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Konsum - Konsumpolitik
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Konsum, in der Wirtschaft der Verbrauch von
Gütern, die bei der
Produktion
erzeugt werden. Der Verbrauch wird von Wirtschaftswissenschaftlern oft als das
Ende des Produktionsprozesses angesehen, als Ziel und Zweck aller Produktion. Im
weitesten Sinne umfaßt der Begriff sowohl den Kapitalverbrauch oder den
Verbrauch von Gütern wie Fabrikmaschinen und Werkzeugen bei der Produktion
anderer Güter als auch den nichtproduktiven Verbrauch oder den Verbrauch
von Gütern für nichtproduktive Zwecke. Wirtschaftswissenschaftler
begrenzen im allgemeinen den Begriff eher auf den nichtproduktiven
Verbrauch.
Der nichtproduktive Verbrauch kann aus dem
Entschluß einer Einzelperson oder einer Familie entstehen, besondere
Güter oder
Dienstleistungen
zu kaufen. Oder er entsteht, wenn eine Stadt oder ein Land öffentliche
Einrichtungen baut, wie z. B. Straßen oder Schulen. Daher
umfaßt der nichtproduktive Verbrauch sowohl den privaten als auch den
sozialen bzw. öffentlichen Verbrauch. In einer kapitalistischen Wirtschaft
wird der private Verbrauch hervorgehoben. In einer sozialistischen Wirtschaft
liegt die Betonung auf dem sozialen Verbrauch.
Der Verbrauch kann außerdem nach der Art der
verbrauchten Güter unterschieden werden. Das sind zum einen langlebige
Verbrauchsgüter wie z. B. Autos und Möbel, die eine geplante
Nutzungsdauer von drei und mehr Jahren haben. Zum anderen sind es kurzlebige
Verbrauchsgüter wie Lebensmittel, Benzin und viele Bekleidungsartikel, die
schnell verbraucht oder abgelegt werden. Außerdem gehören zum
Verbrauch auch Dienstleistungen wie z. B. Haarschneiden und medizinische
Versorgung.
Das Studium des Verbrauchs ist im Verlauf des
20. Jahrhunderts immer wichtiger geworden. In einem kapitalistischen
Wirtschaftssystem beeinflussen Höhe und Ausmaß der
Konsumentenausgaben in großem Maße die
Industrieinvestitionen.
Die wiederum wirken sich auf den Arbeitsmarkt und den allgemeinen Wohlstand aus.
Darüber hinaus bestimmt das Kaufverhalten der Konsumenten Art und Menge der
hergestellten Güter.
Ohne Verbrauch gibt es keine Produktion. Produktion
und Verbrauch sind eng miteinander verbunden. Wird nicht ausreichend produziert,
wird der Verbrauch eingeengt und leidet, weil Bedürfnisse der Verbraucher
nicht erfüllt werden. Bei einer Unterproduktion kann durch den Mangel an
Verbrauchsgütern ein Unterverbrauch entstehen, wogegen eine
Überproduktion zu einer Wirtschaftskrise und einem Rückgang der
Massenkaufkraft führen kann.
Konsumenten, in der Wirtschaftstheorie
Bezeichnung für Nachfrager und Verbraucher von Konsumgütern. Im
Idealfall bestimmen die Konsumenten, mit welchen Gütern und
Dienstleistungen sie versorgt werden wollen, und drücken die Dringlichkeit
ihrer Wünsche durch eine entsprechende Zahlungsbereitschaft auf den
Märkten aus (Konsumentensouveränität). Die Unternehmen passen
sich den Konsumentenwünschen an, indem sie die Produktion der nachgefragten
Güter aufnehmen oder forcieren. In der Realität ist die
Souveränität der Konsumenten jedoch eingeschränkt, was u. a.
daran liegt, daß die Gütermärkte mehr oder minder unvollkommen
sind. Dies eröffnet den Produzenten die Möglichkeit zur
wirtschaftlichen Machtausübung, so daß die Konsumenten bei der
Bestimmung der Produktion eine eher passive Rolle spielen. Die von den
Konsumenten ausgeübte Nachfrage ist vielfach nur ein Reflex auf die von den
Unternehmen bestimmten Möglichkeiten zur
Bedürfnisbefriedigung.
