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Huxley, Aldous: Schöne neue Welt
Die Arbeit entstand zu dem Leseauftrag :
1.) Fasse die einzelnen Kapitel mit ein oder zwei
Sätzen zusammen und finde eine geeignete Überschrift.
2.) Suche die Hauptfiguren heraus und charakterisiere sie
kurz.
3.) Erstelle eine Fremdwörterliste mit den im Buch
befindlichen Fremdwörtern.
Diese Arbeit wurde mit der Note gut bewertet.
Falls ihr verbesserungsvorschläge habt oder mit mir in Kontakt treten
wollt Schreibt doch ne
E-mail an
Aldous Huxley : Schöne neue
Welt.
1. Kapitel : Gemeinschaftlichkeit, Einheitlichkeit, Beständigkeit
oder : Die Normzentrale
In diesem Kapitel geht es darum, anhand einer Führung durch die
Normzentrale Berlin-Dahlem zu zeigen wie die Normung der Menschen und die dabei
angewandten Verfahren funktionieren.
2. Kapitel : Die Kindererziehung in der “schönen neuen
Welt”
Hier wird geschildert mit welchen zum Teil brutalen Methoden die
heranwachsenden Kinder genormt werden.
3. Kapitel : Aufwachsen
Über die kurze Freizeit der Kinder und das entdecken der
Sexualität in frühester Kindheit wird hier berichtet. Außerdem
besteht dieses Kapitel aus vielen Dialogen, welche die Moral der dortigen Welt
betreffen.
4. Kapitel : Das Kennenlernen
Sigmund und Lenina kommen sich näher. Sie verabreden sich zum Ausgehen
in das wilden Reservat.
- Kapitel : Feiertag
Sigmund nimmt an einer
Fordtagsfeier teil.
- Kapitel : Die halbe Wahrheit
Sigmund beantragt eine
Reservatreise. Der BUND erzählt von seiner Reservatreise
7. Kapitel : Unverständnis für die Lebensarten der
“Wilden”
Sigmund und Lenina sehen sich zum ersten mal in ihrem Leben ein
Indianderritual an.
Dabei lernen sie Feline und Michel kennen.
- Kapitel : Michel - Außenseiter oder
Charakterstark?
Michel berichtet Sigmund von seinem
Lebensalltag in Pueblo
- Kapitel : Feline - Gegenstand und Köder
Sigmund
trifft die Entscheidung den BUND loszuwerden. Um diesen Zweck erfüllen zu
können beschließt er Feline einzusetzen.
- Kapitel : Wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst
hinein.
Der BUND will Sigmund auf Grund seines
“unorthodoxen Geschlechtsleben” und anderen Dingen die die Norm
nicht vorsieht loswerden. Jedoch “dreht Sigmund den Spieß um”
und konfrontiert den BUND mit Feline. Daraufhin muß der BUND sein Amt
niederlegen.
- Kapitel : Die Attraktion der Zivilisierten
Lenina ist
in den “Wilden” verliebt, denkt jedoch der erwidere ihre
Gefühle nicht. Der “Wilde” wird zur Attraktion in der oberen
Schicht.
- Kapitel : Sigmunds Enttäuschung
Michel will
nicht mehr die Attraktion für alle sein. Daraufhin wird Sigmund nicht mehr
geachtet und er merkt, daß nicht er die Attraktion, sondern Michel sie
war.
- Kapitel : Mit Druck erreicht man meist das
Gegenteil
Lenina will Michel zum Sex zwingen. Michel willigt
dem aber nicht ein und wird wütend. Er schmeißt sie raus und
beschimpft sie.
- Kapitel : Ein Tod der aufrüttelt
Michels Mutter
Feline stirbt.
- Kapitel : Die Gedanken sind frei
Michel wagt es
öffentlich Kritik am zivilisierten Staat zu äußern. Helmholtz
und
Sigmund Marx bekennen sich ebenfalls zu ihm. Alle drei werden
verhaftet.
- Kapitel : Unfreiwillige Freiheit
Die zivilisierten
Helmholtz und Marx werden zu ihrem (Un)glück auf Grund des Vorfalls von
Michel vom WAR auf eine Insel verbannt.
- Kapitel : Ein klärendes Gespräch?
Der WAR
führt eine lange Unterhaltung mit Michel, über die Welt vor der sog.
Zivilisation. Dabei zeigte der WAR ihm einige verbotene Bücher wie die
Bibel oder Werke von Othello oder Shakespeare und erklärt ihm warum sie
verboten sind.
- Kapitel : Der letzte Ausweg
Michel versucht sich
zurückzuziehen und wird Einsiedler. Er bewohnt einen Leuchtturm. Als er
jedoch merkt, daß das Interesse an ihm immer noch nicht
nachläßt zieht er seine Konsequenzen : Er wählt den
Freitod.
Die Hauptfiguren des Romans
“Schöne neue Welt”
Direktor : Direktor der Brut und Normzentrale Berlin-Dahlem.
Abkürzung : BUND
Päppler : Angestellter in der Normzentrale.
Mustafa Mannesmann : Weltaufsichtsrat Abkürzung : WAR
Lenina Braun : Gutaussehendes Mädchen. Arbeitet in der Brut und
Normzentrale. Alter
19Jahre
Sigmund Marx : Psychologe. Versucht gegen die Zivilisation zu
meutern. Seitert jedoch
jedesmal.
Helmholtz Holmes-Watson : Freund von Sigmund. Mitentwickler des
Fühlkinos
Feline : Mutter von Michel. Wurde vom BUND geschwängert und im
Reservat
zurückgelassen.
Michel : Kind von Feline und dem BUND. Ist ein
“unzivilisierter Wilder”.
.
