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Wagner, Richard: Parsifal
RICHARD WAGNER: P A R S I F A L
Mehr als 37 Jahre vergehen vom ersten Gedanken an eine Oper PARSIFAL bis zu
ihrer Uraufführung in Bayreuth im Jahre 1882. Parsifal war Wagners letztes
Bühnenwerk vor seinem Tod am 13. Februar 1883. Alljährlich, vor allem
am Karfreitag wird diese Oper gespielt.
BEZEICHNUNG:
Ein Bühnenweihfestspiel in 3 Akten (7 Bildern)
Dichtung und Musik: Richard Wagner
Uraufführung: Bayreuth, am 26.Juli 1882
PERSONENVERZEICHNIS:
Amfortas, König des Grals Bariton
Titurel, sein Vater
Baß
Gurnemanz, Gralsritter Baß
Klingsor, Zauberer und abtrünniger Gralsritter Bariton
Kundry
Mezzosopran oder dram. Sopran
Parsifal
Tenor
Weiters gibt es noch 2 Gralsritter, 4 Knappen, Klingsors Zaubermädchen
= Blumenmädchen, die Gralsritter und Stimmen von Knappen aus unsichtbarer
Höhe.
SCHAUPLÄTZE:
1.Akt: Im Gebiete des Grals, Waldlichtung nahe einem See
In der Gralsburg
2.Akt: In Klingsors Zauberschloß und -garten
3.Akt: Im Gebiete des Grals, eine Frühlingsaue
In der Gralsburg
ZEIT:
Wahrscheinlich um die Mitte des 9. christlichen Jahrhunderts, sie ist aber
nicht von Wagner angegeben.
INHALTSANGABE:
ERSTER AUFZUG:
Gurnemanz, ein alter Gralshüter, erwacht in
einem Wald, der eine Lichtung in der Mitte besitzt. Er weckt zwei Jünglinge
und betet mit ihnen das Morgengebet. Die Knappen sollen für das Bad des
Gralskönigs im nahen See sorgen. Amfortas, den Gralskönig,
quälten die Schmerzen an diesem Morgen noch schlimmer als sonst, darum
befahl er so früh den Aufbruch ins Bad. Für Amfortas kann es jedoch
keine Besserung geben, es sei denn, eine seltsame Prophezeiung ginge in
Erfüllung, doch nichts deutet auf baldige Heilung hin. Plötzlich
nähert sich eine wild daherjagende Reiterin, es ist Kundry in wilder
Kleidung und mit flatterndem Haar. Kundry ist eine rätselvolle Gestalt, die
von Geheimnissen umwittert scheint. Sie hat für Amfortas, dessen Wunde sich
nicht schließen will, Balsam aus Arabien mitgebracht.
Zum ersten Male fällt nun auch der Name
Klingsors, der ein ausgestoßener Zauberer und ehemaligen Gralsritters war,
der racheerfüllt an den Grenzen des Gralsgebietes lauert.
Der schwerkranke Amfortas soll nun auf einen
geheimnisvollen Retter, von dem ihm verkündet wurde, warten: "Durch Mitleid
wissend, der eine Tor." Gurnemanz unterbricht den König, weil Amfortas
meint, daß damit der Tod gemeint sei, und überreicht ihm das
Gefäß, das Kundry brachte. Wer ist nun Kundry, die von
unlösbaren Geheimnissen umgeben ist und Botschaften in unfaßbarer
Eile übermittelt? Ist sie ein Zauberweib? Gurnemanz glaubt, daß sie
eine Verwünschte ist, die Schuld aus ihrem früheren Leben
büßen muß. Wenn Kundry lange dem Gralsgebiet fern bleibt,
pflegt ein Unglück über die Ritterschaft hereinzubrechen. Titurel, der
greise Gralsherrscher, der die Krone bereits seinem Sohn Amfortas übertrug,
kennt sie schon lange. Er fand sie, als er die Burg baute, schlafend, im
Waldgestrüpp, erstarrt, leblos, wie tot. Und so fand Gurnemanz sie auch,
nachdem das Unheil kaum geschehen war: Denn Klingsor hat den Gralskönig
Amfortas mit Hilfe einer "teuflisch schönen" Frau verführt, ihm den
HEILIGEN SPEER entwunden und damit die Wunde verursacht, gegen die alle
Heilmittel der Welt nun wirkungslos zu sein scheinen. Gibt es vielleicht einen
Zusammenhang? Der heilige Speer ist nun in Feindeshand, Amfortas verwundet,
dahinsiechend zwischen Leben und Tod, verdammt dazu, den Gral immer wieder vor
der Ritterschaft enthüllen zu müssen und dadurch selbst neue
Kräfte aus überirdischer Quelle zu erhalten und deswegen kann er auch
nicht sterben, was sein tiefster Wunsch wäre. Gurnemanz erinnert sich
daran, daß Titurel die Gralsburg baute, um dort die Heiligtümer, die
