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Kaschnitz, Marie Luise: Hiroshima
Hausaufgaben 11.09.97
Interpretation von Hiroshima
In dem Gedicht "Hiroshima"(Lesebuch S.103) von
Marie Luise Kaschnitz , geht es um den Piloten, der 1945 die erste
Atombombe über Hiroshima abwarf.
In der ersten Strophe wird der Pilot als Wahnsinniger
beschrieben, der sich versucht umzubringen und schlaflose Nächten hat. In
seinen Alpträumen wehrt er Gespenster ab, die ihm als Auferstandene
begegnen.
Die zweite Strophe handelt von dem selben Piloten,
allerdings wird er dort als glücklicher und zufriedener Familienvater
dargestellt. Er spielt mit seinen Kindern sehr liebevoll und fürsorglich in
einem wunderschönen Garten. Er wird von einem Fotografen aus einer Hecke
beobachtet.
Das Gedicht besteht aus 2 Strophen, die erste Strophe hat 8
Zeilen und die zweite Strophe hat 15 Zeilen aufgeteilt. Es ist keine Reimform
vorhanden. Der erste Buchstabe am Anfang jeder Zeile wird groß
geschrieben.
In der ersten Strophe wird eine Art Spannung durch die
Wiederholung "Der den Tod auf Hiroshima warf" aufgebaut. An manchen Stellen
benutzt die Autorin Metapher, zum Beispiel: "die Hecken waren noch jung".
Die zweite ist wie ein Bericht geschrieben. Außerdem könnte man die
erste Strophe als These und die zweite Strophe als Antithese bezeichnen, da der
selbe Mensch jeweils vollkommen anders beschrieben wird.
Wahrscheinlich will die Autorin ausdrücken, dass
Menschen die schlimme Taten vollbracht haben auch "normale" Bürger und
"fürsorgliche Väter" sein können.
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