Fremdwörterliste
:
Zuñi :
Indianerstamm,
der in einem Pueblo (spanisch: Dorf) auf dem Zuñi-Reservat im westlichen
New Mexiko lebt. Die Zuñi verfügen über ihre eigene Sprache. In
ihrem Aussehen, ihrer Kultur und sozialen Organisation ähneln sie stark
anderen in Städten wohnenden Indianern wie
z. B. den
Hopi. Wie
diese sind die Zuñi für ihre Web-, Korbflecht- und
Töpfereierzeugnisse, ihre Silberschmiedekunst sowie für ihren
Türkisschmuck bekannt. Sie bestellen den trockenen Boden der Region nach
traditionellen Bewässerungsmethoden.
Gyroskop : Meßgerät zum Nachweisen
äußerer Kraftwirkungen auf einen Kreisel. Man
verwendet dazu einen symetrischen Kreisel, dessen Lagerring an einem Stativ
drehbar befestigt ist.
Puebloindianer : (von spanisch
pueblo: Dorf), Bezeichnung für
Indianervölker
im Nordwesten New Mexicos und im Nordosten Arizonas (USA). Ihren Namen erhielten
sie aufgrund ihrer aus Stein- und Lehmhäusern bestehenden Dorfanlagen. Die
Puebloindianer gehören zu vier verschiedenen Sprachenfamilien, doch ihre
Kulturen sind eng verwandt. Heute gibt es noch etwa
50 000 von ihnen.Die
östlichen Puebloindianer, die am Oberlauf des Rio Grande bei Santa Fe und
Albuquerque beheimatet sind, sprechen eine Tanao- bzw. Keres-Sprache. Die Keres
sprechenden
Acoma und
Laguna
gehören zusammen mit den
Zuñi
und den Hopi
zu den westlichen Puebloindianerstämmen. Die Sprache der Zuñi, die
1700 in ein Pueblo im äußersten Westen New Mexicos zogen, ist mit
keiner anderen Indianersprache verwandt. Die Sprache der Hopi gehört zur
uto-aztekischen Sprachfamilie.
Zippverschluß : Reisverschluß
pneumatisch : Mit Saug-(Druck)luft betrieben.
Soma : Droge der “schönen neuen Welt”. Wird
bei psychoschen Problemen
eingenommen um diese zu verwischen. In kleineren Mengen für den
Körper ungefährlich. Stammt aus der indischen Somapflanze, die
übersinnliche Kräfte verleihen soll.
Infantil : seelisch oder körperlich unterentwickelt.
Andere Bedeutungen : Kindisch, der
kindlichen Entwicklungsstufe entsprechend.
Pharmakologe : Apotheker
Simultanbrüder : Eineiige Zwillinge
Milzbrand : Milzbrand oder Anthrax,
ansteckende Krankheit bei gleichwarmen Tieren und beim Menschen, Erreger ist das
Bakterium Bacillus anthracis. Milzbrand ist eine der am längsten
bekannten Krankheiten. Sie trat früher in Form einer Epidemie auf und wird
auch heute noch in manchen Regionen der Welt beobachtet. In Europa und in den
USA wird allerdings selten über entsprechende Fälle berichtet.
Milzbrand ist die erste Krankheit, deren krankheitserregender Mikroorganismus
isoliert (1863 durch
C. J. Davaine)
und in reiner Kultur gewonnen werden konnte (1876 durch Robert Koch).
Louis Pasteur
entwickelte 1881 schließlich einen wirkungsvollen Impfstoff gegen
Milzbrand.
Milzbrandbomben : chemische Waffe, welche die obige Krankheit
verursacht. Erfundener
Begriff
Malthusgürtel : von T.R. Malthus :
Bevölkerungswachstum = verhält sich Bevölkerungswachstum
hemmend.
Askese : Übung, Verzicht, Enthaltsamkeit.
Ovar : Bei Tieren und Menschen der Eierstock. Von Ovarium.
Ovar spätlat. = Ei
Bei Pflanzen : Fruchtknoten
Bokanowskyverfahren : Erfundener Begriff
Morula : Embryonaler Zustand, Maulbeerkeim
Zentrifugalbrummball : frei erfundenes Kinderspiel.
Prädestinator : Vorherbestimmer
Synthetofon : =Sythesizer : Gerät um künstlich
Töne zu erzeugen.
Ektogenese : Ausgrenzung
Konvention : Regel des sozialen Zusammenlebens.
Viskose : Chemiefaser, welche aus Cellulose oder
Holzzellstoff hergestellt wird.
Melankolisch : Umschreibung für: in Sorge, depressiv,
Nostalgie, Trübsinn, nachdenklich
Außensekret : Absonderung der Haut über
Drüsen als Schutzmechanismus.
Ekstase : Rauschzustand
Kustos : Wächter, Aufseher
Stoizismus : antike Schule der
Philosophie,
die den Gegenpol zum
Epikureismus
bildet. Die Stoa entwickelte sich aus der Lehre der
Kyniker,
deren Begründer
Antisthenes
war, ein Schüler des
Sokrates.
Epikureismus : eine an der
Philosophie
des griechischen Philosophen
Epikur
ausgerichtete Lebenshaltung. Die Grundlehre des Epikureismus besagt, daß
Lust das höchste Gut und Hauptziel im Leben sei (siehe
Eudämonismus).
Geistige Lust wird der Sinneslust, die den Frieden des Geistes
beeinträchtigt, vorgezogen. Wahres Glück ist nach Epikur die heitere
Ruhe, die aus dem Sieg über die Furcht erwächst. Er unterscheidet
dabei die Furcht vor den Göttern, vor dem Tod und dem Leben nach dem Tod.
Letztes Ziel aller epikureischer Gedanken über die Natur ist somit die
Befreiung des Menschen von diesen Ängsten.
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