einst Engel brachten, zu bewahren und zu bewachen. Die SCHALE, den GRAL, woraus
der Heiland beim letzten Liebesmahle der Apostel trank und in die auch sein Blut
am Kreuz floß, und den LANZENSPEER, der die Wunden am Körper des
Heilands verursacht hatte liegen dort. Die Ritterschaft hat sich zu edlem Dienst
um den Gral geschart. Klingsor, der aus diesem Kreis ausgeschlossen werden
mußte, siedelte sich in Gralsnähe an und errichtete rachsüchtig
einen Zaubergarten ("Wonnegarten"). Hier warteten die schönsten Frauen auf
durchziehende Gralsritter, um sie durch den Bruch ihres Keuschheitsgelübdes
dem Gral abtrünnig werden zu lassen. Eines Tages beschloß der junge
König Amfortas, den Zauber mit dem heiligen Speer zu bekriegen und zu
vernichten. Doch Klingsor setzte seine stärkste Waffe ein, nämlich
eine geheimnisvolle, unwiderstehliche Frau. Sie wurde zu Amfortas Verderben. Der
Speer war nun in Klingsors Besitz. Die Wunde, die ihm Klingsor mit dem heiligen
Speer zugefügt hatte, schließt sich nicht mehr. Seinem Beten
antwortete einst ein überirdisches Klingen, eine Prophezeiung von
unsichtbaren Stimmen: "Durch Mitleid wissend der reine Tor; harre sein, den ich
erkor".
Ein über dem Wasser kreisender Schwan, den
Amfortas als hoffnungsfrohes Zeichen gegrüßt hat, wird von einem
Pfeil durchbohrt und verendet. Alle Umstehenden verlangen ungeduldig die
Bestrafung des Übeltäters. Sichtlich berührt, dann immer
bewegter, betrachtet der Jüngling das erstarrte Blut an der Wunde des
Tieres auch den gebrochenen Blick, auf den Gurnemanz ihn hinweist.
Plötzlich wird ihm die Tat bewußt und er zerbricht den Bogen und
schleudert ihn weg. Gurnemanz fragt ihn, ob er seine große Schuld erkenne.
Darauf antwortet er :"Ich wußte sie nicht." Auch auf alle weiteren Fragen
weiß der Fremde keine Antwort. Gurnemanz bittet ihn nun, er möge doch
selbst erzählen, was er wisse. Der Jüngling erinnert sich an seine
Mutter, Herzeleide, mit der er im Wald daheim war. Kundry, die das Gespräch
aus einer kleinen Entfernung mitverfolgte, mischt sich nun in das Gespräch
ein. Um den Sohn vor einem frühen Heldentod, wie ihn der Vater erlitt, zu
bewahren, erzog ihn die Mutter waffenfremd zu einem TOREN. Die Mutter sei aber
inzwischen gestorben, sie grämte sich um ihren Sohn, der sie vor einiger
Zeit verließ und seither nicht mehr zurückkam.
Als PARSIFAL, der zu diesem Zeitpunkt aber nicht
einmal seinen Namen weiß, vom Tod seiner Mutter erfährt, packt er
Kundry an der Kehle und nur mit Mühe kann ihn Gurnemanz fortreißen.
Parsifal sinkt zu Boden, worauf Kundry mit einem Trunk aus der nahen Quelle
herbeieilt. Wieder weist sie jeden Dank (fast) schroff von sich.
Ruhebedürftig zieht sie sich wieder ins Gebüsch zurück, doch ihr
Schlaf ist nicht der eines gewöhnlichen Menschen, es kommt wie eine
Verzauberung über sie.
Vom See her wird der König von seinem Bad
zurückgebracht. Knappen tragen ihn waldaufwärts zur Gralsburg, von wo
feierliche Glocken zur Mittagsandacht rufen.
Gurnemanz vermutet immer mehr, daß der
Fremde der "reine Tor" aus der Prophezeiung sei. Er beschließt ihn zur
Gralsburg mitzunehmen. Ihre Wanderung wird von einer merklichen Szenenwandlung
begleitet. Die beiden nähern sich dem Heiligtum, zu dem auch Gralsritter
von allen Seiten herbeiströmen. Der große Raum füllt sich unter
getragenen Gesängen, Chöre scheinen aus allen Richtungen zu dringen.
Vom Himmel ertönen Kinderstimmen. Amfortas
wird hereingebracht, Knappen tragen ihm einen verhüllten Schrein voraus:
den GRAL.
Wie aus einem Grabe heraufdringend ertönt
Titurels Stimme, die Amfortas ermahnt, den Gral zu enthüllen. Dies weckt
jedoch in Amfortas wildeste Qualen. Er fleht um Erbarmen zu Gott, um Tod, um ein
Ende der übermenschlichen Qual.
