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Okkulte Praktiken

Kurzinformation:
Wörter: 3400
Seiten:
Typ: Referat
Sprache: Deutsch
Autor: Unbekannt
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Telekinese oder Psychokinese: Darunter versteht man die Fähigkeit, materielle Gegenstände ohne Zuhilfenahme von mechanischen oder anderen Kräften allein durch geistige (übernatürliche) Einwirkung in Bewegung zu setzen. Daß es Menschen mit solchen Fähigkeiten gibt, ist manchmal behauptet, aber nie bewiesen worden.




Astrologie
Ist eine Lehre, die annimmt, daß es einen Zusammenhang zwischen dem Stand der Sterne zum Zeitpunkt der Geburt und dem weiteren Lebensweg und dem Charakter eines Menschen gäbe. Die Astrologie behauptet einen Einfluß der Gestirne auf das Weltgeschehen und im besonderen auf das Schicksal des Menschen zu haben.
Die Astrologie war im Mittelalter mangels wissenschaftlicher Kenntnisse, eine Methode, die schier unfaßbare Welt überschaubarer zu machen. In der Neuzeit ist immer wieder zu beobachten, daß in unsicheren Zeiten (Wirtschaftskrisen, Kriege) die Astrologie als Regression fröhliche Urständ feiert. Das Verlangen des Menschen, die Zukunft für den Einzelnen verfügbar zu machen, beschert den modernen Astrologen volle Kassen und läßt die Auflagen der Zeitungen in die Höhe schnellen.




Levitation
Bezeichnung für ein geisterhaftes Schweben. Bestimmte Meditationstechniken, wie zum Bsp. die Transzendentale Meditation, versprechen durch eine Bewußtseinsveränderung auch die Möglichkeit des Körpers wesentlich zu verändern. In einem besonderen geistigen Zustand soll das Gesetz der Schwerkraft aufgehoben werden. Kürzlich trat in Deutschland die sogenannte Naturgesetzpartei auf, die mit Levitationen die politischen Probleme Deutschlands lösen wollte.


Gläserrücken / Gläseln
Gläserrücken / Gläseln Methode, mittels eines umgedrehten Glases und einem
Buchstabenkreis Kontakt zu Geistern aufzunehmen. Die Versuchsanordnung sieht so
aus:
Die Teilnehmer sitzen im Kreis um einen Tisch, in dessen Mitte sich das Glas mit
dem es umgebenden Buchstabenkreis befindet. Jeder legt einen Finger auf das
Glas. Während einer Vorbereitungszeit "schwingt" sich das Glas ein. Dieses
"Einschwingen" ist dann erfolgt, wenn auf die Frage, "Bist du da, großer Geist?"
sich das Glas zu bewegen anfängt. Danach werden diesem Geist Fragen gestellt.
Die Antworten werden dann aus den Buchstaben zusammengesetzt, zu denen das Glas
der Reihe nach hinwandert.
Dieses Phänomen ist psychologisch gut erforscht. Es ist eine bekannte Tatsache,
daß Emotionen Muskelkontraktionen auslösen. (So zittert man vor Angst, oder nach
einem Beinahe-Unfall schlottern einem die Knie) Oder beim sog. Lügendetektor
werden neben anderen Parametern auch die Mikrokontraktionen der Gesichtsmuskeln
bei bestimmten Fragen gemessen. Treten bei bestimmten Fragen außergewöhnliche
Reaktionen auf, dann kann man die Antwort und die unbewußte Reaktion der Muskeln
miteinander vergleichen und auf mögliche Diskrepanzen zwischen beiden schließen.
Dieser Zusammenhang zwischen emotionalem Erleben und Muskeltätigkeit besteht
immer.
Allerdings aeußert sich die Gefühlswelt des Einzelnen in der Regel nur mit kaum
sichtbaren Muskelkontraktionen. Wenn man jetzt eine Gruppe von Individuen in
eine Situation bringt, in der diese alle das gleiche erwarten, werden bei allen
gleiche Muskelkontraktionen auftreten. Durch die Addition der kleinen Bewegungen
wird dann eine sichtbare Bewegung ausgelöst. In der "Versuchsanordnung" des
Gläselns passiert genau dieses. In der Einschwingungsphase wird die Gruppe
psychisch gleichgeschaltet, sie wird in eine Situation gebracht, in der
möglichst viele der Teilnehmer das Gleiche erwarten. Indikator hierfür ist die
Frage: "Bist du da, großer Geist?" Erst wenn möglichst viele die Anwesenheit
eines Geistes erwarten, wird sich das Glas bewegen. Wenn das sichergestellt ist,
dann kann man die Fragen stellen. Die Antworten ergeben sich aus den
"mehrheitlichen" Wünschen und Sehnsüchten der Gruppe. Die Antworten sind um so
deutlicher, je einfacher die Fragen gestellt werden. Oft werden Alternativfragen
oder welche, die sich mit einem Wort beantworten lassen, gestellt.
Das Gläseln läßt also nicht die Geister sprechen, sondern drückt nur die
kollektive (unbewußte) Meinung der Gruppe aus. Dabei sind die Bewegungen des
Glases lediglich die Verstärkung der Mikrokontraktionen der Finger- und
Armmuskulaturen der Teilnehmer. Im Spiritismus gibt es eine Reihe von Techniken,
die auf den gleichen Mechanismus zurückzuführen sind. So sind gleichermaßen
Verstärker der unbewußten Muskelkontraktionen.


