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1735
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Die Periode der allgemeinen Preissteigerungen beginnt.
Sie hält mit Unterbrechung bis 1817. Die Preissteigerungen resultieren 1.
Aus den höheren Steuern und 2. Aus dem Merkantilismus, der Fertigprodukte
im Inland rar macht.
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1744
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Gewaltsamer Streik in Lyon gegen die
Seidenhändler.
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1750
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Viermonatiger Streik der Papierarbeiter in
Angoulême für höhere Löhne.
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1752
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Teuerungsunruhen überziehen verschiedene Teile
Frankreichs.
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1763
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Frankreich verliert nach dem Siebenjährigen Krieg
zahlreiche Kolonien (u.a. Kanada und Louisiana) an
Großbritannien.
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1770
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Die Preissteigerung erreicht in ganz Westeuropa einen
ersten Höhepunkt und löst eine Wirtschaftskrise aus.
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1774
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Ludwig XVI wird König und beruft Turgot zum
Finanzminister. Turgot versucht durch Reformen die wirtschaftliche und
finanzielle Lage Frankreichs zu verbessern, scheitert aber weitgehend an der
Ablehnung durch den Adel. Einführung des freien Handels für Getreide
und Mehl.
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1775
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Nach einer Mißernte 1774 entstehen blutige
Teuerungsunruhen in Paris und den angrenzenden Provinzen.
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1776
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Gründung einer Diskontkasse, die unter anderem die
Staatsschulden finanziert: 1789 bestehen 54% der Aktiva aus Forderungen an den
Staat. Turgot wird durch Necker als Finanzminister abgelöst (bis 1781).
Necker hebt den freien Getreidehandel wieder auf.
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1778
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Eine Überproduktion führt zu starkem
Preisverfall bei Wein.
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1779
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Erneuter Streik der Gesellen und Handwerksmeister gegen
die Seidenhändler in Lyon.
Necker hebt die Leibeigenschaft auf den königlichen
Domänen auf.
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1781
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Finanzminister Calonne (bis 1787) scheitert mit
Reformversuchen am Widerstand des Adels.
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1785
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Nahrungsmittelkrise und Futterknappheit in
Frankreich.
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1786
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Frankreich schließt mit England ein
Freihandelsabkommen: Produktionsrückgang und Arbeitslosigkeit in der
französischen Textilindustrie sind die Folge.
Streikbewegungen verschiedener Handwerkergruppen in
Paris.
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1787
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Feb.
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Eröffnung einer Notabelnversammlung in Versailles
zur Behebung der Finanzkrise des Staates.
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April
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Brienne wird Nachfolger Neckers als Finanzminister und
führt die Freiheit des Getreidehandels wieder ein.
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Aug.
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Unruhen in Paris wegen Brotknappheit.
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Nov.
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Konflikt zwischen dem König und dem Parlament von
Paris wegen der Registrierung von Edikten zur Finanzierung durch
Anleihen.
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1788
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Mai – Juli
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Schwere Mißernten in Frankreich verschärfen
die Wirtschaftskrise. Erneute Streiks in Lyon. In Falaise zerstören
Spinnarbeiter Spinnmaschinen.
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Aug.
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Der Staatsrat beschließt die Einberufung der
Generalstände. Necker löst Brienne als Finanzminister
ab.
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Dez.
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Zweite ergebnislose Notabelnversammlung in
Versailles.
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1789
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Jan.
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Beginn der Wahlen zu den
Generalständen.
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Feb. – April
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Abfassung der Beschwerdebriefe für die
Abgeordneten. Hungerrevolten in 27 von 32
Generalitäten[1]
Frankreichs, zunehmende Brotknappheit in Paris.
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Mai
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Die Generalstände treten in Versailles
zusammen.
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Juni
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Höchstpreise für Getreide, Arbeiter in Rouen
zerstören Baumwollspinnmaschinen
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