Doch der Schrein wird trotzdem geöffnet, und
Amfortas neigt sich demutsvoll darüber, entnimmt ihm den Gral. Er hebt ihn
langsam, feierlich, unter starken Schmerzen in die Höhe. Das Tageslicht ist
aus. Eine geheimnisvolle, mystische Dämmerung liegt über der weiten
Runde. Amfortas schwenkt die heilige Schale über die Ritterschaft, wenig
später erlischt das Licht des Grals wieder. Die Ritter erheben sich, ordnen
sich zu Zügen und verlassen den Raum.
Gurnemanz schaut immer wieder seinen Begleiter
an, der sich ein einziges Mal, so als erleide er sie selben Schmerzen wie
Amfortas, ans Herz gegriffen hat. Aber jetzt steht er stumm und bewegungslos da,
während der König hinausgetragen wird. Gurnemanz fragt ihn, ob er
weiß, was er gesehen hat, doch Parsifal schüttelt langsam den Kopf.
Daraufhin weist Gurnemanz ihn mit barschen Worten hinaus.
Am Ende des ersten Aktes erklingt noch einmal die
seltsame Prophezeiung aus der Höhe, doch der Fremde ist schon längst
fortgelaufen.
ZWEITER AUFZUG:
Klingsors Zauberreich erscheint, er selbst sitzt
vor einem Zauberspiegel, der ihm alles verrät, was rund um sein
Schloß geschieht. Er wartet: Ein Ritter naht aus der Ferne. Zur
Bekämpfung seines Gegners hilft ihm nur seine stärkste Waffe und
deßhalb beschwört er Kundry, die "Urteufelin" herauf. Unter
Zauberzeremonien erweckt er sie zum Leben, zu einem anderen Leben. Diese
sträubt sich gegen die Aufgabe, die Klingsor ihr stellen wird und die sie
schon oft in immer anderen Leben durchgemacht hat. Auf Klingsors Satz hin,
daß "einzig an mir deine Macht nichts vermag" entsteht nun Wut in ihm, als
Kundry auf seine Keuschheit anspielt. Klingsors möchte eigentlich nur in
Besitz des Grals kommen.
Zuerst hetzt Klingsor seine Wächter auf den
Fremden und beobachtet deren Kampf mit dem Eindringling. Schadenfroh sieht er
bei ihrem Niederlage zu. Parsifal ist nun auf die Mauer geklettert, die den
Zaubergarten umschließt. Eine Vielzahl tropischer Pflanzen liegen vor ihm
und wenig später treten auch ‚betörende‘,
‚liebreizende‘ Mädchen auf. Sie drängen um ihn, aber ihrer
Feindseeligkeit (da er ja ihre Männer schlug) vergessen sie schnell bei der
Aufmerksamkeit zu Fremden. Der Reigen umkreist ihn immer enger und die
Bewegungen der Mädchen werden immer verführerischer. Parsifal
verhält sich freundlich, bleibt aber unberührt und wehrt sich etwas
gegen die sich an ihn drängenden Mädchen.
Schon wirkt er, als wolle er den Garten
verlassen, da bannt ihn eine Stimme, süßer, sinnlicher und
bedeutungsvoller als alle. Und die unbekannte Stimme ruft ihn "Parsifal". Nannte
ihn die Mutter nicht so? Allmählich wird eine wundervolle Frau,
schöner als alles, was er je gesehen hat, sichtbar. Kundry tritt auf ihn
zu, während die Blumenmädchen zurückweichen. Parsifal erhält
von ihr Kunde von seiner Vergangenheit: vom Vater Gamuret, der vor der Geburt
des Sohnes im fernen, arabischen Lande starb, von der Mutter, die ihn liebevoll
aufzog und ihn fern dem kriegerischen Treiben der Welt erzog, aber ihn doch
eines Tages an diese Welt verlor und an diesem Verlust starb. Parsifal ist
furchtbar betroffen. Wie konnte er seine Mutter durch Verlassen
ermorden?
Doch Kundry will ihn nur zur Liebe wecken. Sie
küßt ihn lange auf seinen Mund, da fährt Parsifal plötzlich
auf. Der Höhepunkt des Dramas ist erreicht. Parsifals Haltung drückt
eine furchtbare Veränderung aus.
