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Satanismus - Messen, Blut und tote Tiere
YSatanismus
Y
- Messen, Blut und tote Tiere
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Ein Referat
von:
Carsten
Schroeter
Schwarze Messen und
Satanskult:
Okkultismus im
Vormarsch
Was ist Satanismus
überhaubt?:
Satanismus ist die Anbetung Satans traditionell mit Okkultismus,
Hexerei und der schwarzen Messe verbunden. Auch wenn Gelehrte davon ausgehen
dass die schwarze Messe vor dem 19 Jahrhundert lediglich eine literarische
Erfindung war, wird sie als der Hauptritus des Satanismus angesehen. Der
Zelebrant trägt ähnliche Gewänder wie die christlichen Priester
die eine Messe zelebrieren; auf seinem Gewand sind jedoch Symbole des Teufels,
wie z.B. eine Ziege, abgebildet Die schwarze Messe kann auch die Aufhängung
eines Kreuzes auf dem Kopf, Parodien
und Umkehrungen christlicher Gebete und Glaubensbekenntnisse, Tieropfer und
rituelle Orgien beinhalten.
Der Satanismus basiert wahrscheinlich auf antikem und mittelalterlichem
Dämonenglauben, denn er betrachtet den Teufel weder als Wohltäter noch
als Ausgestoßenen, sondern als Feind, der mächtiger ist, als die
Mächte des Guten, welche sich als unfähig erwiesen haben ihre
Versprechen an die Welt zu erfüllen. Der Satanskult hat Eingang in
westliche Jugendkulturen gefunden, etwa bei Bands oder in der:
,,Gruftie-Szene".
Satanisten glauben nicht an das Übernatürliche, weder an Gott
noch an den Teufel. Der Satanist ist sein eigener Gott. Satan ist ein Symbol
für den Menschen, der so lebt, wie seine stolze, fleischliche Natur es
gebietet. Satanisten praktizieren niedere Magie, die im Wesentlichen die
tagtägliche Manipulation der Zeitgenossen ist, um ihre Ziele zu
erreichen.
Die Jünger der Church of Satan gehen nicht, wie es bei anderen
alternativen Religionen, bzw. Sekten, der Fall ist, auf die Straße um neue
Mitglieder zu werben. Um ein eingetragenes Mitglied zu werden muß man sich
selbst darum kümmern. Am einfachsten geschieht das über das Internet
Für eine einmalige Aufnahmegebühr von 100 US-Dollar erhält man
eine blutrot gefärbten Mitgliedsausweis. Wenn man möchte kann man
einen Fragebogen ausfüllen, um seine ernsthafte Interesse zu bekunden. Wenn
man einen aktiveren Part erhalten möchte, kann man sich bei der CoS
für den Posten als “Meister der Grotte” bewerben. Wenn man
akzeptiert wird, erhält man eine Berechtigung und Einschulung, um eine
eigene satanische Gruppe zu gründen.
Immer öfter liest man, daß Satansjünger Friedhöfe
schänden, Kapellen verwüsten und in schwarzen Messen ihrem Herrn
huldigen. Sie graben Leichen aus, verbrennen Kreuze und hinterlassen drohende
Botschaften. Der Okkultismus ist auf dem Vormarsch in
Deutschland.
Die offiziellen Stellen wissen nur wenig über jene Menschen die Satan
zu ihren höchsten Wesen auserkoren haben, und tappen bei ihren Ermittlungen
und Analysen im dunkeln. Die Polizei stößt bei ihrer Arbeit auf eine
Mauer das Schweigens. “Das Schweigegelübde bei den Satanisten ist das
stärkste was ich kenne”, erzählt einer der
Sektenmittler.
In Polizeiberichten und in der Presse ist von zunehmender Gewalt,
Vergewaltigungen, Selbstmord und sogar von Mord die Rede. Ein 15jähriger
wurde von drei Mitschülern in Sondershausen (Thüringen) mit einem
Kabel erdrosselt, nachdem er sich über ihre Satansrituale lustig gemacht
hatte.
