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Die Provence
Referat für die Studienfahrt1998/ Denis
Köpe/d.koepe@t-online.de/ 14.08.98
Die Provence
Quellen: DuMont Reiseführer
Internet
Menschliche Besiedlungen lassen in der Provence sich bis vor ca. 500.000
Jahren zurückführen. Dabei handelt es sich Praehominide , die noch
nicht das Erscheinungsbild des Homo sapiens hatten. Vor etwa 150.000 Jahren
tritt der Neandertaler auf. Der erste Homo sapiens besiedelte den Raum der
heutigen Provence etwa in den Jahren 40.000 bis 10.000 vor Christus. Aus dieser
Zeit sind noch einige Höhlenmalereien erhalten.
Am Ende der letzten Eiszeit ändert sich die Jagdkultur zu einer
Hirten- und Ackerbaukultur. Zahlreiche Megalithgräber zeugen von den
Anfängen einer bestimmten Religion.
Der Mensch zeigt erste Zivilisationsschritte, indem er beginnt das Land zu
bebauen, und vor allem anfängt Vorräte zu horten, doch die bis dahin
vorherrschenden normadisierenden Jägersippen existierten es weiterhin.
Davon zeugen rätselhaft abstrahierende Felsenbilder, die die Konflikte der
beiden Kulturen miteinander darstellen.
1000 vor Christus begannen die Einwanderungen der Ligurer. Später
wanderten auch Kelten ein. Die entstandene Bevölkerung nennt man auch
Keltoligurisch.
Im 7 Jahrhundert vor Christus kommt es zu ersten Konflikten zwischen
Griechen und Keltoliguren. Die Griechen waren an der Provence interessiert ,
weil sie einen natürlichen Handelsweg nach Norden bot, nämlich durch
das Tal der Rhône, dem Siedlungsgebiet der Keltoliguren. Um 600 vor
Christus wird die Küste der Provence systematisch von den Griechen
besiedelt. Die heutige Stadt Marseille hat ihren Ursprung in einen dieser
frühen Stadtgründungen. Während dieser Zeit zeichnet sich eine
friedliche Koexistenz zwischen den keltoligurischen Ureinwohnern und den
Griechen ab.
Einen enormen Bevölkerungszuwachs erfuhr Marseille kurz nach der Mitte
des 6. Jahrhunderts als deren Mutterstadt Phophokäa von der Persern bedroht
wurde und daraufhin die Einwohner in die Tochterstadt an der Küste der
Provence übersiedelte. Marseille erlebte ab diesem Zeitpunkt einen
gewaltigen Aufschwung, da die nun übermäßige griechische
Bevölkerung aus der ehemaligen Provinzstadt ein modernes Handelszentrum
entwickelten. Nach einen vorübergehenden Rückschlag im 5. Jahrhundert
vor Christus. Konnte Marseille jedoch seinen Aufstieg ungehindert fortsetzten.
Entlang der Küste entstanden zahlreiche Stützpunkte und
Tochtergründungen.
Marseilles Höhepunkt fiel in das 4.Jahrundert, da massaliotische
Expeditionen bis nach Gibraltar führten und damit neue Handelswege entdeckt
wurden.
Das Ende des Aufschwungs ist im 2. Jahrhundert vor Christus anzusetzen, da
eine neuerliche Keltische Invasion das friedliche Zusammenleben von Griechen und
Ureinwohnern zerstörte.
Marseille geriet zunehmend unter Druck und sah sich gezwungen die
Römer, die durch einen Freundschaftsvertrag mit Marseille verbunden war, zu
Hilfe zu rufen.
Damit begann das Kapitel der römischen Okkupation.
Fest steht , die Griechen haben der Provence Zivilisation gebracht ,
Städte gegründet, Handelswege angelegt, und griechisch-humanistische
Denken verbreitet. Dadurch wurde Ihnen ein Gefühl der Überlegenheit
gegenüber den “barbarischen” Norden vermittelt, welches man bis
heute noch spüren kann.
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