Konsum der
Haushalte
Bei der Theorie des Güterverbrauchs werden nur
wirtschaftliche Güter, im besonderen Konsumgüter berücksichtigt.
Voraussetzung für den Kauf eines Gutes ist das Bedürfnis danach. Je
nach durchschnittlicher Einkommenshöhe und Preisniveau in einer
Volkswirtschaft können von den Haushalten mehr oder weniger
Bedürfnisse befriedigt werden. Je mehr Bedürfnisse befriedigt werden
können, um so höher ist der Lebensstandard.
Meßgrößen des Lebensstandards
sind:
> Pkw pro
bestimmter Bevölkerungszahl
> Pkw pro
Haushalt
> Fernseher,
Videorecorder pro bestimmter Bevölkerungsanzahl
> Telefone
> Mikrowellenherde
pro bestimmter Bevölkerungsanzahl
> Eigentumswohnung
pro bestimmter Bevölkerungsanzahl
> Zweitwohnsitze
> Ausgaben
für Urlaub pro Haushalte
Um einen internationalen Lebenstandartsvergleich
durchzuführen, benötigt man einerseits einen standardisierten
Warenkorb, in welchen alle Güter und Dienstleistungen enthalten sind, die
ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht, wie den Verbraucherpreisindex,
andererseits das Einkommen mehrerer repräsentativer Berufsgruppen. Diese
Einkommen müssen in Relation zum Preis des Warenkorbs gesetzt werden.
Daraus läßt sich der Lebensstandard jedes untersuchten Landes
ablesen.
Der Lebensstandard läßt sich aber auch ganz
einfach aus dem in Supermärkten erhältlichen Warenangebot und daraus
erfolgenden Vergleich ableiten. Insbesondere am Beispiel des Pkw ist
ersichtlich, daß die Meßgrößen des Lebensstandards
Güter erfassen, die für viele Betroffene eine unmittelbare
Verschlechterung der Lebensbedingungen bringen. Die Bewertung des
Lebensstandards sollte auch nach anderen Werten wie Freizeit, Muße,
gesunde Umwelt und der allgemeinen Lebensqualität beurteilt werden. Diese
Größen sind jedoch schwer zu messen.
Bestimmungsgründe des
Konsums
Die Nachfrage nach einem Gut hängt ab
von
Endogenen – vom Konsumenten zu beeinflussenden
– Gründen und
Exogenen – vom Konsumenten nicht direkt zu
beeinflussenden – Gründen.
Endogene
Gründe
8 Preis
des betreffenden Gutes
Je höher der Preis, desto geringer ist die
Nachfrage und umgekehrt.
8 Tatsächliche
oder erwartete Preisänderungen
Die Inflationsrate in einer Volkswirtscahft betrug in
den letzten drei Jahren jeweils 5 %, somit rechnet die Nachfrage auch im
nächsten Jahr mit einer Inflationsrate von etwa 5 %. Um die
Preissteigerungsraten in einer Volkswirtschaft messen zu können, bedient
man sich verschiedener Indizes. Der bedeutendste ist der
Verbraucherpreisindex.
Verbraucherpreisindex (VPI)
Zur Berechnung wird ein Warenkorb genommen, in welchem
die für einen österreichischen Durchschnittshaushalt
repräsentativen Güter und Dienstleistungen enthalten sind. Diese
erhält man durch Konsumerhebungen. Man nimmt nun ein Basisjahr, das letzte
war 1986, und setzt den Preis des fingiert gekauften Warenkorbs eines
„statistischen Haushaltes“ (2,71 Personen) gleich 100. Der Korb wird
nun jeden Monat fingiert gekauft. Es gibt in Österreich eine Vielzahl von
Erhebungsstellen, um das innerösterreichische Preisgefälle
auszugleichen.
Mit einer Schlußrechnung läßt sich
die Preissteigerung errechnen, und zwar im Jahresabstand, um saisonale
Preisunterschiede auszuschalten.