Der Anfang sieht harmlos aus. Schlichte Neugier bringt die meist
jugendlichen Fans der Magie dazu, ihr Horoskop zu lesen, den Todestag
auszupendeln und Gläser zu rücken. Wie reine Albernheit hört es
sich deshalb auch an, wenn Andreas Finke von der evangelischen Zentralstelle
für Weltanschauungsfragen (Berlin), von Treffen "nachts um zwölf bei
Rotwein und Kerzenschein auf dem Friedhof" erzählt.
Viele Anhänger schwarzer Gruppen fangen als Grufties an: Sie tragen
schwarze Kleidung und kultischen Schmuck, schminken sich die Gesichter
leichenblaß. Sie treffen sich in bestimmten Diskotheken bei Black Metal
Musik, die im Gegensatz zu Heavy Metal (Hard Rock) auch traurige und depressive
Elemente enthält.
Der todliebende Aspekt ist entscheidend. Spezielle Läden machen
deshalb ein gutes Geschäft mit einschlägiger Literatur und morbiden
Accessoires wie Kultmessern, Opferschalen aus Totenköpfen und Roben mit
Teufelssymbolen. Besonders die vom Leben Enttäuschten, wie zum Beispiel
arbeitslose Jugendliche, und die Gelangweilten, die alles haben, fühlen
sich angesprochen.
Doch was dahinter steht hat eine andere Dimension. "Der Wunsch nach Macht
über andere Menschen ist ein wesentlicher Aspekt". Der Anschluß an
eine höhere Welt wird gesucht. Das zunehmend magische Weltbild wirkt aber
wie eine schiefe Ebene und ist der Nährboden für härtere
Praktiken.
Schwarze Messen mit Opferritualen, bei denen das Blut einer schwarzen Katze
getrunken wird, machen labile Jugendliche glauben, sie hätten sich wirklich
dem Satan verschrieben.
Und auch das Element der Aggression zieht viele magisch an. Die
Übergänge zur Sado-Maso-Szene seien fließend, auch Piercing
gehöre in diesen Bereich. Die heutigen Jugendlichen wollen zunehmend
außergewöhnliche Erlebnisse haben. Die Angst werde wie ein
Rauschzustand empfunden, "Lustangst" nennt der Fachmann das
Phänomen.
Auch die Veränderungen in der deutschen Gesellschaft tragen zu dem
Trend bei. Immer mehr Deutsche haben den Glauben in die Autoritäten, wie
zum Beispiel Politiker, Priester und Mediziner, verloren. Statt sich einer Norm
zu unterwerfen, wollen sie lieber "ihre mehr oder weniger abstrusen Phantasien
ausleben",.
Doch von dieser Suche nach Grenzerfahrungen bis hin zu den echten
Satanisten ist es ein weiter Weg, den nur ein geringer Teil der am Okkulten
Interessierten zurücklegt. In der abgeschotteten Szene, die ihren
"Narzismus durch Exklusivität befriedigt", wird nur der geduldet, wer
Schmerz, Ekel und Wut erträgt.
Die kleinen, elitären Gruppen, die sich auf die Gurus des Satanismus
wie Aleister Crowley und Anton LaVey, berufen, haben meist nur vier bis zehn
Mitglieder, und ihre Praktiken reichen von spielerisch bis pathologisch und
gefährlich.
Sie folgen den Gesetzen und Regeln ihrer Meister. Es gibt drei Gruppen von
kurzgefaßten Richtlinien. Die erste Gruppe sind die neun satanischen
Gebote:
1. Satan repräsentiert Hingabe statt Enthaltsamkeit.
2. Satan repräsentiert vitale Existenz statt spiritueller
Hirngespinste.
3. Satan repräsentiert reine Weisheit statt heuchlerischer
Selbsttäuschung.
4. Satan repräsentiert Güte gegenüber denen, die sie
verdienen, statt an Undankbare verschwendete Liebe.
5. Satan repräsentiert Vergeltung statt Darbieten der anderen
Wange.
6. Satan repräsentiert Verantwortung gegenüber
Verantwortungsbewußten statt Sorge um
psychische Vampire.
7. Satan repräsentiert den Menschen als bloß ein anderes Tier -
manchmal besser, meistens
schlechter als die vierbeinigen - das durch seine "göttliche
spirituelle und intellektuelle
Entwicklung" zum bösartigsten aller Tiere geworden ist.
