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New York
New York:
New York, die zweitgrößte Stadt der Welt,
zählt als Megalopole und hat mit Vororten und Außenbezirken 11,4
Millionen Einwohner, darunter viele hunderttausende Deutsche. Die Stadt hat
eine Größe von 3200 km² (im Vergleich: London
à 1600
km²).
Nur ein Fünftel der Einwohner wurde
tatsächlich in New York geboren und fast jeder 5. Bürger ist Jude. Es
gibt mehr Italiener in New York als in Venedig und Bologna zusammen. New York
bewältigt fast ein Viertel des gesamten Außenhandels der
U.S.A. und steht an zweiter Stelle unter den Seehandelsplätzen der Erde
(nach Rotterdam). Als Geldmarkt nimmt N.Y. seit dem Ersten Weltkrieg den
ersten Platz in der Welt ein. Sitz des Großkapitals ist die
Wallstreet.
New York (56 km lang und 30 km breit) wird in 5
Stadtteile eingeteilt:
- Manhattan (die eigentliche City)
- Bronx (auf Long Island)
- Brooklyn (auf Long Island)
- Queens (auf Long Island)
- Richmond (auf Staten
Island)
Der Stadtkern N.Y, liegt auf Manhattan, einer felsigen
Mündungsinsel des wasserreichen Hudson, der einen wunderbaren Naturhafen
bildet, indem jederzeit Schiffe mit bis zu 9m Tiefgang einlaufen können.
Die Stadt hat fast über 50 km Hafenkais.
Im Geschäftsviertel New Yorks, in Manhattan,
stehen wie in Chicago und in anderen Großstädten, die
charakterisierten Wolkenkratzer. Diese Hochhäuser können hier
gut gebaut werden, da der Untergrund der Stadt aus Granit und Gneis besteht.
In manchen arbeiten tagsüber 5000 – 15000
Menschen.
Das bekannteste ist das Empire State Building,
es hat 102 Stockwerke und ist über 480 Meter hoch. (Eiffelturm
à 300m) 50 000
Menschen betreten dieses Gebäude täglich und über 200 Putzfrauen
halten es blitzblank und 7 fest angestellte Fensterputzer sorgen für sie
Sauberkeit der fast 6400 Fenster. Von der Plattform und von den oberen
Stockwerken sieht man das ganze New Yorker Panorama, sofern der Himmel wolkenlos
ist.
Neben dem East–River erhebt sich das UNO –
Gebäude, eine überdimensionale Streichholzschachtel, das Zentrum
Vereinigter Nationen.
Die verkehrsreichste Strasse ist zweifelsohne der
Broadway; er ist 30 km lang und 26m breit.
Die „Lunge“ der Innenstadt ist der, trotz
des teuren Baugrundes in seiner vollen Ausdehnung belassene rechteckige
Zentralpark (Central-Park), indem sich noch ein Stück der
ursprünglichen Landschaft mit Rundhöckern und kleinen Glazialseen
erhalten hat.
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Wirtschaft und Industrie
New York ist wohl in erster Linie Handels- und
Finanzzentrum. Von Bedeutung sind aber auch Industrie und Gewerbe, so vor allem
das Druckerei und Verlagswesen, der Maschinenbau, die Metallverarbeitung, die
Nahrungs-, Genuss- und Heilmittelindustrie sowie die Herstellung von Kleidern.
In der Umgebung findet der Stadt findet man aber zahlreiche Betriebe der
Schwerindustrie.
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Handelsmöglichkeiten
New York besitzt zur Zeit 3 Flughäfen auf denen
bereits 1978 mehr als 50 Millionen Menschen abgefertigt wurden.