Hellsehen (Präkognition)
Sammelbegriff für die Fähigkeit, Dinge aus der fernen Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft zu sehen. Das Medium ist dadurch in der Lage, die Grenzen von Raum und Zeit zu überspringen. Hellseher versetzen sich selbst oft in eine Form der Hypnose. Pendel, Tarotkarten, Glaskugel sind bisweilen Hilfsmittel von Hellsehern.





Beim Handlesen (Chiromantie) will man aus den Handlinien das (künftige) Schicksal des Menschen herausfinden. Ein Zusammenhang zw. Handbildung, Körperkonstitution und Charakter kann nicht geleugnet werden; ein Schluß aus den ersten beiden auf das Befinden und die allg. Handlungsweise des Menschen erscheint als möglichkeit. Eine Verbindung von Handlinien und äußeren Ereignissen, die das Lenem des Menschen mitbestimmt, ist jedoch keineswegs zu erweisen. Sofern nicht Telepathie, Hellsehen usw. mitspielen, richten sich gegen das Handlesen ähnl. Bedenken wie gegen andere Arten des Strebens nach Geheimwissen.



Materialisation
Bezeichnet im Okkultismus das Erscheinen und Verschwinden (Dematerialisation)
von Gegenständen, ohne daß eine äußere, physikalische Ursache erkennbar wäre.
Besonders in den 20er Jahren unseres Jahrhunderts wurden Materialisationen als
Beweis für die Existenz einer Geisterwelt aufgefaßt. Allerdings hat sich bislang
kein Materialisationsphänomen wissenschaftlich verifizieren lassen. Entweder
entpuppten sich die Materialisierungsphänomene nachträglich als Betrug oder
Zaubertrick, oder die Versuchsbedingungen ließen sich nicht nachvollziehen.








Kristallomantie (Kristalloskopie) nennt man die Konzentration von Blick und Aufmerksamkeit auf einen glänzenden Gegenständen (Spiegel, Glaskugel und dergleichen ), in dem der Seher angeblich ein Gesicht schaut. Das Anstarren des Gegenstandes scheint dazu zu dienen, das Medium in Trance zu Versetzen, in dem verschiedene Bilder aus einem Unterbewußtsein aufsteigen. Der Übergang zu sittl. ungeordnetem Streben nach Geheimwissen ist jedoch mögl.




Unter Radiästhesie versteht die Wahrnehmung gewisser Strahlungen durch dafür bes. begabte (sensible) Menschen. Mit Hilfe der Wünschelrute sucht man unterirdische Wasserläufe, Metallvorkommen oder anderes festzustellen; mit Hilfe des siderischen Pendels den Inhalt verschlossener Briefe, den Gesubndheitszustand innerer Organe, Leben oder Tod der auf Photos dargestellten Personen usw. Wunschelrute und siderisches Pendel sind nur Instrumente, welche sonst unmerkl. Nervenbewegungen sichtbar machen. Diese werden im Wünschelruten durch Strahlung hervorgerufen, im Betätiger des siderischen Pendels durch Wissensinhalte, die auf parapsychischem Weg erlangt werden. Die Brauchbarkeit der Wünschelrute dürfte außer Zweifel stehen, beim siderischen Pendel sind Zweifel eher angebracht.

