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3. Juli: Kafka wird in Prager Altstadt als ältestes von 6 Kindern
geboren.
Eltern: Hermann Kafka: Jude/einfache
Verhältnisse/überdurchschnittliche Bildung - Julie Löwy:
wohlhabende Familie
„Deutsche Knabenschule am Fleischmarkt“ / Kafka wuchs bei Ammen
auf/wenig Kontakt zu Eltern/dennoch sehr strenge Erziehung seitens des Vaters/
Angst vor Schule Grund: Köchin sagt immer, sie werde in der Schule sagen,
wie unartig Kafka war
„Königlich-Kaiserliches Staatsgymnasium in Prag“: dt.
Schule für Wohlhabende -> Ziel: Beamte/sehr streng und elitär/
Kafka sehr strebsam/
Abitur
Studium an der dt. Universität in Prag: Chemiestudium
à nach 2 Wochen: juristische Fakultät
(Wunsch d. Vaters) à Germanistik u.
Literaturwissenschaften àProbleme mit
Professor à will nach München
wechseln, keine Unterstützung v. Vater
à Jurastudium
Lernt in der Zeit Max Brod (=sein späterer Verleger) und Nietzsche
kennen
Nach 8 Semestern promoviert er zum Dokter der Rechte
Rechtspraktikum am Landes- und Strafgericht
Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande
Versicherungsgesellschaft „Assicurazioni Generali“/ enge
Kontakte zu Max Brod, der ihn ins Prager Literaturleben einführt/ keine
Werke (Stress)
„Arbeiter-Unfall-Versicherung für das Königreich
Böhmen“, arbeitet hier bis zur Pensionierung 1922/
Veröffentlichung von Betrachtungen in Zeitschrift „Hyperion“
(Kurzgeschichten, Prosa)
Viele Studienreisen mit Max Brod
Studium des Judentums und des Hebräischen
Begegnung mit Felice Bauer
Geboren 1887 in Oberschlesien/lebte seit 1899 in Berlin/ Prokuristin in
einer Diktiergerätefabrik/ gestorben 1960 in USA
Werke: Das URTEIL, die VERWANDLUNG, der VERSCHOLLENE (=Amerika)
à erstes Buch erscheint
URTEIL: Ruppert!!!!
VERWANDLUNG:
Gregor Samsa wacht eines morgens auf und merkt, dass er sich neine riesige
Küchenschabe verwandelt hat.
Da er sonst immer pünktlich zur Arbeit kommt, kommt sein Arbeitgeber
persönlich, um zu sehen, was los ist. Als er Gregor sieht, verlässt er
geschockt das Haus. Die Familie sperrt Gregor in sein Zimmer ein und nur die
Schwester kümmert sich noch um ihn und füttert ihn mit Essensresten.
Da Gregor nur noch an der Wand und der Decke seines Zimmers herumkrabbelt,
beschliest sie, alle Möbel aus Gregors Zimmer zu entfernen. Als sie ihren
Sohn jedoch sieht, fällt sie in Ohnmacht. Als der Vater nach Hause kommt,
sieht er die Mutter am Boden liegen und bombadiert seinen Sohn mit Äpfeln,
wovon einer in dessen Panzer stecken bleibt. Gregor vegitiert noch einen Monat
dahin, bis er stirb. Die Familie ist froh über den Tod ihres Sohnes und
fährt erst einmal in Urlaub.
Interpretation
Die ganze Geschichte ist sehr stark auf das Leben Kafkas selbst
bezogen:
1.) Familie Samsa besteht aus Vater, Mutter, Sohn und Tochter, ebenso zu
dieser Zeit die Familie Kafka: Vater, Mutter, Franz und Ottla Kafka.
2.) Beide, Kafka und Gregor arbeiten seit fünf Jahren bei gleicher
Firma
3.) Der Raum, in dem Gregor lebt, entspricht dem Raum, den Kafka zu dieser
Zeit bewohnt
4.) Mutter wird als liebevolle Frau, die aber vom Vater unterdrückt
wird, geschildert, die sich um ihren sensiblen Soh kümmert
5.) Problem mit Vater: Vater will ihn nicht haben, verletzt ihn, Gregor
(Franz Kafka) leidet sehr darunter, stirbt letztendlich durch Vater (auf das
Problem geht Ruppi noch ein!!!)
VERSCHOLLENE: Ruppert!!!!!!!!
