|
Du bist hier: Referate Datenbank | Erdkunde
| Qualitätsmanagement
Qualitätsmanagement
Inhaltsverzeichnis
Einführung
Gibt es eine bessere oder schlechtere Qualität? Hat ein teures und
aufwändig hergestelltes Produkt automatisch eine bessere Qualität als
ein günstiges, einfach hergestelltes Produkt? Ist ein Mercedes immer
weniger reparaturanfällig als ein Toyota?
Schon diese Fragen zeigen, dass der Begriff Qualität nicht so einfach
definiert werden
kann.
1.1. Begriff Qualität
Beschaffenheit, Güte, Wertstufe, u.a. im Unterschied zur
Quantität (Meier’s Lexikon)
Qualität ist die Gesamtheit von Merkmalen einer Betrachtungseinheit
bezüglich ihrer Eignung, festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse zu
erfüllen. (ISO 8402)
Qualität ist die Übereinstimmung zwischen festgestellten
Eigenschaften und den vorher festgelegten Forderungen einer Betrachtungseinheit.
(IEC
2371)
1.2. Optimale Qualität 1
Die Qualität eines Produktes ist abhängig von den gesetzten
Anforderungen. Wenn die gestellten Produkteigenschaften erfüllt sind, hat
das Produkt auch Qualität.
Entscheidend für die Qualität eines Produktes aus der Sicht des
Produzenten ist der objektiv messbare Vergleich der Produkteigenschaften mit
den gesetzten Anforderungen.
Nun kann man einwenden, dass der Produzent nur seine Anforderungen zu
senken braucht, und schon sinkt seine Fehlerquote und er stellt nur noch
"Qualitätsprodukte" her. Diese Umgehung der Grundidee der Qualität
wird durch die zweite Betrachtung der Qualität
verhindert.
1.3. Optimale Qualität 2
Die Qualität eines Produktes ist abhängig von der
Erfüllung der Erwartungen des Kunden. Werden die subjektiven und
objektiven Anforderungen und Erwartungen des Kunden vollständig
erfüllt, so hat das Produkt aus der Sicht des Kunden die notwendige
Qualität.
Wie werden aber diese Qualitätsanforderungen festgelegt? Richtschnur
für die Festlegung der Produktanforderungen und -eigenschaften ist die
Analyse der Zielkäufergruppe. Will man ein Produkt für kostenbewusste
Kunden herstellen, so muss das Produkt den zu erwartenden Nutzen erfüllen,
darf aber nicht viel kosten. Stellt man Produkte für eine wohlhabende
Käuferschicht her, müssen die Produkte aus hochwertigen Materialien
hergestellt werden und einer besonderen Produktgestaltung
entsprechen.
2. Funktionen der Qualitätssicherung
(QS)
2.1. Qualitätsplanung
Die Qualitätsplanung umfasst die Gesamtheit der planerischen
Tätigkeit vor Produktionsbeginn, in deren Verlauf die Qualität eines
Produktes bestimmt wird durch
- die Anforderung des Kunden und die daraus
resultierende Produkteigenschaft
- die technische
Realisierbarkeit,
- die materiellen,
personellen und finanziellen Ressourcen der Unternehmung
Die Notwendigkeit der Qualitätsplanung zeigten Untersuchungen,
in denen hervorging, dass die meisten Fehler in der Produktplanungsphase
entstanden. Die Fehlerbehebung erfolgte dagegen erst in der Fertigung oder im
schlimmsten Fall beim Kunden.
Die Kosten zur Beseitigung von Fehlern steigen das mehrfache von Phase zu
Phase im
Produktlebenslauf.
2.2. Qualitätsprüfung
2.2.1. Prüfplanung
Die Prüfplanung ist die Planung der Qualitätsprüfung im
gesamten Produktionsablauf vom Wareneingang bis hin zur Auslieferung. Sie
schafft die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für eine
wirkungsvolle und damit wirtschaftliche Qualitätsprüfung.
