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Energie - Gestern Heute Morgen
ENERGIE:
GESTERN
–HEUTE
–
MORGEN
SELBSTäNDIGE
VERTIEFUNGSARBEIT
VON
-
SILVIA
RYTER
1999
EINLEITUNG
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VORWORT
–
PERSöNLICHE
ANMERKUNG
Die selbständige Vertiefungsarbeit (SVA),
welche ein Teil meiner Abschlussprüfung ist, stellt sich mir hiermit zu
meiner Aufgabe.[1]
Mit Sicherheit habe ich einige Bedenken zu dieser
Arbeit, denn ich weiss nicht, ob ich wirklich alles richtig angehen werde, ob
das Thema, welches ich gewählt habe meine Grenzen und Anforderungen
überschreitet, ob ich den Durchblick behalten werde und ob ich
überhaupt fähig bin, eine Arbeit in diesem Ausmasse befriedigend zu
lösen...
Ich werde bestimmt mein Bestes versuchen und hoffe,
dass ich meine Ängste und Befürchtungen ordentlich bewältigen
kann.
Nun das Wichtigste an einer solchen Arbeit ist die
Themenwahl, es war für mich nicht sehr einfach ein geeignetes Thema zu
finden. Aber ich habe die Wahl getroffen und mein Thema lautet:
ENERGIE: GESTERN – HEUTE – MORGEN
Welche Erwartungen habe ich und welche Ziele will ich
erreichen?
Energie ist ein wichtiger Bestandteil unseres
Lebens, sie begleitet uns täglich. Ich meine, sie hat es verdient, dass
diese Arbeit ihr gewidmet wird.
Natürlich finde ich grosses Interesse an diesem
Thema, es wird ja auch von der ganzen Bevölkerung diskutiert und auf
Hinblick unserer Zukunft wird es sicher nicht an Bedeutung verlieren.
Diese Arbeit soll mir die verschiedenen Wege der
Energienutzung, - gewinnung, -verbrauch, Folgeschäden und die Ziele der
Zukunft zeigen und beschreiben. Deshalb habe ich mir folgenden Fragen
gestellt:[2]
- Was ist Energie?
- Wie sieht die Entwicklung
aus?
- Welchen Zugang an
Energiearten hat die Schweiz?
- Wie steht die Schweiz
bezüglich Energieverbrauch da?
- Welchen ökologischen
Preis verlangt die Energie? (Folgeschäden)
- Wie sehen die Energieziele
der Zukunft aus?
Ich werde versuchen, mich in die Problematik meiner
Arbeit zu verschmelzen und ich denke, dass ich einige interessante und neue
Erkenntnisse daraus ziehen werde. Ich weiss, dass mein Thema ein grosses
Spannungsfeld aufweist, deshalb will ich mich bemühen, auf das Wesentliche
zu konzentrieren, um das Ganze übersichtlich zu behalten.
Ich hoffe, diese Arbeit wird mir wichtige
Denkanstösse für meine Zukunft bringen, welche ich mit dieser
Niederschrift gerne den Lesern weitergeben möchte.
WAS
IST
ENERGIE
?
Wir Menschen benötigen Energie um zu leben
und zum Überleben. Energie wird in fast allen Bereichen unseres
täglichen Lebens benötigt. Sie erleichtert uns das Leben,
ermöglicht uns Komfort und Wohlbefinden.
Physikalisch ist die
Energie[3]
folgendermassen definiert:
Energie tritt in verschiedenen
Erscheinungsformen auf: als mechanische Energie, elektrische Energie,
thermische Energie, Kernenergie, usw. Trotz der Vielfalt der Formen kann man bei
Energie im Wesentlichen nur zwei Arten unterscheiden: die potentielle Energie
und die kinetische Energie.
Wichtig ist aber, dass Energie niemals
verbraucht wird, nein sie wird von einer Erscheinungsform in eine andere
umgewandelt. Zum Beispiel elektrische Energie in
Wärmeenergie.
Eine Schlüsselenergie für die ganze
Gesellschaft ist der Strom, also die elektrische Energie. Sie ist eine
sekundär Energie, welche eine Umwandlung von einer primär Energie ist.
Der Strom ist für unsere Allgemeinheit von grosseM
Nutzen, da sonst sozusagen nichts mehr funktioniert – zum Teil nicht mal
die Nutzung von den anderen Energieträgern.
Man kann ihn ja auch einschalten, um- und abschalten,
sperren, unterbrechen oder umkehren, er fließt, kriecht oder fällt -
selten - ganz aus. Er spendet Licht, Kraft und Wärme, bringt
Musik ins Haus und die Bilder zum Leben. Strom ist allgegenwärtig und aus
unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Er ist für uns zu einer
Selbstverständlichkeit geworden, welcher uns unbewusst auf Schritt
und Tritt begleitet.
Er ist der "Saft", unserer Gesellschaft, welcher uns
wortwörtlich durchströmt. Wenn man so will: unsere Existenz ist
auf Strom aufgebaut.
Strom ist, zusammen mit Wasser, das Produkt, welches
jeder Mensch "konsumiert". Dabei kann man Strom nicht "sehen" - wohl aber die
Fülle seiner Anwendungen in Anspruch
nehmen.[4]
UEBERBLICK ZU ENERGIE: GESTERN – HEUTE – MORGEN
Energie ist die Fähigkeit Arbeit zu leisten!
[5]Das Zeitalter der
Entdecker:
- Batterie 1801: Luigi
Galvani, Allessandro Volta
- Elektromotor1821: Christian
Orsted, Michael Faraday
- Dynamo 1866: Werner von
Siemens
Am Anfang war das Licht...
- Glühlampe 1879: Thomas
Alva Edison Durchbruch für die Elektrizitätsanwendung
- im Kulmhotel St. Moritz
bereits 1880 eingesetzt
- so kam es zur Gründung
der ersten Elektrizitätswerke
...dann kam der Transport von Strom über grosse
Distanzen
- anfänglich der
Industrialisierung war man entlang von Flüssen und Bächen
gebunden.
- 1891 erstmals Strom rund 170
km von Lauffen nach Frankfurt transportiert
Strom auch Grundlage für die
Emanzipation:
- Heinzelmännchen im
Haushalt: Wasch- und Abwaschmaschine, Kühlschrank und Tiefkühler,
Staubsauger und Mikrowelle
- Frauen haben so mehr Zeit
für Politik, Freiwilligen- oder
Berufsarbeit
Wasserkraft sicherte Strom während des Krieges
- doch zu wenig für die
stromhungrige Nachkriegsindustrie und Wirtschaft in der
Hochkonjunktur.[6]
Unabhängige Zukunft mit Atomenergie
- in den 60er Jahren entschied
der Bundesrat, dass unmittelbar auf den Bau und die Inbetriebnahme von
Atomkraftwerken zugesteuert werden muss. Damit könnte es den
Elektrizitätswerken gelingen, auch in Zukunft im Strombereich
unabhängig von allen ausländischen Einflüssen zu
bleiben.
1969 Inbetriebnahme des ersten schweizerischen Kernkraftwerks Beznau
1964 war der Treibhauseffekt durch die Erhöhung
des CO2-Gehaltes erst bei den Wissenschaftler ein
Thema.
Abfälle sprechen für
Kernenergie:
- 99.3% Abfälle in
abgebrannten Brennelementen
- Abfälle werden von der
Biosphäre isoliert gelagert (Stahlfässer in unterirdischen
Kavernen)
- Millionenmal grössere
Abfallmenge von Kohle- und Ölkraftwerken werden in der Atmosphäre
endgelagert
- Radioaktivität
gehört zu unserem Leben
- Es gab nie eine Welt ohne
Radioaktivität
- Radioaktivität is genau
messbar
- Vor Radioaktivität kann
man sich durch Materialien wie Wasser, Beton, Blei usw. oder Abstand zur
Strahlenquelle schützen.
Das Schweizervolk hat...
- Ausstieg aus Atomenergie
1979, 1984 und 1990 verworfen
- Baumoratorium für
Kernkraftwerke
angenommen[7]
Energiesparen
und Stromsparen sind zwei Paar Stiefel
- Strom ist zu kostbar zum
Verschwenden
- Wer fossile Brenn- und
Treibstoffe spart, leistet einen Beitrag zum Umweltschutz, zur Verminderung des
Treibhauseffektes
Umwelt – einzige Grenze der Energieproduktion
- Jede Generation soll ihre
Lebensqualität selbst bezahlen und die Rechnung nicht den Nachkommen
überlassen
Sonne keine Knopfdruckenergie
- Sonne gratis, muss aber mit
materialintensiven, daher teuren Anlagen eingesammelt werden
- Sonne geht jeden Abend
unter
- Im Winter oft keine
Sonne
Sonnenenergie in der Schweiz international
gut:
- 950 Solaranlagen
- 7,4 MW Leistung
- 0.014% Strom
- grosse Anstrengung nötig
(Forschung, Gebäudeintegration, Kostensenkung usw.) damit es 1 – 10%
werden
Die Frage ist, was wir in Zukunft
wollen:
- Tiefere oder höhere
Strompreise
- Mehr oder weniger sichere
Versorgung
- Mehr oder weniger CO2-freie
Produktion
- Tiefere oder höhere
Auslandabhängigkeit
- Mehr oder weniger
Arbeitsplätze
DIE ENERGIEQUELLEN
Grundsätzlich werden die Energieträger in
drei große Gruppen aufgeteilt, die zur Deckung unseres
Energiebedarfs, zur Verfügung stehen. Man unterscheidet dabei fossile,
nukleare und regenerative Energien, welche in erschöpfliche- und
unerschöpfliche Energien unterteilt werden.
