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Allende, Isabell: Paula
Paula
Isabel Allende
Isabel Allende wurde 1942 in Chile geboren. Bevor sie
Bücher zu schreiben begann, arbeitete sie fürs Fernsehen, schrieb
Reportagen und machte Karriere als Journalistin. In den meisten ihrer
Bücher verknüpft sie ihre eigene Geschichte oder die ihrer Familie mit
der Handlung des Buches.
Ihr erstes Buch,"Das Geisterhaus" war ein Weltbestseller
und wurde verfilmt.
Andere Werke sind:
Von Liebe und Schatten Eva Luna
Geschichten der Eva Luna Der unendliche Plan
Geschenk für eine Braut
Das Buch handelt von Paula, einer jungen Frau, die als
Folge einer Stoffwechselkrankheit ins Koma fällt. Ihre Mutter, Isabel
Allende, fährt daraufhin zu ihr, um ihr beizustehen. Das tut sie, indem sie
ihrer Tochter die Geschichte ihrer Vorfahren und damit auch ihre eigene
erzählt.
Das Zentralproblem des Buches ist das Abschied nehmen
der Mutter von der Tochter. In diesem Prozeß des loslassens hilft es
Isabel Allende alles niederzuschreiben. Dadurch gelingt es ihr die Konflikte mit
den Gedanken an Leben und Tod der eigenen Tochter auszutragen.
Die Zeit in der Isabel Allendes Roman spielt, ist vor
allem geprägt durch den Militärputsch 1973, bei dem auch ihr Onkel,
der damalige Präsident von Chile, Salvador Allende, ums Leben kam
Das Buch ist in 2 Hälften aufgeteilt:
Dezember 1991 Mai 1992: Paula liegt im
Krankenhaus in Spanien.
Dezember 1992: Paula wird von ihrer Familie nach
Kalifornien geholt, wo sie bis zu ihrem Tode von ihnen gepflegt wird.
Der Roman erzählt eigentlich zwei Geschichten. Zum
einen ist da Paula, die im Koma liegt, zum anderen ist da ihre Mutter, der immer
wieder Dinge aus der Vergangenheit einfallen, die sie dann erzählt.
Am Ende führen beide Erzählstränge
zueinander .
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