Eine Prüfplanung kann erst erfolgen, wenn die Qualitätsmerkmale
im Rahmen der Qualitätsplanung festgelegt
sind.
2.2.2. Prüfausführung
Die Prüfausführung stellt fest, ob und inwieweit ein
Produkt oder eine Dienstleistung die an sie gestellten
Qualitätsanforderungen erfüllt. Die ermittelten Werte werden mit den
aus der Prüfplanung stammenden Vorgabewerten verglichen. Bei Abweichungen
soll möglichst frühzeitig am Fehlerentstehungsort die Ursache erkannt
und geeignete Korrekturmassnahmen eingeleitet
werden.
2.2.3. Prüfdatenverarbeitung
Produktionsablauf gewonnenen Prüfdaten die Grundlage für eine
effiziente Prüfplanung und letztendlich Prüfausführung bilden.
Die Ergebnisse von Prüfdatenauswertungen werden auch benutzt, um direkt und
gezielt auf Fertigungsprozesse abweichungskorrigierend
einzuwirken.
2.2.4. Prüfhäufigkeit
Die Prüfhäufigkeit unterscheidet zwischen 100%-, Stichproben- und
dynamisierte Stichprobenprüfung (Prozesse mit schlechter Qualität
werden häufig, solche mit guter Qualität wenig oder sogar für
eine gewisse Zeit überhaupt nicht
geprüft.)
2.3. Qualitätslenkung
Ziel der Qualitätslenkung ist bei Abweichung vom Sollwert Massnahmen
am Prozess zum Abschaffen der Fehler zu veranlassen.
Die Qualitätslenkung erfolgt in geschlossenem
Qualitätsregelkreis. In einem Regelkreis werden die Messergebnisse
mit den Sollwerten verglichen und bei Abweichung mittels Regler in den Prozess
eingegriffen.
Die 7M-Störgrössen beeinflussen den Prozess, indem sie die
Streuung der Merkmalswerte (Messwerte) verursachen. Ziel der
Qualitätslenkung ist es, diese Streuung in Grenzen zu halten.
Die 7M-Störgrössen sind:
Mensch: Qualifikation, Verantwortungsgefühl,
Kondition
Maschine: Genauigkeit, Rundlauf, Verschleisszustand; Mass, Form und
Toleranz des Werkzeuges
Material: Abmessungen, Formabweichungen, Festigkeit, Spannungen,
Gefüge
Management: falsche Qualitätspolitik bzw. falsche
Qualitätsziele
Methode: Arbeitsfolge, Fertigungsverfahren,
Prüfmethode
Mitwelt: Temperatur, Feuchte, Licht, Gase, Schwingungen
Messbarkeit: Messunsicherheit
Wird der Einfluss der Störgrössen verringert, verkleinert sich
auch die Streuung der Merkmalswerte. Eine verringerte Streuung wirkt sich auf
die Qualität und Lebensdauer eines Produktes positiv
aus.
2.4. Qualitätsförderung
Untersuchungen haben gezeigt, dass Probleme in den Unternehmungen ca. 20%
technischer oder technisch-organisatorischer und 80% menschlicher Natur sind.
Ziel der Qualitätsförderung ist es, über ein wirksames
Qualitätsmanagement hinaus die Mitarbeiter in den Arbeitsprozessen zu
qualitätswirksamen Eigeninitiativen bei der Erzeugung der Qualität zu
ermutigen und zu motivieren. Die Aktivitäten der technischen oder
technisch-organisatorischen Qualitätssicherung können alleine dieses
Ziel nicht optimal erfüllen, da das Ziel auch durch aufwändige
Qualitätsprüfung nicht erreicht werden kann. Die
Qualitätsförderung soll ein Bewusstsein in der Unternehmung schaffen,
indem jeder Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz qualitätsorientiert denkt
und so handelt, als ob von ihm die Qualität des ganzen Produktes
abhängig wäre. Die Qualitätsförderung stellt eine
Herausforderung zur ständigen, nie endenden Verbesserung
dar.