Preisdurchschnitt des Warenkorbes
1986..............100
|
Anteiliger Preis des Warenkorbes
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1989
|
1990
|
1991
|
1992
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1993
|
1994
|
1995
|
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Jänner
|
104,4
|
107,4
|
111,0
|
117,7
|
121,9
|
125,6
|
128,4
|
Derzeit sind im Warenkorb 612 Indexpositionen
enthalten. Pro Monat werden von ca. 3.000 Geschäften die 5.000
Preismeldungen durchgeführt. Dies dient dazu, das österreichische
Preisgefälle auszugleichen.
Neben den VPI gibt es noch einige andere Indizes, wie
den Baukostenindex. Hier wird ein Warenkorb mit den für die Baubranche
repräsentativen Gütern und Dienstleistungen gebildet. Angebote mit
längerer Bauausführungsdauer werden auf diese Weise
wertgesichert.
Goldklausel
Der Gegenwert für die Miete einer Wohnung
beträgt eine Feinunze Gold. Diese war in Österreich lange verboten, da
der Goldkurs zu starken Schwankungen unterliegt.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die
Indizes eine Basis für viele langfristige Verträge, wie
Mietverträge, Leibrentenverträge, aber auch für Lohnverhandlungen
darstellt.
8 Größe
des Haushaltseinkommens
Der Regelfall ist
C = f(Y) Der Konsum ist eine Funktion des
Einkommens
Je höher das Einkommen, desto größer
ist der Konsum, diese Aussage trifft jedoch nur auf superiore
(hochwertige) Güter, meist Luxusgüter, zu. Neben superioren
Gütern gibt es auch inferiore (minderwertige) Güter. Wobei
minderwertig nicht mit schlecht gleichzusetzen ist. Es handelt sich hierbei um
Grundnahrungsmittel, wie Brot, Reis, Erdäpfel.
Wenn ein Haushalt gerade nur das relative
Existenzminimum bezieht, so werden von ihm ausschließlich inferiore
Güter gekauft. Es kann sein, daß die Haushaltsmitglieder nicht einmal
mit diesen Gütern satt werden können. Mit steigendem Einkommen werden
daher vorerst noch mehr von den inferioren Gütern gekauft, bis mit diesen
eine Sättigung erreicht wird. Dann werden sie durch superiore Güter
ersetzt. Diesen Sachverhalt bezeichnet man als
„Giffen-Fall“.
Je nach der Höhe des Einkommens wird es
unterschiedlich verwendet. Ein Teil des Einkommens wird verbraucht (C) und ein
Teil gespart (S).
Y = C + S
Gespart werden kann erst dann, wenn die Grund- oder
Existenzbedürfnisse befriedigt worden sind. Den Punkt, in welchem das
Einkommen gleich der Höhe der Ausgaben für die Deckung der
Grundbedürfnisse ist, bezeichnet man als
„Sparschwelle“.
8 Konsumkreditangebot
und Kreditaufnahmebereitschaft
Letztere hängt ab von
Ú der
Höhe des Einkommens
Ú der
Höhe der Kreditzinsen
Ú der
Höhe der Inflationsrate
Ú der
Wirtschaftserwartungshaltung
8 Preise
der anderen Güter
Hier unterscheidet man
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Substitutionsgüter
|
Komplementärgüter
|
|
Zwei Güter x und y sind Substitut, d.h., sie
ersetzen einander, wenn ein Sinken des Preises für das Gut x ein Sinken der
Nachfrage nach dem Gut y bewirkt. Beispiel: Butter und
Margarine
|
Zwei Güter x und y sind komplementär, d.h.,
sie ergänzen einander, wenn ein Sinken des Preises für das Gut x ein
Steigen der Nachfrage nach dem Gut y bewirkt. Beispiel: Ski und
Skibindung
|
8 Geschmack
und Präferenzen (Vorlieben) der Haushaltsmitglieder
í Ein
Gut wird nicht gekauft, weil es die Haushaltsmitglieder nicht mögen. ZB:
knusprige Schlangenkracker, Weinbergschnecken, Kutteln.
í Veblen-Effekt: Ein
Gut ist gut, weil es teuer ist, muß aber nach außen durch eine Marke
erkennbar sein. ZB: Rolex.
í Snob-Effekt: Ein
teures Gut wird vom Snob nicht mehr gekauft, weil es schon jeder
hat.
í „Bandwaggon“-
oder „Demonstrationseffekt“, in der Betriebswirtschaftslehre
Mitläufereffekt genannt. Ein Gut wird gekauft, weil viele andere es kaufen.