DIE
FOSSILEN
BRENNSTOFFE
Zu den fossilen Brennstoffen zählen
Kohle, Erdöl und Erdgas, es sind feste, flüssige oder
gasförmige Kohlenwasserstoffverbindungen, die in Millionen von Jahren aus
abgestorbenen Tier- und Planzen-resten, unter Druck der darüberliegenden
Bodenschichten entstanden sind. Ihr Vorkommen ist begrenzt und sie werden
in absehbarer Zeit verbraucht sein. Trotzdem wird der Grossteil des
Energiebedarfs durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen
gedeckt.
Jahrelang waren diese Energieträger,
hauptsächlich Kohle, später Öl und Gas unsere
Hauptenergielieferanten, ohne dass sich jemand über das Versiegen dieser
Energiequellen Gedanken machte. Auch dachte niemand an die schlimmen
klimatischen Folgen, die die ungehemmte Verfeuerung dieser Brennstoffe
nach sich zieht. Erst die Ölkrisen in den 70er Jahren, Kriege um Öl,
wie zum Beispiel der Golfkrieg sowie verschmutzte Meere, verseuchte Luft und
ungeniessbares Trinkwasser führten dazu, dass sich einige Personen
über eine Weiterführung der bisherigen Energiepolitik Gedanken
machten. Bekannt ist aber auch, dass die heutigen Erdölreserven noch ca. 43
Jahre[8]
ausreichen.[9] Dieses
kostbare Gut ist nicht nur wertvoll infolge der Energienutzung, es gewinnt auch
immer mehr an Bedeutung als Chemierohstoff und wird somit auch für
die kommenden Generationen fast unverzichtbar.
Trotzdem aber werden die fossilen Brennstoffe
wahrscheinlich noch weitere Jahre überwiegend unseren Energiebedarf decken
müssen!
DIE
KERNENERGIE
Die beiden nuklearen Brennstoffe sind
Uran und Plutonium. Bei Uran handelt es sich um ein radioaktives
Schwermetall, das auf der Erde zu Genüge vorkommt. Das radioaktive Element
Plutonium wird entweder künstlich erzeugt oder entsteht als Abfallprodukt
bei der Wiederaufbereitung von Uran.
Die radioaktiven Elemente Uran und Plutonium
können ohne Ausnahme für die Stromerzeugung genutzt werden, sie sind
anderswertig für die Menschheit wertlos.
Der Mensch bemerkte aber erst zum Abschluss des zweiten
Weltkrieges, die unbeschreibaren Energien, welche beim Spalten von Atomen frei
werden. Somit begann man im Laufe der Zeit, diese Entdeckung umzusetzen und es
entstand unser Atomzeitalter.
Die Stromerzeugung wird im Kernkraftwerk
durchgeführt und funktioniert fogendermassen; Im Reaktor wird durch
Kernspaltung Wärme erzeugt. Diese wandelt Wasser in Dampf um, der
die Turbine und mit ihr den Generator antreibt. So entsteht
Strom.[10]
Bei der Urankernspaltung wird nichts verbrannt.
Daher entziehen Kernkraftwerke der Natur keinen Sauerstoff und belasten die Luft
nicht mit Schwefeldioxyd und Kohlendioxyd. Aber bei der Spaltung von
Uranatomkernen entsteht neben Wärme auch eine starke Strahlung.
Daher müssen die Kernkraftwerke so gebaut werden, dass praktisch alle
Radioaktivität im Reaktor eingeschlossen bleibt.
Radioaktivtät ist nichts Schlechtes, denn wir sind
ohnehin von einer natürlichen Strahlung umgeben, welche aus der
Sonne, dem Weltraum und dem Erdobern stammt. Daher sind wir selbst von
Natur aus radioaktiv. Aber zu viel Strahlung ist für Lebewesen
gefährlich und bei extrem grossen Strahlendosen wirkt es tödlich.
Wir können uns aber vor der Radioaktivität
schützen, indem wir abwarten, da Radioaktivität von selbst
abnimmt, einschliessen in geeignete Materialien, welche die Strahlung
abschirmen und Distanz halten. Aber mit Sicherheit erfordert der
Umgang mit Strahlung einen grossen Respekt.
Die Nutzung der Kernenergie hat die sachbezogene Ebene
in unserer Gesellschaft verlassen und ist Gegenstand politischer
Auseinandersetzungen geworden.
Breite Kreise der Bevölkerung prägen eine
verständliche Angst von den Folgewirkungen der Benutzung der
Atomkraft. Vielen hat das Unglück in
Tschernobyl[11] eine
Bestätigung des Katastrophenpotentials der Atomenergie gebracht. Sehr
wichtig ist aber dabei die Erkenntnis, dass das tragische Reaktorunglück
von Tschernobyl nicht die unbeherrschbaren Risiken der Kerntechnik beweist,
sondern ein trauriges Beispiel für unsachgemässen, sorglosen und
falschen Umgang mit dieser Technik darstellt. Heute gibt es viele
Organisationen die für den Ausstieg der Atomkraft kämpfen. Doch bis
heute hat das Schweizervolk den Ausstieg aus der Atomenergie 1979, 1984 und 1990
verworfen.
In der Schweiz sowie auf der ganzen Welt, leistet die
Kernenergie ihren Beitrag zur Deckung des Energiebedarfs. Bei uns ist dieser
Anteil knapp 40%. Wir haben in unserem Lande fünf Kernkraftwerke in
Betrieb. Nämlich Beznau 1 und 2, Mühleberg, Gösgen und
Leibstadt.
Die schweizerischen Kernkraftwerke können als
sicher gekennzeichnet werden, denn seit ihrem Betrieb sind noch nie
Störungen eingetreten, die mit einer Gefährdung von Mensch und Umwelt
verbunden waren.[12]
Aber nicht zu vergessen ist, dass trotzdem
radioaktive Abfälle erzeugt werden, welche auf „sichere“
Art entsorgt werden müssen. Besonders hier liegt die Schwierigkeit, welche
grosse Bedenken mit sich bringt. Denn eigentlich gibt es keine sinnvolle
Entsorgung, des Atommülls. Deshalb ist es sicher wichtig, dass wir eines
Tages von der Nutzung der Kernenergie wegkommen, aber solange es keine
„echte“ Alternative gibt, wird sie weiterhin zu unserer
Stromversorgung beitragen. Wie es aber langfristig weitergeht, wird nicht direkt
in der Schweiz entschieden!
DIE
REGENERATIVEN
ENERGIEN
Unter den regenerativen Energien oder auch
erneuerbare Energien genannt, versteht man Energieformen, die sich stets aufs
Neue wieder regenerieren (erneuern), zumindest in der überschaubaren
Zukunft. Sie verwenden die natürlichen Energieströme der Erde und
tasten die endlichen Energievorräte wie fossile Brennstoffe nicht an.
Zu diesen Energiequellen zählt man die
Sonnenenergie, Wasserkraft, Windkraft und weitere alternative Energien wie
Biomasse und Wellenenergie. All diese
Primärenergien[13]
können wir auf die unterschiedl-ichste Weise nutzen. Wenn diese
alternativen Energien vernünftig eingesetzt werden, sind sie
ökologisch auch verträglich.
Bei der Nutzung von regenerativen Energien müssen
aber gewisse Standortvoraussetzungen gegeben sein. Dies ist von
Energieträger zu Energieträger verschieden.
Eine kleine Auswahl der verschiedenen
Alternativen Energien:
DIE SONNENENERGIE
Die Sonne ist unsere älteste und eine nahezu
unbegrenzte Energiequelle. Sie ist die Grundlage für jedes Leben auf
unserer Erde. Alle irdischen Energiequellen verdanken wir der Sonne: die Kohle-,
Erdöl-, und Erdgaslager, in denen Sonnenenergie von Jahrmillionen
gespeichert ist. Ebenso sorgt die Sonne für den Kreislauf des Wassers. Auch
Wind- und Wellenenergie sind umgewandelte Sonnenenergie.
Die Sonnenenergie ist erneuerbar und
langfristig, wird sie in der Zukunft eine wichtige Rolle als
Energielieferanten spielen müssen.
Theoretisch würde die Sonnenenergie, die auf die
Erde einstrahlt ausreichen, den gegenwärtigen Energiehunger der
Weltbevölkerung mehrtausendfach zu stillen. Gelänge es den Menschen,
diese gigantischen Mengen an Sonnenenergie für sich zu nutzen, gäbe es
keine Energiesorgen mehr. Die Menschheit würde überdies über eine
Energieform verfügen, die keine Umweltbelastung verursacht und keine
knappen Energierohstoffe aufbraucht.