3. Grafische Problemlösungstechniken
Grafische Problemlösungstechniken eignen sich besonders, da sie
schnell beherrschbar und leicht anzuwenden sind. Mit grafischen
Problemlösungstechniken lässt sich der aktuelle Stand der Dinge, die
möglichen Variationen, die relative Bedeutung von Problemen und
Korrekturergebnisse besser erkennen.
Die folgenden Werkzeuge eignen sich für die Problemerkennung, die
Problemanalyse oder für beides.
- Flussdiagramm
- Pareto-Diagramm
- Ursache-Wirkungs-Diagramm
- Baumdiagramm
- Verlaufdiagramm
- Histogramm
- Streudiagramm
- Matrixdiagramm
4. Qualitätsmanagement nach ISO
9000
4.1. Definition Qualitätssicherung nach ISO 9000
Qualitätssicherung umfasst alle diejenigen geplanten und
systematischen Tätigkeiten, die notwendig sind, um ein hinreichendes
Vertrauen zu schaffen, dass ein Produkt die festgelegten
Qualitätsanforderungen erfüllen wird.
Die Qualitätssicherung eines Unternehmens hat somit sicherzustellen,
dass:
- die gelieferten Produkte den mit den Kunden
vereinbarten Anforderungen entsprechen
- die definierte Qualität erreicht wird, ohne dass
dem Unternehmen zusätzliche (nicht kalkulierte) Kosten entstehen
- die gültigen Gesetze und Normen, insbesondere in
bezug auf die Produktsicherheit, eingehalten werden
Das -System
nach ISO 9000 ist somit ein Führungssystem, das die notwendigen Werkzeuge
zum Erreichen dieser Ziele zur Verfügung stellt.
Das Qualitätsmanagement-System besteht dabei aus 3 Normen:
- ISO 9001: Norm für die Qualitätssicherung in
Design/Entwicklung, Produktion, Montage und Kundendienst
- ISO 9002: Norm für Qualitätssicherung in der
Produktion und der Montage
- ISO 9003: Norm für die Qualitätssicherung
bei der Endprüfung
4.2. Umfang des QM-Systems
Das QM-System umfasst alle Bereiche, die für die Qualität des
Produktes mitbestimmend sind. Nicht die Endkontrolle steht im Vordergrund,
sondern die stetige Qualitätskontrolle in allen Bereichen der
Produktentstehung. Es entsteht dadurch eine eigentliche Kette verschiedener
qualitätsrelevanter Teilbereiche: Unternehmensleitung - Marketing - Verkauf
- Entwicklung - Beschaffung - Produktionsvorbereitung - Produktion -
Lagerung/Versand - Montage - Kundendienst - Nutzung –
Entsorgung.
4.3. Ziele des QM-Systems
- Verminderung von Fehlleistungen in allen
Tätigkeitsbereichen
- Vermeidung von Verschwendungen aller Art
- Zufriedenstellung der Kunden
- Bessere Erfassung und Umsetzung der
Kundenbedürfnisse
- Fehlerverhütung als präventive Massnahme
- Frühe Fehlererkennung
- Steigerung der Flexibilität und Rentabilität
- Reduktion der
Durchlaufzeiten
4.4. Nutzen eines zertifizierten QM-Systems
- Reduktion der Fehlerkosten
- Zufriedenere Kunden
- Vorteile bei der Arbeitsvergebung der
öffentlichen Hand
- Vorteile bei Kooperationen mit zertifizierten Firmen
(gleiche Sprache)
- Werbewirkung
4.5. Aufbau des QM-Systems nach ISO 9000
Das Qualitätsmanagement-System nach ISO 9000 besteht aus total 20
Elementen (Kapiteln).
5. Die 20 Kapitel der ISO 9000
Diese kurze Zusammenstellung zeigt, welche Anforderungen in den einzelnen
Kapiteln an das Unternehmen gestellt
werden.