Plötzlich erinnert er sich wieder an
Amfortas und die blutende Wunde. Kundrys Kuß hat auf geheimnisvolle Weise
jenen Augenblick in sein Gedächtnis zurückgerufen, den er einst nicht
verstand: den düsteren Gralstempel, den leidenden König, die
Verheißung des Erlösers. Nun, da er sie erkannt hat, brennt Amfortas`
Wunde in seinem eigenen Körper. Kundry fühlt die gewaltige
Veränderung, die in ihm vorgeht. Ihr Erstaunen geht in leidenschaftliche
Bewunderung über. Sie wünscht sich nun noch heftiger als vorher eine
Umarmung. Parsifal aber ist "welthellsichtig" geworden. Er blickt nun in die
Vergangenheit. Er sieht Amfortas an seiner Stelle, sieht Kundry ihn umarmen und
küssen. Kundry war es auch die Amfortas zum Vergessen seiner Aufgabe
gebracht hat. Nur sie kann es gewesen sein, die Amfortas den Gral vergessen
ließ. Parsifal stößt sie von sich, doch sie klammert sich in
wachsender Verzweiflung an ihn. Leidenschaft tobt in ihr und zugleich das
Gefühl, ihrem Erlöser gegenüberzustehen. Sie will ihn küssen
und umarmen, um ganz erlöst zu werden. Mit wachsendem Mitleid hört
Parsifal nun ihre entsetzliche Beichte. Sie erzählt ihm von ihrem Fluch:
Die Sünderin stand in einem früheren Leben Jesus gegenüber und
verlachte ihn auf dem Weg zum Kreuz. Und seither sucht sie ihn verzweifelt, um
durch ihn von ihrer Schuld erlöst zu werden. Sie trifft aber immer wieder
nur Sünder - Sünder wie Amfortas. Sie fleht nun Parsifal an, da sie
glaubt, daß er ihr Retter sei. Parsifal bleibt aber fest, sein Weg liegt
klar vor ihm. Er will nur, daß Kundry ihm den Weg zu Amfortas zeigt, da es
seine Bestimmung ist, auch selbst an der Liebe und Erlösung teilhaftig zu
werden. Da Parsifal sie von sich gestoßen hat, bricht sie in Wut aus und
verwünscht die Pfade, damit Parsifal sie niemals findet. Mit letzter Kraft
ruft sie Klingsor, den Zauberer, herbei.
Dieser erscheint auf der Mauer seines Schlosses
und schleudert den Speer auf Parsifal. Die Lanze fliegt durch die Luft, aber sie
trifft Parsifal nicht. Über seinem Kopf bleibt sie schweben - den
Erwählten kann die heilige Waffe nicht verletzen. Parsifal ergreift sie und
schwingt sie zum Zeichen des Kreuzes. Mit donnerähnlichem Getöse
versinkt der Zaubergarten. Kundry ist zusammengebrochen, mild und freundlich
sagt Parsifal zu ihr: "Du weißt, wo du mich wiederfinden
kannst!"
DRITTER AUFZUG:
Zwischen dem zweiten und dem dritten Akt liegt
eine längere Zeitspanne. Parsifal sucht den Gral, verirrt sich mehr als
einmal auf unwegsamen, ausweglosen Wegen. Den heiligen Speer hütet er gut,
er sehnt sich, ihn ‚unentweiht‘ zum Gral
zurückzubringen.
Mittlerweile ist es Frühling geworden, der
alt gewordene Gurnemanz tritt aus seiner Einsiedlerhütte. Er hört ein
bekanntes Stöhnen. Es ist Kundry, die erstarrt vor Kälte in einem
Gebüsch liegt. Langsm kehrt sie ins Leben zurück, doch sie ist anders
geworden: Alles Wilde und Trotzige scheint von ihr abgefallen zu sein.
Aus dem Walde tritt eine Gestalt, die Kundry
erspäht und auf die sie Gurnemanz hinweist. Es ist KARFREITAG, der Ritter
kommt langsam näher und läßt sich an der Quelle nieder.
Gurnemanz grüßt ihn und bietet ihm Hilfe an, falls er sich verirrt
habe.
Parsifal steht auf, legt Schwert und Schild ab,
nimmt den Helm vom Kopf und kniet zum Gebet vor dem in den Boden
gestoßenen Speer nieder. Gurnemanz beobachtet ihn mit wachsender
Bewunderung. Er war es, der einst vor vielen Jahren den Schwan getötet hat.
Gurnemanz erblickt den heiligen Speer, woher mag die Waffe kommen? Auf welchen
Pfaden fand und gewann er die Waffe, die er nun heimbringt?
Er erzählt Parsifal von den traurigen
Ereignissen, die in der Zwischenzeit passiert sind: Amfortas, der verzweifelnd
den Tod herbeisehnt, hat den Gral seit langem nicht mehr enthüllt und
Titurel ist vor wenigen Tagen gestorben. Kein Ruf zu heiligen Kämpfen
führt die Ritter mehr aus der Burg. Sie sind bleich, elend,
führungslos und hoffnungslos. Parsifal quälen nun Schuldgefühle,
er droht ohnmächtig zu werden. Kundry eilt schnell zur Quelle, um Wasser zu
holen. Kundry wäscht Parsifal die Füße und auf die Aufforderung
Parsifals hin begießt Gurnemanz ihm feierlich das Haupt: "Gesegnet sei, du
Reiner, durch das Reine!". Dann salbt er ihn zum König. Parsifal neigt sich
nun zu Kundry: "Mein erstes Amt verricht` ich so: Die Taufe nimm, und glaub` an
den Erlöser!" Kundry bricht in starkes, aber befreiendes Weinen aus. Ruhig
überblickt Parsifal die blühende Frühlingslandschaft. Der
KARFREITAGSZAUBER senkt sich über Natur und Menschen. Er gibt Ruhe,
verheißt Blühen und Glück, Befreiung von Winter, Bedrückung
und Not.
