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Expressionismus
Expressionismus:
- 1911, Berlin, franz. Schriftsteller
- Vgl.: Imp. = Eindrücke Außenwelt; Exp. = Eindrücke
Gefühlswelt (beide: Motivlosigkeit)
- neuen Menschen, Protest gegen Willh. Ges.; ahnten Katastrophe; gegen
Klassenunterschiede; für Kleinbürgerrechte; über
Verkümmerung des Menschen, Einsamkeit, Ziellosigkeit, Leere, bedrohliche
Umwelt; ethische Appelle (Kritik = Optimismus)
- Gebrauch von Lyrik (Dichtkunst); aber auch Drama; sprachl.
Experimente
- gegensätzliche sprachliche Bilder
- Zeitschriften zeigen Willen, nach vorn zu dringen
- Theater: Wortwiederholungen, beschwörende Ausrufe,
Metaphern
- Malerei: ausdrucksstark, intensiv, Signale, unreelle Konturen
- Ende: Sicherung der Weimarer Republik
Begriffe:
- Lyrisches Ich ("Folg' ich der Vögel Flügen")
- Chiffre (Verkürzung, Komprimierung)
- Dadaismus (Anarchie, spontane Gefühle, neuer Sinn,
Verstümmelung, Durcheinanderjagen aller Dinge)
- Zerbrochene Sprache (Sinnlosigkeit, Anarchie, Verkürzung, neue
Wörter)
- Apokalypse (Weltuntergang)
Beispiele:
- Georg Trakl (Lyrik)
- Georg Heym (Lyrik)
- Georg Kaiser
- Gottfried Benn (Chiffren)
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