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| Nein zum EU Beitritt der Schweiz
Nein zum EU Beitritt der Schweiz
Nein zum EU-Beitritt der
Schweiz
Ein EU-Beitritt der Schweiz würde dem
Schweizervolk enorme Nachteile bringen.
Der EU-Beitritt würde das arbeitende Volk
mindestens 4 bis 5 Milliarden Franken an direkten Kosten pro Jahr kosten. Es war
auch schon von 7 Milliarden die Rede. Werden dann noch Oststaaten angeschlossen,
stimmen wohl die 7 Milliarden oder sind immer noch zu wenig.
5 Milliarden sind 5000 Millionen Franken, geteilt
durch 365 Tage, ergibt 13,7 Millionen pro Tag. Ablieferung an Brüssel (auch
sonntags). Nun muss unser Land und Volk zuerst einmal täglich diese 13,7
Millionen erwirtschaften - nebst allen anderen Ausgaben, die ja bekanntlich mehr
als beträchtlich sind. Das heisst also, die familienfeindliche
Mehrwertsteuer müsste sicher auf das minimale EU-Niveau von 15 % oder
höher angehoben werden. Oder die Steuern müssten erhöht werden.
Weiter dazu kommt noch dass wir den Schweizerfranken
aufgeben müssten die stärkste Währung der Welt und müssten
den schwachen Euro übernehmen.
Die EU ist seit Jahren an der schrittweisen
Verwirklichung der Währungsunion, welche die Staaten gegenwärtig zu
fixen Wechselkursen und zur Einhaltung der Maastrichter Kriterien, und 1999 zur
Abschaffung der Nationalbanken des nationalen Geldes, und Einführung des
Euro verpflichtet.
Die Währung eines Landes ist ein wichtiges
Instrument der Wirtschaft und Aufrechterhaltung des nationalen Wohlstandes, und
ist Ausdruck von staatlicher Einheit und Unabhängigkeit. Die Stärke
der Währung (Stabilität, Vertrauen, Wert) hängt von der
Wirtschaftskraft und Stabilität der Politik des Landes ab.
Bei einem allfälligen EU-Beitritt müsste die
Schweiz der Währungsunion beitreten und damit den stabilen Schweizer
Franken abschaffen. Die Kompetenzen der Schweizerischen Nationalbank würden
an die EU übertragen, und die Instrumente der nationalen Geldpolitik und
Wirtschaftssteuerung aufgegeben. Dies wäre ein enormer Verlust von
staatlicher Selbständigkeit und Ausdruck der
Souveränitätsaufgabe, und würde der Schweiz das Recht nehmen,
selbst für das Funktionieren der Wirtschaft und die Förderung des
nationalen Wohlstands zu sorgen. Die Schweizer wären damit den Dirigismus
und der Interessenpolitik des fremden Staatsgebildes EU total
ausgeliefert.
Auch die Arbeitslosigkeit würde sich mit einem
EU-Beitritt erhöhen.
Während nordamerikanische und fernöstliche
Ökonomien blühen, kommen EU-Länder seit den 80-ziger Jahren aus
der Dauerkrise mit über 10% durchschnittlicher Arbeitslosigkeit nicht
heraus. Die Prognosen von Wirtschaftsfachleuten sehen keine Verbesserung in
naher Zukunft, obwohl die Brüsseler-Kommission die Reduktion der
Arbeitslosigkeit regelmässig als dringend proklamiert. Ein EU-Beitritt
würde ohne Zweifel unserem Land die gleiche Misere bescheren, das fortan
alle EU-Richtlinien befolgt werden müssten. Die Schweiz hat bisher, dank
eigenständiger Wirtschaftsstruktur und Wirtschaftspolitik, die
Arbeitslosenrate unter 5% halten können. Die Schweiz bietet zudem 1,2
Millionen Ausländern eine Lebensexistenz. Zusätzlich ist in Betracht
zu ziehen, das 30-40 % der gemeldeten Arbeitslosen Ausländer
sind.
Weiter würden wir auch einige unserer Volksrechte
verlieren.
Was die Schweiz zusätzlich vor allen anderen
Länder auszeichnet, ist der umfassende Ausbau der politischen Rechte der
volljährigen Bürger und Bürgerinnen. Alle Bürger und
Bürgerinnen sind vor dem Gesetze gleich. Sie haben grundsätzlich die
gleichen Rechte im Bund, Kanton und Gemeinde.
Wesentlich ist nun, dass Schweizer und Schweizerinnen
ab ihrem 18. Lebensjahr nicht nur Wahlrecht, sondern auch das Stimmrecht
besitzen. Diese Staatsform wird direkte Demokratie genannt. Die direkte
Demokratie ist in der Schweiz sehr stark verankert.