Gurnemanz zieht Parsifal einen Gralsrittermantel
an, während Kundry, er und Parsifal -wie damals zur Gralsburg hinauf-
witerlaufen.
Der Gralstempel ist düster. Titurels Leiche
wird hereingetragen. Die Ritter strömen von allen Seiten herbei. Dahinter
steht die Bahre mit dem fast reglosen Amfortas und dem verhüllten Gral. Die
Ritterschaft wartet, daß Amfortas zum letzten Mal den Gral enthüllt.
Doch dieser weigert sich verzweifelt. Doch dieser ersehnt den Tod so sehr,
daß er die Ritter anfleht, ihn zu töten.
Da tritt Parsifal vor und berührt nun die
Wunde des Königs mit der Spitze des heiligen Speers: "Die Wunde
schließt der Speer nur, der sie schlug."
Parsifal, der den heiligen Speer
zurückgebracht hat, entnimmt dem Schrein den Gral, kniet nieder und betet.
Dann hebt Parsifal die Schale hoch über alle: Sie beginnt zu leuchten und
Chöre erklingen. Der König steht eingehüllt vom Licht des Grals.
Kundry ist mit einem langen Blick auf Parsifal ‚entseelt‘, aber auch
erlöst und sinkt zu Boden.
Gurnemanz hatte sich also damals nicht geirrt:
Parsifal war der ausersehene "reine Tor". Er mußte aber erst "durch
Mitleid wissend" werden, durch die Welt irren, ihre Kämpfe bestehen, ihre
Verführungne überwinden, auf schweren Pfaden Reife erlange, um
endgültig zum ersehnten Erlöser werden zu können.
"LIEBE - GLAUBE -: HOFFEN?"
Wagner schrieb, als er König Ludwig II. das
Vorspiel zu "Parsifal" vorführte, eine Einführung, in der er von zwei
Themen spricht: LIEBE und GLAUBEN. Die gemeinsam den Inhalt dieses ausgedehnten
Tonstückes ausmachen.
Das erste Motiv, das im Parsifal - Vorspiel
vorkommt, ist das "LIEBESMOTIV". Es bedeutet keinesfalls die
sinnlich-menschliche Liebe, sondern eine höhere Liebe, die durch eine
Vereinigung mit Gott ihre Erfüllung erfährt. Mit dem Text: "Nehmet hin
meinen Leib, nehmet hin mein Blut um unsrer Liebe willen" ist der Bezug zur
christlichen Liebe - zur Kommunion im katholischen Sinne - gezogen.
Ein weiteres Motiv folgt, das mit dem Gral
identifiziert werden könnte ("GRALSMOTIV"). Es ist weniger mystisch als das
Liebesmotiv, durch seine Instrumentation mit Trompeten und Posaunen
läßt es eher an die weltlichen Missionen der Gralsgemeinschaft
denken. Trotzdem bleibt das Gottesvertrauen, das Bewußtsein einer heiligen
Aufgabe unüberhörbar.
Gleich anschließend hört man das
felsenfeste "GLAUBENSMOTIV". Es bildet den dynamischen Höhepunkt des
Vorspiels, das im wesentlichen mit den drei genannten Themen arbeitet und
klanglich eine fast unglaubliche Fülle von Stimmungen durchläuft.
Wenn Gurnemanz von der sich nicht
schließenden Wunde des Amfortas spricht, erklingt immer wieder das
"ERLÖSUNGSMOTIV" oder das Motiv des "durch Mitleid wissenden Toren".
Auch Kundry besitzt eine Mehrzahl von Motiven,
die ihrer vieldeutigen Persönlichkeit entsprechen. Eines beschreibt sie als
die aufopfernde, rasende, fast durch die Luft fliegende Gralsbotin.
Als der Zug mit dem auf einer Bahre getragenen
Amfortas sichtbar wird, setzt das "AMFORTASMOTIV" in voller Breite ein. Es ist
irgendwie majestätisch, doch drückt es auch eine schmerzliche
Sehnsucht aus, vielleicht die Sehnsucht nach dem Tod.
Typisch für Wagners Motivtechnik ist diese
Stelle: Ein Knappe wendet sich heftig an Kundry, die er mit einem "wilden Tier"
vergleicht. Noch bevor sie antwortet, erklingt das GRALSMOTIV im Orchester, dem
Kundry die Frage unterlegt, ob denn "hier" (im Gralsgebiet) "die Tiere nicht
heilig" seien.
Wagners Gedankengänge kann man anhand der
Motive oft deutlicher nachvolziehen als an Worten. Bei Wagner ist ess oft so,
daß man durch die Motive im Orchester schon viel mehr über Ereignisse
oder Personen weiß, als von den handelnden Personen selbst.