5.1. Verantwortung der Geschäftsleitung
Die Geschäftsleitung legt ihre Zielsetzungen und die Verpflichtung
aller Mitarbeiter zur Qualität fest und sorgt dafür, dass die
Qualitätspolitik von allen verstanden wird.
Die Geschäftsleitung stellt eine effiziente Aufbau- und
Ablauforganisation sicher, ernennt einen unabhängigen
Qualitätsbeauftragten und überprüft periodisch die Wirksamkeit
und Eignung des
Qualitätsmanagement-Systems.
5.2. Qualitätsmanagement-System
Das Qualitätsmanagement-System wird in einem
Qualitätsmanagement-Handbuch und in Anschlussdokumenten beschrieben und
dokumentiert.
5.3. Vertragsprüfung
Durch eine Prüfung wird sichergestellt, dass die Auftragsbedingungen
auf Vollständigkeit und Machbarkeit geprüft werden, bevor eine
Bestellung akzeptiert
wird.
5.4. Designlenkung
Durch die gezielte Lenkung und Überwachung der Forschungs- und
Entwicklungstätigkeiten stellt die Firma sicher, dass ein Produkt bereits
in der Entwicklung die festgelegten Anforderungen erfüllt. (gilt für
Neu- und Weiterentwicklungen von Produktlinien, nicht für
Einzelanfertigungen)
5.5. Lenkung der Dokumente und Daten
Alle verwendeten Dokumente und Unterlagen werden vor ihrer Verteilung
geprüft und freigegeben. Sie liegen allen betroffenen Stellen vor und
werden ständig auf dem neuesten Stand
gehalten.
5.6. Beschaffung
Alle zugekauften Produkte müssen die festgelegten Anforderungen
erfüllen. Dies wird erreicht durch sorgfältige Lieferantenauswahl,
gewissenhafte Überwachung der Zulieferungen (Lieferantenbewertung) und
eindeutige
Beschaffungsunterlagen.
5.7. Lenkung der vom Kunden beigestellten Produkte
Die Ziele der Qualitätsforderungen müssen auch mit vom Kunden
beigestellten Produkten erreicht werden. Die Behandlung dieser Produkte ist klar
geregelt.
5.8. Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Produkten
Eine eindeutige Kennzeichnung von Materialien und Dokumenten während
der Herstellung, Lagerung und Auslieferung erlaubt eine klare Zuordnung und
ermöglicht eine
Rückverfolgbarkeit.
5.9. Prozesslenkung
Die Qualitätsanforderungen an die Produkte müssen in jeder
Herstellphase erfüllt werden können. Dies wird erreicht durch klare
Arbeitsanweisungen, beherrschte Herstellverfahren, qualifiziertes und geschultes
Personal und gezielte Überwachung der Herstellverfahren und
Produkte.
5.10. Prüfungen
Durch entsprechende Abläufe, Prüfpläne und
Prüfanweisungen wird sichergestellt, dass Produkte vor Weiterverwendung auf
Übereinstimmung mit den festgelegten Anforderungen geprüft
werden.
5.11. Prüfmittelüberwachung
Alle qualitätsrelevanten Prüfmittel werden erfasst,
überwacht und
instandgehalten.
5.12. Prüfstatus
Der Prüfstatus der Produkte wird durch entsprechende Kennzeichnung
ausgewiesen. Fehlerhafte Produkte werden durch den Prüfstatus von der
Weiterverwendung
ausgeschlossen.
5.13. Lenkung fehlerhafter Produkte
Massnahmen zur Identifikation, Beurteilung, Behandlung und Dokumentation
von fehlerhaften Produkten sind
festgelegt.
