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Kant, Immanuel (1724-1804)
© DJ@bigfoot.de /
ES 13.10.1997 Klasse
11a
IMMANUEL KANT
1724-1804
Was für eine Philosophie man wähle,hängt
davon ab,was für ein Mensch man ist:
denn ein philosophisches System ist nicht
ein toter Hausrat,den man ablegen könnte,
wie es uns beliebte,sondern es ist beseelt
durch die Seele des Menschen,der es hat.
1. Lebenslauf
- Geboren am 22.04.1724 in
Königsberg - Sohn eines
Sattlers - wird in der Schule mit dem strengen
Geist des Pretismus (Gefühls-Glaubensbewegung) erzogen
- mit 16 Jahren erstmals an der Universität in
Königsberg - Studienfächer: Mathematik,
Naturwissenschaft, Theologie, Philosphie & lat.
Philosophie - Abbruch seiner Studienzeit wegen
Geldmangel (Tod des Vaters); verdient seinen
Lebensunterhalt als Hauslehrer - 1755 Rückkehr
zur Universität - Ausführung zahlreicher
Werke - verkehrte oft mit Kaufleuten,
Verwalungsbeamten und Offizieren - 1796 Beendigung
der Lehrtätigkeit - 1801 Entbindung von der
Amtspflicht - “ Opus postumun ” - sein
letztes Werk, konnte wegen Altersschwäche nicht bis zum Ende gebracht
werden - 1804 Tod des Immanuel Kants in
Königsberg
2. Seine wichtigsten Werke
und Arbeitsgebiete
- Befassung mit
naturwissenschaftlichen Studien (
⇒ allgemeine
Naturgeschichte und Theorie des Himmels 1755 ) -
Metaphysik für Kant: Wissenschaftliche Erkenntnis, die sich mit Welt und
Wirklichkeit, Sittlichkeit, Schönheit
oder Geschichte beschäftigt - “
Alleszermalmer der Metaphysik ”
- “ Beobachtung über das Gefühl der
Schönen und Erhabenen ” (1764)
- Die “ Kritik der einen Vernunft ” (1781)
findet wenig Beachtung ; Überarbeitung und Erklärung
mit Hilfe von “ Prolegomena ” (1783)
u.a. - 2. Auflage des Werkes “ Kritik der
reinen Vernunft ” (1787) (
⇒
allgemeingültiges Erkennen ist von Verstandsprinzipien und
Anschauungsformen abhängig )
- “ Kritik der praktischen Vernunft ”
handelt über das Gute und Böse des Menschen
(1788) - “ Kritik der Urteilskraft ”
(1790) ; allgemein über die Lehre der Schönheit
- letzte gesammelte Werke: “ Opus postumun
” ( 1801-1803 )
Quellen: Metzler
(Philosphen-Lexikon) Brockhaus-Lexikon Weischedel
- Die philosphische Hintertreppe
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