Der PROZESS erscheint:
Bei Josef K. taucht eines Morgens ein Mann auf, der ihm nicht sagt, warum
er hier ist. K. betritt Nebenzimmer, wo weitere Männer auf ihn warten, die
ihm sagen, er sei verhaftet, aber nicht, warum. K. wird in sein Zimmer
zurückgeschickt, um auf den Vorgesetzten zu warten. Vorgesetzter kommt, K.
wird in anderes Zimmer zum Verhör geschickt, Vorgesetzter sagt ihm auch
nichts über Grund der Verhaftung, aber,dass K. sich frei bewegen
könne, müsse sich aber um seinen Prozess kümmern. K. nimmt Sache
nicht ernst, bekommt Anruf: er muss sich im Gerichtsgebäude einfinden, K.
erreicht mit Mühe das Gericht, dass sich in einem heruntergekommenen,
abgelegenen Haus befindet. K. fühlt sich durch seltsame Umstände
überlegen, da er den Grund des Prozesses immer noch nicht erfahren hat,
verlässt er es wieder. K. kommt nach 1 Woche zurück, findet
Gerichtssaal leer vor, trifft Gerichtsdiener, der ihn durch Gebäude
führt, treffen weitere Angeklagte, die - teils schon seit Jahren -auf
Urteil warten. K. bekommt langsam Sorgen, sucht Unterstützung von dem
bekannten Advokaten Dr. Hold, der ihm aber auch nichts über den Grund sagen
kann, K.trennt sich wieder von Hold. Bei einem Geschäftstreffen trifft K.
Geistlichen, der ihm die Geschichte "vor dem Gesetz" erzählt. Einen Tag vor
seinem 31. Geburtstag wird K.
von zwei Männern abgeholt, die ihn zu einem Steinbruch führen, wo
er hingerichtet wird.
Interpretation
- einen Tag vor seinem 31. Geburtstag wird Josef K.hingerichtet - am
gleichen Tag fährt Kafka nach Berlin, um sich von
Felice Bauer zu trennen
K. = Kafka, K.´s Haushälterin Fräulein Bürster = Felice
Bauer/ Vater-Sohn = Gericht-K. / Kafka wurde früher von seinem Vater oft
ohne, dass er etwas getan hätte, bestraft/ Androhung der Köchin=
Verleumdung, die K. vermutet / K. und Kafka hatten Probleme mit Frauen
Verlobung mit Felice Bauer à Juli:
Entlobung: Gründe: Kafka fühlt sich eingeschränkt, kann nicht
ordentlich schreiben
Begegnung mit Felice Bauer
Juli: Erneute Verlobung mit Felice Bauer/ Dezember: Entlobung
Diagnose von Lungentuberkulose
Verlobung mit Julie Whoryzeck
Geboren 1891 in Prag/ einfache tschechisch-jüdische Familie
„Brief an den Vater“ (Ruppi)
Verlobung gelöst: Grund: Lungenkrankheit, Probleme mit fester
Bindung
Kontakt zu Milena Jesenká
Geboren 1896 in Prag, + 1944 im KZ Ravensbrück
Christliche, tschechische Familie/ verheiratet mit Ernst Polak/ kommt nicht
von ihm los à Beziehung zerbricht/ aber:
Kafka hinterläßt ihr etliche seiner Werke
„Briefe an Milena“ entstehen
Das SCHLOSS
Nach einer langen Reise im Winter erreicht Josef K. einen kleinen Ort mit
einem geheimnissvollen Schloss.
K. will in einer Gaststätte übernachten, der Besitzer sagt ihm
aber, er brauche eine Erlaubniss der Schlossherren. K. schwindelt, er sei
Landvermesser im Auftrag des Grafen Westwest
à K. bekommt die Erlaubniss im Wirtshaus zu
übernachten. K. versucht sich in den nächsten Tagen, unter dem
Deckmantel, er sei ein von den Herrschern hergeholter Landvermesser, im Dorf
einzuquatieren. Er wird aber immer von den geheimnissvollen Bürgern, die
alle im Einfluss des Schlosses stehen, abgewiesen.
Er bekommt Besuch von Barnabas, einem Beamten des Schlosses, der ihm
mitteilt, K. sei nun, wie er ja wisse, als Landvermesser angestellt. Um eine
Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen, versucht K., in das Schloss zu gelangen,
wird aber immer wieder von unzähligen Beamten abgewiesen. K. versucht es
immer wieder, aber keiner der Schloss-Beamten fühlt sich für K.´s
Problem zuständig.
Der Schluss ist offen.
Starke Symbolik: Winter, Schloss auf Berg, etc.
Lernt Dora Diamant kennen, zieht von Prag nach Berlin
Geboren 1902 in Polen, + 1952 in London
Stammt aus angesehener ostjüdischet chassistischer / Kafka lernt sie
bei Ostseeurlaub kennen/ enge Beziehung/ wollen heiraten
à Verbot von Doras Vater/ dennoch gute
Beziehung/ Kafka ist glücklich/
Unterstütz ihn bei seiner Krankheit/ erhält etliche seiner
Manuskripte, die 1933 von der Gestapo beschlagnahmt werden
3. Juni: Tod im Alter von 41 Jahren
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