile zu ungefähr 85% asphaltiert. Im Individualverkehr werden
jedoch immer noch die kürzeren Strecken mit dem Fahrrad
zurückgelegt.
Für die Schiffahrt gibt es ein etwa 170
000 Kilometer langes Wasserstraßensystem. Ein Fünftel des Transports
wird von der Binnenschiffahrt übernommen. Den wichtigsten Wasserweg stellt
hier der Jangtsekiang (viertlängster Fluß der Welt) mit 18 000
Kilometern, die für die Binnenschiffahrt befahrbar sind.
Der am meisten benutzte Weg für die
Schiffahrt ist jedoch der Kaiserkanal, der das längste Kanalsystem der Welt
ist. Er erstreckt sich auf 1 782 km durch das Land und erreicht teilweise eine
Breite von 300 Metern.
Auch die Handelsschiffahrt an der Küste
hat an Bedeutung gewonnen, die chinesische Handelsflotte umfaßt 3 223
Schiffe und es gibt riesige Handelshafen entlang der Küste. Die
chinesischen Handelsschiffe laufen mehr als 100 verschiedene Länder an.
Erst 1979 wurde der erste Flughafen in China
eröffnet, der Internationale Flughafen in Peking, der Flugverkehr zwischen
China und einigen anderen Ländern wird intensiv betrieben und durch
Inlandsflüge sind in etwa 90 verschiedene Städte miteinander
verbunden.
Tourismus
Der chinesische Tourismus steckt noch relativ
in Kinderschuhen. Erst 1979 wurden die strengen Einreisebeschränkungen
gelockert. Welcher Plan beinhaltet den Bau neuer Hotels und die Ausbildung von
Personal. 1997 kamen etwa 23,8 Millionen Touristen nach China.
Energie
Durch Wasserkraft werden in China ca. 16, 89%
der Stromerzeugung gedeckt. Das erste chinesische Kernkraftwerk wurde 1996 in
Betrieb genommen – es liegt in der nähe von Hongkong. Die restliche
Energie wird durch Kohlekraftwerke erzeugt.
China und die World Trade Organisation
(WTO)
Das momentane Ziel Chinas ist, ein Mitglied der WTO zu werden. Die WTO
löste 1994 die GATT (General Agreement on Tarifs and Trade) ab. Im November
1999 fanden Aufnahmeverhandlungen zwischen China und den USA statt. Die
Verhandlungen liefen gut und beide räumten sich genügend
Begünstigungen ein. Die Beziehungen zwischen China und den USA sind gut,
dennoch muss China erst alle anderen WTO Mitglieder überzeugen. Im
Jänner diesen Jahres waren auch die Länder der Europäischen Union
an der Reihe und auch diesmal verliefen die Verhandlungen gut und schritten
schnell voran.
China kann jedoch aufgrund seiner wirtschaftlichen Stärke sicher sein, bald
in die WTO aufgenommen zu werden.
Denn es liegt im Interesse aller Mitgliedsstaaten mit China die
bestmöglichen wirtschaftlichen Beziehungen zu knüpfen.
China
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