5.14. Korrektur- und Vorbeugemassnahmen
Jeder Fehler wird systematisch bis zur letzten Ursache zurückverfolgt
und entsprechende Korrektur- und Vorbeugemassnahmen werden eingeleitet, um
Wiederholungen von Fehlern
auszuschliessen
5.15. Handhabung, Lagerung, Verpackung und Versand
Massnahmen zur Verhinderung von Beschädigungen, Verwechslungen und
Beeinträchtigungen während der Herstellung, Handhabung, Transport,
Lagerung, Verpackung und Versand sind
festgelegt.
5.16. Lenkung von Qualitätsaufzeichnungen
Qualitätsaufzeichnungen dienen dazu, die Erfüllung der
Qualitätsanforderungen nachzuweisen und das Funktionieren des
Qualitätsmanagement-Systems
aufzuzeigen.
5.17. Interne Qualitätsaudits
Interne Qualitätsaudits werden durchgeführt, um die Wirksamkeit
und Eignung des Qualitätsmanagement-Systems nachzuweisen. Durch diese
Audits sollen Schwachstellen aufgezeigt, Verbesserungen vorgeschlagen und auf
Wirksamkeit geprüft
werden.
5.18. Schulung
Die Schulung aller Mitarbeiter ist unerlässlich für die
erfolgreiche Umsetzung des Qualitätsgedankens. Der Schulungsbedarf wird
systematisch ermittelt und entsprechende Aus- und Weiterbildungsmassnahmen
werden
festgelegt.
5.19. Wartung / Kundendienst
Dienstleistungen des Kundendiensts haben ebenfalls den festgelegten
Anforderungen zu entsprechen und sind durch qualifiziertes, geschultes Personal
durchzuführen.
5.20. Statistische Methoden
Wo zweckmässig oder vorgeschrieben, kommen angemessene statistische
Verfahren zur
Anwendung.
6. Zusammenfassung
Entscheidend für die Qualität eines Produktes ist nicht sein
Preis oder die Qualität der verwendeten Materialien. Entscheidend ist, dass
die gestellten Anforderungen an das Produkt erfüllt werden. Dabei
müssen sowohl die objektiv messbaren Eigenschaften und Vorgaben des
Produzenten als auch die subjektiven Erwartungen der Kunden erfüllt
werden.
Der Begriff Qualität kann somit für alle Arten von Produkten und
Dienstleistungen verwendet
werden.
7. Bibliographie
- Gressler, Göppel. Qualitätsmanagement.
StamVerlag. Köln 1996
- Uehlinger, von Allmen. TQM live. Verlag SmartBooks
Publishing AG. Kilchberg 1999
- Artikelserie aus der Zeitschrift Schweizer
Holzwirtschaft. Mai
1996
Aufbau
- Begriff
Qualität
- Optimale
Qualität
- Funktionen
der Qualitätssicherung
- Qualitätsplanung
- Qualitätsprüfung
- Qualitätsförderung
- Grafische
Problemlösungstechniken
- QM nach
ISO 9000
- Die 20
Kapitel der ISO 9000
- Zusammenfassung
Begriff
Qualität
Meier’s
Lexikon: Beschaffenheit, Güte,
Wertstufe
Qualität ist die Übereinstimmung
zwischen festgestellten Eigenschaften und den vorher festgelegten Forderungen
einer Betrachtungseinheit. (IEC 2371)
Optimale
Qualität
Aus der Sicht des
Produzenten:
- Abhängig
von den gesetzten Anforderungen
- Anforderungen
erfüllt
à
Produkt ist gut
- Folglich
die Anforderungen senken?
Aus der Sicht des
Kunden:
- Abhängig
von der Erfüllung der Erwartungen des Kunden
- Subjektive
und Objektive Anforderungen erfüllt
à
Produkt ist gut
- Festlegen
Qualitätsanforderungen?
Analyse
der
Zielkäufergruppe Funktionen
der
Qualitätssicherung Qualitätsplanung
Gesamtheit der planerischen Tätigkeit
vor Produktionsbeginn, in deren Verlauf die Qualität eines Produktes
bestimmt wird.
