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Hohlbein, Wofgang & Heike : Schattenjagd
Schattenjagd
Autor: Wofgang und Heike Hohlbein.
Gatung: Since-Fiction-Roman
Lehrer: Jo Hürlimann
Referant: Julian Appel
Unterschrift: ____________
Die
Autoren
Wolfgang und Heike Hohlbein wurden in Weimar
beziehungsweise in Neuss geboren und leben heute mit ihren Kindern in der
Nähe von Düsseldorf. Für ihr Erstlingswerk
“Märchenmond” erhielten sie 1983 den ersten Preis des
Wettbewerbs zum Thema Sience Fiction und Fantasy. Sie zählen zu den
erfolgreichsten und bekanntesten Jugendbuchautoren des deutschsprachigen Raums
und wurden mit dem “Preis der Leseratten” und “dem
Phantasiepreis der Stadt Wetzlar” ausgezeichnet.
Wolfgang Hohlbein ist der zur Zeit bestbeschäftigte
und meistgelesene Sience Fiction- und Fantasyschriftsteller. Er ist bekannt
durch die Mitarbeit an der Serie “Der Hexer”, sowie durch
“Indiana Jones” und Fantasyromane wie “Die Töchter des
Drachen”, “Der Thron der Libelle” und “Azrael”.
Auch Jugend-Sience Fiction wie “Sternenschiff der Abenteuer” bis hin
zu “Charity” und “Spacelords” machen ihn bekannt.
Ausserdem hat er jetzt eine Folge von Darkskis geschrieben. Wolfgang Hohlbein
beeindruckt durch seinen leichten und sehr spannenden Schreibstil und seiner
Unmenge an Stoff.
Über Heike Holbein allein, haben ich leider
nichtsgefunden.
Die
Figuren
- Schattenjagd ist
das Computerspiel das David immer wieder spielt und das sehr viele Probleme
bereitet.
- David ist die
Hauptperson des Buches. Er spielt in Schattenjagd zuerst “Ritter
DeWitt” und nachdem er die Sicherheitskopien löscht David.
Er ist behindert und sitzt in einem Rollstuhl.
- Valerie ist Davids
Schulfreundin. Sie klinkt sich bei David in Schattenjagd als der
“schwarze Ritter” ein.
- Ghuzdan ist der
Anführer des Heeres das gegen “Ritter DeWitt”
kämpft.
- Gobbo ist der
Goblin, der David in der Karawane begleitet.
- Ein Goblin ist ein
kleines Wesen, das nicht leise sprechen kann.
- Gamma Graukeil ist
eine Zwergin und gleichzeitig die beste Freundin von Ritter
DeWitt.
- Orban ist ein
Magier, der Ritter DeWitt treu zur Seite steht.
- Das Universum ist
das computergesteuerte Kaufhaus, in dem der Grossrechner von Computron
steht.
Die
Geschichte
Seit David, ein Junge in unserem Alter, ein neues Spiel im
Computer seines Vaters installiert hat, spielt er damit so oft er allein zu
Hause ist, denn dieses Spiel sprengt alle Grenzen. David kann die Computerwelt
immer neu erweitern, neue Figuren mit unterschiedlichen Charakteristiken
erschaffen und sie im Spiel einsetzen wie er will. Und das führt zu grossen
Problemen.
“Die Schlacht war zu Ende, aber nicht entschieden.
Mit dem letzten Sonnenlicht hatten sich die beiden Heere, die im ersten
Morgengrauen aufeinander geprallt waren und den ganzen Tag verbissen miteinander
gerungen hatten, wieder getrennt.” Dies ist der Anfang der Geschichte.
Ritter DeWitt, der eigentliche David, kämpft verbissen gegen Ghuzdan, den
Computer. Ab und zu erschafft David eigene Kreaturen, mit eigenen
Charakteristiken und erweitert Adragne, die Computerwelt. Dann zieht er wieder
in die Schlacht gegen Ghuzdan.
