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Die elektrische Arbeit
Die elektrische Arbeit
Die elektrische Arbeit wird hier anhand eines
Solarmodells demonstriert!
Versuchsbeschreibung:
E
ine künstliche Lichtquelle in Form eines 500
Watt Baustrahlers, welche die natürliche Lichtquelle (Sonne) aufgrund ihrer
kontinuierlich gleichen Lichtabstrahlung hier vorgezogen wird, wirft
Lichtquanten auf Solarzellen.
An der Sperrschicht der Solarzellen
(=Photoelemente) entsteht eine Spannung, welche die Solarzellen zu einer
Spannungsquelle machen. Diese Spannungsquelle treibt einen kleinen Motor an, der
ein Gewicht von 100 Gramm heben und senken kann. Um Meßgrößen
des Versuchsaufbaus zu erhalten müssen noch ein Voltmeter und ein
Amperemeter angeschlossen werden. Das Voltmeter wird parallel zu der
Spannungsquelle angeschlossen, und das Amperemeter wird zwischen der
Spannungsquelle und dem Motor in Reihe geschaltet. Zusätzlich muß
noch eine Stoppuhr bereitgehalten werden, um eine Zeit von 15 Sekunden messen zu
können, damit die elektrische Arbeit genau berechnet werden kann. Nun
können die beiden Messgeräte abgelesen werden. Auf dem Voltmeter wird
eine Spannung von 15 Volt, und auf dem Amperemeter eine Stromstärke von 30
Milliampere gemessen. Nachdem der Versuchsaufbau 15 Sekunden in Betrieb war,
kann die elektrische Arbeit anhand des Ohmschen Gesetzes ausgerechnet
werden:
W=U*I*T W= 15 Volt * 0,03
Ampere * 15 Sekunden =
6,75 Watt/15 Sekunden
Schaltplan des
Versuchsaufbaus
Solarzellen:
S
olarzellen sind Photoelemente (früher auch
Sperrschichtphotozellen genannt). An der Sperrschicht (z.B. Seelen, Silicium,
Germanium oder andere Halbleiter), die auf ein Trägermetall wie z.B. Eisen
oder Platin aufgedampft ist und worüber sich noch eine
lichtdurchlässige Schicht aus beispielsweise Platin befindet, entsteht
durch einfallen von Lichtquanten eine Spannung (=Photoeffekt) von einigen
Zehntel Volt. Die entstehende Spannung resultiert aus dem Verhalten des
Sperrschichtmaterials bei aufprallen eines Lichtquanten. Dieses wird von dem
Sperrschichtmaterial “verschluckt” und setzt dort Elektronen frei.
Hier findet somit eine Umwandlung von Energieformen statt (Lichtenergie in
elektrische Energie, welche wiederum in mechanische Energie, Wärmeenergie
oder Lichtenergie umgewandelt werden kann). Man könnte somit eine
Solarzelle als Spannungsquelle bezeichnen und auch genauso
nutzen.
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Aufbau einer kristallinen
Zelle
Spannungsquellen:
S
pannungsquellen haben eine Ladungstrennung. Die
Ladungen haben nach Anschluß eines Verbrauchers (z.B. eine Lampe oder
einem Motor) die Möglichkeit, sich auszugleichen. Dieses nennt man
Stromfluß (Ampere, I). Die Größe der
Ladungstrennung nennt man Spannung (Volt, U) die immer, wenn es
eine Ladungstrennung gibt, existent ist. Der Stromfluß wird durch den
Widerstand (Ohm, R) des Verbrauchers begrenzt.
Bild7
Elektrische Arbeit:
D
ie elektrische Energie, die sich aus dem
elektrischen Strom und der Spannung berechnen läßt, kann Arbeit
verrichten (Lampen leuchten, Fahrstühle heben lasten, Wasser wird
erwärmt).
Die elektrische Energie kann in kinetische
Energie, Wärme und Lichtenergieumgewandelt werden. Spannung ist gleich
Arbeit durch Ladung U=W/Q. Stellt man diese Formel nach W um,
erhält man für die Arbeit in der Spannungsquelle W=Q*U.
Q setzt sich aus I*t (Stromstärke * Zeit) zusammen. Also kann
man sagen, die elektrische Arbeit ist das Produkt aus Spannung, Stromstärke
und Zeit: W=U*I*t (W=Arbeit / VAs, U=Spannung /
V, I=Stromstärke / A, t=Zeit /
s)
1 J (Joule) ist identisch mit 1 VAs
(Voltampere pro Sekunde) und wird als Einheit für die elektrische Arbeit
benutzt.
Die elektrische Arbeit ist proportional zu der
Zeit t, was heißen soll, daß je mehr Arbeit verrichtet wird,
desto weniger Zeit wird benötigt. Desweiteren ist die elektrische Arbeit
proportional der Stromstärke und der Spannung, denn wenn mehr Arbeit in der
gleichen Zeit geleistet werden soll, muß entweder die Stromstärke
oder die Spannung erhöht werden (beides größer geht auch).
Das heißt bei mehr elektrischer Arbeit pro
Sekunde wird weniger Zeit benötigt, es muß dafür aber ein
höheres Spannungspotential erreicht werden und die Stromstärke wird
somit automatisch zunehmen. Dieses kann auch an folgender Skitze nachvollzogen
werden, in der es darum geht, bei verschiedenen Spannungen das im Sieder
enthaltene Wasser um 5º Celsius in verschiedenen Zeiten zu erwärmen.
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