8. Satan repräsentiert alle der sogenannten Sünden, da sie alle
zur körperlichen, geistigen und
emotionalen Genugtuung fuhren.
9. Satan ist der beste Freund, den die Kirche jemals hatte, da er sie
über all die Jahre im Geschäft gehalten hat.
Die nächste Gruppe, die elf satanischen Regeln der Welt, wurden
etwa zur selben Zeit geschrieben, aber damals als zu freimütig und brutal
angesehen, um sie der Allgemeinheit zugänglich zu machen und deshalb nur an
Mitglieder ausgegeben.
1. Gib keine Stellungnahmen oder Ratschläge, wenn du nicht gefragt
wirst.
2. Erzähle deine Sorgen nicht anderen, wenn du nicht sicher bist,
daß sie sie hören wollen.
3. In jemandes anderen Heim erweise ihm Respekt, ansonsten betritt es
nicht.
4. Wenn dich ein Gast in deinem Heim belästigt, behandele ihn grausam
und ohne Gnade.
5. Unternimm keinen sexuellen Vorstoß, solange du nicht entsprechende
Signale bekommen hast.
6. Nimm nichts an dich, was dir nicht gehört, außer es ist eine
Bürde für den anderen und er schreit danach, entlastet zu
werden.
7. Erkenne die Macht der Magie an, wenn du sie erfolgreich eingesetzt hast,
um deinen Wünschen zum Erfolg zu verhelfen. Wenn du die Macht der Magie
verleugnest, nachdem du sie mit Erfolg beschworen hast, wirst du alles
verlieren, was du erreicht hast.
8. Beschwere dich nicht über etwas, dem du dich nicht selbst aussetzen
mußt.
9. Füge Kindern keinen Schaden zu.
10. Töte keine nichtmenschlichen Tiere, außer du wirst
angegriffen oder zu Nahrungszwecken.
11. Wenn du auf offenem Grund unterwegs bist, belästige niemanden.
Wenn dich jemand belästigt, bitte ihn, damit aufzuhören. Wenn er
nicht aufhört, vernichte ihn.
Nachdem wir Richtlinien darüber ausgegeben haben, was wir uns
erwarten, ist es jetzt an der Zeit,
eine Liste von Verhaltensformen zu erstellen, die wir in der satanischen
Gesellschaft verrnieden sehen wollen. Satanisten akzeptieren, daß wir
Menschen sind und auf Perfektion hinzielen, aber manchmal in negative
Handlungsmuster verfallen können. So entstand die Liste der neun
satanischen Sunden, Richtlinien dafür, was Satanisten als ein unproduktives
Verhalten betrachten, das erkannt und aus dem täglichen Leben eliminiert
werden muß.
1. Dummheit -- Der oberste Eintrag auf der Liste der
satanischen Sünden. Die Hauptsünde des Satanismus. Es ist zu schade,
daß Dummheit keine Schmerzen verursacht. Unwissenheit ist eine Sache,
aber unsere Gesellschaft gedeiht in wachsendem Ausmaß auf Dummheit. Sie
hängt davon ab, daß die Leute weitermachen mit dem, was ihnen auch
immer erzählt wird. Die Medien fordern kultivierte Dummheit als eine
Haltung, die nicht nur akzeptabel, sondern lobenswert ist.
Satanisten müssen lernen, hinter die Tricks zu sehen, sie können
es sich nicht leisten, dumm zu sein.
2. Anmaßung -- Inhaltslose Beiträge können
ausgesprochen irritierend sein und sind keine Anwendung der Hauptregeln der
niedereren Magie. Auf der gleichen Ebene mit Dummheit, wenn es darum geht, was
heute das Geld in Umlauf hält. Jeder wird dazu gebracht, sich wie ein
großes Tier zu fühlen, ob nun was daran ist oder nicht.