Die Sonnenenergie ist im Grunde gratis, aber um die
Sonnenstrahlung sinnvoll zu nutzen, müssen wir sie sammeln,
konzentrieren und speichern. Denn die Sonne scheint nicht Tag und
Nacht. Im Winter manchmal kaum, in diesem Falle ist die Sonnenenergie teuer.
Die technischen Nutzungsmöglichkeiten aus heutiger Sicht:
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Unter passiver Nutzung ist eine Summe von baulichen
Massnahmen zu verstehen, deren Ziel es ist, möglichst viel
Sonneneinstrahlung zu Raumheizungszwecken und das Licht optimal zu nutzen. Man
nennt diesen Baustil, die sogenannte Solararchitektur. Sie kann den Bedarf der
konventionellen Energien für Heizzwecke bis zur Hälfte
senken.
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Es wird die eingestrahlte Sonnenenergie in
Wärmeenergie umgewandelt. Die sogenannten Sonnenkollektoren, die auf
dem Dach oder in der Fassade befestigt sind, fangen die Sonnenstrahlen auf und
wandeln sie in Wärme um. Diese Wärme wird über ein Leitsystem mit
Wasser zum Wasserspeicher geleitet. Die gewonnene Energie kann nun für den
entsprechenden Anwendungszweck verwendet werden. Sie dient vor allem der
Wassererwärmung und zur Unterstützung der
Raumheizung.
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Die Photovoltanik ist eine direkte Nutzung der
Sonnenenergie. Die Sonnenstrahlung wird mit Hilfe von Solarzellen in
elektrische Energie umgewandelt.
Auf Neubauten sollten Solaranlagen nicht auf den
Dächern und Fassaden angebracht werden, sondern als Dächer und
Fassaden.
Leider kann die Solarenergie noch nicht effizient genug
ausgenutzt werden, da durch Wolken und Staub ein grosser Teil der Sonnenstrahlen
reflektiert wird und somit ist der Strom aus anderen Energieträgern
billiger und wie so oft kommt es doch hauptsächlich auf den Preis
an.
In der Schweiz haben wir auf dem Mont-Soleil das
grösste Solarkraftwerk Europas. Aber zur Zeit trägt der Solarstrom nur
gerade mal 0.014% des gesamten Stromverbrauchs der Schweiz bei.
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Eine weitere direkte Nutzung der Sonnenenergie
ist die der solarthermischen Kraftwerke. Bei diesen Anlagen werden mit Hilfe von
Spiegeln Sonnenstrahlen gebündelt mit welchen Dampf erzeugt wird, der
über eine Dampfturbine einen Generator zur Stromerzeugung
antreibt.
Der Einsatz derartigen Sonnenkraftwerke ist jedoch
nicht überall möglich, weil immer eine direkte
Sonneneinstahlung nötig ist.
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Die Speicherung der gewonnenen Energie aus der
Sonnenstrahlung auf Grund ihrer unvorhersehbaren Verfügbarkeit ist das
größte Problem bei der Nutzung dieser Ressource.
Es braucht eine zukunftsfähige und universell
verwendbare Lösung, welche umweltfreundlich ist und aus einem Rohstoff
besteht, welcher reichlich vorhanden ist.
Diese Anforderungen erfüllt das chemische Element
Wasserstoff. In gebundenem Zustand kommt das Element auf der Erde
hauptsächlich in Form von Wasser vor und davon haben wir ja ausgiebig. Mit
Elektrolyse kann man das Wasser mit elektrischen Strom in seine
chemischen Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff trennen. Der Wasserstoff ist
selbst aber keine Energiequelle, sondern nur ein Energieträger. Er
tritt als Gas auf, lässt sich aber bei tieferen Temperaturen
verflüssigen. Dann kann er gespeichert, transportiert und verteilt werden.
Es ist aber alles noch eine Frage der Zeit, bis der Wasserstoff als
Energieträger auf dem Weg um die Welt
geht.[14]
Die Nutzung der Sonnenenergie zeigt ein vorhandenes Potential, es ist im Grunde
keine Frage der theoretischen Machbarkeit, sondern eine Frage der
Technologiekosten und vor Allem des Willens.
DIE WASSERKRAFT
„Die Wasserkraft ist unerschöpfliche
Sonnenenergie. Die Sonne hält den Wasserkreislauf in Gang: Meerwasser
verdunstet durch Sonneneinstrahlung, der Wasserdampf kondensiert zu Wolken,
welche von den Winden über das Land getragen werden. Niederschläge in
Form von Regen oder Schnee speisen (Stau)- Seen und Flüsse, die wieder ins
Meer fliessen. So schliesst sich der Kreislauf der erneuerbaren
Wasserkraft.“[15]
In der Vergangenheit wurde die Strömungsenergie
des Wassers genutzt, um Wasserräder in Bewegung zu setzten, die wiederum
die Kraft auf einfache Maschinen übertrugen. Heute wird die Wasserkraft zur
Erzeugung von Elektrizität eingesetzt.
In der Schweiz ist die Wasserkraft immer noch die
Basis unserer Stromversorgung. Sie ist aber auch eine der wenigen
Ressourcen, die unser Land überhaupt besitzt. Rund 60% unseres Strombedarfs
wird durch Lauf- und Speicherkraftwerke produziert.
Jedoch sind die heutigen Möglichkeiten der
Wasserkraftnutzung in der Schweiz ausgeschöpft. Einem weiteren
grösseren Ausbau stehen der Landschaftsschutz und die Wirtschaftlichkeit im
Wege. Die Stromproduktion kann immerhin bis ins Jahr 2000 um 5% gesteigert
werden durch die Wirkungsgradverbesserung von älteren Anlagen und durch den
vermehrten Einsatz von
Kleinwasserkraftwerken.[16]
Wie funktioniert das Grundprinzip der
Wasserkraftnutzung?
Wir verwenden drei Kraftwerkstypen, Laufkraft-,
Speicherkraft- und Pumpspeicherwerke zur Umwandlung von mechanischer Energie
in elektrische Energie.
Jede dieser Anlagen besteht im Wesentlichen aus einer
Einrichtung zum Stauen des Wassers, Turbinen, Generatoren sowie einer
Transformator- und Schaltstation. Das Wasser treibt die Turbinen an und bringt
sie dadurch zum Drehen. Die Turbinen sind mit den Generatoren verbunden, welche
die mechanische Energie in elektrische Energie umwandelt.
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• Laufkraftwerke
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Sie nutzen den natürlichen Lauf eine
Fliessgewässers (Fluss, Bach). Die Fallhöhe des Wassers ist gering,
aber dafür stehen grössere Wassermengen zur Verfügung. Das
zufließende Wasser wird durch ein Wehr aufgestaut und direkt
weiterverarbeitet. Das nicht genutzte Wasser fließt über das Wehr und
ist damit für die Energiegewinnung verloren. Aufgrund des relativ stetigen
Wasserangebots eignen sich Laufkraftwerke für den Betrieb rund um die
Uhr.
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• Speicherkraftwerk
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Dieser Kraftwerktyp nutzt die Energie von aufgestautem
Wasser das durch meterdicke Rohre vom Stausee ins Tal
schiesst. Dabei überwindet es oft einen Höhenunterschied von mehreren
hundert Metern. Bei diesem Fall erreicht das Wasser eine so hohe Geschwindigkeit
(damit auch einen hohen Druck), dass es im Tal im Maschinenhaus Turbinen ohne
Weiteres antreibt. Diese Kraftwerke können je nach Bedarf innert wenigen
Minuten Volllast gefahren und wieder abgestellt werden; sie werden deshalb in
den Spitzenverbrachszeiten eingesetzt.
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• Pumpspeicherwerke
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Es wird in Zeiten mit geringem Stromverbrauch mittels
elektrischer Pumpen Wasser in ein höhergelegenes Speicherbecken gepumpt, um
in der Tagesbelastung auftretende Verbrauchsspitzen decken zu können. Es
handelt sich hierbei nicht um Stromgewinnung , sondern um die einzige
wirtschaftliche Möglichkeit, Strom in großen Mengen zu speichern.
Diese Kraftwerke erfüllen außerdem eine wichtige Funktion für
eine sichere Elektrizitätsversorgung, wie z.B. die Reservestellung bei
Ausfall von anderen Kraftwerken, die Haltung der Netzfrequenz und die
Stabilisierung des Netzes.
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DIE WINDENERGIE
Auch der Wind ist eine indirekte Form der
Sonnenenergie. Im Wind sind gewaltige Energiemengen enthalten. Die kinetische
Energie vom Wind kann umgewandelt werden in andere Energieformen, in
mechanische oder elektrische Energie. Windkraft ist reichlich
vorhanden, billig, sauber und erneuerbar. Grösstes Problem ist, das Wind
keine zuverlässige Energiequelle ist. Um diese Energie zu nutzen sind
gleichmässige sowie starke Winde, wie sie an Küsten, Ebenen und
Berggipfeln auftreten, notwendig.