Gurnemanz erzählt weiter aus der
Vergangenheit. Als er die Gralsgründung durch Titurel erwähnt,
erklingen die Motive der LIEBE, der GEMEINSCHAFT und des GRALS.
Bei der Beschreibung Klingsors, des gescheiterten
und dann verbannten Gralsritters hört man nun dessen Motiv zum ersten
Mal.
Gurnemanz kommt nun zu der Prophezeiung, die
Amfortas in der Stunde tiefster Not hörte: die Rettung käme durch
"einen reinen Toren", der "durch Mitleid wissend" geworden sei: Die
Tonartenfolge, das harmonische mehr als das melodische Element, ist sehr
einprägsam.
Nun taucht endlich PARSIFALS MOTIV zum ersten Mal
auf, als er hereingeführt wird und zugibt, daß er den Schwan
getötet hat.. Es beschreibt einen wild durch die Welt stürmenden,
frohen, seiner Taten in Wahrheit unbewußten, kaum zur Rechenschaft zu
ziehenden Parsifal.
Wagners Motive sind nichts Feststehendes, sie
werden nach wechselnden Stimmungen variiert und dem jeweiligen Seelen- oder
Lebenszustand angepaßt, den es gerade beschreibt.
Kundry besitzt zum Beispiel zwei Themen: das der
Büßerin und das der Zauberin. Wagner verbindet diese manchmal
miteinander, um ihre zwielichtige Existenz zu beschreiben.
Als der König in langsamem, feierlichem
Rhythmus in seine Burg zurückkehrt, wird das Glockenmotiv des Grals
angedeutet, das in das Gralsmotiv übergeht, aber das Läuten der
Glocken verstummt nicht mehr. Es durchläuft die verschiedensten
Instrumente, wird Modulationen unterworfen, während nun Gurnemanz und
Parsifal ihre Wanderung zum Gralstempel unternehmen.
Die VERWANDLUNGSMUSIK ist von besonderer
Bedeutung: musikalisch, dramatisch, szenisch, psychologisch. Sie kröhnt in
dem Einsatz der (hinter der Bühne gespielten) sechs Posaunen, die das
"LIEBESMOTIV" oder "GEIMEINSCHAFTSMOTIV", auch "KOMMUNIONSMOTIV" blasen. Und das
Glockenmotiv wird nun wirklich von Glocken übernommen, die es eine Zeitlang
allein spielen.
Während Amfortas hereingetragen wird,
erstrahlt leuchtend das Gralsthema, kurze Zeit später setzt ein
vierstimmiger Knabenchor aus der Höhe der Kuppel a capella mit dem
GLAUBENSMOTIV ein. Amfortas` Klagegesänge weisen eine starke Verwendung der
Chromatik auf, was ein Ausdruck für Schmerz, Leid und Verzweiflung sein
soll.
Die Leiden des Amfortas können auch im
übertragenen Sinne mit denen von Jesus am Kreuz identifiziert werden. Beide
flehen um Erlösung und Erbarmen: es ist also ein "LEIDMOTIV", ein
"SCHMERZMOTIV", ein "KLAGEMOTIV", ein "ERLÖSINGSMOTIV".
Als Antwort auf die Klage hört man das a
capella gesunene PROPHEZEIUNGSMOTIV:
"Durch Mitleid wissend, der reine
Tor:
harre sein`, den ich
erkor."
Als Amfortas aufgefordert wird, den Gral zu
enthüllen, singen Stimmen aus der Höhe das LIEBESMOTIV:
"Nehmet hin meinen Leib,
Nehmet hin mein Blut um unserer Liebe
willen!"
Die heilige Handlung, die dem Höhepunkt der
katholischen Messe entspricht, soll in Klang und Bild die äußerste
Intensität erlangen.
Im Orchester setzt nun wieder das GLAUBENSMOTIV
ein, das sich mit dem GLOCKENMOTIV, mit dem LEIDENSMOTIV des Amfortas und mit
anderen mischt, während die Ritter den Tempel verlassen.
Es ertönt nun das ERLÖSUNGSMOTIV, das
den Hörer darauf hinweist, daß Parsifal der Erlöser des Amfortas
sein könnte, jedoch Gurnemanz glaubt, sich geirrt zu haben, somit
weiß der Hörer wieder einmal mehr als die handelnden Personen.
Gurnemanz weist Parsifal verärgert aus dem Saal, Wagner läßt
hier noch einmal das PARSIFALTHEMA aufklingen, das so etwas wie das blinde
Durch-die -Welt-Stürmen bedeutet.
Eine unsichtbare Stimme spielt noch einmal das
PROPHEZEIUNGSTHEMA (Durch Mitleid wissend....). Unter kaum noch wahrnehmbarem
Glockengeläut und leisesten Bläserakkorden schließt der
inhaltsschwere erste Akt in einem hellen C-Dur, voll Hoffnung.