Auch die Gewaltentrennung in der Schweiz verhindert,
dass irgend einem Staatsorgan zuviel Macht zukommt oder dass irgend eine Person
zu viele Ämter auf der gleichen Ebene inne hat und daher Macht ausüben
kann. Zu grosse Macht verführt zu Machtmissbrauch und zerstört
Vertrauen und Frieden.
Diese Grundwerte, insbesondere die direkte Demokratie,
und die Gewaltentrennung halten den viersprachigen multikulturellen Kleinstaat,
die Eidgenossenschaft zusammen. Wird einer dieser Grundwerte beseitigt oder
erheblich beschränkt, und das wird in der EU geschehen, ist die Schweiz
schwer gefährdet.
Auch fast unbegrenzte Zuwanderung für
EU-Bürger und -Bürgerinnen ist ein Thema.
Wie will der Bundesrat die Zuwanderung aus der EU
begrenzen, nach dem ein Prinzip der EU der freie Personenverkehr und das freie
Niederlassungsrecht ist ? Die Schweiz beherbergt heute - trotz langjährigen
Zugangsbeschränkungen - über 1,3 Millionen Ausländer , rund 19
Prozent der Einwohner.
Die armen Länder z.B. Italien beherbergen an
Ausländern nur 0,6 Prozent die Portugiesen und Spanier je 1 Prozent und die
reichen Länder wie Deutschland 7,9 Prozent, Belgien 8,8 Prozent und
Luxemburg 28,2 Prozent. Der Sog der reichen Länder, insbesondere der
mehrsprachigen, wie die Schweiz, ist offensichtlich.
Eine zu grosse Einwanderung kombiniert mit einem
Wohlstandsverlust, dem Verlust von Volksrechten und Stabilität könnte
auf die Dauer sogar den Zusammenhalt der mehrsprachigen Regionen der Schweiz
stark schwächen ja sogar gefährden.
Weiter haben Klein- und Mittelbetriebe in der EU
kaum die Chance zu bestehen.
Die meisten EU-Wirtschafts-Gesetze sind auf
Grossbetriebe und multinationale Konzerne zugeschnitten. Kleinere Betriebe haben
oft nicht das Potential EU-Richtlinien umzusetzen. Der dadurch erhöhte
Konkurrenzdruck im EU-Binnenmarkt wirkt sich deshalb verheerend auf kleinere
Betriebe aus. Die erfolgende vermehrte Ausschaltung der Kleinbetriebe und
Konzentration der Industrie auf einige wenige Konzerne (Beispiel
Heineken-Bier-Gigant) schaffen kaltblütige Konkurrenz und Marktdominanz.
Die EU fördert die Machtballung und Mobilität der Konzerne. Durch
einen EU-Beitritt müssten sich schweizerische Betreibe EU-Gesetzen
unterordnen und würden dadurch Wettbewerbsvorteile des
Wirtschaftsstandortes Schweiz einbüssen. Die Einführung der EU-Gesetze
in der Schweiz hätte deshalb eine Verschlechterung der
Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Betriebe zur Folge.
Weiter sei noch zu erwähnen das kein einziges
Land bisher bewiesen, dass es dank der EU wirtschaftlich erfolgreicher
war.
Was die Schweiz jetzt
braucht
Die Schweiz befindet sich an einem Wendepunkt zur
Neuorientierung, und es erwartet uns ein enormer Anpassungsprozess. Wir
dürfen nicht glauben, es würde sich alles von selbst ändern oder
es wäre damit abgetan, dass wir einem grossen Binnenmarkt angehören.
Die Grösse eines Wirtschaftsraumes ist keineswegs entscheidend für das
Wohlergehen eines Staates. Was wir jetzt brauchen ist Selbstvertrauen und den
Willen, die Schweiz als lebendigen und mündigen Kleinstaat auch in Zukunft
zu erhalten. Wir dürfen uns nicht einreden lassen, dass wir ohne
EU-Beitritt in die europäische Isolation abdriften. Mehr Wettbewerb und die
Auseinandersetzung mit knappen Ressourcen hat der Schweiz seit Jahrzehnten ein
hohes Mass an gesunder Wettbewerbsfähigkeit gebracht. Dies gilt es zu
verteidigen und zu stärken ohne die politische Unabhängigkeit
über Bord zu werfen wie dies einige "Euroturbos" gerne
möchten.
Wenn wir eines Tages in die EU beitreten würden,
gäbe das enorme Kosten. Gesetze müssten abgeändert werden, alles
angepasst werden. Nur ein Beispiel: In der EU müssen alle Schraubenzieher
einen roten Griff haben. Stellt euch nur mal die Kosten für diesen Unsinn
vor.
Bisher vermochten keine Argumente der Befürworter
diese gewaltigen Nachteile wegzuwischen. Nicht zu vergessen, der EU-Vertrag ist
unkündbar!
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