Seit Jahrhunderten gibt es Windmühlen,
hauptsächlich um Wasser zu pumpen. Windmühlen brauchen jedoch viel
Platz und produzieren im Verhältnis der Grösse nur geringe Mengen
Energie.
In den letzten Jahren wurden neue Windmaschinen,
sogenannte Windturbinen entwickelt, um durch die Kraft das Windes
Elektrizität zu gewinnen. Der grosse Vorteil der Windkraftwerke ist, dass
sie weder Rohstoffe verbrauchen noch Abwasser, Luftverschmutzung oder Müll
produzieren. In Ländern mit windreichen Gebieten, wird erwartet, dass die
Windenergie einige Prozente der Stromversorgung beitragen kann.
Die Schweiz aber, ist für die Windenergie im
grösseren Stil nicht geeignet, weil die Winde durch die Alpen
gestaut werden.
DIE
BIOMASSE
Unter Biomasse versteht man die gesamte
organische Substanz von Tieren und Pflanzen.
Beim Einsatz von Biomasse als Energiequelle ist
zwischen nachwachsenden Rohstoffen und organischen
Reststoffen zu unterscheiden.
Schnell nachwachsende Rohstoffe mit hohem
Kohlenhydratgehalt (Getreide, Rüben, Zuckerrohr..) , können durch
Verzuckerungs- und Vergärungsprozesse in Bioalkohol (Ethanol) umgewandelt
werden.
Ölhaltige Pflanzen wie Raps und Sonnenblumen
liefern durch Auspressung Öle, aus denen der sogenannte Biodiesel entsteht.
Das gewonnene Produkt kann dann im Treibstoffsektor zum Einsatz
kommen.
Organische Reststoffe können unter Luftabschluss
vergoren werden. Bei diesem Prozess können aus Flüssigmist
Biogas, aus Klärschlamm Klärgas, aus Müll von Deponien
Deponiegas und aus Rest- und Abfallstoffen Brenngase gewonnen
werden.[17]
[18]Die einfachste
und gebräuchlichste Verwendungsform ist die Verbrennung zu
Heizzwecken.
Der grösste Vorteil der Pflanzenenergie ist:
kein CO2-Problem, kein Treibhauseffekt! Die Pflanzen nehmen
nämlich genau soviel CO2 aus der Luft auf, wie beim Verbrennen und Vergasen
freigesetzt wird: ein geschlossener CO2-Kreislauf.
ENERGIESZENE SCHWEIZ
Der Energieverbrauch der Schweizer hat sich in
den letzten 50 Jahren massiv gesteigert. In unserem Land wurde im Jahr 1998 234
Milliarden Kilowattstunde Energie verbraucht, für welche wir etwa 20,5
Milliarden Franken ausgegeben haben.
[19] Der
Energieverbrauch hängt ab vom Lebensstil des Einzelnen, Lebensstil der
Gesellschaft und der Technologie.
Zur Zeit decken wir den Grossteil unseres
Energiebedarfs durch Verbrennung von fossilen Energien; wobei 61.1% auf die
Erdölprodukte fallen. Die Elektrizität deckt einen Anteil von nur
21.2%, trotz der täglichen Anwendung.
Der Strombedarf des 19. Jahrhundert hat sich laufend,
durch den Einsatz von Elektronik vermehrt, aber mit rückläufiger
jährlicher Verbrauchszuwachsrate.
Besonders im Sektor Haushalt hat es einen gewaltigen
Aufschwung gegeben, zurückzuführen auf die Sättigung an
Haushaltsgeräten. Heute hat dieser Sektor einen Anteil von etwas weniger
als einen Drittel des gesamten Stromverbrauchs.
Die Stromproduktion unseres Landes basiert auf der
Co2-freien Wasserkraft, welche vor der Inbetriebnahme des
ersten Kernkraftwerkes einen Anteil von ca. 90% hat. Von 1970 bis 1998 stieg die
Anteilnahme der Kernkraft von 5,3% auf 40%, deshalb sank die Wasserkraft
auf 60%.
Die Photovoltanik konnte im Jahr 1998 nur0.014 % des
erzeugten Stroms abdecken, dies ist leider ein relativ bescheidener Anteil, bei
welchem es in naher Zukunft möglich wäre, die Anteilnahme auf max.
10 % zu steigern.
Im Sommer haben wir infolge Schneeschmelzung von
den Laufkraftwerken eine hohe Stromproduktion. Unser Strombedarf liegt
unter dieser Herstellung. Somit können wir unseren Überschuss ins
Ausland exportieren, wo dann Kohlekraftwerke abgestellt werden und folglich auch
weniger CO2 freigesetzt wird.
Im Winter wird aber unser Strombedarf um rund
20% nicht durch die eigene Produktion gedeckt, deshalb sind wir stark auf den
Import vom Ausland angewiesen, welcher unsere Versorgungslücken
deckt.
UMWELTBELASTUNGEN
–
ENERGIENUTZUNG
HAT FOLGEN
Der Energiebedarf des Menschen hat sich im Laufe seiner
Entwicklung vervielfacht. Das bedeutet eine übermässige Beanspruchung
der Umwelt. Die Energieerzeugung / Verbrauch führt unserer Lebensgrundlage
Umweltbelastungen zu.
Zum Beispiel durch die Nutzung der Wasserkraft wird je
nach Kraftwerktyp das Wasser dem Fluss entzogen und nicht mehr
zurückgeführt, was zu einer Wasserverminderung führt. Oder
wie bei den Kernkraftwerken, welche die sogenannte Abwärme entweder
direkt in einen Fluss (Erwärmung), oder über Kühltürme
leiten. Es erfolgt aber auch eine Wasserverschmutzung, zum Beispiel durch
Unfälle mit Benzin und Ölprodukten, welche somit stehende, fliessende
Gewässer sowohl auch Grundwasser gefährden kann.
Aber auch die Luft muss unter den Einflüssen
büssen. Obwohl ohne die Luft und deren Bestandteile kein Lebewesen auf der
Erde überleben könnte, wird sie durch uns verschmutz.
Die drastischsten Auswirkungen auf unsere Umwelt
hat aber bestimmt der Treibhauseffekt.
TREIBHAUSEFFEKT UND KLIMAVERäNDERUNGEN
Die Erde ist von einer Atmosphäre umgeben, welche
aus verschiedenen Gasen besteht, insbesondere aus Sauerstoff und
Stickstoff. Aber auch aus einem kleinen Teil von Kohlendioxid (CO2). Das
Kohlendioxid ist allerdings für das Leben auf der Erde von grosser
Bedeutung. Tier und Menschen benötigen Sauerstoff zum Atmen, verbrennen es
zusammen mit Zucker in ihren Muskel und als Abfallprodukt entsteht CO2. Dies
wiederum benötigen die Pflanzen für ihren Stoffwechsel und produzieren
daraus mit Hilfe von Lichtenergie wieder Sauerstoff. Hier schliesst sich der
Kreislauf und beginnt wiederum von Neuem.
Für die Erhaltung des Weltklimas ist das
Kohlendioxid von grosser Wichtigkeit. Sonnenstrahlen, welche auf den
Erdboden auftreffen, wandeln sich in Wärmestrahlen um. Ein grosser Teil
dieser Strahlen gehen jedoch wieder ins Weltall zurück und gehen der
Erdatmosphäre verloren. Das Kohlendioxid in der Luft hält sich in
Bodennähe auf und es besitzt die Eigenschaft als Speicher dieser
Energieform und erwärmt somit die Erdoberfläche. Man nennt das den
„natürlichen“ Treibhauseffekt, welcher für uns
Warmblüter lebensnotwendig ist, denn ohne CO2 wäre es bedeutend
kälter auf unserem Planeten.
Problematisch wird der Treibhauseffekt aber, wenn durch
unvorhergesehene Eingriffe der Menschheit der Kreislauf der Natur
gestört wird.
Durch die schonungslose Verfeuerung der fossilen
Brennstoffe, entstehen riesige Mengen an Kohlendioxid, welche die
Konzentration des CO2 laufend steigern. Somit verstärkt sich der
natürliche Treibhauseffekt und die Erdoberfläche wird immer
mehr erwärmt.
Die langfristigen Folgen des künstlichen, durch
den Menschen produzierten Treibhauseffektes könnte für uns
katastrophal ausfallen. Durch die Temperaturerhöhungen
ändert sich das Weltklima. Das Eis der Pole beginnt zu schmelzen, sie haben
den Meeresspiegel der Weltmeere in den letzten hundert Jahren bereits ansteigen
lassen und wenn es so fortschreitet, könnten dadurch Städte und
Landschaften, die an der Küste liegen, im Meer versinken und es drohen
Überschwemmungskatastrophen durch brechende Deiche. Aber auch Wüsten
breiten sich in bestimmten Gegenden durch die Austrocknung der Böden aus.