Ein völlig verändertes Klangbild leitet
den zweiten Akt ein. Man hört zuerst das KLINGSORMOTIV, das
anschließend vom ZAUBERMOTIV auch KUNDRYMOTIV abgelöst
wird.
Das Rasen, das hier im Orchester lange
anhält, spiegelt Klingsors alte Enttäuschung, seinen Haß gegen
alles, was mit dem Gral in Verbindung steht, seinen stolzen Übermut im
Bewußtsein seiner Zaubermacht, seineErwartung des Feindes, den er in
Parsifal herankommen sieht.
Wenn Klingsor singt: ”Schon lockt mein
Zauberschloß den Toren” Erklingt leise wie aus der Ferne das
PARSIFALTHEMA in den Hörnern. Auch hier weiß der Hörer wieder
mehr: Noch ist der nahende Ritter nicht sichtbar, da wird im Orchester schon
seine Identität klargestellt.
Klingsor, der nun seine stärkste Waffe
mobilisiert, beschwört Kundry. In dieser Beschwörungszeremonie
verwendet Wagner verschiedene Stilelemente: verminderte Intervalle, an
auffallenden Stellen den “Tritonus” (im Mittelalter als
“teuflisch” bezeichneter Tonabstand).
Kundry kämpft gegen das Wirksamwerden des
Zaubers an, während ihr BÜSSERINMOTIV erklingt, sehnt sie sich in das
Gralsgebiet zurück.
Es stellt sich heraus, daß Klingsor sowohl
um die Prophezeiung (“Durch Mitleid wissend...”) weiß, wie
auch darum, daß Gurnemanz in Parsifal den vorausgesagten Retter zu sehen
glaubte: ein Wissen, von dem Parsifal selbst zu diesem Zeitpunkt noch keine
Ahnung hat.
Kurze Zeit später erscheinen die
“Blumenmädchen”, die von dem Helden ganz fasziniert zu sein
scheinen, die Musik wird auch hier zarter und sinnlicher. Inmitten der ihn
umdrängenden Mädchen steht Parsifal, heiter und ruhig, ohne die
gefährliche Absicht dieses “Spiels” zu durchschauen.
(“Komm, komm, holder Knabe!”)
Während der werbende Tanz der Mädchen um Parsifal fortgeht, verweilt
die Musik im wiegenden Dreivierteltakt. Doch es regen sich Zweifel in ihm, und
er beginnt die Mädchen sanft zurückzudrängen. Plötzlich ruft
ihn eine Stimme von höchster Ausdruckskraft. Es ist Kundry, die ihn zum
ersten Mal im ganzen Werk mit seinem Namen PARSIFAL ruft.
Genau hier liegt die Wendung im Charakter und im
Schicksal des “reinen Toren”, der nun den wichtigsten Teil der
Prophezeiung zu erfüllen hat, er muß “durch Mitleid
wissend” werden.
Parsifal wird auch in dieser Szene
‚welthellsichtig‘ werden, doch vorher erfährt er noch einiges
von Kundry über seinen Vater und seine Mutter. Er bricht wieder in tiefen
Schmerz aus, als er vom Tod seiner Mutter erfährt, doch nun bietet Kundry
ihm Trost: ihre Liebe.
Kundry will ihm nun ihre Liebe geben, ihre Bitten
um seine Umarmung klingen echt. Doch kommen sie aus ihrem Herzen oder spielt sie
die ihr von Klingsor aufgetragene Verführungsrolle, um Parsifal das gleiche
Schicksal zu bereiten, das Amfortas in ihren Armen erlebte?
Zum einen sucht sie bei Parsifal die
Erlösung, zum anderen zwingt sie aber ihr Fluch, alle Männer zu
vernichten, die ihr begegnen. In seiner Abwehr erahnt sie irgendwie ihre
zutiefst ersehnte Erlösung. Als Kundry ihn küßt,
überfällt ihn eine grauenhafte Vision, die das Orchester mit
dissonierenden Akkorden betont. Persifal, der bis dahin eine fsat passive Rolle
gespielt hat, gelangt durch Schmerzen und Zweifel zu reifen Entscheidungen.
Ihm ist klargeworden, daß er der Gralsrunde
Rettung bringn muß, und an diese heilige Aufgabe glaubt er nun mit aller
Kraft seines Herzens. Im Orchester ertönt das GLAUBENSTHEMA, das die in ihm
vorgegangene Verwandlung symbolisiert.
Kundrys Rasen geht nun in ein verzweifeltes
Flehen über, Klingsor erscheint, der nun den heiligen Speer auf Parsifal
schleudert. Die Waffe triffft jedoch ihr Ziel nicht, darum ergreift Parsifal den
Speer und während die Hörner das GRALSMOTIV spielen, zeichnet er mit
dem Speer ein Kreuz in die Luft, worauf unter Donnergetöse und in einem
Fortissimo-Ausbruch des Orchesters der Garten versinkt. Parsifal sieht nun
seinen Weg vor sich und sein Glauben kann nicht mehr erschüttert werden.