3. Solipsismus -- Kann für Satanisten sehr
gefährlich sein. Man projiziert seine Reaktionen, seine Antworten und sein
Einfindungsvermögen auf jemanden, der wahrscheinlich weit weniger
eingestimmt ist als man selbst. Es ist ein Fehler, daß man von den Leuten
erwartet, daß sie einem dieselbe Rücksichtnahme, Höflichkeit
und Respekt entgegenbringen, die man ihnen gegenüber
selbstverständlich aufbringt. Sie werden es nicht machen. Statt dessen
müssen Satanisten danach trachten, den Satz "Wie du mir, so ich dir" zur
Anwendung zu bringen. Für die meisten von uns ist es mit Arbeit verbunden
und erfordert dauernde Wachsamkeit, damit man nicht in die angenehme Illusion
verfällt, daß jeder genau so ist wie man selbst. Wie gesagt,
bestimmte Utopien wären ideal in einer Gesellschaft von Philosophen, aber
unglücklicherweise (oder glücklicherweise, von einem Machiavellischen
Standpunkt aus gesehen) sind wir davon weit entfernt.
4. Selbsttäuschung: -- Kommt in den neun satanischen
Gebote vor, verdient es aber, hier wiederholt zu werden. Noch eine
Hauptsünde. Wir dürfen nicht den heiligen Kühen huldigen, die
uns präsentiert werden, einschließlich der Rollen, von denen erwartet
wird, das wir selbst sie spielen. Selbsttäuschung sollte nur betrieben
werden, wenn es Spaß macht, und im vollen Bewußtsein der Tatsache.
Aber dann ist es nicht Selbsttäuschung!
5. Zugehörigkeit zur Herde -- Offensichtlich, vom
satanischen Standpunkt. Es ist durchaus in Ordnung, den Wünschen einer
Person nachzukommen, wenn man davon schließlich profitiert. Aber nur
Narren folgen der Herde und lassen sich von einem unpersönlichen Wesen
diktieren. Der Schlüssel ist, sich seinen Herren weise auszusuchen anstatt
von den Launen vieler versklavt zu werden.
6. Mangel an Perspektiven -- Auch dieser Punkt kann zu einer
Menge Schmerzen für einen Satanisten führen. Du darfst niemals aus
dem Blick verlieren, wer und was du bist, und was für eine Bedrohung du
durch deine bloße Existenz sein kannst. Wir machen Geschichte, hier und
jetzt, jeden Tag. Behalte immer ein umfassendes historisches und soziales Bild
im Bewußtsein. Das ist ein wichtiger Schlüssel sowohl für
niederere als auch für höhere Magie. Erkenne die Muster und reihe die
Ereignisse aneinander, so wie du möchtest, daß die Teile auf ihren
Platz fallen. Beuge dich nicht dem Druck der Herde - wisse, daß du auf
einer völlig anderen Ebene arbeitest als der Rest der Welt.
7. Vergeßlichkeit gegenüber früheren
Grundsätzen -- Sei dir bewußt, daß das einer der
Schlüssel dafür ist, die Leute mittels Gehirnwäsche dazu zu
bringen, etwas "Neues" und "Anderes" zu akzeptieren, das in Wirklichkeit
einstmals allgemein bekannt war, jetzt aber in neuer Verpackung
präsentiert wird. Es wird von uns erwartet, daß wir von der Begabung
des "Erfinders" schwärmen und darüber das ursprüngliche Original
vergessen. Das führt zu einer beliebig verfügbaren
Gesellschaft.
8. Kontraproduktiver Stolz -- Dieses erste Wort ist
wesentlich. Stolz ist großartig, solange du nicht beginnst, das Kind mit
dem Bade auszuschütten. Die satanische Regel ist: wenn es dir nutzt,
großartig. Wenn es aufhört, dir nützlich zu sein, wenn du dich
in eine Ecke manövriert hast und der einzige Ausweg von dort ist, zu
sagen, "Es tut mir leid, ich habe einen Fehler gemacht, laß uns einen
gemeinsamen Ausweg finden", dann mach es.