In unseren Breitengraden wird es zu mehr Regen führen, da wärmere Luft
mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Auch im Winter wird mehr Regen als Schnee
fallen. Zunehmendes Risiko für die menschliche Gesundheit, auf Grund des
wärmeren Klimas können sich Krankheiten besser ausbreiten
..........[20]
Ich frage mich, hat der Klimakollaps nicht
bereits begonnen? Doch nach wie vor, gehen wir Menschen rücksichtslos mit
der Energie um. Jedes Jahr nimmt der Strassenverkehr zu und der Energieverbrauch
steigt.........
EINE ZUKUNFTSFäHIGE SCHWEIZ
Die sichere und umweltfreundliche
Versorgung mit Energie ist ein entscheidendes Kriterium für eine
funktionierende Volkswirtschaft und damit für die Zukunftsfähigkeit
des Standortes Schweiz. Aber gibt es die ideale Energie? Und welche
Massstäbe muss sie erfüllen?
Sie sollte kurzfristig nutzbar und unbegrenzt
verfügbar sein, technisch sicher, umweltschonend und
sparsam einsetzbar. Und das alles zu einem Preis, der ihren
grossflächigen Einsatz ermöglicht.
Schnell wird aber deutlich: Es wird auf absehbare Zeit
keine Energiequelle geben, die diese Bedingungen erfüllt. Leider auch die
regenerativen Energien wie die Sonne, eignen sich nicht als
energiewirtschaftliche Säule der Volkswirtschaft. Die Forderung kann daher
nur lauten, alternative Energiequellen weiterzuentwickeln und die
bestehenden Energien möglichst umweltschonend einzusetzen.
Mit Sicherheit wird die wichtigste Energiequelle der
Zukunft das Energiesparen sein und wird nötig mit wenig Einsatz von
Ressourcen einen maximalen Nutzen zu erzielen.
Jeder der sich mit Alternativenenergien
beschäftigt und sie einsetzt, leistet seinen Beitrag dazu die Umwelt zu
schützen und das Leben für die nächsten Generationen
erträglicher zu gestalten.
Investieren heute, um Energie zu sparen, denn
Morgen ist es vielleicht zu spät!!!
Es wird nämlich um so schwieriger, je länger
wir warten die Probleme zu bewältigen und der Einsatz wird demzufolge auch
immer grösser!!!
Die Schweiz hat vor knapp zehn Jahren das Programm
„Energie
2000“[21]
gestartet, es sollte den Verbrauch fossiler Energien bis zum Jahr 2000 auf dem
Niveau von 1990 stabilisieren und dann senken. Beim Strom sollte die
Verbrauchszunahme gedämpft und ab 2000 stabilisiert werden, Anteil der
einheimischen erzeugten Energie soll erhöht werden.
Leider hat „Energie 2000“ nicht erreicht.
Zwar wurden Einsparungen gemacht aber das Niveau von 1990 wurde weit
verfehlt. Auch die Eigenproduktion an Strom wurde erhöht, ohne aber das
Ziel zu erreichten..
Somit sind wir gespannt was in Zukunft passieren
wird!
Aber eines ist klar, zur Zeit sind leider die
alternativen Energien bis auf einige Ausnahmen noch nicht effizient
genug. Es gibt jedoch viele gute Ideen, die sich noch in den Versuchsstadien
befinden, auber auf Grund technischen Problemen noch nicht ausgereift sind. Aber
ein langfristig verträglicher Umgang mit der Natur kann nur im
Gleichgewicht von Verbrauch und Erzeugung stattfinden. Wir
können unseren Energieverbrauch auf Dauer nicht durch Vorratsenergie, also
durch Bodenschätze decken, sondern nur über einen uns ständig
zugeführten Energiefluss, also die Sonne!
SCHLUSSWORT
Ich finde die Benachteiligung in Bezug auf
künftige Generationen drastisch. So nutzen wir (heutige wenige
Generationen) die in Jahrmillionen angesammelten Bodenschätze. Mit welchem
Recht beuten wir heute die nicht erneuerbaren Vorräte der Erde aus?
Unsere Nachkommen werden so wie die Dinge stehen, aus
den fossilen Energien nur noch wenig Nutzen ziehen können und müssen
trotzdem die Folgen unserer Lebensweise tragen. Diese Problematik der
Verteilungsgerechtigkeit wird heute am Beispiel des Erdöls konkret
erlebbar, gilt aber in zeitlich nur geringfügig geändertem Rahmen
ebenso für Erdgas, Kohle und nukleare Brennstoffe.
Wir müssen eindeutig die Nutzung der
natürlichen Ressourcen verbessern, die Verschwendung von Rohstoffen und
Energien in erheblichem Ausmasse senken, ebenso die Emission von schlecht
abbaubaren Schadstoffen.
Konkret heisst dies: sparsamer Umgang mit
Energie hat erste Priorität, den Verbrauch fossiler
Energieträger so weit als möglich senken, Einstieg in eine
Kreislaufwirtschaft, die keine Wegwerfartikel produziert sondern
langlebige, auf Recyclingfähigkeit angelegte hochwertige Waren,
bewusste Vermeidung von Abfällen.
Hier müssen die reichen Industrieländer
Vorleistung erbringen und das fängt beim einzelnen an.
Stromsparen ist sicherlich zunächst eine Frage
der Einstellung und es genügt jedoch nicht, Stromsparen als
Geisteshaltung zu propagieren, wir müssen zur Tat
schreiten!
Aber genau hier bin ich von mir selbst enttäuscht.
Ich schreibe nötige Massnahmen auf, aber selbst bin ich nicht unbedingt die
Person, die man als Vorbild bezeichnen könnte, denn ich möchte nicht
unbedingt auf meinen Fernseher, PC oder sogar das Auto verzichten, wenn es nicht
sein muss. Das heisst im Grunde, dass ich nicht bereit bin, meinen Komfort
geben eine bessere Umwelt einzutauschen. Ich weiss, dies klingt sehr
krass, aber es ist leider die Wirklichkeit, die bestimmt nicht nur für mich
zutrifft.
Aber mit Sicherheit ist mir bei dieser Arbeit erst so
richtig klar geworden, wie schlimm die Auswirkungen der Bequemlichkeit
unserer Gesellschaft eigentlich für unsere Mutter Erde und die Menschen
ist. Deshalb werde ich bestimmt in Zukunft mehr auf meinen Energieverbrauch
achten und versuchen hier und da etwas zu sparen. Ich hoffe, liebe Leser, dass
ihr auch bereit seit mich zu Unterstützen und ebenfalls einen Beitrag an
unsere Umwelt zu leisten...
Kurz zu meiner Arbeitsweise: Es war nicht immer
einfach, dies alles so durchzuziehen, wie ich es gerne gewollt hätte, ich
habe somit auch meine Erkenntnisse, Erfahrungen und Probleme aufgeschrieben,
welche man in meinem Anhang Seite 20 nachlesen kann.
Ich möchte noch ganz speziell mich bei den
Personen bedanken, die mir bei dieser Arbeit behilflich waren und geduldsam zur
Seite standen!
Dankessagungen:
- der Schweizerischen
Elektrizitäswerke, speziel Dr. Aegeter
- dem Kraftwerk
Bannwil
- der BKW Wangen
- Greenpeace, WWF Schweiz
- Der Vereinigung der
Atomkraftwerke
- Dem Lehrer, M.
Willfratt
- Dem Ingenieurbüro Wenger
und Partner
- Dem
Internet
Bitte um korrekte Angabe der Herkunft !
© Silvia Ryter 1999
ANHANG
Literaturverzeichnis
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AUTORIN/AUTOR
ODER VERBAND
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BUCHTITEL
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ORT UND ERSCHEINUNGSJAHR
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|
BüCHER
|
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|
Oskar Bär
|
Geographie der Schweiz
|
Zürich 1989
|
|
gemeinsame Erarbeitung der zehn grössten
Elektrizitätswerke der Schweiz
|
Strom 2005
|
Zürich 1987
|
|
Andreas Mihailescu
|
Umweltsünden-Katalog
|
München 1983
|
|
Markus Fritz
|
100 x Umwelt
|
Mannheim 1977
|
|
Hermann Henssen
|
Energie zum Leben
|
München 1993
|
|
Jürg Mutzner VSE
|
Die Stromversorgung der Schweiz
|
Zürich 1995
|
|
Helbling
|
Enerigesparen und Umweltschutz
|
Zürich 1985
|
|
|
|
BROSCHüREN
|
|
|
|
Greenpeace
|
Erdöl: Rohstoff ohne
Zukunftchance
|
Berlin 1997
|
|
Greenpeace
|
Klima: Abschied vom Prinzip
Verschwendung
|
Berlin 1994
|
|
Greenpeace
|
Energie: Lasst die Sonne rein
|
Berlin 1996
|
|
Greenpeace
|
Das Ende des Atomzeitalters
|
Berlin 1997
|
|
Greenpeace
|
Auf Grossem Fuss – zukunftsfähige
Schweiz
|
Bern 1996
|
|
Greenpeace
|
Zukunft Sonne
|
Hamburg 1994
|
|
Greenpeace
|
Energie: Sonnige Zukunft,
Energieversorgung...
