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Merkmale der Agrargesellschaft und der lateinameri
Gruppenarbeit A/99 Geographie
Merkmale der Agragesellschaft
Lateinamerikanische Gesellschaft
Guten Morgen. Herr Professor, liebe Mitschüler,
wir haben uns in den letzten Wochen mit den Themen: Merkmale der
Agragesellschaft
und der lateinamerik. Gesellschaft
auseinandergesetzt. Das was wir dabei über diese
Sachgebiete herausgefunden haben möchten wir heute an euch weitergeben.
Zuerst wollen wir mit ihnen Herr Steinkogler über die Merkmale der
Agragesellschaft reden. Am Ende dieses Themas möchten wir euch eine
Arbeitssaufgabe stellen die ihr dann bearbeiten sollt. Danach wollen wir
über die lateinamerikanische Gesellschaft sprechen. Auch über dieses
Thema möchten wir eine einfache Arbeitsaufgabe stellen. Während
unserer Gestaltung sammeln wir die Bücher von euch ein um
anschließend festzustellen ob ihr auch alle die Fragen ohne Buch
beantworten könnt. Wenn es nötig ist werden wir euch im zweiten Teil
des Referates einige Seite im Atlas angeben, damit ihr dem Vortrag folgen
könnt.
Wie gessagt wollen wir zuerst mit den
Agragesellschaften beginnen:
In Österreich leben wir in einem hoch entwickeltem
Land, einem sogenannten Industrieland. Diesen Industrieländern stehen
vorallem in der 3. Welt, Agragesellschaften gegenüber. Zu den
Agragesellschaften zählt man jene Staaten in denen die Erwerbstätigen
im primären Sektor die gräßte Lebensformgruppe darstellen, aber
es können auch jene Staaten dazugehören, wo die gesellschaftlich Norm
nach den Regeln einer Agragesellschaft ausgerichtet sind. Dies sind
Jahrhundertealte Gesellschaftssysteme die bis ins 19. Oder sogar 20. Jh.
Funktioniert haben. Erst unter dem Einfluss der europäischen
Kolonialmächte, wozu um die Jahrhundertwende auch Österreich und
Deutschland gehörten, und durch die Ausbreitung der Merkmale der
Industriegesellschaft gerieten viele Agragesellschaften in eine
Krise.
Die Merkmale eines Gesellschaftssystems wirken sich in
allen Gemeinschaften bis hin zur Familie aus. So ist z.b.: die Großfamilie
typisch für Agragesellschaften . In einer Großfamilie leben neben den
Eltern mit ihren Kindern noch die Großeltern und unverheiratete
Geschwister in einem Großhaushalt zusammen. Die Kinder sind eine Garantie
für die Altersvorsorge und auch wichtige Arbeitskräfte in der
Landwirtschaft. Die Schulpflicht kann oft nicht erfüllt werden, da die
Kinder in der Familie erzogen werden.
Die Großfamilie ist auch oft Eigentümer des
Bodens; d.h. die Einzelperson hat nur Nutzungsrecht. Die Arbeit wird innerhalb
dieser Gemeinschaft organisiert und bietet jedem Mitglied einen Arbeitsplatz.
Geld spielt eine eher nebensächliche Bedeutung, da sie wirtschaftlich
selbständig ist. Nur Luxusgüter werden über den Markt gekauft;
alles andere wird selbst produziert. Auch in Religion und Tradition sind die
Großfamilien sehr abgeschlossen.
Schon vor Jahrhunderten bildeten sich durch die
wirtschaftliche Selbständigkeit der Agragesellschaften mehrere Systeme mit
unterschiedlichen Wertordnungen und religiösen Forderungen heraus.
Welthandel konnte zwischen diesen Gesellschaften nie entstehen, da jede
Gesellschaft stabil und so nicht auf andere angewiesen war. Jede dieser
Gemeinschaften sorgte für ihre Mitglieder. Bittere Armut gab es nicht;
Hungersnöte kamen nur als Resultat von natürlichen Einflüssen
vor. Geburts- und Sterberaten waren hoch sodaß die Bevölkerung
insgesamt kaum wuchs. Das Leben wurde von den Anforderunge der Landwirtschaft
diktiert.
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