ZB: Veröffentlichung der Neuzulassungszahlen bei Autos –
Marktführer
8 Außenpolitische
Krise
Diese führen meist zu Angstkäufen
(Hamsterkäufen).
Exogene
Gründe
Das Volkseinkommen, dividiert durch die
Bevölkerungszahl, ergibt das Pro-Kopf-Einkommen. Zusätzlich
müßte noch die Einkommensverteilung berücksichtigt
werden.
Konsum des
Staates
Der Konsum des Staates wird im Kapital Budget und
Budgetpolitik und auch im Kapitel Konjunkturlehre und Konjunkturpolitik
eingehend behandelt.
Der Staat tritt häufig dann als Nachfrager auf,
wenn der private Konsum zu gering ist und die Gefahr eines Abschwunges gegeben
ist.
Konsumentenschutz
Darunter versteht man alle Regeln, die den Konsumenten
vor unlauteren Geschäftsmethoden, aber auch vor übereilten
Vertragsabschlüssen schützen sollen.
í Das
Konsumentenschutzgesetz enthält Bestimmungen
über
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Rücktrittsrecht vom
Kaufvertrag
|
Verbot bestimmter
Vertragsklauseln
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Gewährleistung
Garantie
|
Ratengeschäfte
|
Reisevertragsrecht
|
í Aus
dem Preisgesetz ergibt sich die Verpflichtung zur
Preisauszeichnung.
í Der
Verein für Konsumenteninformation steht den Konsumenten für
Beratungstätigkeit zur Verfügung. Er gibt die Monatszeitschrift
„Konsument“ heraus, die Produktgruppenuntersuchung zur Erleichterung
von Kaufentscheidungen enthält.
Politik des
Güterverbrauchs
Manche Staaten belasten Luxusgüter, das
können Schmuck, Autos, Pelze sein, mit höheren Steuern. Bei anderen
Gütern gewährt der Staat dem Anbieter Subventionen,
Preisstützungen, um die Preise für die Konsumenten niedrig zu halten.
Hier handelt es sich meist um Güter des täglichen Bedarfs, wie
Grundnahrungsmittel. Es soll gewährleistet werden, daß sich auch
ärmere Einkommensschichten diese Güter leisten
können.
Der Staat kann aber auch durch Werbung den Verkauf
bestimmter Produkte fördern oder hemmen.
Marktforschung
Markforschung dient der Gewinnung und Analyse von
Daten für Marketingentscheidungen. Sie beschäftigt sich zu
großen Teilen auch mit dem Verhalten der Verbraucher.
Im wesentlichen unterscheiden wir zwei Formen der
Markforschung:
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Absatzmarktforschung
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Beschaffungsmarktforschung
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|
Der Anbieter geht der Frage nach
„Wer benötigt, warum, was, wann, wo, in
welchen Mengen, über welche Kanäle, zu welchem Preis, zu welchen
Bedingungen?“
|
Der Nachfrager geht der Frage nach
„Wer bietet, was, wo , wann, in welcher Menge,
über welche Kanäle, zu welchem Preis, zu welchen
Bedingungen?“
|
Die Fragen sollen Prognosen über künftige
Möglichkeiten und Chancen ermöglichen bzw. sind auf Konsequenzen, die
Anbieter und Nachfrager zu treffen haben, gerichtet.
Bei der Planung und Durchführung von Erhebungen
können zwei Weg beschritten werden:
í Wird
neues Datenmaterial aus dem Markt beschafft, spricht man von
Primärforschung (kostspielig).
í Wird
vorhandenes Datenmaterial aufbereitet bzw. ausgewertet, spricht man von
Sekundärforschung (kostengünstiger).
Informationsquellen der Sekundärforschung sind
zB.:
í Umsatzstatistiken,
Auftrags- und Bestellstatistiken, Kostenrechnung, Kunden- und Lieferantenkartei,
Vertreterberichte, Lagerstatistik des Betriebes etc.
í Amtliche
Statistiken, Prospekte und Kataloge der Mitbewerber, Wirtschaftsteil der
Tageszeitung, Gutachten und Expertisen
Computergestützte Datenbanken ermöglichen
den raschen Zugriff zu Daten. In neuerer Zeit wurden zahlreiche externe
Online-Datenbanken geschaffen, deren Dienste öffentlich angeboten werden.