- Anforderung
des Kunden und die daraus resultierende Produkteigenschaft
- technische
Realisierbarkeit
- materiellen,
personellen und finanziellen Ressourcen der
Unternehmung
Untersuchungen:
- Die
meisten Fehler entstehen in der Produktionsphase.
- Fehlerbehebung
erfolgt in der Fertigung
- Kosten
zur Beseitigung von Fehlern steigen von Phase zu
Phase.
Funktionen der
Qualitätssicherung
Qualitätsprüfung
Prüfplanung:
technische und organisatorische
Voraussetzung
Prüfausführung
- Werte
erfassen
- mit
Vorgaben vergleichen
- Korrekturmassnahmen
einleiten
Prüfdatenverarbeitung
- Grundlage
für effiziente Prüfplanung
- Gezielt
auf Fertigungsprozesse abweichungskorrigierend
einwirken
Prüfhäufigkeit
- 100%
- Stichprobenprüfung
- dynamisierte
Stichprobenprüfung
Funktionen
der Qualitätssicherung
Qualitätsförderung
- 20% technischer
oder technisch-organisatorischer Ursache
- 80%
menschlicher Natur
Ziel:
- Mitarbeiter
in Qualitätsprozess integrieren
- Eigeninitiative
fördern
- Bewusstsein
in der Unternehmung schaffen
- Qualität
des ganzen Produktes von einzelnem abhängig
- ständige,
nie endende
Verbesserung
Grafische
Problemlösungstechniken
Erkennen von:
- Aktueller
Stand der Dinge
- Mögliche
Variationen
- Relative
Bedeutung von Problemen
- Korrekturergebnisse
Zur
Problemerkennung/Problemanalyse
- Flussdiagramm
- Pareto-Diagramm
- Ursache-Wirkungs-Diagramm
- Baumdiagramm
- Verlaufdiagramm
- Histogramm
- Streudiagramm
- Matrixdiagramm
QS
nach ISO 9000
Ziele des
QM-Systems
- Bessere
Erfassung und Umsetzung der Kundenwünsche
- Verminderung
von Fehlleistungen in allen Tätigkeitsbereichen
- Vermeidung
von Verschwendungen aller Art
- Frühe
Fehlererkennung
- Steigerung
der Flexibilität und Rentabilität
- Reduktion
der Durchlaufzeiten
Nutzen eines zertifizierten
QM-Systems
- Reduktion
der Fehlerkosten
- Zufriedenere
Kunden
- Vorteile
bei der Arbeitsvergebung der öffentlichen Hand
- Vorteile
bei Kooperationen mit zertifizierten Firmen (gleiche Sprache)
- Werbewirkung
Die
20 Kapitel der ISO 9000
- Verantwortung
der Geschäftsleitung
- Qualitätsmanagement-System
- Vertragsprüfung
- Designlenkung
- Lenkung
der Dokumente und Daten
- Beschaffung
- Lenkung
der vom Kunden beigestellten Produkte
- Kennzeichnung
und Rückverfolgbarkeit von Produkten
- Prozesslenkung
- Prüfungen
- Prüfmittelüberwachung
- Prüfstatus
- Lenkung
fehlerhafter Produkte
- Korrektur-
und Vorbeugemassnahmen
- Handhabung,
Lagerung, Verpackung und Versand
- Lenkung
von Qualitätsaufzeichnungen
- Interne
Qualitätsaudits
- Schulung
- Wartung
/ Kundendienst
- Statistische
Methoden
Zusammenfassung
Entscheidend für die Qualität
eines Produktes ist nicht sein Preis oder die Qualität der verwendeten
Materialien. Entscheidend ist, dass die gestellten Anforderungen an das Produkt
erfüllt werden. Dabei müssen sowohl die objektiv messbaren
Eigenschaften und Vorgaben des Produzenten als auch die subjektiven Erwartungen
der Kunden erfüllt werden.
Der Begriff Qualität kann somit
für alle Arten von Produkten und Dienstleistungen verwendet
werden.
|