Doch es dauert nicht lange bis sein Vater dahinter kommt,
dass er Schattenjagd, ein Kriegsspiel spielt und ausserdem auch noch am
schnellen Computer des Vaters, der für David eigentlich “Tabu”
ist. Sein Eigener ist ihm nämlich zu langsam. Natürlich gibt das Zoff
mit den Eltern. Ein grösseres Entsetzen ist für ihn aber, als er
erfährt das der “Schwarze Ritter”, seine Schulkameradin Valerie
ist die sich immer wieder bei ihm eingeklinkt. Doch es ist bereits zu
spät. Auf dem Grossrechner von “Computron” ,der Computerfirma,
in der der Vater arbeitet, breitet sich ein unidentifiziertes Programm aus.
Wissenschaftler aus aller Welt kommen zusammen, um sich an diesem Problem zu
behaupten und es zu stoppen. Davids Vater versteht schnell, und David muss
beichten sich mit dem Passwort des Vaters auf dem Grossrechner eingeklinkt und
eine Installation von Schattenjagd vorgenommen zu haben. Sein Vater befielt ihm,
alle Sicherheitskopien des Spiels und das Spiel selber auf allen Computern der
Familie, zu löschen, was der kleinen Hacker natürlich nicht sehr gerne
macht. Doch er macht es. Bald darauf bricht ein Chaos in der Stadt aus: Ampeln
und Alarmanlagen spielen verrückt, Telefone sind besetzt, Beleuchtungen
schalten sich ein und aus und elektrische Türen öffnen und schliessen
sich andauernd. Was viele nicht wissen, die Stadt in der David und der Rest
seiner Familie leben ist ein geheimes Projekt: Man will versuchen ein total
computergesteuerte Stadt zu bauen und der Zentralrechner ist ausgerechnet der
von Computron, da dieser der grösste und schnellste in der Umgebung ist. Im
Moment wird der jedoch durch das Spiel Schattenjagd
kontrolliert.
Als David erfährt, das drei Programmierer in das Spiel
eingestiegen sind und nun starr hinter den Bildschirmen sitzen, beschliesst er
sich mit Valerie zusammen wieder einzuschalten, doch er hat keine Kopie von
Ritter DeWitt. Deshalb muss er eine sehr einfache Figur für sich erstellen.
Doch er kommt nicht im Körper dieser Figur nach Adragne sondern in seinem
eigenen. Und nicht nur das, er kommt auch noch irgendwo in Adragne an. Er
beschliesst, einfach in eine Richtung zu gehen, da er nicht weiss, wo er ist. Er
läuft und läuft und auf einmal steht er vor einer Karawane. Er erkennt
sofort die Figuren, sie sind aus Ghuzdans Armee. Er versucht ihnen wegzulaufen,
doch sie erwischen ihn schnell.
Er reimt sich eine Geschichte zusammen, die er ihnen von
sich erzählt. Sie glauben ihm, aber beauftragen trotzdem Gobbo einen
Goblin, David zu bewachen. Über ihn erfuhr er, dass sich das Land Adragne
ausbreitet und dass die Karawane das, wie sie es nannten, “neue
Land” erkunden soll. Sie werden gleichzeitig gute Freunde. Am
nächsten Tag versucht “David” gleich zu fliehen, denn er will
ja in das alte Land und er bemerkt am eigenen Körper, dass seine selbst
programmierten Codes nicht mehr funktionieren.
Am nächsten Tag greifen die Greife von “Gamma
Graukeil” an. Sie selbst ist mitgekommen und “David” ruft ihr
sofort zu und als sie ihren Greif anstatt auf ihn auf Gobbo richtet wirft er
sich schützend über ihn, worauf dieser sofort flieht. Gamma Graukeil
nimmt David mit ins Camp, wo er von Orban empfangen wird. Orban ist nicht sicher
was er von “David” halten soll, während Gamma Graukeil im
keineswegs Glauben schenkt. Doch da erscheint der “schwarze Ritter”
und Orban fragt ihn, ob er “David” schon einmal gesehen hat.
Er antwortet, dass er ihn oft bei “Ritter
DeWitt” gesehen hat und David heisse. So darf sich David frei unter der
Aufsicht des “schwarzen Ritters” bewegen.