|
Berlin 1994
|
|
Verein Strom ohne Atom
|
Energiewende: Strom ohne Atom
|
Zürich 1998
|
|
Die Grüne Partei der Schweiz
|
Grüne Position zur Energiepolitik
|
Bern 1999
|
|
VSE Verband Schweizerische
Elekrizitätswerke
|
Strom ’99 – Zahlen und
Fakten
|
Zürich 1999
|
|
Bundesamt für Statistik
|
Taschenstatistik der Schweiz 1999
|
Zürich 1999
|
|
VSE Verband Schweizerische
Elekrizitätswerke
|
Strom in der Schweiz – Strom in
Europa
|
Zürich 1982
|
|
Schweizer Vereinigung für
Atomenergie
|
Kernenergie
|
Bern 1987
|
|
INTERNETADRESSEN
|
|
|
|
Schweizerische Elektrizität
|
|
|
Bernische Kraftwerke
|
|
|
Atomenergie Schweiz
|
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|
Energie Schweiz
|
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|
Schweizer Vereinigung der
Sonnenenergie
|
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Solarenergie
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Wasserstoff
|
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Links zum Thema Energie
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Energieglossar
|
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GLOSSAR
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Alternative Energien
|
ë
erneuerbare Energien
|
|
Ampere
|
Die Einheit der elektrischen Stromstärke heisst
Ampere (A)
|
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CO2
|
ë
Kohlenstoffdioxid
|
Elektrolyse
|
Ist die Trennung des Wassers durch elektrischen Strom
in seine chemischen Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff
|
Erneuerbare Energien
|
Zu den erneuerbaren Energien zählt man all die
Energiequellen, die sich stets aufs neue regenerieren
(erneuern).
|
|
Erschöpfliche
Energiequellen
|
sind Ressourcen, die sich durch den Abbau ständig
vermindern und sich nicht mehr erneuern. Zu diesen gehören die
ë fossilen
Energieträger und die Kernbrennstoffe.
|
|
Fossile Energieträger
|
(Kohle, Erdöl, Erdgas) sind ë erschöpfliche Energiequellen.
Fossil: aus frühere zeit siehe fossile Energieträger
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|
Generator
|
es wird mechanische Energie in elektrische Energie
umgewandelt.
|
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Kernkraftwerk
|
ist ein thermisches Kraftwerk, in dem die Wärme
durch die Spaltung von Uran
gewonnen wird.
|
|
Kinetische Energie
|
Energie der Bewegung
|
Kohlenstoffdioxid (CO2)
|
Ist ein farbloses Gas. Grosse Mengen des Gases
entstehen bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen und bei der Atmung. Es
ist für den
ë
Treibhauseffekt verantwortlich.
|
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Laufkraftwerk
|
Wasserkraftwerk, welches das meist geringe Gefälle
von Flusswassser nutzt.
|
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Nutzenergie
|
ist die Energieform, die der Verbraucher nutzt.
|
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Photovoltanik
|
Technik der direkten Gewinnung elektrischen Stromes aus
Lichtstrahlen, der Wandler ist die Solarzelle.
|
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Potentielle Energie
|
Energie der Lage
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Primärenergie
|
Rohenergieträger in einer Form, wie sie von der
Natur geliefert werden.
Die Primärenergie wird im Kraftwerk bzw. in einer
Aufbereitungsanlage zur
ë
Sekundärenergie umgewandelt.
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Regenerative Energien
|
ë
erneuerbare Energien
|
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Sekundärenergie
|
veredelte und in eine anwendbare Form gebrachte
ë
Primärenergie z.B. Heizöl, Strom, Benzin...
|
Solarenergie
|
Auf die Erde auftreffende Sonnenstrahlung bzw. deren
Nutzung zur Bereitstellung von Strom und Wärme.
|
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Solarthermisches Kraftwerk
|
Kraftwerke zur Stromerzeugung, die die Sonnenstrahlen
zur Erzeugung von Wärme, die Wärme wiederum zur Erzeugung elektrischer
Energie über eine Turbine nutzen
|
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Solarzelle
|
Energiewandler von Lichtstrahlungsenergie in
elektrische Energie
|
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Speicherkraftwerk
|
Wasserkraftwerk, welches das Wasser in einem Stausee
speichert, um es nach Bedarf, meist mit grossem Gefälle, zu
nutzen.
|
|
Transformator
|
Strom lässt sich am besten mit hoher Spannung
transportieren. Transformatoren können die Spannung des Stromes
erhöhen oder reduzieren
|
|
Turbine
|
Maschine, welche die Energie strömenden Gases,
Dampfes oder Wassers mit Hilfe eines Stufenrades in mechanische Energie
verwandelt.
|
|
Volt
|
Volt (V) ist die Einheit der elektrischen Spannung.
Will man Strom über lange Distanzen ohne grössere Verluste
transportieren, muss die Spannung mit
ë
Transformatoren erhöht werden.
|
|
Wärmepumpe
|
Sie entzieht der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich
Wärme und gibt sie an ein Heizsystem ab.
|
|
Wasserkraft
|
Sammelbegriff für Kraftwerke, die aus Wasser
Energie erzeugen.
|
Wasserstoff
|
Wasserstoff wird als Sekundärenergieträger
als Schlüsselelement einer regenerativen Weltenergieversorgung
angesehen.
|
|
Watt
|
Die Leistung wird in Watt (W) angegeben. Je mehr Watt ein Elektrogerät
aufweist, desto mehr Leistung hat es.
|
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Windkraftanlage
|
Anlage zur Umwandlung von Wind in mechanische und
elektrische Energie.
|
|
|
|
Energieglossar im Internet
|
oder
|
HERKUNFT
DES
WORTES
ENERGIE
- im Griechischen gibt es das Wort érgon
"Werk,Wirken" abgeleitet davon das Adjektiv en-ergós
(einwirkend)
érgon gr. ist mit
dem deutschen Wort "Werk" urverwandt. Auch in Fremdwörtern ist es enthalten
:
Allergie, allergisch, Chirurg, Liturgie
etc.
eine Ableitung ist "energisch" =
tatkräftig,entschlossen
- vom griechischen Wort enérgeia (Tatkraft) gelangt
das Wort über lateinisch energia zu uns. (zuerst wohl um 1730)
Durch Herder 1787 bekommt das Wort einen
wissenschaftlichen Sinn: "wirkende Kraft". Das Wort wurde bereits 1619 von
Keppler und anderen im Deutschen verwendet, im physikalischen Sinne jedoch
erstmals von dem Franzosen Bernouille (1717). Jedoch erst mit der Entwicklung
der Thermodynamik um die Mitte des 19.Jhs wird der Begriff im Sinne von
"aufgesparter Arbeitsmenge" grundlegend für die Naturwissenschaft. Bis
dahin oft unscharf getrennt vom Begriff "Kraft". Dieser Begriff ist in der
Mechanik sehr alt.
"vis viva" = lebendige Kraft
(Aristoteles,Galilei,Faraday.....)
Helmholtz erreicht erstmals 1847 eine genaue Fixierung
des physikalischen Energiebegriffs. Seine mechanistisches Verständnis kam
schnell in Konflikt mit einer energetischen Auffassung von
Energie.
Der Begriff "Energetik" wurde von Rankine geprägt,
der zusammen mit Thompson den Begriff "energy" endgültig in die Physik
einführte (1853). Die Energetik sieht die Energie als eine Grundlage allen
Geschehens, aller Naturvorgänge, gleichgültig ob physikalischer oder
geistiger Natur.
Diese Sicht erfuhr eine wichtige wissenschaftliche
Stütze in der Entwicklung der Maxwell´schen Theorie des
elektromagnetischen Feldes, wo bewiesen werden konnte, daß der Transport
von elektrischer Energie nicht auf materielle Leiter beschränkt ist,
sondern frei im Raume stattfindet.
Mit dieser Losbindung von Materie mußte die
Energie nicht länger, wie im mechanistischen Weltbild, nur als Eigenschaft
eines materiellen Systems gelten, sondern erlangte den Status eines
"unabhängig Existierenden" (s. Historisches Wörterbuch der Philosophie
). In der Folge differenzierte sich der physikalische Begriff
in:
Wärmeenergie, magnetische und elektrische Energie,
in Schall-, Licht- und Gravitationsenergie.
Im 20. Jh. kamen hinzu: Kernenergie, Solarenergie,
Windenergie. Auch der Bereich der Hochenergiephysik.
Damit haben wir einen großen Kreis beschrieben
.
Von den Ursprüngen des Wortes über seine
Spezifizierung seit dem Beginn der Neuzeit, bis in die Zeit der
Industrialisierung.
Mit dem Triumphzug der Naturwissenschaften erfuhr der
Begriff eine physikalische Einengung. Gleichzeitig erwuchs aus der Physik wieder
eine Erweiterung, die an alte Ursprünge, jetzt auf naturwissenschaftlicher
Basis, anknüpfen konnte.