9. Mangel an Ästhetik -- Das ist die physische Anwendung
des Ausgleichsfaktors. Ästhetik ist wichtig für niederere Magie und
sollte kultiviert werden. Es ist offensichtlich, daß kaum jemand die
klassischen Standards von Schönheit und Form zu Geld machen kann, darum
sind sie in der Konsumgesellschaft nicht gefördert, aber ein "Blick"
für Schönheit, für Ausgewogenheit, ist ein wesentliches
satanisches Hilfsmittel und muß zum Erreichen der optimalen magischen
Effektivität angewandt werden. Es ist nicht das, was als erfreulich
erwartet wird -- es ist, was es ist. Ästhetik ist eine persönliche
Angelegenheit, ein Spiegel des eigenen Naturells. aber es gibt allgemein
angenehme und harmonische Aspekte, die nicht verleugnet werden
sollten
In einem der wenigen Insider-Berichte aus der Szene erzählt der
24jährige Aussteiger "Thomas" dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" von
äußerst schmerzhaften Schnittwunden, die ihm mit aus Eisen
gebrochenen Klingen zugefügt wurden. "Ziel des Satanisten ist es, daß
man Angst und Ekel verliert", sagt er, und schildert, wie er stundenlang im Sarg
neben einer Leiche gelegen hat.
Nach seinen Angaben sind die Mitglieder der harten Szene international
vernetzt. Er habe "mit
Satanisten aus England, Frankreich, den USA und Skandinavien Treffen
organisiert", sagt "Thomas": "Das ist wie in einer Firma, es gehe um eine Menge
Geld.
Das Internet ist ein Ganz wichtiger Faktor beim Satanismus. Hier verbreiten
sie Propagandamaterial und bieten Produkte, wie z.B. Satansgebisse, die zwischen
70$ und 180$ liegen, an.
Interview mit einem bösen
Satanisten
- Was ist wahr an den Gerüchten, die
über Euch im Umlauf sind (Blutfeten, nächtliche Treffen auf dem
Judenfriedhof usw.)?
"Lüge ... Wir tun schon seltsame
Dinge. Aber das geht nur uns etwas an. Judenfriedhof! forget it, wir bevorzugen
den düsteren Wald. Blutfeten? Was soll das sein?"
- Woran glaubt Ihr eigentlich
?
"Diese Frage! ! Aber gut ... Unser Glaube ist eine
Verbindung von uralten indianischen Ritualen mit skandinavischer Mysthik,
angereichert mit dunklem Voodoo-Kult und das alles durchsetzt mit der brutalen
Genialität Lucifers Anti-Religion. Wir glauben ... na sad esöB; na
ned doT; na sad hcsielF, na eid tsuL; na eid tchaM; na eid sinretsniF; na eid
thcalhcS; na ned geiS, na eid neleeS na eid nenomeal); na reficul, neresnu
retaV dnu retsieM; na sad tulB, na eid gnureotsreZ; na sad soahC; na eid
yhcranA; na eid thcaN; na eresnu tjarK ...!` [Satanistischer Kult ist die
Verehrung des christlichen Gottesdienstes, das Gegenteil christlichen Glaubens:
alles was im Christentum gut ist, wird als böse angesehen und umgekehrt,
alles was im christlichen Gottesdienst weiß ist, ist im Satanismus
schwarz. Dazu gehört auch, daß das satanistische Glaubensbekenntnis
rückwärts gebetet wird. Der Satanismus übt eine Konterliturgie
aus.] Das ließe sich noch fortsetzen ... aber ich denke, das
reicht.
- Was denkt Ihr über
Christen?
"Christen? Wenn Ihr sowas wie den CVJM meint, we
beate and destroy it!! ! Scheiß- Pseudos. Wenn aber aufrechte und ehrliche
Christen gemeint sind wie die Apostel und Jesus Christ, nun, wir akzeptieren
einzigst sie als unsere Gegner in der ewigen Schlacht zwischen Gut und
Böse...!"
- Feiert ihr "Schwarze Messen"? Wenn ja: Wie?
Was ist das überhaupt?
"Primitiv, diese Frage ... feiert
ihr denn Partys und Feten?! Ich denke doch. "Schwarze Messen" ist ein mit
Vorurteilen belasteter Begriff... Wir haben unsere eigenen Riten und
Zeremonien, aber das braucht euch in keinster Weise zu interessieren!!! Nur: So
ein Shit wie in BRAVO und sonstwo zu lesen, ist es auf keinen Fall! "
- Welche Meinung habt Ihr zum Tod? Habt Ihr
Angst vorm Sterben? Denkt Ihr, daß danach noch etwas
passiert?
