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Escher, Maurits Cornelis (1898-1972)
Referat v. Marcus
Meisel
M. C.
Escher
Maurits Cornelis Escher
: niederländischen Graphiker ,wurde
1898 als jüngster Sohn eines Hydraulik Ingenieurs, G. A. Escher, in
Leeuwarden geboren. Mit 13 : Oberschule in Arnheim
Schulzeit : 2 Stunden Zeichnen jede Woche. Blieb 2 Mal
sitzen , erlangte kein Abschlußdiplom. Das erhaltene Werk:
« Vogel in einem Käfig
» zeigt überdurchschnittliches
Talent.
Vater sah
künstlerische Begabung 1919 ,Haarlem , um Architektur zu studieren.
Studium nicht lange, da Eschers Begabung mehr in Richtung " dekorative
Künste" lagen. Damals war er noch kein wahrer Künstler, denn es fehlte
ihm an Stimmungen und spontanen Einfällen
1922:
*) verließ Kunstschule, hielt aber mit Lehrer "
Samuel Jesserun de Mesquita " Kontakt aufrecht. Er schickte ihm
neueste Holzschnittdrucke. Holzschnitt « Luft und
Wasser I » (1938) wurde als sein schönster
Druck bezeichnet.
*) fuhr nach Mittelitalien, um
von dort nach Spanien und Genua weiterzureisen. 1923 verbrachte er in Siena, wo
ein Gast begeistert von Ravello und Süditalien erzählte. Escher
reiste dorthin und war begeistert von der Landschaft, der Architektur, den
römischen-, sarazenischen- und griechischen Elementen und von Jetta
Umiter, dem Mädchen, daß er 1924 heiratete.
Nach der Hochzeit
siedelt Escher nach Rom, um auf dem Monte Verde zu Wohnen. 1926 bekam Escher
letzten Sohn. Sie zogen in größere Wohnung ,deren drittes Stockwerk
für Familie und viertes als Studio eingerichtet wurde. Erstes Mal
Gefühl in Ruhe arbeiten zu können .
Mit lokalen
Künstlern ging Escher bis ins Jahr 1935 jedes Frühjahr für 2
Monate auf Reisen in Italien und dessen Inseln, um Skizzen, Zeichnungen und
Eindrücke zu sammeln.
1929 in « Castrovalva
» Skizzen für eine seiner schönsten
Landschaftslittographieen, in der die Landschaft ins grenzenlose weit
erscheint.
Zu dieser Zeit Escher
unbekannt. Hatte einige kleine Ausstellungen und ein paar Bücher
illustriert, aber größte Teil seiner Werke blieb unverkauft, daher
von seinen Eltern abhängig.
1939 starb Vater Escher
in seinem 96 Lebensjahr.
Erst ab 1951 eigenes
Einkommen durch Drucke. 1954 mit graphischen Wiedergaben einer mathematischen
Welt, die ihn faszinierte bekannt geworden.
Durch Reisen in den
Süden Spaniens wurde der Grund für sein bahnbrechendes Werk auf dem
Gebiet der regelmäßigen Flächenaufteilung gelegt. 1941 zog
Escher nach Baarn in Holland, da der Krieg (2. Weltkrieg) nicht mehr auszuhalten
war.
1962 wurde er krank und
mußte sich einer Operation unterziehen. Dadurch war die Druckproduktion
auf " Eis " gelegt.
1969 schnitzte das Bild
« Schlangen ». Das
revolutionäre an diesem Holzschnitt war, daß Escher kleine Ringe in
große Ringe verkettete und diese großen Ringe wieder mit kleinen
Ringen verkettete, um den Effekt eines Torus hervorzurufen.
Einige der bekanntesten
Werke Eschers ,wie zum Beispiel « Belvedere
», eine Lithographie von
1958, deren Unmöglichen Verbindungen durch Optische
Täuschungen erzeugt werden. (Eine
optische Täuschung ist die Verschiedenheit von realem Gegenstand und dessen
optischer Wahrnehmung. Sie entsteht dadurch, daß eine falsche Beurteilung
des Bildes auf der Netzhaut durch das Gehirn passiert.)
Es zeigt 3 Stockwerke eines unmöglichen " Spukhauses ",
indem die Säulen gekreuzt, stehen. Vom ersten- zum zweiten Stock,
führt eine Leiter, die innen steht und an der Außenseite anlehnt.
Weiters sitzt ein Knecht auf einer Bank und betrachtet eine
« verrückte Lattenkiste
» , welche eine optische Täuschung in der
optischen Täuschung darstellt.
Eine weitere bekannte
Lithographie aus den frühen 60ern ist «
Treppauf und Treppab », oder auch das
Perpetuum-Mobile mit dem Namen « Wasserfall
», in dem ein Wasserfall ein Schaufelrad bewegt,
danach wieder " bergaufwärts " fließt und sich erneut auf das Rad
stürzt.
Bekannte Parkettierungen
des holländischen Grafikers, wie zum Beispiel
« Reiter » (1946)
,in der weiße- und schwarze Reiter in entgegengesetzter Richtung reiten.
Aus 4 weißen Reitern schält sich ein schwarzer Reiter und
umgekehrt.
1970 zog Escher in das
Rosa - Spier Haus in Laren, in Nord - Holland. In diesem Haus
können
Künstler ihre eigenen Studios haben und können
auch versorgt werden.
In diesem Haus starb Maurits C. Escher am 27.
März
1972
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