ë
http://www.fvs.rt.bw.schule.de/tg/projekt/w_herkunft.htm
EINE
ABHANDLUNG
üBER
ELEKTRIZITäT
Die Frage, die die heutige Wissenschaft
beschäftigt, ist: Was zum Kuckuck ist Elektrizität? Und wohin geht
sie, nachdem sie den Toaster verlassen hat?
Hier ist ein einfaches Experiment, mit dem wir
eine wichtige Lektion über Elektrizität lernen können: An einem
kühlen, trockenen Tag schlurfen wir mit den Füßen über
einen Teppich, greifen dann mit der Hand in den Mund eines Freundes und
berühren eine seiner Zahnplomben. Unser Freund zuckt heftig zusammen und
schreit vor Schmerz auf. Wir lernen daraus, dass Elektrizität eine sehr
mächtige Kraft sein kann, die wir niemals dafür verwenden dürfen,
unseren Mitmenschen Schmerzen zuzufügen, außer wenn wir eine wichtige
Lektion über Elektrizität lernen müssen.
Wir erfahren dabei auch, wie ein elektrischer
Stromkreis funktioniert. Als wir über den Teppich geschlurft sind, haben
wir dabei etliche "Elektronen" aufgesammelt, äußerst kleine Teilchen,
die von den Teppichherstellern in die Teppiche eingewoben werden, um Schmutz
anzuziehen. Die Elektronen fließen durch den Blutkreislauf und sammeln
sich im Finger an, von wo ein Funke zur Zahnfüllung unseres Freundes
überspringt. Von dort aus fließen die Elektronen durch seine
Füße hinunter und zurück in den Teppich, womit der Stromkreis
wieder geschlossen ist.
Heutzutage sind elektrisches Licht, Radios,
Mixer etc. für uns bereits selbstverständlich geworden. Vor hundert
Jahren waren solche Dinge noch völlig unbekannt, was aber nicht weiter
schlimm war, da sie nirgendwo eingesteckt werden konnten. Dann kam der erste
Pionier auf dem Gebiet der Elektrizität, Benjamin Franklin, der
während eines Gewittersturms einen Drachen steigen ließ und dabei
einen schweren elektrischen Schlag bekam. Dies beweist, dass Blitze von
derselben Kraft angetrieben werden wie Teppiche. Leider wurde Franklins Gehirn
dabei so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass er nur noch völlig
unverständliche Sprüche von sich gab, wie zum Beispiel "Einen Pfennig
gespart heißt einen Pfennig verdient". Unter Umständen wurde er dann
als Leiter des Postamtes eingestellt.
Nach Franklin kam eine Reihe von Entdeckern
und Erfindern, deren Namen in die heutige Terminologie der Elektrotechnik
Eingang gefunden haben: Myron Volt, Marie-Louise Ampere, James Watt, Robert
Transformator usw. Alle von ihnen machten wichtige elektrische Experimente. So
entdeckte zum Beispiel Luigi Galvani (kein Scherz) im Jahre 1780, dass, sobald
er das Bein eines Frosches mit zwei verschiedenen Metallen in Verbindung
brachte, ein elektrischer Strom floss und das Bein des Frosches zuckte, selbst
wenn es bereits vom jeweiligen Frosch getrennt war, der ja sowieso schon tot
war. Galvanis Entdeckung führte zu gewaltigen Fortschritten auf dem Gebiet
der Amphibienchirurgie. Heutzutage können fähige
Veterinärchirurgen Metallteile in die Muskeln eines schwerverletzten oder
gar getöteten Frosches implantieren und zusehen, wie er zurück in den
Teich hüpft. Ganz wie ein normaler Frosch, wenn man davon absieht, dass er
wie ein Stein zu Boden sinkt.
Der größte Pionier im Bereich der
Elektrizität jedoch war Thomas Alva Edison, ein brillianter Erfinder trotz
der Tatsache, dass seine Schulbildung sehr gering war und er in New Jersey
lebte. Edisons erste Erfindung war der Phonograph, der bald in tausenden
amerikanischer Haushalte zu finden war, wo er im Prinzip bis 1923 blieb, bis die
Schallplatte erfunden wurde. Edisons Meisterstück jedoch war die Erfindung
des Elektrizitätswerkes im Jahre 1879. Edisons großartige Idee war
die Übertragung des Prinzips des einfachen elektrischen Stromkreises: Das
Elektrizitätswerk sendet Elektrizität über einen Draht zum Kunden
und bekommt sie ohne Verzögerung durch einen anderen Draht wieder
zurück, um sie anschließend (und das ist der geniale Teil daran)
gleich wieder zum Kunden zu schicken.
Das heißt, dass ein
Elektrizitätswerk dem Kunden dieselbe Elektrizität einige tausend Mal
pro Tag verkaufen kann, ohne dabei erwischt zu werden, da sich die wenigsten
seiner Kunden die Zeit nehmen, ihre Elektrizität genau anzusehen.
Tatsächlich wurde zum letzten Mal in den USA im Jahre 1937 neue
Elektrizität erzeugt. Seitdem haben die Elektrizitätswerke dieselbe
Elektrizität immer und immer wieder verkauft. Dies ist auch der Grund
dafür, warum sie soviel Zeit haben, sich mit Tariferhöhungen zu
beschäftigen.
Dank Pionieren wie Edison oder Franklin und
Fröschen, wie dem von Galvani bietet uns heutzutage die Elektrizität
fast unbegrenzte Möglichkeiten. So haben zum Beispiel in den letzten zehn
Jahren Wissenschaftler den Laser entwickelt, ein elektrisches Gerät, das
einen Lichtstrahl aussendet, der solche Energie besitzt, dass er noch in einer
Entfernung von 2000 Metern eine Planierraupe atomisieren kann, und andererseits
so exakt ist, dass Chirurgen damit hochpräzise Arbeiten am menschlichen
Auge vornehmen können. Vorausgesetzt, sie vergessen nicht, den Regler von
"PLANIERRAUPE ATOMISIEREN" auf "MIKROCHIRURGIE" umzustellen.
Und zum Schluss noch eine kurze Definition
für Elektrizität:
Morgens mit HOCHSPANNUNG
aufstehen,
mit WIDERSTAND zur Arbeit
gehen,
den ganzen Tag gegen den STROM
schwimmen,
abends GELADEN nach Hause
kommen,
an die DOSE fassen
und
EINEN GEWISCHT
kriegen...
ë
http://www.kraehseite.de/elektrizitaet.html
Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik! Original document contains a graphic at this position!
Der Reaktorunfall in Tschernobyl im Jahre 1986
Im ukrainischen "Lenin"-Kernkraftwerk soll am 26.April
1986 ein Experiment durchgeführt werden. Es soll geprüft werden, wie
lange die Turbine mit der Restwärme des abgeschalteten Reaktors
weiterläuft. Der Reaktor wird zuerst zur Leistungsspitze gebracht und soll
dann heruntergefahren werden. Damit der Probelauf des Reaktors nicht
unterbrochen wird, werden die Sicherheitssysteme mit Absicht außer
Funktion gesetzt.
Nur 6 Sekunden nach Beginn des Experiments explodiert
Block 4 des "Lenin-Kraftwerkes" bei Tschernobyl.
Zunächst soll der Unfall vertuscht werden. Die
Bewohner der Umgebung ahnen nichts von der Gefahr. Manche sonnen sich
unbekümmert am nächsten Tag vor ihrem Haus, beobachten neugierig den
Reaktorbrand. Erst 36 Stunden nach dem Unfall beginnen die Behörden rund
200 Dörfer in der Umgebung des Reaktors zu evakuieren.
Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik! Original document contains a graphic at this position!
Als am 28.April in Skandinavien drastisch erhöhte
Radioaktivitätswerte gemessen werden, muß Moskau den Unfall vor der
internationalen Presse eingestehen. Die radioaktive Wolke hat mittlerweile
große Teile Nord- und Mitteleuropas verseucht. Die Bürger der UdSSR
erfahren erst am 14. Mai, fast drei Wochen nach dem Unfall, in einer
Fernsehansprache Gorbatschows, daß es in ihrem Land einen Unfall gegeben
hat.
In der Ukraine werden offiziell über drei
Millionen Menschen als Tschernobyl-Betroffene eingestuft. Die
Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) geht davon aus,
daß gesicherte Erkenntnisse über das tatsächliche Ausmaß
an strahlenbedingtem Siechtum und Tod in Folge von Tschernobyl frühestens
in 20 Jahren vorliegen werden.
ë
http://www.koeln.netsurf.de/~JanUlrich.Hasecke/GenerationenProjekt/Tschernobyl_Text.html
DER SPIEGEL 19/1998 vom 4. Mai 1998 Seite 145
Spätschäden bei Tschernobyl
Zwölf Jahre nach dem Unglück von Tschernobyl
meldet der ukrainische Gesundheitsminister Andrej Serdjuk, daß noch immer
3,2 Millionen Menschen auf radioaktiv verseuchtem Boden leben. Von den insgesamt
350 000 Helfern, die sich an der Eindämmung der Katastrophenfolgen
beteiligt hatten, starben 12 519 an Schilddrüsenkrebs, Leukämie,
Gefäß- und Strahlenkrankheiten, davon 2197 im vergangenen Jahr.