Mittels Datenfernübertragung kann der Interessent direkt
zugreifen.
Methoden der
Marktforschung
Die Befragung
Bei der Befragung sollen sich Personen zum Gegenstand
der Erhebung äußern. Sie ist die bedeutendste Methode der
primären Datengewinnung. Bei der Verbraucherbefragung ist die Zielperson
der Konsument, es kann aber auch (je nach dem befragten Personenkreis) eine
Expertenbefragung oder Händlerbefragung durchgeführt
werden.
Die Beobachtung
Bei der Beobachtung geht es um die visuelle oder
instrumentale Erhebung von Daten. Dabei werden Wahrnehmungen mit dem
menschlichen Auge registriert bzw. mit Kameras oder elektronischer Zähl-
und Meßeinrichtung Aufzeichnungen gemacht, die auf einem Datenträger
festgehalten werden.
Der Sachverhalt wird also nicht aufgrund einer
ausdrücklichen Erklärung der Auskunftsperson erhoben, sondern aus
ihrem Verhalten abgeleitet.
Häufigste technische Einrichtungen
sind:
í Lichtschranken
zur Besucherzählung
í Einwegscheiben
(Spiegel) zur verdeckten Beobachtung
í Augenkameras,
die die Augenstellung und Blickrichtung beim Beobachten von Werbemitteln
filmen
í Schnellgreifbühnen,
die bewirken, daß die Versuchsperson in einer Spontanhandlung aus
verschiedenen Packungen eine herausgreift.
Daneben finden psychographische Verfahren Anwendung,
bei denen periphere Körperreaktionen von Testpersonen gemessen
werden:
Blickaufzeichnung
Hautwiderstandsmessung
Hautthermikmessung
Stimmfrequenzanalyse u.a.
Panelerhebungen
Sie erfassen den Absatz an Endverbraucher und liefern
dem Hersteller kontinuierliche Informationen über den
Absatz bestimmter Produkte und die
Höhe des Marktanteils, auch der
Konkurrenten
Die wichtigste Form des Verbraucherpanels ist das
Haushalts-Panel, das das Kaufverhalten der privaten Haushalte bezüglich der
wichtigsten Warengruppen widerspiegelt.
Experiment
In der Marktforschung werden Experimente eingesetzt,
um Aufschluß über die Wirkung verschiedener Marketingmaßnahmen
(Produktgestaltung, Werbung, Preis ua.) zu erlangen.
Träger der
Marktforschung
Marktforschung erfolgt
Ø im
Betrieb (betriebliche Marktforschung) oder
Ø außerhalb
des Betriebes (Institutmarktforschung).
Betriebliche Marktforschung hängt stark von der
Betriebsgröße ab. Je größer das Unternehmen ist, desto
eher wird eine eigene Marktforschungsabteilung unterhalten.
Marktforschungsinstitute sind zumeist
erwerbswirtschaftlich orientiert. Sie führen für ihre Auftraggeber
Marktforschungsstudien von der Planung bis zur Ergebnispräsentation
durch.
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Begriff
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Erklärung
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Meßgrößen des
Lebensstandards
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Autos, Farbfernseher, Telefone, Videorecorder,
Eigentumswohnung,...
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Internationale Lebens-
standardvergleiche
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Erhält man durch fingierte Einkäufe
gleichartiger Warenkörbe in verschiedenen Ländern unter
Berücksichtigung der Einkommen gleicher Berufsgruppen.
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Konsumentenschutz
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Konsumentenschutzgesetz
1979 Preisgesetz Preisauszeichnungsverpflichtung
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Politik des
Güterverbrauchs
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Beeinflussung des Güterverbrauchs durch Heben
oder Senken der Steuern bzw. durch Gewährung von Subventionen, aber auch
durch Werbung
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Markforschung
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Dient der Gewinnung und Analyse von Daten für
Marketingentscheidung
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Formen
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Absatzmarktforschung Beschaffungsmarktforschung
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Methoden der Marktforschung
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Befragung, Beobachtung, Panelerhebung,
Experiment
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