Alte Docks im S und W Manhattans sind heute bereits
verlottert, die modernen hingegen, die 60 000 Menschen Arbeit bieten, befinden
sich in Brooklyn (auf Staten Island und auf der New Jersey Seite und Newark und
Elizabeth)
Moderne Hafenanlage:
- 114 Millionen Tonnen Güterumschlag
- 70% der gesamten Schiffstonage der amerikanischen
W-Küste
- Jahresumschlag über 1 Million
Container
- 1200 km Hafenfront an acht Buchten und
Verbindungskanälen zwischen Hafen und Meer
N.Y. besitzt auch einen der größten
Bahnhöfe der Welt (Grand Central Station) und ist bis zu 20m
in den Felsgrund gesprengt, hat unterirdische Gleise, ist etwa 1.2km lang und
300m breit.
Mächtige Hängebrücken verbinden
Manhattan mit seiner Nachbarschaft. Sie führen über den schmalen
Meeresarm des East-Rivers nach Brooklyn und Queens, wo in Ridgewood, Glendale
und Richmond Hill, die meisten Deutschen wohnen. Auf der East-River Brücke
mit einer Länge von 2.2km und einer Breite von 36m liegen 8 Fahrbahnen und
4 Wege nebeneinander. Nach Staten Island wurde eine neue Brücke (Verrazano
Narrows Bridge) im November ’64 eröffnet und ist mit 4.1 km
Länge die längste Hängebrücke der Welt. Die Verrazano
Bridge grüßt als silberner Bogen den Schiffsreisenden, bevor sie in
die Hafenbucht von New York einfahren und wenig später die Freiheitsstatue
passieren.
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Die Bevölkerung New Yorks ist in ihren Wohnsitzen
einem ständigen Wechsel ausgesetzt. Nicht nur die eigentliche City
entvölkert sich, sondern auch Familien mit mittlerem Einkommen, wie z.B.:
junge Ehepaare mit Kindern ziehen mehr und mehr in die Außenbezirke
und Counties, besonders nach Long Island, wo Tausende von Eigenheimen und Villen
entstanden sind. Auch in Manhattan stehen Leute mit mittlerem Einkommen vor
einem ernsten Problem, da die Luxusappartements für sie teuer sind und sie
nicht in Sozialwohnungen ziehen dürfen, da dort ein niedriges Einkommen
vorausgesetzt wird, deshalb siedeln sich die meisten auch in den
Außenbezirken an.
Derzeitige Aufteilung der
Bevölkerung
- Italiener 1 250 000
- Russen 442 000
- Deutsche 350 000
- Iren 320 000
- Polen 238 000
- Australier 127 000
Darunter befinden sich auch noch 30 000 – 40 000
Kanadier, Schotten, Norweger, Schweden, Tschechen sowie 10 000
Schweizer.
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Aufgelöst haben sich weitgehend die nationalen
Siedlungszentren, bis auf Harlem, mit seiner Schwarzenbevölkerung,
an seine Seite stellt sich „Little Puerto Rico“. Sie wurden
nur dadurch aufgelöst, da man die meisten Slums abreißen ließ
und dort neue Luxusappartements errichten ließ.
GESCHiCHTE
1610 – Holländische
Händler lassen sich im S-Teil der Insel
Manhattan nieder
1614 – Erste Karte des
Gebiets
1626 – Holländer
kaufen die Insel für rund 100 Fr. (ca. 200
Schilling) in Naturalien und
nennen sie „Neu-
Amsterdam“. Befestigung
durch einen Wall
(=Wallstreet)
1653 – Die Siedlung
erhält das Stadtrecht
1664 – England nimmt die
Niederlassung in Besitz und nennt
sie New York
1674 – New York hat
bereits 21 800 Einwohner
1776 – Im
Unabhängigkeitskrieg wurde New York fast zur
Gänze
zerstört
1800 – N.Y. zählt
nun 60 000 Einwohner
1825 – Bau des
ERIE-Kanals
1900 – 3.5 Millionen
Menschen
1920 – 5.6 Millionen
Menschen
1945 – Sitz der UNO in
New York
1960- Einwohnerzahl bereits auf
7.8 Mio. gewachsen (davon
14% Schwarze)
1980 – bereits 9.5
Millionen Menschen (davon 25,2%
Schwarze)
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