Die Zahl der Fälle von Schilddrüsenkrebs bei Kindern habe sich
gegenüber 1986 verzehnfacht, mit weiter steigender Tendenz. Der
Leiter der Tschernobyl-Filiale des Kurtschatow-Instituts für Atomphysik,
Alexej Borowoi, rechnet mit einer zehnprozentigen Wahrscheinlichkeit, daß
der Betonmantel über Block IV des Atomkraftwerks unter normalen seismischen
und metereologischen Bedingungen noch in diesem Jahr einstürzen
wird.
ë
http://ourworld.compuserve.com/homepages/RichterPeill/ipptsbe1.htm
PRESSEMITTEILUNG
Wirtschaftliche Erholung und kälteres Wetter
erhöhten Energieverbrauch 1998 um 2,7%
Der Energieverbrauch der Schweiz erhöhte sich 1998 um
2,7%, nachdem er 1997 um 0,6% abgenommen hatte. Hauptgründe sind die
wirtschaftliche Erholung und das kältere Wetter. Der Beitrag der
erneuerbaren Energien Biogas, Sonne, Wind und Umweltwärme wurde in den
Endverbrauch integriert und kann deshalb erstmals mit den nicht-erneuerbaren
Energien verglichen werden.
Der gesamte Endverbrauch der Schweiz stieg 1998 um 2,7 % von
825 Petajoules (PJ) auf 847,1 PJ. Am stärksten stiegen der Verbrauch der
Brennstoffe Heizöl (+3,6%), Holz (+2,5%) und Erdgas (+3,3%), sowie jener
der Flugtreibstoffe (+4,2%) und des Dieselöls (+4,0%). Benzin verzeichnete
hingegen lediglich eine Zunahme von 0,7%. Der Elektrizitätsverbrauch
erhöhte sich um 2,1%. Der Anteil der erneuerbaren Energien (inklusive
Wasserkraft) am Gesamtverbrauch betrug 15,1%.
Gegenläufige Einflussfaktoren
Der Energieverbrauch wurde 1998 insbesondere durch die
folgenden Einflussgrössen erhöht:
1. Das wieder erstarkte Wirtschaftswachstum (BIP +2,1%) und
der kräftige Anstieg des Indexes der Industrieproduktion um 3,6% weisen auf
eine Konjunkturerholung hin. Ebenfalls zugenommen haben der Bestand an
Motorfahrzeugen (+2,1%) und die Energiebezugsflächen (+1,3%).
2. Weniger gross war der Klimaeffekt: Die Zahl der
Heizgradtage ist um 3,6% gestiegen; sie liegt aber noch immer unter dem
langjährigen Mittel.
3. Ebenfalls einen verbrauchsfördernden Effekt, wenn
auch in geringem Masse, hatten die stark sinkenden Preise für
Erdölprodukte (Heizöl extra-leicht z.B. -21%).
Ohne die intensivere Anwendung effizienter Energietechniken,
unterstützt durch energie-politische Massnahmen (v.a. Aktionsprogramm
Energie 2000), hätte der Energieverbrauch deutlich stärker
zugenommen.
Ausblick auf die Schweizerische
Gesamtenergiestatistik
1998 konnten in der Energiestatistik verschiedene Neuerungen
verwirklicht werden. Neu ist der Strom- und Wärmeverbrauch aus den
erneuerbaren Energien Biogas, Sonne, Wind und Umweltwärme im Endverbrauch
integriert und damit mit den nicht erneuerbaren Energien vergleichbar. Der
Anteil dieser "übrigen erneuerbaren Energien" stieg 1998 auf 0,7 (Vorjahr
0,6)%. Des weiteren wurden die Heizwerte verschiedener Energieträger
angepasst. Diese Revisionen bewirken eine Modifikation der
Energieverbräuche bis ins Jahr 1990 zurück.
Die Schweizerische Gesamtenergiestatistik wird auch dieses
Jahr wieder Ende Juli erscheinen und ist neu über Internet abrufbar. Der
beiliegende Überblick ist bereits jetzt auf www.admin.ch/bfe/
zugänglich.
Bern, 25. Mai 1999, Eidgenössisches Departement
für Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation
Pressedienst
ë
Quelle Internetadresse:
http://www.admin.ch/bfe/presse/9905251d.htm
Kernbotschaften Energie
2000
Das Aktionsprogramm Energie 2000 will den
Energieverbrauch und den CO2- Ausstoss stabilisieren und den Anteil erneuerbarer
Energien erhöhen. Es setzt auf gemeinsames, marktorientiertes Handeln von
Staat, Wirtschaft und Privaten. Energie 2000 ist Wegbereiter für
freiwillige und innovative Lösungen, welche betriebswirtschaftlich
interessant, volkswirtschaftlich sinnvoll und ökologisch vorbildlich
sind.
Konkret
- Energieverbrauch und
CO2-Ausstoss sollen stabilisiert und ab 2000 reduziert, der Anteil der
erneuerbaren und einheimisch erzeugten Energie soll erhöht werden.
Partnerschaftlich
- Die angestrebten Wirkungen
werden gemeinsam erreicht. Alle machen mit: die öffentliche Hand genauso
wie die Wirtschaft und Private.
- Das Programm fördert
Eigeninitiative und fordert Eigenverantwortung; damit freiwillige und
marktwirtschaftliche Lösungen zum Zuge kommen statt Gebote und Verbote.
- Die Akteure konzentrieren ihre
Kräfte auf die gemeinsamen Ziele; Umstrittenes wird diskutiert.
Nutzbringend
- Für fortschrittliche
Energielösungen ist Energie 2000 die richtige Adresse: Die
praxisorientierten Produkte und Dienstleistungen ermöglichen heute
effiziente Energieanwendungen, die sich auch morgen auszahlen.
- Energie 2000 fördert neue
Technologien und innovative Anwendungen und stärkt damit den Werkplatz
Schweiz.
- Energie 2000 sichert unsere
Energieversorgung und investiert in eine umweltgerechte Zukunft. Das Programm
ist der wichtigste Beitrag der Schweiz zur Lösung des Klimaproblems und zur
Erfüllung der dazu gehörenden internationalen
Verpflichtungen
ë
http://www.energie2000.ch/D/TKern.htm
Ziele Energie 2000
Erstes Ziel:
Den Gesamtverbrauch von Kohle, Gas und Oel und die
Emissionen von CO2 im Jahr 2000 auf dem Stand von 1990 stabilisieren und danach
reduzieren.
Zweites Ziel:
Die Zunahme des Verbrauchs von Elektrizität
dämpfen und ab dem Jahr 2000 stabilisieren.
Drittes Ziel:
Die erneuerbaren Energien fördern, so dass sie im
Jahr 2000 zusätzlich 0,5% zur Stromproduktion und 3% zur
Wärmeerzeugung beitragen.
Viertes Ziel:
Bis ins Jahr 2000 die Elektrizität aus Wasserkraft
um 5% und die Leistung der bestehenden Kernkraftwerke um 10%
erhöhen.
ë
http://www.energie2000.ch/d/FE2000.htm
Bitte um korrekte Angabe der Herkunft !
© Silvia Ryter 1999
[1] Weisung zur
Organisation und Ausführung Baugewerbliche Berufsschule
Zürich
[2]
ë
Projektbeschrieb Anhang Seite 49
[3] Herkunft
des Wortes Energie
ë
Anhang Seite 21
[4] Abhandlung
über Energie
ë
Anhang Seite 22
[5] Zusammenzug
ë
Anhang Seite 36-41
[6] Fakten aus
ë
Die Stromversorgung der Schweiz, Buchseite 10 (Anhang -
Literaturverzeichnis)
[7] Fakten aus
ë
Die Stromversorgung der Schweiz, Buchseite 11 (Anhang -
Literaturverzeichnis)
[8]
Zeitungsartikel
ë
Anhang Seite 23
[9]
ë
Literaturverzeichnis: „Rohstoffe ohne Zukunftschance“
[10]
ë
Literaturverzeichnis Atomstrom
[11] Einblick
auf das Unglück von Tschernobyl
ë
Anhang
[12] Angabe
von Schweizerischer Vereinigung der Atomkraft
[14]
Informationen zu Wasserstoff
ë
http://www.geocities.com/Baja/Dunes/1115/wasse.htm
[15]
www.strom.ch/wasser/wasser.htm
[16]
Informationen und Zahlen 1999 vom VSE
[17]
http://umwelt.imedia.de/kallweit/biogas.htm
[18] 100 x
Umwelt Seite 176
ë
Literaturverzeichnis
[19]
Pressemitteilung Energieverbrauch
ë
Anhang
[20]
ë
Literaturverzeichnis: Grennpeace Studien und Bundesamt für Umwelt, Wald und
Landwirtschaft
[21]
Kernbotschaften und Ziele
ë
Anhang
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