"Tod - süßer Gedanke, lockende
Versuchung, holde Tat. Tot - süße Versuchung, lockender Gestank,
holdes Gebein ... Tot zu sein ist für uns Zustand absoluter Erfüllung.
Erst nach dem Tod hat man seinen Astralkörper unter völliger
Kontrolle. Wir wünschen den Tod! Und zwar aller Lebewesen. Denn für
die einen wird es zur ewigen Freude, für andere zur ewigen
Qual:"
- Macht Ihr Religionsunterricht mit? Wenn ja:
Was haltet Ihr davon und wie verhaltet Ihr Euch?
"Nein.
Nichts Neues am Horizont der Schein- Christen... Alte, abgedroschene Phrasen,
leere Worthülsen. Langweilig."
- Habt Ihr schon einmal etwas erlebt, was
für Euch ein Zeichen war, daß es einen Satan gibt? Wenn ja: Was?
Wann? Wo?
"Fuck you & DIE! ! ! Eine sinnlose Frage,
dennoch will ich sie beantworten: Jeder von uns hat seine Erlebnisse mit der
dunklen Seite, aber das geht nur uns etwas an. Sahen denn die Christen unter
Euch schon Jehova oder Jesus? Sicher nicht, aber dennoch wissen sie: Es gibt
Gott. Es lebte Jesus."
- Wie seid Ihr zu Euren Ansichten
gekommen?
"Die kamen mit der Post ... Go to HELL!
Natürlich durch langes, intensives Nachdenken und tiefe Überzeugung.
Wie denn sonst?!"
- Gruftis oder Gothics: Habt Ihr etwas damit zu
tun?
"Gruftis? Was soll das denn sein?! Gothics kennen wir,
klar doch. Ideell stehen sie uns am nächsten, deshalb sind sie eine ganz
angenehme Gesellschaft für uns. "
- Trefft Ihr Euch mit anderen Leuten, die Eure
"Glaubensrichtung" vertreten? Was macht Ihr zusammen?
"Mit
"Vertretern" treffen wir uns nie. Nur mit Personen und Wesen, die die gleichen
Ansichten / Absichten wie wir haben."
- Habt Ihr bestimmte Musik? Bestimmte Rituale
Wenn ja: Welche?
"Musik... unser musikalisches Spektrum
reicht von Death- Metal über Black-Metal und Grindcore bis zu Darkware /
Gothic- Rock. Hardrock, Punkrock, Pop und als so ein Scheiß ist nicht
unsere Geschmack. Riten? Hab ich schon beantwortet."
- Benutzt ihr Alkohol oder Drogen, um Euch evl.
in Trance zu bringen?
"Jaaa! ! ! Wir pumpen uns mit LSD voll,
konsumieren Unmengen von Rotwein ! Wodka und benutzen verschiedene
Lösungsmittel zum "Schnüffeln". Und wenn wir dann so richtig trancig
sind, machen wir Jagd auf hübsche Jungfrauen, um sie zu foltern und zu
opfern. Alles klar?!"
- Was sagen Eure Eltern zu diesem
Thema?
"Sätze, Wörter, Wortgruppen, Buchstaben ...
ganz unterschiedlich."
- Bemerkt Ihr, daß Euch Leute, ohne Euch
zu kennen, offene Abneigung entgegenbringen? Wenn ja: Wie werdet Ihr damit
fertig?
"Ich liebe diese Frage!!! Die einen wollen uns
erniedrigen, die anderen uns körperlich verletzen Ich sage nur: The
Victory is Our!!! Und wer uns kennt, weiß, daß dies nicht nur
hübsche Worte sind..."
- Der Friedhof, was ist das für ein Platz
für Euch?
"Der Friedhof ist ein ruhiger,
verträumter, romantischer Ort, nur leider wurde seine Atmosphäre
erheblich zerstört, weil einige Nachwuchs- Grufties meinen, es uns gleich
tun zu können ... Nun, wir haben uns in den Wald zurückgezogen. Ein
phantastischer Ort."
- Wer gehört überhaupt zu
Euch?