Unter ausdrucksvollen Bläserklängen schließt der
Akt.
Mit einer Trauermusik beginnt der dritte Akt,
dieses neue Motiv symbolisiert Titurels Tod.
Als Parsifal sich Gurnemanz und Kundry
nähert, klingt sein Motiv anders. Von seiner einstigen Keckheit, seinem
unbewußten Übermut ist nichts übriggeblieben, nun spiegelt es
die Gefühle des gereiften Parsifal, die tiefen Erkenntnisse, die
Fähigkeit des Mitleidens, die Sehnsucht nach dem Gral, zu dem er strebt.
Nachdem sie Parsifal erkannt haben, erklingt einige Male das LEIDENSMOTIV des
Amfortas, was vielleicht andeuten soll, daß die Schmerzen nun ihrem Ende
zugehen. Feierliche Akkorde des GRALSTHEMAS leiten nun Parsifals erste Worte
ein.
Doch als Gurnemanz von der gegenwärtigen
Lage der Gralsburg spricht, weitet sich die
Todesmusik Titurels zum Symbol der tiefen Trauer,
die in der Gralsburg herrscht. Trauer herrscht auch deswegen, weil sich Amfortas
weigert, den Gral noch einmal zu enthüllen.
Gurnemanz und Kundry treffen nun die Vorbereitung
zur (biblischen) Waschung Parsifals.
Gurnemanz‘ Segensspruch erklingt feierlich:
“Gesegnet sei, du Reiner, durch das Reine!”
Jetzt strebt die Handlung zu einem
Höhepunkt: Gurnemanz salbt Parsifal zum Gralskönig, dazu erklingt sein
Thema, das plötzlich eine majestätische Größe
besitzt.
Es gipfelt im GRALSMOTIV, das vom Orchester
festlich gespielt wird.
Zu weihevollen Klängen des GLAUBENSMOTIVS
(hier sinngemäß das Symbol der Taufe) nimmt der neue Gralskönig
seine erste Handlung vor: Er tauft Kundry.
Jetzt folgt die verklärteste Musik, die
Wagner wahrscheinlich jemals schrieb: den “KARFREITAGSZAUBER”, zu
dem Parsifal nun in überströmendem Glücksgefühl über
die weite Wiese blickt, die in mittäglichem Licht leuchtet. In unendlicher
Ruhe strömt die Musik voll Zärtlichkeit dahin, alles ist wie
gelöst, erlöst.
Der Zeitpunkt ist gekommen, wo sie in feierlichem
Zuge zur Gralsburg schreiten, während hinter der Bühne die
Gralsglocken hörbar geworden sind.
Marschrhythmus und Glockenklang untermalen den
Trauerzug, der die Leiche Titurels bringt,
aber auch das Hereintragen der Bahre des
Amfortas, die dem verhüllten Gralsgefäß folgt.
Erst der schmerzliche Aufschrei des Amfortas
läßt die Glocken verhallen und bringt den unaufhörlich
schreitenden Rhythmus zum Stillstand. Das Orchester und die gestaffelten
Choreinsätze beleben die Musik zu hoher Dramatik.
Plötzlich beginnt das GRALSMOTIV. Parsifal
trägt den heiligen Speer vor sich her, er hat die Mitte erreicht, wo ihn
alle erblicken. Mit der Speerspitze berührt er den Körper des
Amfortas, dessen Motiv noch einmal von den Celli gespielt,
ertönt.
Nun erstrahlt PARSIFALS MOTIV königlich wie
noch nie, als er der Ritterschaft mitteilt, daß er den Speer
zurückbringt. Der Gral wird enthüllt.
Wagner läßt nun hier das LIEBESTHEMA,
das GRALSMOTIV und das GLAUBENSMOTIV, die drei Grundthemen des Werkes, die im
Vorspiel nacheinander auftraten, miteinander verschmelzen, was einen Augenblick
der höchsten Weihe hervorruft.
Am Ende des dritten Aktes erklingen zarte,
weihevolle Stimmen von oben, die langsam ins Nichts
entschweben.
Quellen:
(Carl Dahlhaus) Richard Wagner –
‚Musikdramen‘ (Bücherei)
(Martin Gregor-Dellin) Richard Wagner
– ‚Eine Biographie in Bildern‘
(Bücherei)
(Müller/Wapnewski) Wagner –
‚Handbuch‘ (Bücherei)
Gerhard Haffner – ‚Die
Wagner Opern‘
(Hans Mayer) Richard Wagner - Mitwelt
und Nachwelt
(Koeltzsch) ‚Der neue
Opernführer‘
CD: (James Levine ) Richard Wagner
– ‚Persifal‘ (Bücherei)
Lexikon
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