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Ebner-Eschenbach, Marie Freifrau von: Zitate
Intern: Zitate: Marie Freifrau von
Ebner-Eschenbach
- Die öffentliche Meinung ist die Dirne unter den Meinungen.
- Der Gescheitere gibt nach! Welch` eine traurige Wahrheit; sie begründet
die Weltherrschaft der Dummheit.`
- Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt von morgen
aussieht.
- Man muss das Gute tun, damit es in der Welt sei.
- So mancher meint, ein gutes Herz zu haben und hat nur schwache Nerven.
- Nur die aller gescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur
Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.
- Alt werden heißt sehend werden.
- Was nicht verhindert wurde, musste so kommen.
- Man bleibt jung, so lange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und
Widerspruch ertragen kann.
- Du kannst so rasch sinken, dass du zu fliegen meinst.
- Wenn wir auch der Schmeichelei keinen Glauben schenken, der Schmeichler
gewinnt uns doch.
- Suche immer zu nützen! Suche nie, dich unentbehrlich zu machen.
- Theorie und Praxis sind eins wie Seele und Leib und wie Seele und Leib
liegen sie großenteils miteinander im Streit.
- Ausdauer ist eine Tochter der Kraft, Hartnäckigkeit eine Tochter der
Schwäche, nämlich der Verstandesschwäche.
- Das Verständnis reicht oft weiter als der Verstand.
- Die bedauernswürdigsten Menschen sind die gewissenhaften, denen das
Leben unerfüllbare Pflichten aufgebürdet hat.
- Die euch Hass predigen, erlösen euch nicht.
- Die glücklichen Pessimisten! Welche Freuden empfinden sie, wenn sie
bewiesen haben, dass es keine Freude gibt.
- Die Menschen der alten Zeit sind auch die der neuen, aber die Menschen von
gestern sind nicht die von heute.
- Wer nichts weiß, muss alles glauben!
- Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube
an die eigene Kraft.
- Wer hat nicht schon das, was er sich zutraut, für das gehalten, was er
vermag.
- Wer sich keine Annehmlichkeiten versagen kann, wird sich nie ein Glück
erobern.
- Wenn die, die uns nachfolgten, uns nicht mehr erreichen können,
schwören sie darauf, dass wir uns verirrt haben.
- Wisset, die euch Hass predigen, erlösen euch nicht.
- Was dein Wort zu bedeuten hat, erfährst du durch den Widerhall, den es
erweckt.
- Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse
niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
- Eine stolz getragene Niederlage ist auch ein Sieg.
- Man hat einen zu guten oder einen zu schlechten Ruf; nur den hat man nicht,
den man verdient.
- Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung
gegangen sind! Wirklich arm ist nur, wer nie geträumt hat.
- Nichts wird so oft unwiederbringlich versäumt wie eine
Gelegenheit.
- Traurigkeit ist Stille, ist Tod. Heiterkeit ist Regsamkeit, Bewegung,
Leben.
- Was noch zu leisten ist, das bedenke; was du schon geleistet hast, das
vergiss.
- Solange es mehr faule als fleißige Menschen gibt, bleibt der soziale
Staat eine Utopie.
- Überlege einmal, bevor du gibst, zweimal, bevor du annimmst und
tausendmal, bevor du verlangst.
- Was du wirklich besitzest, das wurde dir geschenkt.
- Es ist schwer, den, der uns bewundert, für einen Dummkopf zu
halten.
- Zur Größe kann man sich aufringen, aufschwingen, aufdulden, aber
nicht - aufblasen.
- Auch der ungewöhnlichste Mensch ist gehalten, seine ganz
gewöhnliche Schuldigkeit zu tun.
- Soweit deine Selbstbeherrschung geht, soweit geht deine Freiheit.
- Wenn wir nur noch das sehen, was wir zu sehen wünschen, sind wir bei
der geistigen Blindheit angelangt.
- Man darf anders denken als seine Zeit, sich aber nicht anders kleiden.
- Wenn jeder dem anderen helfen wollte, wäre allen geholfen.
- Merkmal großer Menschen ist, dass sie an andere geringere
Anforderungen stellen als an sich selbst.
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