"Hahaha, selten so gelacht. Wir sind Legion, und das
sind ihrer viele ... Manche von uns stechen aus der Masse hervor, andere tarnen
sich perfekt darin. Zu uns gehört nur, wen wir anerkennen und tolerieren
und wer sich zu uns bekennt. N.N.[das ist der später Ermordete gehört
definitiv nicht zu uns, auch wenn er so etwas in der Art behaupten mag. No
Chance! Falls irgendwer auf den Gedanken kommen sollte, uns besuchen zu wollen,
so sei er gewarnt: Unser Verhalten hängt sehr stark vom Verhalten unseres
Gastes ab. Im tiefen Wald hört dich niemand schreien..."
- Womit beschäftigt Ihr Euch noch in der
Freizeit
"Wir versuchen so wenig Normales wie möglich zu
machen. Also, Wir schauen recht oft Video, am liebsten Splatter- und
Actionfilme, wo die Menschen auf das Grausamste getötet werden. Lesen tut
auch jeder, bevorzugter Autor ist Stephen King. Und am wichtigsten: Wir proben
häufig zusammen, da wir sogar eine Band darstellen: A B S U R D Wir spielen
den härtesten, rauhesten und genialsten Black-Metal in ganz Deutschland.
..."
Umfrageergebnisse der
Realschule
Gummersbach
Die Ergebnisse haben sie in drei Altersstufen aufgeteilt:
Sie befragten Jugendliche zwischen 15 - 18 Jahren (80% männlich,
20% weiblich).
Davon waren
- evangelisch: 60%
- katholisch: 26%
- ortodox: 7%
- und 7% Moslem.
Bekannt waren
folgende Sekten:
- Zeugen Jehovas:41%
- Scientology: 37%
- Hari Krishna: 7%
- Momonen: 7%
- Moonsekte und Kombineight: 4% .
"Was identifizieren Sie mit Satanismus ?"
- Teufelsanbetung: 73%
- Messen: 7%
- Tieropferung: 7%
- Unbekannt:13%
"Hatten Sie oder Ihr
Freudeskreis bereits Kontakt zum Satanismus ?"
- Ja 27%
- Nein 67 %
- Keine Angaben 6%
"Wie ist Ihre
Einstellung zum Satanismus"
- Negativ 73%
- Positiv 13%
- Unentschlossen 7%
- Enthalten 7%
Bei der Befragung der 19 - 40 jährigen waren 50% männlich und
50% weiblich:
- Evangelisch 80%
- Katholisch 20%
"Welche Sekten sind
Ihnen bekannt?" Im Gegensatz zu den Jugendlichen war Ihr Wissen weitaus
begrenzter:
- Zeugen Jehovas 38%
- Scientology 31%
- Momonen 8%
- Bagkwan 8%
- Neu - Apostolisch 15%
"Was
identifizieren sie mit Satanismus?"
- Teufelsanbetung 33%
- Tieropfer 17%
- Schwarze Magie 17%
- Okkulte Dinge 33%
"Hatten Sie oder
Ihr Freundeskreis schon Kontakt mit dem Satanismus"
"Wie ist Ihre
Einstellung zum Satanismus?"
Von den 41 - 70
jährigen Leuten waren 67% männlich und 33% weiblich:
Ihre Religionen waren:
- Evangelisch 80%
- Katholisch 20%
"Welche Sekten sind
Ihnen bekannt?"
- Zeugen Jehovas 56%
- Scientology 33%
- Baptisten 11%
"Was identifizieren
Sie mit Satanismus?"
- Teufelsanbetung 58%
- Tieropfer 14%
- Glaubensrichtung 14%
- Keine Angaben 14%
"Hatten Sie oder
Ihr Freundeskreis bereits Kontakt zur satanischen Szene?"
"Wie ist Ihre Einstellung
zum Satanismus?"
Im Gegensatz zu den Jugendlichen wussten die Passanten im Alter von 19-40
Jahren relativ wenig. Anscheinend ist das Interesse der Jugendlichen an okkulten
oder mystischen Themen deutlich höher. Da sie täglich durch Medien
oder ihr soziales Umfeld mit diesem Thema konfrontiert werden.
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