Am 2. Tag unter den “eigenen Leuten” fragt man
ihn, ob er wisse wo Ghuzdans Karawane hingeht. Er sagt was er weiss,
nämlich dass sie das “neue Land” erkunden wollen. Gamma
Graukeil schickt gleich Späher dorthin. Sie kommen mit der Nachricht
zurück, dass sich alle Völker des Norden Adragnes dort um einen
schwarze Turm versammeln. Ausserdem haben sie Gobbo aufgesammelt. Er verrät
ihnen, dass sich dort drei Zauberer aus einer anderen Welt aufhalten. Bei
“David” und “Valerie” klingelt es sofort. Sie
müssen dort hin und die Programmierer retten. Zu ihrem Glück
beschliesst Orban, mit dem Rest des Heeres dorthin zu fliegen.
Sie landen dort auf einem mindestens tausend Meter hohem,
Felsbrocken aus kaltem, schwarzem Stein. “David” und der
“schwarze Ritter” beschliessen sich einen Greif zu klauen, zum Turm
hinab zu fliegen und die Programmierer zu retten, als auf einmal die kreischende
Stimme von Gobbo ertönt: “Ich komme mit!”. “David”,
der “schwarze Ritter” und Gobbo fliegen sofort los. Der Greif
lässt sie direkt vor dem Turm von seinem Rücken. Und schon taucht das
erste Problem auf! Der Turm hat keine Tür. Sie laufen um ihn herum und
plötzlich öffnet sich der Fels. Gobbo rennt zurück zum Greif, um
ihn abflugbereit zu halten. “David” und “Valerie”
betreten den Turm. Er ist innen viel grösser als aussen. Sie kommen an eine
Tür und eine Stimme sagt: “Sag das magische Wort und tritt ein. David
kapiert den Satz und sagt: “Das magische Wort”. Sie gehen weiter.
Und da sehen sie die Programmierer. Sie sehen aus wie Zauberer. Sie nehmen den
Hinterausgang und fliegen mit dem Greif in die Höhe, wo David den
Sicherheitscode verwendet um sie alle aus dem Spiel auszuklinken. Nun sind sie
wieder dort in der Realität, wo sie in das Spiel eingestiegen sind. David
wartet in seinem Zimmer darauf, dass sein Vater mit dem Auto aus der Firma
kommt. Einige Stunden später kommt dieser, allerdings nicht allein, sondern
in Begleitung von ein paar feinen Leuten. David geht nach unten und
empfängt seinen Vater. Dieser geht mit den hohen Leuten ins Wohnzimmer. Sie
wollen das Davids Vater ihnen das Programm zu Forschungszwecken
überlässt und bieten als Gegenleistung den Erlass des Schadensersatzes
für das Chaos in der Stadt. Der Vater hat keine Wahl und unterschreibt den
Vertrag.
Am Tag darauf ruft man David und seinen Vater in die Firma,
um zu helfen, das Programm zu zerstören. Die Fachmänner haben alles
versucht aber sie schaffen es nicht das Programm zu löschen, denn es
breitet sich über das Internet aus. Jemand schlägt eine
Totalabschaltung vor, doch dann würden alle Daten verloren gehen.
Hinführung zum
Orginaltext
Also schreiben sie ein Programm, das Schattenjagd den
Zugriff auf das Netzwerk von Computron verweigert, und beauftragen David und
seinen Vater es mit Hilfe eines Laptops in den Hauptrechner im Universum
einzuschleusen. Der Computer aber ist schlauer als sie denken. Als sie an die
Schranke kommen, die den Weg zum Parkhaus versperrt, öffnet diese gehorsam
schliesst sich aber direkt über ihrem Auto.