Pendel
Okkultes Hilfsmittel, bei dem an eine Kette ein schwerer Gegenstand gebunden
ist. Hiermit soll es dann möglich sein, mit Geistern in Kontakt zu treten,
Krankheiten zu lokalisieren, Strahlungen sichtbar zu machen und wertvolle
Materialien zu finden. Es sollen die selben Strahlungen wirksam sein, die auch
bei der Wünschelrute wirksam sind. Auf dem Okkultmarkt ist eine Vielzahl von
Pendeln in unterschiedlichen Formen und Materialien erhältlich, die
unterschiedliche Wirkweisen beanspruchen. In der Literatur wird ein Pendel zum
ersten Mal im alten Rom erwähnt, als Soldaten über einem Kessel den Ausgang
eines Feldzuges auspendeln.

Warum bewegt sich das Pendel?
Beim Pendeln glauben wir eine absolut ruhige Hand zu haben. In Wirklichkeit sind einzelnen Muskelfasern immer angespannt. Beim längeren Halten des Pendels tritt ein Ermüdungszustand der Muskeln ein. Oft schaukeln sich kleine, gleichförmige Bewegung auf, d.h. sie verstärken sich. Beim Pendeln können wir unsere Atmung auch nicht ausklammern. Über den Hebelarm des Armes übertragen sich die Atembewegungen auf das Pendel. Beim Befragen des Pendels redet sich der Pendler seine Wunschantwort unbewußt ein (Autosuggestion), d.h. das Pendel bewegt sich so, wie es der Pendler wünscht (auch wenn er das selbst nicht weiß oder wahrhaben will).




Die okkultistischen Übungen des Tischrückens kommt als physikalisches Phänomen wahrscheinl. Durch unwillkürl. Nervenregungen der Beteiligten zustande. Psychisch (hinsichtlich der dabei gefundenen Wissensinhalte) spielt deren Unterbewußtsein eine wichtige Rolle. Wenn sie dabei ausdrückl. Oder stillschweigend eine Verbindung mit Dämonen oder Seelen Verstorbener suchen, forschen sie in unerlaubter Weise nach Geheimnissen. Ohne solche Absicht kann die Übung zur Erforschung des physikalischen Phänomens oder der natürlichen psychischen Zusammenhänge zulässig sein.

Planchet
Okkultes Hilfsmittel, um mit Geistern in Kontakt zu treten. Ähnlich einem
schreibenden Tischchen wird mittels einer Platte, in die ein Zeiger eingelassen
wurde, auf einem großen Holzbrett hin- und hergefahren. Auf dem Brett sind
Buchstaben, Zahlen und symbole angebracht. Mit dem Zeiger wird die Botschaft aus
dem Jenseits diktiert. Hierbei legt das Medium seine Hand auf das Planchet.
Psychomotorische Automatismen k&oum;nnen für das Zustandekommen der Bewegung
verantwortlich gemacht werden.




Telepathie: (wörtlich: Ferfühlen). Menschen, die (möglicherweise) telephatisch veranlagt sind, können ohne Mithilfe der uns bekannten Sinne über weite Entfernungen hinweg gedanklich Kontakt mit anderen Personen aufnehmen und deren Gefühle, Hoffnungen und Ängste spüren.



TAROT
Ein in okkultischen Kreisen beliebtes Mittel der lebensdeutung bildet das Legen der Tarorkarten. Die gebräuchlichste Form des Kartensets geht auf Aleisten Crowley zurück. Crowley entwickelte sehr umfangreiche Entsprechungssysteme, vor allem unter Bezugnahme auf die Astrologie, aber auch auf die jüdische Mystik. Ein Tarot-Set besteht aus 78 Karten, die nach einem bestimmten System ausgelegt werden. Die Anordnung der Karten mit ihren unterschiedlichen Bildern interpretiert man unter Zuhilfenahme weiterer esoterischen Deutungssysteme, so daß sich Aussagen über die Zukunft oder auch konkrete Handlungsanweisungen ergeben.










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