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Geologie Österreichs
Geologie
Österreichs
Ebenen
Österreich wir von Osten nach Westen
(Alpen) immer hügeliger! Aber auch in den Alpen flachere Gebiete. Im
Alpenvorland sind viele dicht besiedelte und industrialisierte Landesteile
Österreichs.
Hügel- und Mittelgebirgslandschaft im Norden
Nördlich der Donau finden wir eine
bewaldete Landschaft vor, die als Rumpflandschaft nur in den nördlicheren,
grenznahen Höhenzügen mehr als 1000 Höhenmeter erreicht.
Großteils ist es ein von Furchen und Tälern gegliedertes Gebiet, mit
wenigen Siedlungen. Es erstreckt sich bis weit in die Tschechoslowakei hinein
(Böhmisches Massiv = sehr alt, Rest).
Sandstein
Sanfte Formen, gerundete Berge bauen die den Kalkalpen vorgelagerten Gebiete
auf.
Kalkalpen
Wenig Planzenwuchs, verkarstet. Die
höchsten Erhebungen sind vergletschert (Dachstein,
Hochkönig).
Zentralalpen
Südlich der Kalkalpen, recht
unterschiedliches Erscheinungsbild und sehr verschiedene
Gesteinstypen.
Drauzug und Kontinentale Naht
Sie sind durch ein sehr deutliche Furche
(Ost- und Südalpen) von den Südalpen getrennt. Sie wird auch
alpindinarische Naht genannt. Sie ist Trennstelle zwischen zwei Kontinentplatten
(„Europa grenzt an Afrika!“).
Südalpen
Sie gehören zu den ältesten
Sedimentgesteinen die man in Österreich kennt, und enthalten interessant
Reste vorzeitlicher Lebewesen (Fossilien).
Böhmische
Masse
Sie ist größtenteils nördlich
der Donau gelegen. Zwei große Einheiten: Moldanubikum (Moldau und
Donau),und Moravikum (March). Moldanubikum überschiebt Moravikum
flächenmäßig vom Westen her. Moravikum ist nur mit einem kleinen
Anteil im Osten (entlang der Linie Langenlois – Horn – Geras)
vertreten. Verschiedene Tiefengesteine herrschen vor. Dazu kommen
à
Mischgesteine (Megmatite). Der Altstein ist vielfach schon metamorph. Es
kommen Glimmerschiefer, Gneise und Amphibolite, aber auch Marmor und
Granitschiefer vor.
Tertiärbecken
Zu den Tertiärbecken gehören die in
der jüngeren Erdgeschichte noch von einem Meer bedeckt waren. Ablagerungen
von diesem Meer ergeben flache bis leicht hügelige Geländeformen.
Beispiele: Weinviertel, Wiener Becken, Steirisches Becken, im Alpenvorland
(Molassezone), Inn- und Ennstal sowie in Vorarlberg.
Ostalpen
Sie lassen sich in mehrere tektonische
Bereiche (Decken) unterteilen.
Helvetikum, Ultrahelvetikum und
Flysch bauen die Voralpen auf.
Der Großteil der Ostalpen gehört
zum Ostalpinen Deckensystem. Es wird in Unter- , Mittel- und Oberostalpin
unterschieden. Den größten Anteil haben die Ostalpinenteile. Sie sind
teilweise kristallin, das heißt metamorphe Gesteine, z.B. Silvretta,
Ötztal und Saualpe.
Südalpen
Die alpin – dinarische Naht
trennt die Ostalpen von den Südalpen.
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