Der
Orginaltext
Zeite 474 / Zeile 25
bis und mit
Seite 475 / Zeile 23
Der Schlag war so heftig, dass das Heckfenster zerbrach und
die Windschutzscheibe entlag eine lange gezackelte Linie riss. Davids Vater
schrie vor Schrecken auf und trat das Gaspedal durch. Der umgebaute Combi schoss
mit durchdrehenden Reifen los. Die Schranke schrammte funkensprühend
über das Dach, beulte es noch weiter ein und riss auch noch den
Heckscheibenwischer ab und der Wagen schleuderte und prallte mit dem
Kotflügel gegen die Mauer. Glas klirrte und einer der Scheinwerfer
erlosch.
»Fahr weiter!« rief David und der Vater trat das
Gaspedal noch weiter durch. Der Wagen kam schleudernd wieder in die Spur
zurück und raste mit quitschenden Reifen gewundene Auffahrt hoch. David
klammerte sich mit beiden Händen an den Lehnen seines Rollstuhls fest und
hielt den Atem an, als er sah, wie rasend schnell die Betonmauern an ihnen
vorüberhuschten. Der Kombi prallte zwei- , dreimal mit der Seite gegen die
Mauer und zog eine Spur aus Funken und glühenden Lacksplittern hinter sich
her, aber sein Vater gab nur nochmehr Gas. Wie durch ein Wunder erreichten sie
das Ende der Rampe ohne sich zu überschlagen oder den Wagen auf die
Grösse eines Briefbeschwerers zusammenzustampfen. Und damit höhrte
ihre Glückssträhne dann auch schon auf.
Am oberen Ende der Rampe stand ein Schatten. Er war riesig,
mindestens vier Meter, wenn nicht mehr, dabei aber spindeldürr und er hatte
einen seltsam geformten Kopf und zuviele Gliedmassen.
Davids Vater keuchte vor Überraschung und trat das
Gaspedal vollständig durch. Der Wagen machte einen regelrechten Satz nach
vorne, schoss auf die Figur zu -- und hindurch.
Es gab keinen Aufprall. Das Monster wurde nicht zur Seite
geschleudert oder zerfetzt. Der Kombi glitt einfach durch das Geschöpf
hindurch, denn es war tatsächlich nicht mehr als ein Schatten, ein
Trugbild, das in dieser Welt keinen Bestand hatte.
Begründung des
Orginaltextes
In diesen Zeilen bekommt das Buch seinen Namen und man
erkennt seine Spannung.
Die
Geschichte
Teil 2
Als Davids Vater, im Kaufhaus angekommen, vorsichtshalber
einen Einkaufswagen auf die Rolltreppe schiebt, fährt diese normal bis in
die Mitte und ab da fährt sie wie wild aufwärts und abwärts.
Deshalb muss Davids Vater jedesmal die Rolltreppe demontieren, bevor er David
hinunter schiebt.
Im richtigen Stockwerk angekommen verwandelt sich das
Kaufhaus immer wieder in den “Schwarzen Turm” in
“Adragne”. Auf einmal steht ein Monster aus Ghuzdans Armee vor
ihnen. Der Vater schreit, dass David vorgehen soll und, dass das Passwort
für die Tür ... das magische Wort ist, antwortete David. Er fährt
so schnell er kann und plötzlich ist er wieder im “schwarzen
Turm” und er rennt was das Zeug hält. Doch schon ist er wieder im
“Universum” und fällt schreiend, den Laptop wegschmetternd und
sich nach dem Rollstuhl, der einige Meter hinter ihm steht, umsehend zu Boden.
Er rafft sich auf und zieht sich am Boden entlang, als er schon wieder im
“schwarzen Turm” ist und schreit dem Tor, das Passwort, das magische
Wort zu. Er steht auf und sammelt den Laptop, der hier ein Kristall ist, auf und
rennt los. Es sind nur einige Meter. Aufgeregt steckt er den Kristall in eine
Öffnung an der Wand. Ob es funktioniert, das lest ihr am besten
selbst.
Persönliche
Wertung
Schattenjagd ist ein Buch, das jedem Computerfreak gefallen
wird, denn er wird viele bekannte Begriffe auffinden und vieles nachempfinden
können. Aber jedem der Fantasy-Geschichten mag wird dieses Buch auch
gefallen. Allerdings ist es mit 504 Seiten und ohne Bilder ein ziemlich grosser
Brocken.
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