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Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus: Der Sandmann
Der Sandmann
E.T.A. Hoffmann
Nathanael schreibt an seinen Freund Lothar, daß er Besuch bekommen
hatte von einem Wetterglashändler Copola. Dies sei der Mann gewesen, der in
seiner Kindheit oftmals seinen Vater besucht hatte. Nathanael und seinen
Geschwistern wurde damals immer erzählt, dies sei der Sandmann. Die Kinder
mußten dann immer zu Bett gehen und durften den Sandmann nicht sehen.
Nathanael versteckte sich eines Abends im Zimmer des Vaters, sah den Sandmann
und wurde dabei entdeckt. Das Gesicht des Sandmanns prägte er sich jedoch
gut ein. Ein Jahr später verstarb Nathanaels Vater bei einer Explosion
während eines alchemistischen Versuches mit Coppelius in seinem
Arbeitszimmer. Auch an diesem Abend war Coppelius, so der Name des Sandmanns,
bei Nathanael zu Hause. Als der Vorfall vor Gericht kam, war Coppelius
verschwunden.
Diesen Brief las auch Lothars Schwester Clara die Freundin von Nathanael.
Sie schreib an Nathanael und versuchte ihm zu erklären, daß Coppelius
nur in seinen Träumen existieren würde. Wieder schreibt Nathanael an
Lothar und erzählt ihm von seinen neuen Professor Spalanzani und dessen
wunderschöner Tochter Olympia. Diese sei immer eingesperrt und Nathanael
warum.
Eines Tages kam Nathanael wieder nach Hause zu seiner Mutter. Diese hatte
inzwischen Lothar und dessen Schwester Clara bei sich aufgenommen, weil ihr
Vater, ein entfernter Verwandter, inzwischen gestorben war.
Nathanael ist überglücklich, die beiden wieder zu sehen, versinkt
aber in dieser Zeit wieder in tiefe Depression. Er schreibt ein Gedicht
über C., wie dieser Clara tötete und liest es ihr auch vor. Clara ist
entsetzt und erzählt davon ihrem Bruder Lothar. Dieser fordert Nathanael zu
Duell, was Clara jedoch verhindert. Die letzten Tage von Nathanaels Besuch
verliefen jedoch wieder ruhig und glücklich. Fest glaubte nun Nathanael ,
daß Coppelius und jener Wetterglashändler nicht dieselbe Person
seien.
Wieder in seinem Studienrat zurückgekehrt, mußte Nathanael sein
Zimmer verlassen, da dieses ausgebrannt war. In seiner neuen Bleibe sah er
Olympia wieder. Er wurde zu einem Fest in Prof. Spalanzanis Haus eingeladen,
Dort verliebte er sich in Olympia, die sich wie eine Holzpuppe bewegt und kaum
sprach. Später stellt sich heraus, daß Olympia wahrscheinlich
wirklich eine Puppe war, die von Coppelius und Prof. Spalanzani gebaut
wurde.
Den Wahnsinn verfallen kam Nathanael wieder nach Hause, wo er von seiner
Mutter, Clara und Lothar gesund gefplegt wurde. Kurz vor einer
Übersiedlung, die Mutter hatte in Haus geerbt, bestiegen Clara und der
inzwischen genesene Nathanael den Ratsturm der Stadt. Oben angekommen, sah
Nathanael durch das Fernglas, das er von Coppola gekauft hatte, und verfiel
wieder dem Irrsinn. Er wollte Clara über die Brüstung werfen, diese
wurde jedoch von ihrem Bruder Lothar gerettet. Coppelius der in der Menge am
Marktplatz stand, sagte Nahtanaels Untergang voraus.
Er behielt recht, den Nathanael stürzte sich über das
Geländer als er Coppelius sah.
Iris Peter im November 97
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